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   BGH, 25.10.2011 - VI ZR 139/10   

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https://dejure.org/2011,1018
BGH, 25.10.2011 - VI ZR 139/10 (https://dejure.org/2011,1018)
BGH, Entscheidung vom 25.10.2011 - VI ZR 139/10 (https://dejure.org/2011,1018)
BGH, Entscheidung vom 25. Januar 2011 - VI ZR 139/10 (https://dejure.org/2011,1018)
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Volltextveröffentlichungen (13)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Grober Behandlungsfehler

  • bld.de (Leitsatz/Kurzmitteilung)

    Qualifizierung eines Behandlungsfehlers als "grob fehlerhaft" setzt keine subjektive Vorwerfbarkeit voraus

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Herzinfarkt-Patient falsch behandelt? - BGH zum "groben Behandlungsfehler" und der daraus folgenden "Beweislastumkehr"

  • schluender.info (Kurzinformation)

    Subjektiv grober Behandlungsfehler?

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung)

    Wer ausschert, riskiert groben Behandlungsfehler

  • auw.de (Kurzinformation)

    Grober Behandlungsfehler nach objektiven Kriterien zu bewerten

Besprechungen u.ä.

  • christmann-law.de (Volltext und Entscheidungsanmerkung)

    Arzthaftung: Gericht muss bei Widerspruch im Gutachten nachfragen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2012, 227
  • MDR 2012, 150
  • VersR 2012, 362
  • AnwBl 2012, 127
  • JR 2012, 427
 
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Wird zitiert von ... (45)

  • BGH, 15.04.2014 - VI ZR 382/12

    Krankenhaushaftung wegen Geburtsschäden: Beweiswert von Leitlinien ärztlicher

    Entgegen der Auffassung der Revision hat das Berufungsgericht nicht verkannt, dass die Beurteilung, ob ein Behandlungsfehler als grob oder nicht grob einzustufen ist, eine juristische Wertung ist, die dem Tatrichter und nicht dem Sachverständigen obliegt (vgl. Senatsurteil vom 25. Oktober 2011 - VI ZR 139/10, VersR 2012, 362 Rn. 9 mwN).
  • BGH, 10.10.2013 - III ZR 345/12

    Haftung des gerichtlichen Sachverständigen: Unrichtiges Verkehrswertgutachten im

    Um den Grad des Verschuldens eines Sachverständigen zuverlässig beurteilen zu können, bedarf es vielfach - und so auch hier - der Hinzuziehung eines Sachverständigen für das betroffene Fachgebiet; dessen Einschätzung ist für den Tatrichter zwar nicht bindend, doch muss er sich hiermit nachvollziehbar auseinandersetzen (vgl. zur Beurteilung eines Behandlungsfehlers als "grob": BGH, Urteil vom 25. Oktober 2011 - VI ZR 139/10, NJW 2012, 227, 228 Rn. 9 mwN).
  • BGH, 17.11.2015 - VI ZR 476/14

    Arzthaftungsprozess: Abgrenzung zwischen ärztlichem Befunderhebungsfehler und

    b) Bei der Einstufung eines ärztlichen Fehlverhaltens als grob handelt es sich um eine juristische Wertung, die dem Tatrichter und nicht dem Sachverständigen obliegt (vgl. Senatsurteil vom 25. Oktober 2011 - VI ZR 139/10, VersR 2012, 362 Rn. 9 mwN).

    Ein Behandlungsfehler ist nach ständiger Rechtsprechung des erkennenden Senats nur dann als grob zu bewerten, wenn der Arzt eindeutig gegen bewährte ärztliche Behandlungsregeln oder gesicherte medizinische Erkenntnisse verstoßen und einen Fehler begangen hat, der aus objektiver Sicht nicht mehr verständlich erscheint, weil er einem Arzt schlechterdings nicht unterlaufen darf (vgl. etwa Senatsurteil vom 25. Oktober 2011 - VI ZR 139/10, VersR 2012, 362 Rn. 8 mwN).

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