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   BGH, 17.04.1984 - VI ZR 220/82   

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https://dejure.org/1984,2117
BGH, 17.04.1984 - VI ZR 220/82 (https://dejure.org/1984,2117)
BGH, Entscheidung vom 17.04.1984 - VI ZR 220/82 (https://dejure.org/1984,2117)
BGH, Entscheidung vom 17. April 1984 - VI ZR 220/82 (https://dejure.org/1984,2117)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Arzthaftung - Medizinisches Gutachten - Sachkunde - MündlichesGutachten - Schriftliches Gutachten - Stellungnahme

Papierfundstellen

  • NJW 1984, 1823
  • MDR 1985, 43
  • VersR 1984, 661
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BGH, 24.10.1990 - XII ZR 101/89

    Verkündung des Urteils im Anschluß an Beweisaufnahme; Zustellung der

    Aus Gründen des rechtlichen Gehörs, das auch das Recht der Partei zu einer hinreichend vorbereiteten Stellungnahme gewährleistet (vgl. Maunz/Dürig GG Art. 103 Rdn. 90), kann sich allerdings im Einzelfall etwas anderes ergeben; so hat der Bundesgerichtshof entschieden, daß im Arzthaftungsprozeß einer medizinisch nicht sachkundigen Partei Gelegenheit zu geben ist, zu dem mündlich erstatteten Gutachten des Sachverständigen über schwierige medizinische Fragen nach Vorliegen des Vernehmungsprotokolls nochmals Stellung zu nehmen, etwa nachdem sie sich anderweitig sachverständig hat beraten lassen (vgl. Beschluß vom 12. Januar 1982 - VI ZR 41/81 - NJW 1982, 1335 und Urteil vom 17. April 1987*- VI ZR 220/82 - NJW 1984, 1823).
  • OLG Hamm, 30.01.2015 - 26 U 5/14

    Gebot des fairen Verfahrens gilt in besonderem Maße im Arzthaftungsprozess

    Andernfalls wäre sie in den meisten Fällen nicht in der Lage, dem Sachverständigen etwaige abweichende medizinische Lehrmeinungen vorzuhalten, auf mögliche Lücken der Begutachtung hinzuweisen und etwaige Widersprüche im Gutachten aufzuzeigen (Grundsätze seit: BVerfG VersR 1979, 907, 911, BGH VersR 1982, 168; VersR 1984, 661f; VersR 1988, 914).
  • BGH, 21.05.2019 - VI ZR 54/18

    Verletzung rechtlichen Gehörs durch Übergehen von Parteivortrag in einem zum

    Ob ein Schriftsatznachlass zur Stellungnahme zum Beweisergebnis (§ 285 ZPO) und danach eine erneute Verhandlung oder die Anordnung des schriftlichen Verfahrens hier geboten waren (vgl. BGH, Beschluss vom 18. September 2006 - II ZR 10/05, WM 2006, 2328, juris Rn. 4; Senatsbeschluss vom 12. Januar 1982 - VI ZR 41/81, NJW 1982, 1335; Senatsurteil vom 17. April 1984 - VI ZR 220/82, NJW 1984, 1823; BGH, Urteil vom 12. März 2004 - V ZR 37/03, NJW 2004, 2019, juris Rn. 19; BeckOK ZPO/Bacher, 32. Ed. 1.3.2019, ZPO § 285 Rn. 6, 7; Schäfer, NJW 2013, 654 mwN), muss nicht entschieden werden.
  • OLG Hamm, 21.05.2003 - 3 U 122/02

    Bemessung der Entschädigung und des Schmerzensgeldes bei schwersten Behinderungen

    Das gilt auch dann, wenn sich eine Partei zuvor durch Einholung eines Privatgutachtens auf den Termin eingerichtet hat (BGH NJW 1984 S. 1823, NJW 1988 S. 2302, Steffen/Dressler, Arzthaftungsrecht, 9. Aufl. 2002 Rn. 594 ff.).
  • BGH, 09.06.1992 - VI ZR 222/91

    Vermeidbarkeit bei Pkw-Unfall mit Fußgänger

    Die Revision möchte die vom Senat entwickelten Grundsätze über die "Waffengleichheit" im Arzthaftungsprozeß (Senatsurteile vom 17. April 1984 - VI ZR 220/82 - NJW 1984, 1823 [BGH 17.04.1984 - VI ZR 220/82] und vom 31. Mai 1988 - VI ZR 261/87 - NJW 1988, 2302) auf den vorliegenden Fall anwenden.
  • BGH, 31.05.1988 - VI ZR 261/87

