Rechtsprechung
   BGH, 14.11.2000 - VI ZR 149/99   

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https://dejure.org/2000,251
BGH, 14.11.2000 - VI ZR 149/99 (https://dejure.org/2000,251)
BGH, Entscheidung vom 14.11.2000 - VI ZR 149/99 (https://dejure.org/2000,251)
BGH, Entscheidung vom 14. November 2000 - VI ZR 149/99 (https://dejure.org/2000,251)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut

    StGB § 266 a; BGB § 823 Be

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Schadensersatz - Sozialversicherung - Arbeitnehmerbeitrag - Nichtabführung - Schaden - Beitragszahlung - Insolvenzverfahren - Anfechtung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Kein Schadensersatz wegen Nichtabführung von Sozialbeiträgen bei insolvenzrechtlicher Anfechtbarkeit der unterlassenen Zahlung

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Kein schadensursächliches Verhalten durch Nichtabführung der Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung, wenn die Zahlung durch den Insolvenzverwalter erfolgreich angefochten worden wäre

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 823; StGB § 266a
    Schaden durch Nichtabführung von Arbeitnehmeranteilen zur Sozialversicherung bei Anfechtbarkeit einer Zahlung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • nomos.de PDF, S. 39 (Leitsatz)

    § 266a StGB; § 823 BGB
    Schadensersatz/Nichtabführung von Arbeitnehmerbeiträgen zur Sozialversicherung/Anfechtung im Insolvenzverfahren

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    Arbeitnehmeranteile, Beitragsvorenthaltung, Geschäftsführer, Gesellschaftsrecht, Haftung, Insolvenz, Schadensersatzanspruch

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 266a StGB
    Sozialversicherung; Nichtabführung von Arbeitnehmerbeiträgen in der Insolvenz

Besprechungen u.ä. (2)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    StGB § 266a; BGB § 823 Abs. 2; GesO § 10 Abs. 1 Nr. 4
    Kein Schadensersatz wegen Nichtabführung von Sozialbeiträgen bei insolvenzrechtlicher Anfechtbarkeit der unterlassenen Zahlung

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Nichtabführung von Arbeitnehmerbeiträgen zur Sozialversicherung; insolvenzrecht-liche Anfechtbarkeit der Beitragszahlung

Papierfundstellen

  • NJW 2001, 967
  • ZIP 2001, 80
  • MDR 2001, 453
  • NZI 2001, 138
  • NZI 2001, 43
  • NZS 2001, 257
  • NJ 2001, 146 (Ls.)
  • VersR 2001, 343
  • WM 2001, 162
  • DB 2001, 526
 
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Wird zitiert von ... (50)

  • BGH, 02.12.2010 - IX ZR 247/09

    Haftung wegen unerlassener Abführung von Arbeitnehmerbeiträgen zur

    Trotz Strafbarkeit unterbliebener Abführung von Arbeitnehmerbeiträgen zur Sozialversicherung erleidet der zuständige Versicherungsträger keinen Schaden, wenn die Beitragszahlung im Insolvenzverfahren erfolgreich angefochten worden wäre (Bestätigung von BGH, 14. November 2000, VI ZR 149/99, WM 2001, 162 und BGH, 18. April 2005, II ZR 61/03, WM 2005, 1180).

    Ein nach § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 266a Abs. 1 StGB ersatzfähiger Schaden des Sozialversicherungsträgers entfällt jedoch, wenn pflichtgemäß geleistete Zahlungen anfechtungsrechtlich keinen Bestand gehabt hätten (BGH, Urt. v. 14. November 2000 - VI ZR 149/99, WM 2001, 162, 164; v. 18. April 2005 - II ZR 61/03, WM 2005, 1180, 1182; vgl. auch BGH, Urt. v. 25. Oktober 2001 - IX ZR 17/01, BGHZ 149, 100, 107 a.E.; v. 29. September 2008 - II ZR 162/07, ZIP 2008, 2220 Rn. 14; v. 9. August 2005 - 5 StR 67/05, ZIP 2005, 1678, 1679; OLG München NZI 2010, 943, 944 f).

  • BGH, 08.12.2005 - IX ZR 182/01

    Anfechtung der Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen

    Die Strafvorschrift des § 266a StGB schafft keine unmittelbare Berechtigung an den für den Arbeitnehmer zu entrichtenden Beiträgen (vgl. BGHZ 149, 100, 106 f; BGH, Urt. v. 20. November 2001 - IX ZR 159/00, ZIP 2002, 228, 229 unter III.; v. 10. Juli 2003 - IX ZR 89/02, ZIP 2003, 1666, 1668; v. 18. April 2005 - II ZR 61/03, WM 2005, 1180, 1182; siehe außerdem BGH, Urt. v. 14. November 2000 - VI ZR 149/99, ZIP 2001, 80, 82), deren Abfluss mithin die Gläubiger benachteiligt (BGHZ 157, 350, 358; BGH, Urt. v. 11. April 2002 - IX ZR 211/01, ZIP 2002, 1159, 1160; BGH, Urt. v. 9. Dezember 2004 - IX ZR 108/04, WM 2005, 240, z.V.b. in BGHZ 161, 315).
  • BGH, 18.04.2005 - II ZR 61/03

    Darlegungs- und Beweislast bei Inanspruchnahme des GmbH-Geschäftsführers wegen

    c) Hätte der Insolvenzverwalter die Zahlungen an die Sozialkasse nach der InsO anfechten können, entfällt mangels Kausalität der Schaden (Bestätigung von BGH, Urt. v. 14. November 2000 - VI ZR 149/99, ZIP 2001, 80).

    Das Berufungsgericht geht fehl, wenn es entgegen der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 149, 100, 106 f.; Urt. v. 30. April 1998 - IX ZR 141/97, ZinsO 1998, 141; Urt. v. 10. Juli 2003 - IX ZR 89/02, ZIP 2003, 1666, 1667 f.; Urt. v. 14. November 2000 - VI ZR 149/99, ZIP 2001, 80), in der alle Argumente wiederholt gewürdigt worden sind, meint, die Ansprüche der Einzugsstelle seien gegenüber denjenigen anderer Gläubiger privilegiert.

    Die in diesem Zusammenhang von dem Berufungsgericht angestellten Hilfserwägungen, nach denen sich der Geschäftsführer auf die später mögliche Insolvenzanfechtung als ein rechtmäßiges Alternativverhalten nicht soll berufen dürfen, stehen - wie es selbst richtig erkannt hat - in Widerspruch zur Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urt. v. 14. November 2000 - VI ZR 149/99, ZIP 2001, 80); dieser verneint den Schaden deswegen, weil der Beitragsausfall - hätte der Geschäftsführer die Arbeitnehmeranteile bei Fälligkeit abgeführt - im Sinne einer Reserveursache ebenfalls eingetreten, die Kausalität der Unterlassung also zu verneinen wäre.

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