Rechtsprechung
   BGH, 23.06.2009 - VI ZR 196/08   

Volltextveröffentlichungen (27)

  • damm-legal.de (Kurzinformation und Volltext)

    § 823 Abs. 2; 1004 analog BGB; §§ 4; 29; 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1; 41 Abs. 1 BDSG; Art. 1; 2; 5 GG
    Bewertungsportal spickmich.de verletzt nicht die Rechte der bewerteten Lehrer

  • damm-legal.de (Kurzinformation und Volltext)

    Zu den Grenzen und Freiheiten der freien Meinungsäußerung auf Bewertungsportalen

  • IWW
  • openjur.de

    § 10 TMG; § 35 BDSG

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Telemedicus

    Spickmich.de

  • webshoprecht.de

    Zulässigkeit von Lehrerbewertungen in einem Schülerportal

  • Judicialis
  • JurPC

    BDSG § 29; § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1; § 41 Abs. 1; GG Art. 1, 2, 5
    Spickmich.de

  • aufrecht.de

    Zur Zulässigkeit von Lehrerbewertungen im Internet

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    BDSG § 29; § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1; § 41 Abs. 1; GG Art. 1, 2, 5
    Erhebung, Speicherung und Übermittlung von personengebundenen Daten im Rahmen eines Bewertungsforums im Internet

  • Jurion

    Zulässigkeit der Erhebung, Speicherung und Übermittlung von personengebundenen Daten im Rahmen eines Bewertungsforums im Internet (www.spickmich.de); Verständnis des Begriffs der personenbezogenen Daten als umfassende Informationen über eine Bezugsperson; Eingeschränkte Anwendung der Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) auf die Datenerhebung und -übermittlung i.F. eines Bewertungsportals; Anwendbarkeit des BDSG auf die allgemeinen Rechtsverhältnisse der Presse; Anwendung des Medienprivilegs auf Telemedien als Bestandteil des Pressebegriffs i.S.d. Art. 5 Abs. 1 S. 2 GG

  • nwb

    BGB § 823 Abs. 2, § 1004 Abs. 1; BDSG § 4 Abs. 1, § 28 Abs. 1, § 29 Abs. 1; TMG § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 2, § 10; GG Art. 5 Abs. 1

  • czarnetzki.eu PDF

    Zulässigkeit von Bewertungsportalen und Meinungsäußerungen - www.spickmich.de

  • debier datenbank

    Www.spickmich.de / spick mich

    Art. 1, 2, 5 GG

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Zur zulässigen Verbreitung von personenbezogenen Daten im Internet §§ 29; 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1; 41 Abs. 1 BDSG; Art. 1, 2, 5 GG

  • adresshandel-und-recht.de

    Schülerportal "spickmich.de" zulässig

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Zulässigkeit der Erhebung, Speicherung und Übermittlung von personengebundenen Daten im Rahmen eines Bewertungsforums im Internet (www.spickmich.de)

  • datenbank.flsp.de

    Persönlichkeitsrecht der Lehrer - Bewertung von Lehrern im Internet

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Lehrerbewertungen im Rahmen eines Internetportals

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zulässigkeit der Erhebung, Speicherung und Übermittlung von personengebundenen Daten im Rahmen eines Bewertungsforums im Internet (www.spickmich.de); Verständnis des Begriffs der personenbezogenen Daten als umfassende Informationen über eine Bezugsperson; Eingeschränkte Anwendung der Vorschriften des BDSG auf die Datenerhebung und -übermittlung i.F. eines Bewertungsportals; Anwendbarkeit des BDSG auf die allgemeinen Rechtsverhältnisse der Presse; Anwendung des Medienprivilegs auf Telemedien als Bestandteil des Pressebegriffs i.S.d. Art. 5 Abs. 1 S. 2 GG

  • wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    "spickmich.de"

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Personengebundenen Daten im Internet (Bewertungsforum)

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (40)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Zur Zulässigkeit einer Lehrerbewertung im Internet (www.spickmich.de)

