Rechtsprechung
   BGH, 24.06.1986 - VI ZR 202/85   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/1986,517
BGH, 24.06.1986 - VI ZR 202/85 (https://dejure.org/1986,517)
BGH, Entscheidung vom 24.06.1986 - VI ZR 202/85 (https://dejure.org/1986,517)
BGH, Entscheidung vom 24. Juni 1986 - VI ZR 202/85 (https://dejure.org/1986,517)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Haftung des selbstliquidierenden beamteten Krankenhausarzt für Schäden aus Versäumnissen einer stationären Behandlung - Verweisungsprivileg des § 839 Absatz 1 S. 2 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) auch gegenüber Privatpatienten - Verweisung auf Tierhalterhaftung bei Schäden nach Reitunfall - Ärztlicher Fehler bei der Anlegung des Gipsverbandes - Ausschluss der Tierhalterhaftung gegenüber den Haltern der von ihnen gerittenen Pferde - Erforderlichkeit eines richterlichen Hinweises bezüglich der Notwendigkeit einer näheren Darlegung zum Entlastungsbeweis des Tierhalters

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Tierhalterhaftung des Vermieters von Reitpferden gegenüber dem Reiter

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 833 S. 1, § 839 Abs. 1 S. 2
    Haftung des selbstliquidierenden beamteten Krankenhausarztes; Tierhalterhaftung bei Reitunfall auf gemietetem Pferd

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW 1986, 2883
  • NJW-RR 1986, 1349 (Ls.)
  • MDR 1987, 44
  • VersR 1986, 1206
 
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Wird zitiert von ... (25)

  • BGH, 27.01.2015 - VI ZR 467/13

    Regressklage einer Tierhalterversicherung gegen Gesamtschuldner: Reichweite einer

    Führt das Scheuen eines Pferdes zu einer Schädigung, hat sich eine typische Tiergefahr ausgewirkt (Senatsurteil vom 24. Juni 1986 - VI ZR 202/85, VersR 1986, 1206).
  • BGH, 09.06.1992 - VI ZR 49/91

    Tierhalterhaftung bei Gefälligkeit

    Hat der Reiter durch vorwerfbare Fehler dazu beigetragen, daß ihn das Pferd abwirft, kann das allenfalls als Mitverschulden über § 254 BGB berücksichtigt werden (Senatsurteil vom 24. Juni 1986 - VI ZR 202/85 - VersR 1986, 1206, 1207 - dazu unten III.).

    Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Senats, daß die Gefährdungshaftung des Tierhalters aus § 833 BGB grundsätzlich auch dem Reiter auf dem Pferd zugute kommt (Urteile vom 13. November 1973 - VI ZR 152/73 - VersR 1974, 356; vom 14. Juli 1977 - VI ZR 234/75 - VersR 1977, 864, 865; vom 12. Januar 1982 - VI ZR 188/80 - VersR 1982, 366, 367; vom 19. Januar 1982 - VI ZR 132/79 - VersR 1982, 348; vom 24. Januar 1984 - VI ZR 61/82 - VersR 1984, 286, 287; vom 24. Juni 1986 aaO; vom 19. Januar 1988 - VI ZR 188/87 - VersR 1988, 609).

    Das gilt insbesondere dann, wenn, wie hier, hinter dem Tierhalter eine Versicherung steht, denn ein Haftungsverzicht, der lediglich den Versicherer entlastet, entspricht in der Regel nicht dem Willen der Beteiligten und ihrem wohlverstandenen Interesse (vgl. BGHZ 39, 156, 158 [BGH 05.03.1963 - VI ZR 123/62]; 63, 51, 59 [BGH 10.07.1974 - IV ZR 212/72]; BGH, Urteile vom 26. Oktober 1965 aaO; vom 15. Januar 1980 a.a.O. und vom 24. Juni 1986 aaO).

    Dabei können über § 254 BGB freilich nur vorwerfbare Fehler beim Reiten berücksichtigt werden (Senatsurteil vom 24. Juni 1986 a.a.O. S. 1207).

  • BGH, 19.01.1988 - VI ZR 188/87

    Voraussetzungen der Haftung eines Pferdehalters

    Der Senat hat in Auseinandersetzung mit den dagegen erhobenen Einwänden (s. neuerdings Dunz JZ 1987, 63 ff. und JR 1987, 111; Deutsch JuS 1987, 673, 677 f. und Unerlaubte Handlungen und Schadensersatz, 1987, Rdn. 357) an seiner ständigen Rechtsprechung festgehalten, daß die Tierhalterhaftung nach § 833 BGB auch dem Reiter gegen den Pferdehalter zugute kommt und in diesen Fällen nicht etwa generell unter dem Gesichtspunkt des Handelns auf eigene Gefahr entfällt (s. Senatsurteil vom 24. Juni 1986 - VI ZR 202/85 - VersR 1986, 1206, 1207 m.w.N.).
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