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   BGH, 08.11.1994 - VI ZR 207/93   

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https://dejure.org/1994,1549
BGH, 08.11.1994 - VI ZR 207/93 (https://dejure.org/1994,1549)
BGH, Entscheidung vom 08.11.1994 - VI ZR 207/93 (https://dejure.org/1994,1549)
BGH, Entscheidung vom 08. November 1994 - VI ZR 207/93 (https://dejure.org/1994,1549)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Gutachten aus anderem Verfahren - Urkundsbeweis - Nichtergiebigkeit - Zuziehungspflicht eines Sachverständigen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 402
    Pflicht des Gerichts zur Hinzuziehung eines Sachverständigen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1995, 1294
  • MDR 1995, 954
  • NZV 1995, 149
  • VersR 1995, 481
  • BB 1995, 846
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 23.04.2002 - VI ZR 180/01

    Vermeidbarkeit eines Zusammenstoßes zwischen einem PKW und einem Fußgänger;

    Keinesfalls aber durfte es sich mit dem bisherigen Gutachten begnügen, das sich zu diesen Fragen nicht äußert (vgl. Senatsurteil vom 8. November 1994 - VI ZR 207/93 - VersR 1995, 481, 482).
  • BGH, 06.05.2008 - VI ZR 250/07

    Umfang der Sachaufklärung im Arzthaftungsprozess; Einholung eines medizinischen

    Das schließt allerdings nicht aus, dass ein außerhalb des Rechtsstreits, etwa in einem anderen Verfahren erstattetes Gutachten grundsätzlich auch im Arzthaftungsprozess im Wege des Urkundsbeweises verwertet werden kann (vgl. Senatsurteile vom 5. Februar 1963 - VI ZR 42/62 - VersR 1963, 463, 464 [ärztliches Gutachten aus einem Armenrechtsverfahren]; vom 8. November 1994 - VI ZR 207/93 - VersR 1995, 481, 482 [Mehrere Gutachten aus einem Strafverfahren]; vom 22. April 1997 - VI ZR 198/96 - VersR 1997, 1158, 1159 [Gutachten aus einem sozialgerichtlichen Verfahren] und vom 23. April 2002 - VI ZR 180/01 - VersR 2002, 911 [Unfallanalytisches Gutachten aus einem staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren]).
  • BGH, 14.09.2004 - VI ZB 22/04

    Anwaltsgebühren im vorprozessualen Schlichtungsverfahren bei der ärztilchen

    Auch wenn eine urkundenbeweisliche Verwertung mit Zustimmung der Parteien grundsätzlich zulässig gewesen wäre (vgl. Senatsurteile vom 19. Mai 1987 - VI ZR 147/86 - VersR 1987, 1091, 1092; vom 8. November 1994 - VI ZR 207/93 - VersR 1995, 481, 482 und vom 22. April 1997 - VI ZR 198/96 - aaO), ist es im vorliegenden Fall dazu nicht gekommen.
  • BGH, 22.04.1997 - VI ZR 198/96

    Urkundenbeweisliche Verwertung von Gutachten aus beigezogenen Verfahren;

    aa) Der Senat hat zwar die urkundenbeweisliche Verwertung von Gutachten aus einem anderen Verfahren grundsätzlich als zulässig angesehen (Urteile vom 19. Mai 1987 VI ZR 147/86 - VersR 1987, 1091, 1092, vom 8. November 1994 - VI ZR 207/93 - VersR 1995, 481, 482).

    Jedoch muß der Richter in dem anhängigen Verfahren einen Sachverständigen hinzuziehen und eine schriftliche oder mündliche Begutachtung nach § 402 ZPO anordnen, wenn die urkundenbeweislich herangezogenen Ausführungen nicht ausreichen, um die von einer Partei angesprochenen, aufklärungsbedürftigen Fragen zu beantworten (Senatsurteil vom 8. November 1994 aaO.).

  • BGH, 14.10.1997 - VI ZR 404/96

    Prüfungspflicht des PKW-Halters

    Eine solche urkundenbeweisliche Verwertung von Gutachten aus einem Ermittlungsverfahren ist zwar grundsätzlich zulässig (vgl. Senatsurteile vom 22. April 1997 - VI ZR 198/96 - VersR 1997, 1158; vom 8. November 1994 - VI ZR 207/93 - VersR 1995, 481, und vom 19. Mai 1987 - VI ZR 147/86 - VersR 1987, 1091, 1092).

    Der Tatrichter muß aber, wenn diese urkundenbeweislich herangezogenen Ausführungen nicht ausreichen, um die von einer Partei dazu angestellten Überlegungen und die in ihrem Vortrag angesprochenen aufklärungsbedürftigen Fragen zu beantworten, einen Sachverständigen hinzuziehen und eine schriftliche oder mündliche Begutachtung anordnen (vgl. Senatsurteile vom 22. April 1997 - VI ZR 198/96 - aaO; vom 8. November 1994 - VI ZR 207/93 - aaO; vom 17. März 1992 - VI ZR 62/91 - VersR 1992, 714, 716).

  • OLG Brandenburg, 05.02.2009 - 12 U 33/07

    Besorgnis der Befangenheit eines Gutachters im Arzthaftungsprozess: Begutachtung

    Vielmehr entspricht es gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, dass es nicht unbedingt der Einholung eines Gutachtens durch einen anderen Sachverständigen bedarf, sondern das Gericht sich auch damit begnügen kann, wenn ihm dies zweckmäßiger erscheint, den in dem vorangegangenen Verfahren tätigen Sachverständigen zu einer Beantwortung der weiteren Fragen heranzuziehen (vgl. BGH VersR 2002, 911; BGH VersR 1995, 481, 482; Geiß/Greiner, Arzthaftpflichtrecht, 5. Aufl., Rn. E 10).
  • OLG Karlsruhe, 20.12.2000 - 7 U 123/98

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Behandlung,

    Die Verkennung dieser Befunde wäre als fundamental fehlerhaft zu bezeichnen gewesen, weil nach den überzeugenden Ausführungen im Gutachten K., die der Senat im Wege des Urkundenbeweises verwertet (vgl. BGH VersR 1995, 481; VersR 1987, 1091/1092), jede Fistel im Zusammenhang mit einer Osteosynthese und besonders - wie hier - in Gelenknähe wegen des dringenden Verdachtes auf eine Knochen- bzw. Gelenkinfektion (umgehend) einer chirurgischen Therapie der Osteitis mit Metallentfernung und der umgebenden Weichteile bedarf (S. 35, 30).
  • OLG Düsseldorf, 28.10.2003 - 23 U 6/03

    Ersetzt Streitverkündung eine Fristsetzung zur Mängelbeseitigung?

    Die Gutachten des Sachverständigen G vom 03.08.1984 und des Sachverständigen M vom 08.04.1986, die sich beide mit Feststellungen zu den Riluform Dächern befassen, sind aber im Rahmen des Urkundenbeweises zu berücksichtigen, da sie tatsächliche Feststellungen zu den ausgeführten Arbeiten und den behaupteten Mängeln wiedergeben (zur Zulässigkeit der Verwertung von Gutachten im Rahmen des Urkundenbeweises: BGH in NJW 2002, 2324; in NJW 2000, 3072, 3073; in NJW 1997, 3381; in NJW 1995, 1294; in NJW 1982, 2874).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 11.07.2002 - L 10 B 8/02

    Auswertung von Befundberichten

    Hiervon kann es u.a. absehen, wenn im Verwaltungsverfahren eingeholte Gutachten als Urkundsbeweis ausreichen, um die relevanten Fragen zu beantworten (vgl. BGH NJW 1995, 1294).
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