  • markenmagazin:recht (Pressemitteilung)

    Zulässige Lehrerbewertung im Internet - spickmich.de

  • MIR - Medien Internet und Recht (Kurzmitteilung)

    Spickmich.de - Lehrerbewertungen im Internet mit Namensnennung sind grundsätzlich zulässig, wenn keine schutzwürdigen Interessen der Betroffenen entgegenstehen. Die Meinungsfreiheit umfasst insoweit auch anonyme Bewertungen

  • Telemedicus (Kurzinformation)

    Spickmich.de ist zulässig - meistens jedenfalls

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Benotung einer Lehrerin für Deutschunterricht (4,3) in spickmich.de zulässig

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Zur Zulässigkeit einer Lehrerbewertung im Internet (www.spickmich.de)

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Bewertung von Lehrern im Internet zulässig - spickmich.de

  • ferner-alsdorf.de (Rechtsprechungsübersicht)

    Bewertungsportale

  • kanzlei-lachenmann.de (Kurzinformation)

    Spickmich.de: Bewertung einer Lehrerin in einem Schülerprotal zulässig

  • drbuecker.de (Pressemitteilung)

    Schüler dürfen Lehrer weiterhin bewerten!

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Lehrerbewertungen im Internet sind grundsätzlich zulässig

  • heise.de (Pressemeldung)

    Internet-Pranger am Pranger

  • heise.de (Pressebericht)

    Schüler dürfen Lehrer im Internet weiter benoten

  • heise.de (Pressebericht, 23.06.2009)

    Schüler dürfen Lehrer im Internet weiter benoten

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Bewertungsportale im Internet

  • rechtseck.de (Kurzinformation)

    Lehrerbewertung im Internet zulässig

  • ra-staudte.de (Kurzinformation)

    BGB § 823 Abs. 2, BGB § 1004 Abs. 1, BDSG § 4 Abs. 1, BDSG § 28 Abs. 1, BDSG § 29 Abs. 1, TMG § 1 Abs. 1, TMG § 7 Abs. 2, TMG § 10, GG Art. 5 Abs. 1
    Datenschutz im Internetforum; Datenschutzrecht

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Lehrerbewertungen im Internet sind nicht grundsätzlich unzulässig

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Lehrerbewertung in “spickmich.de” zulässig

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Www.spickmich.de - BGH erklärt Lehrerbewertung im Internet für zulässig

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Zulässigkeit einer Lehrerbewertung im Internet

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Lehrer-Bewertungsportal "spickmich.de" rechtmäßig und Bedeutung für gewerblichen Adresshandel

  • lempe-kessler.com (Kurzinformation)

    Lehrerbewertung im Internet ist zulässig

  • boesel-kollegen.de (Pressemitteilung)

    BGH hält spickmich.de für zulässig

  • dr-bahr.com (Pressemitteilung)

    Lehrerbewertungsportal "spickmich.de" rechtlich zulässig

  • haerting.de (Kurzinformation)

    Spickmich.de

  • kanzlei.biz (Pressemitteilung)

    Spickmich.de - Zulässigkeit einer Lehrerbewertung im Internet

  • jurawelt.com (Pressemitteilung)

    Zulässigkeit einer Lehrerbewertung im Internet (www.spickmich.de)

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Verfassungsbeschwerde in Sachen "spick-mich.de" nicht angenommen

  • wkblog.de (Auszüge)

    BGH hält spickmich.de für zulässig

  • examensrelevant.de (Kurzinformation)

    Lehrerbewertungen auf spickmich.de zulässig

  • it-recht-kanzlei.de (Pressemitteilung)

    Entscheidet über die Zulässigkeit einer Lehrerbewertung im Internet (www.spickmich.de)

  • it-recht-kanzlei.de (Auszüge)

    Muss ich als betroffener Bewerteter eine Bewertung auf einem Online-Bewertungsportal überhaupt hinnehmen?

