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   BGH, 27.01.1981 - VI ZR 138/79   

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https://dejure.org/1981,3109
BGH, 27.01.1981 - VI ZR 138/79 (https://dejure.org/1981,3109)
BGH, Entscheidung vom 27.01.1981 - VI ZR 138/79 (https://dejure.org/1981,3109)
BGH, Entscheidung vom 27. Januar 1981 - VI ZR 138/79 (https://dejure.org/1981,3109)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Zurücklassen des Tupfers in einer Operationswunde als schwerer ärztlicher Behandlungsfehler - Beweislastumkehr wegen groben ärztlichen Behandlungsfehlers

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VersR 1981, 462
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 20.03.2007 - VI ZR 158/06

    Darlegungs- und Beweislast im Arzthaftungsprozess; Kausalität der Infektion einer

    Dasselbe gilt für die unbemerkt gebliebene Entkoppelung eines Infusionssystems (Senatsurteil BGHZ 89, 263, 269), das Zurückbleiben eines Tupfers im Operationsgebiet (Senatsurteil vom 27. Januar 1981 - VI ZR 138/79 - VersR 1981, 462, 465) oder die richtige Lagerung des Patienten auf dem Operationstisch (Senatsurteil vom 24. Januar 1984 - VI ZR 203/82 - VersR 1984, 386, 387).
  • BGH, 18.12.1990 - VI ZR 169/90

    Darlegungs- und Beweislast des Krankenhausträgers bei Verletzung eines Patienten

    Dasselbe gilt für die unbemerkt gebliebene Entkoppelung eines Infusionssystems (Senatsurteil vom 10. Januar 1984 - VI ZR 158/82 - BGHZ 89, 263, 269 ff. = VersR 1984, 356, 358 f.), das Zurückbleiben eines Tupfers im Operationsgebiet (Senatsurteil vom 27. Januar 1981 - VI ZR 138/79 - VersR 1981, 462) oder die richtige Lagerung des Patienten auf dem Operationstisch (Senatsurteil vom 24. Januar 1984 - VI ZR 203/82 - VersR 1984, 386, 387 = AHRS 6330/3).
  • OLG München, 22.08.2013 - 1 U 3971/12

    Zurücklassen eines Bauchtuchs im Operationsraum als grober Behandlungsfehler

    Das unbemerkte Zurücklassen eines Fremdkörpers im Operationsgebiet wird einhellig dem voll beherrschbaren Bereich des Arztes bzw. der Klinik zugeordnet mit der Folge, dass der Krankenhausträger bzw. die Ärzte die Darlegungs- und Beweislast für die Gewähr einwandfreier Voraussetzungen für eine sachgemäße und gefahrlose Behandlung tragen (vgl. BGH vom 27.01.1981, VI ZR 138/79 - VersR 1981, 462; BGH vom 18.12.1990, VI ZR 169/90).

    Ebenso wenig indiziert die Verwirklichung eines Risikos aus dem voll beherrschbaren Bereich von vorneherein einen groben Behandlungsfehler, wie der BGH in seiner Entscheidung vom 27.01.1981, VI ZR 138/79 gerade für den Fall des Zurücklassens eines Fremdkörpers im Operationsgebiet aufgezeigt hat.

  • BGH, 28.08.2018 - VI ZR 509/17

    Schadensersatzanspruch wegen behaupteter ärztlicher Behandlungsfehler und

    Dasselbe gilt für die unbemerkt gebliebene Entkoppelung eines Infusionssystems (Senatsurteil vom 10. Januar 1984 - VI ZR 158/82, BGHZ 89, 263, 269), das Zurückbleiben eines Tupfers im Operationsgebiet (Senatsurteil vom 27. Januar 1981 - VI ZR 138/79, VersR 1981, 462), die vermeidbare Keimübertragung durch an der Behandlung beteiligte Personen (Senatsurteile vom 20. März 2007 - VI ZR 158/06, BGHZ 171, 358 Rn. 8 f.; vom 8. Januar 1991 - VI ZR 102/90, VersR 1991, 467) und grundsätzlich auch für die richtige Lagerung des Patienten auf dem Operationstisch (Senatsurteile vom 24. Januar 1995 - VI ZR 60/94, NJW 1995, 1618; vom 24. Januar 1984 - VI ZR 203/82, VersR 1984, 386, 387; Senatsbeschluss vom 26. September 2017 - VI ZR 529/16, VersR 2018, 38 Rn. 10).
  • OLG Stuttgart, 11.12.2018 - 1 U 145/17

    Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit einer urologischen Operation

    Ärzte müssen alle möglichen und zumutbaren Sicherungsvorkehrungen gegen das unbeabsichtigte Zurücklassen eines Fremdkörpers im Operationsgebiet treffen (BGH, Urt. v. 27.01.1981 - VI ZR 138/79 - VersR 1981, 462 , Rn. 11, juris).

    Zwar kann das Zurücklassen eines Instruments im Einzelfall einen groben Behandlungsfehler darstellen (BGH, Urt. v. 27.01.1981 - VI ZR 138/79 - VersR 1981, 462 , Rn. 11, juris).

  • OLG Karlsruhe, 12.09.2012 - 7 U 146/11

    Arzthaftungsprozess: Rechtskraftwirkung des Schmerzensgeldurteils;

    Insbesondere die sich anschließende Frage, ob die Schädigung - auch die Primärschädigung - zu einer Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit und zu einem Verdienstausfall geführt hat, beantwortet sich nach den allgemeinen Beweisregeln des Schadensersatzrechts, mithin als Frage der haftungsausfüllenden Kausalität nach § 287 ZPO (BGH, VersR 1981, 462 f., juris Tz. 9; OLGR München 2000, 94, 36; OLG Köln, MedR 2008, 46 ff., juris Tz. 24).
  • OLG Saarbrücken, 24.06.1998 - 1 U 815/97

    Geltendmachung von Schadensersatz wegen einer fehlerhaften ärztlichen Behandlung;

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  • OLG Dresden, 24.04.2019 - 4 U 1616/18

    Arzthaftung bei Zurücklassung eines Vaginaltupfers nach Versorgung eines

    Die verantwortlichen Behandler müssen alle möglichen und zumutbaren Sicherungsvorkehrungen gegen ein solches Missgeschick treffen, wozu bei textilen Hilfsmitteln deren Kennzeichnung, Markierung, das Zählen der verwandten Tupfer und dergleichen gehören können (vgl. BGH, Urteil vom 27.01.1981 - VI ZR 138/79).
  • OLG Dresden, 25.02.2019 - 4 U 1616/18

    Arzthaftung bei Zurücklassung eines Vaginaltupfers nach Versorgung eines

    Die verantwortlichen Behandler müssen alle möglichen und zumutbaren Sicherungsvorkehrungen gegen ein solches Missgeschick treffen, wozu bei textilen Hilfsmitteln deren Kennzeichnung, Markierung, das Zählen der verwandten Tupfer und dergleichen gehören können (vgl. BGH, Urteil vom 27.01.1981 - VI ZR 138/79).
  • OLG Koblenz, 31.07.1998 - 10 U 629/97

    Grobe und "schlichte" Behandlungsfehler bei Operation

    Im Einzelfall kann in der Außerachtlassung solcher gebotenen Maßnahmen auch ein grober Behandlungsfehler liegen (BGH, VersR 1981, 462/463).
  • LG Bochum, 01.04.2009 - 6 O 207/08

    Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld aufgrund Zurücklassens von

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