    Beweiswürdigung im Arzthaftungsprozeß; Recht zur Stellungnahme zu neuen

    Das hat der erkennende Senat in seinem Urteil vom 17. April 1984 - VI ZR 220/82 - (NJW 1984, 1823 [BGH 17.04.1984 - VI ZR 220/82] = VersR 1984, 661) näher ausgeführt; daran ist festzuhalten.
  • OLG Stuttgart, 19.04.2011 - 13 W 21/11

    Richterablehnung: Besorgnis der Befangenheit bei verweigerter Terminsverlegung

    Zwar hat die Beklagte grundsätzlich Anspruch darauf, ihre Einwendungen gegen das gerichtliche Sachverständigengutachten nötigenfalls nach Rücksprache mit dem Privatgutachter in genügender Art und Weise vortragen zu können (vgl. etwa BGH, Urteile vom 17.04.1984 - VI ZR 220/82 - Tz. 6 [juris]; vom 03.06.1986 - VI ZR 95/85 - Tz. 10 [juris]; Münchener Kommentar zur ZPO/Zimmermann, a.a.O., § 411 Rn. 13).
  • OLG Stuttgart, 28.03.2014 - 6 U 29/13

    Keine Einbeziehung in "fremden" Vertrag bei eigenen Ansprüchen!

    Zu Recht weist die Klägerseite darauf hin, dass der Anspruch auf rechtliches Gehör eine Vertagung oder die Gewährung einer Schriftsatzfrist gebieten kann, falls eine Partei verständigerweise Zeit braucht, um zum Beweisergebnis angemessen vorzutragen, so z.B. bei besonders komplexen Beweisaufnahmen, z.B. nach umfassender Erörterung von Gutachten oder deren Ergänzungen, und dann, wenn die Partei auf das erst abzufassende Protokoll einer längeren Vernehmung bzw. auf sachverständige Beratung angewiesen ist, ferner bei überraschendem Ergebnis einer Beweisaufnahme, das den allein erschienenen Anwalt zur Rücksprache zwingt (vgl. Musielak-Foerste § 285 ZPO Rn. 2; Beck´scher Online-Kommentar-Bacher § 285 ZPO Rn. 6; BGH Urteile vom 12.01.1982, VI ZR 41/81; 17.04.1984, VI ZR 220/82; Beschlüsse vom 18.12.2008, VII ZR 200/06; 12.11.2009 Xa ZR 130/07; 30.11.2010 VI ZR 25/09; 28.07.2011 VII ZR 184/09).

    In diesen Fällen ist zur Herstellung der "Waffengleichheit" die Gewährung einer Schriftsatzfrist notwendig, damit die nicht sachkundige Partei nach Vorliegen des Protokolls sich anderweitig sachverständig beraten lassen kann und sodann zum Beweisergebnis Stellung nehmen kann (vgl. BGH Urteil vom 17.08.1984, VI ZR 220/82).

  • OLG Brandenburg, 05.02.2009 - 12 U 33/07

    Besorgnis der Befangenheit eines Gutachters im Arzthaftungsprozess: Begutachtung

    Zwar ist grundsätzlich bei einem nur mündlich erstatteten Gutachten den Parteien ausreichend Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben und ggf. die mündliche Verhandlung wiederzueröffnen, wenn das mündlich erstattete Gutachten detailliert angegriffen wird (vgl. BGH NJW 1984, 1823).
  • AG Hagen, 26.09.2018 - 19 C 206/13

    Vergütungsanspruch eines zahnärztlichen Abrechnungsunternehmens durch Abrechnung

    Dies gilt zunächst für die Fallkonstellation, in der einer medizinisch nicht sachkundigen Partei Gelegenheit zu gewähren sein kann, nach Vorliegen des Vernehmungsprotokolls und gegebenenfalls nach sachverständiger Beratung nochmals Stellung zu nehmen, wenn in einem Arzthaftungsprozess ein Sachverständiger zu schwierigen medizinischen Fragen nur mündlich, aber sehr ausführlich gehört wird (vgl. BGH, Beschluss vom 12.01.1982, Az.: VI ZR 41/81, zitiert nach Juris-LS und Rz. 1 sowie Urteil vom 17.04.1984, Az.: VI ZR 220/82, zitiert nach Juris-LS und Rz. 6).
  • OLG Hamm, 30.04.2012 - 3 U 55/12

    Existenzielle Bedeutung einer Berufung bei einer Arzthaftungssache

  • LG Berlin, 01.02.2001 - 9 O 523/96
  • OLG Hamm, 04.05.1987 - 3 U 186/86

    Schadensersatz; Schmerzensgeld

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