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Online Fahrerbewertung - eine rechtliche Einordnung

  • beck.de (Pressemitteilung)

    Spickmich.de

  • beck.de (Pressemitteilung)

    Spickmich.de

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Schüler dürfen Lehrer im Internet bewerten (www.spickmich.de)

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    ´spick mich.de´ : Benotung von Lehrern durch Schüler im Internetforum erlaubt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Lehrerbewertung im Internet


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • anwalt24.de (Kurzinformation zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)

    Spickmich.de erwartet Entscheidung

Besprechungen u.ä. (12)

  • Telemedicus (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Bewertungsplattformen im Internet - Unternehmen am Pranger?

  • nomos.de PDF, S. 14 (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zur datenschutzrechtlichen Zulässigkeit von Bewertungsportalen - am Beispiel des AOK-Arztnavigators

  • czarnetzki.eu (Entscheidungsbesprechung)

    Zulässigkeit von Bewertungsportalen und Meinungsäußerungen - www.spickmich.de

  • beck.de PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Freie Bahn für Bewertungsportale im Internet? - Die spickmich.de-Entscheidung des BGH (RA Dr. Michael Karger; NJW-aktuell 28/2009, S. XVI)

  • graef.eu PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Spickmich.de (RA Dr. Ralph Oliver Graef; ZUM 2009, 759)

  • institut-ifbb.de PDF, S. 3 (Entscheidungsbesprechung)

    Kein Schutz für Lehrer vor Schülerbewertungen im Internet? - "spickmich.de" (Prof. Dr. Jörg Ennuschat / Wiss. Mit. Björn Reith; R&B 3/2009, S. 3)

  • datenschutzzentrum.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Datenschutz bei Internetveröffentlichungen (Dr. Thilo Weichert; VuR 2009, 323)

  • rechtzweinull.de (Entscheidungsbesprechung)

    Spickmich.de - Bewertungsplattformen zulässig und Grenzen definiert

  • hoeller.info (Kurzanmerkung)

    Spickmich.de

  • it-rechtsinfo.de (Entscheidungsbesprechung)

    Bewertung von Lehrern im Internet nicht rechtswidrig

  • feldblog.de (Entscheidungsbesprechung)

    Mit spickmich vor dem BGH

  • it-recht-kanzlei.de (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Anspruch des Betroffenen gegen den Betreiber eines Bewertungsportals auf Löschung der persönlichen Daten?

In Nachschlagewerken

  • Wikipedia (Wikipedia-Eintrag mit Bezug zur Entscheidung)

    Spickmich.de

Sonstiges (14)

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Bewertungsportale im Internet - Die spickmich-Entscheidung des BGH" von Wiss. Ass. Dr. Anna-Bettina Kaiser, LL.M. (Cambridge), original erschienen in: NVwZ 2009, 1474 - 1477.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 23.06.2009, Az.: VI ZR 196/08 (Zulässigkeit der Erhebung, Speicherung und Übermittlung von personengebundenen Daten im Rahmen eines Bewertungsforums im Internet)" von Prof. Dr. Karl-Heinz Ladeur, original erschienen in: JZ 2009, 966 - 968.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 23.06.2009, Az.: VI ZR 196/08 (Zulässigkeit eines Bewertungsportals - spickmich.de)" von WissMit./Ass. iur. Holger Greve und WissMit. Florian Schärdel, original erschienen in: MMR 2009, 613 - 614.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Prangerwirkung und Manipulationsgefahr bei Bewertungsforen im Internet" von AR a.Z. Dr. Christian Gomille, original erschienen in: ZUM 2009, 815 - 824.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Internetbeleidigung de lege lata und de lege ferenda - Strafrechtliche Aspekte des "spickmich"-Urteils" von Susanne Beck, original erschienen in: MMR 2009, 736 - 740.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Kommentar zum Urteil des BGH vom 23.06.2009, Az.: VI ZR 196/08 (Zulässigkeit von Bewertungsforen im Internet - "spickmich.de"" von RA Dr. Jan Dirk Roggenkamp, original erschienen in: K&R 2009, 571 - 573.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 23.06.2009, Az.: VI ZR 196/08 (Lehrerbewertung in einem Schülerportal - "spickmich.de")" von RA Dr. Ralph Oliver Graef, LL.M., FAUrhR, FAGewRS, original erschienen in: ZUM 2009, 759 - 762.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 23.6.2009, Az.: VI ZR 196/08 (Zulässigkeit der Übermittlung personengebundener Daten im Internet)" von WissMit. Walter Haensle und AR z.A. Rahel Reichold, original erschienen in: DVBl 2009, 1329 - 1332.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Die Spickmich-Entscheidung des BGH: roma locuta - causa infinita" von RA Dr. Arnd-Christian Kulow, original erschienen in: K&R 2009, 678 - 681.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 23.06.2009, Az.: VI ZR 196/08 (Personenbezogene Bewertungsportale über Freiberufler im Spannungsfeld zwischen Meinungsfreiheit und Persönlichkeitsschutz)" von RA Prof. Dr. Axel Pestke, original erschienen in: Stbg 2010, 371 - 375.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "To be or note2be? Lehrerbewertungsportale im deutsch-französischen Rechtsprechungsvergleich" von Priv.-Doz. Dr. Christoph Görisch, original erschienen in: DVBl 2010, 155 - 164.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Zulässigkeit von personenbezogenen Bewertungsplattformen" von Prof. Dr. Georgios Gounalakis und WissMit. Catherine Klein, original erschienen in: NJW 2010, 566 - 571.

  • lto.de (Meldung mit Bezug zur Entscheidung)

    Causa "spickmich.de" geschlossen

  • lto.de (Meldung mit Bezug zur Entscheidung)

    Justiz - Juristen-Webseite startet Richter- und Gerichtsbewertung

Papierfundstellen

  • BGHZ 181, 328
  • NJW 2009, 2888
  • MDR 2009, 1038
  • VersR 2009, 1131
  • WM 2009, 1805
  • MMR 2009, 608
  • MIR 2009, Dok. 154
  • DVBl 2009, 1329
  • BB 2009, 1425
  • K&R 2009, 565
  • ZUM 2009, 753
  • afp 2009, 401
  • JR 2010, 385



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Wird zitiert von ... (96)  

  • BGH, 01.03.2016 - VI ZR 34/15  

    Pflichten des Betreibers eines Ärztebewertungsportals im Falle einer schlechten

    Sie ist geprägt von Elementen der Stellungnahme, des Dafürhaltens und Meinens (vgl. Senatsurteil vom 23. Juni 2009 - VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 Rn. 31 ff. - Spickmich.de).
  • BGH, 23.09.2014 - VI ZR 358/13  

    Kein Anspruch eines Arztes auf Löschung seiner Daten aus einem

    Denn die Beklagte ist als juristische Person des privaten Rechts, die nicht unter § 2 Abs. 1 bis 3 BDSG fällt, gemäß § 2 Abs. 4 Satz 1 BDSG eine nicht-öffentliche Stelle und verarbeitet personenbezogene Daten im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG über den Kläger unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen (vgl. Senatsurteil vom 23. Juni 2009 - VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 Rn. 17 f.; ferner Simitis/Dammann, BDSG, 8. Aufl., § 3 Rn. 7 ff.).

    Denn jedenfalls kann auf der Grundlage der vom Berufungsgericht getroffenen Feststellungen nicht davon ausgegangen werden, dass eine journalistisch-redaktionelle Bearbeitung der Bewertungen erfolgt (vgl. Senatsurteil vom 23. Juni 2009 - VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 Rn. 19 ff. mwN; Buchner in Wolff/Brink, Datenschutzrecht, 2013, § 41 BDSG Rn. 24 ff.; Gola/Schomerus, BDSG, 11. Aufl., § 41 Rn. 10a; Plath/Frey in Plath, BDSG, 2013, § 41 Rn. 12; Roggenkamp, K&R 2009, 571; Westphal in Taeger/Gabel, BDSG, 2. Aufl., § 41 Rn. 26 mwN; siehe zur Frage der Anwendbarkeit des § 41 BDSG auf Bewertungsportale auch Buchner, aaO, Rn. 18 f.; Greve/Schärdel, MMR 2008, 644, 647 f.; dies., MMR 2009, 613 f.; Simitis/Dix, BDSG, 8. Aufl., § 41 Rn. 11 mwN; Spindler/Nink in Spindler/Schuster, Recht der elektronischen Medien, 2. Aufl., § 41 BDSG Rn. 1).

    Erfolgt die Datenverarbeitung "als Mittel für die Erfüllung eigener Geschäftszwecke", ist sie also lediglich Hilfsmittel zur Erfüllung bestimmter anderer, eigener Zwecke der datenverarbeitenden Stelle (so Gola/Schomerus, BDSG, 11. Aufl., § 28 Rn. 4), so beurteilt sich ihre Zulässigkeit nach § 28 BDSG (vgl. Senatsurteil vom 23. Juni 2009 - VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 Rn. 24).

    Die Umstände des Streitfalls erfordern aber eine Würdigung im Zusammenhang mit der Speicherung der Bewertungen, weil nur die gemeinsame Verwendung der Daten den von der Beklagten verfolgten Zweck erfüllt (vgl. Senatsurteil vom 23. Juni 2009 - VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 Rn. 25; siehe auch LG Hamburg, MMR 2011, 488, 489; Roggenkamp, K&R 2009, 571).

    Der wertausfüllungsbedürftige Begriff des "schutzwürdigen Interesses" verlangt eine Abwägung des Interesses des Betroffenen an dem Schutz seiner Daten und des Stellenwerts, den die Offenlegung und Verwendung der Daten für ihn hat, mit den Interessen der Nutzer, für deren Zwecke die Speicherung erfolgt, unter Berücksichtigung der objektiven Wertordnung der Grundrechte (vgl. Senatsurteile vom 23. Juni 2009 - VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 Rn. 26; vom 17. Dezember 1985 - VI ZR 244/84, NJW 1986, 2505, 2506; BGH, Urteile vom 15. Dezember 1983 - III ZR 207/82, MDR 1984, 822 f.; vom 7. Juli 1983 - III ZR 159/82, VersR 1983, 1140, 1141; Gola/Schomerus, BDSG, 11. Aufl., § 29 Rn. 11).

    Für diese Abwägung sind die im Urteil des erkennenden Senats vom 23. Juni 2009 (VI ZR 196/08, aaO) entwickelten Grundsätze heranzuziehen.

    Es erschöpft sich nicht in der Funktion des Abwehrrechts des Bürgers gegen den Staat, sondern entfaltet als Grundrecht Drittwirkung und beeinflusst hierdurch auch die Werteordnung des Privatrechts (vgl. Senatsurteile vom 29. April 2014 - VI ZR 137/13, VersR 2014, 968 Rn. 6; vom 23. Juni 2009 - VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 Rn. 28).

    bb) Zugunsten der Beklagten ist in die Abwägung das - ihr als juristischer Person des Privatrechts zustehende (BGH, Urteil vom 24. Januar 2006 - XI ZR 384/03, BGHZ 166, 84 Rn. 99 mwN) - Recht auf Kommunikationsfreiheit nach Art. 5 Abs. 1 GG, Art. 10 Abs. 1 EMRK einzustellen (vgl. Senatsurteil vom 23. Juni 2009 - VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 Rn. 27 ff.).

    d) Die vom Berufungsgericht durchgeführte Abwägung hält der rechtlichen Nachprüfung, der sie in vollem Umfang unterliegt (vgl. Senatsurteil vom 23. Juni 2009 - VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 Rn. 27), im Ergebnis stand.

    (1) Zutreffend weist die Revision insoweit zunächst darauf hin, dass es sich bei der Bewertung von Ärzten in dem von der Beklagten betriebenen Portal - anders als bei den Bewertungen von Lehrkräften auf dem Schülerportal, das Gegenstand des Senatsurteils vom 23. Juni 2009 (VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 [insoweit Rn. 37]) war - nicht nur um "substanzarme", den Kläger in seiner Person und in seiner beruflichen Entwicklung nur mäßig beeinträchtigende Daten handelt.

    Der Schutz ist aber geringer als bei Daten, die etwa der Intim- oder Geheimsphäre zuzuordnen sind (vgl. Senatsurteil vom 23. Juni 2009 - VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 Rn. 30 mwN).

    Im Bereich der Sozialsphäre muss sich der Einzelne wegen der Wirkungen, die seine Tätigkeit hier für andere hat, von vornherein auf die Beobachtung seines Verhaltens durch eine breitere Öffentlichkeit und auf Kritik an seinen Leistungen einstellen (vgl. Senatsurteile vom 23. Juni 2009 - VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 Rn. 31; vom 11. März 2008 - VI ZR 7/07, VersR 2008, 793 Rn. 29; vom 21. November 2006 - VI ZR 259/05, VersR 2007, 511 Rn. 12 ff.).

    Äußerungen im Rahmen der Sozialsphäre dürfen nur im Falle schwerwiegender Auswirkungen auf das Persönlichkeitsrecht mit negativen Sanktionen verknüpft werden, so etwa dann, wenn eine Stigmatisierung, soziale Ausgrenzung oder Prangerwirkung zu besorgen sind (vgl. Senatsurteile vom 20. Dezember 2011 - VI ZR 261/10, VersR 2012, 368 Rn. 14; vom 23. Juni 2009 - VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 Rn. 31).

    Eine Beschränkung der Meinungsäußerungsfreiheit auf Äußerungen, die einem bestimmten Individuum zugeordnet werden können, ist mit Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG nicht vereinbar (Senatsurteil vom 23. Juni 2009 - VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 Rn. 38).

    In Bezug auf Bewertungsportale im Internet ist die Vorschrift nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats (Senatsurteil vom 23. Juni 2009 - VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 Rn. 42 f.; ebenso etwa Greve/Schärdel in Große Ruse-Khan/Klass/v. Lewinski (Hrsg.), Nutzergenerierte Inhalte als Gegenstand des Privatrechts, 2010, S. 71, 81; siehe auch Plath in Plath, BDSG, 2013, § 29 Rn. 87; Iraschko-Luscher/Kiekenbeck, ZD 2012, 261, 262; Roggenkamp, K&R 2009, 571, 572 f.; kritisch etwa BeckOK Datenschutzrecht/Buchner [Stand: 1. Mai 2014], § 29 BDSG Rn. 119 f.; Taeger in Taeger/Gabel, BDSG, 2. Aufl., § 29 Rn. 56) verfassungskonform dahingehend auszulegen, dass die Zulässigkeit der Übermittlung der Daten an die abfragenden Nutzer aufgrund einer Gesamtabwägung zwischen dem Persönlichkeitsrecht des Betroffenen einerseits und dem Informationsinteresse desjenigen, dem die Daten über das Internet übermittelt werden, andererseits beurteilt werden muss.

  • BGH, 14.05.2013 - VI ZR 269/12  

    Autocomplete

    Das Berufungsgericht hat die Beklagte zutreffend als Diensteanbieter (§ 2 Satz 1 Nr. 1 TMG) qualifiziert, der eigene Informationen zur Nutzung bereit hält und deshalb gemäß § 7 Abs. 1 TMG nach den allgemeinen Gesetzen - mithin auch nach §§ 823 Abs. 1, 1004 BGB - verantwortlich ist (vgl. Senatsurteil vom 23. Juni 2009 - VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 Rn. 13 f. s. auch Heckmann, aaO; a.A. Brosch, aaO).
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