Rechtsprechung
   BGH, 12.02.2008 - VI ZR 221/06   

Volltextveröffentlichungen (11)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Jurion

    Schadensermittlung aufgrund freier gerichtlicher Überzeugung als Maßstab des Nachweises der Kausalität zwischen einer ärztlichen Fehlbehandlung und einem Sekundärschaden; Behauptung des Eintritts eines "Morbus Sudeck" infolge einer ärztlichen Fehlbehandlung als Geltendmachung eines Sekundärschadens; Anwendbarkeit des strengen Beweismaßstabes bezüglich der Darlegung der Ursächlichkeit eines Behandlungsfehlers für einen Schadenseintritt; Eintritt einer Beweislastumkehr in einem Arzthaftungsprozess bezüglich des Nachweises eines kausalen Eintritts von Primärschäden und von Sekundärschäden; Vorliegen eines groben Behandlungsfehlers als Voraussetzung für eine Beweislastumkehr in einem Arzthaftungsprozess; Erforderlichkeit der Heranziehung eines medizinischen Sachverständigen i.R. der gerichtlichen Ermittlung der Schwere eines Behandlungsfehlers

  • nwb

    ZPO § 286 A, § 287

  • info-krankenhausrecht.de

    Arzthaftung Schadensersatz Morbus Sudeck Prellung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 286 § 287
    Anforderungen an den Nachweis der Ursächlichkeit einer ärztlichen Fehlbehandlung für den Eintritt eines Morbus Sudeck

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Schadensrecht - Morbus Sudeck als Sekundärschaden

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • IWW (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    Arzthaftungs-Prozess - Fehlbehandlung: Welcher Beweismaßstab gilt?

  • bld.de (Leitsatz/Kurzmitteilung)

    Beweismaßstab des § 287 ZPO für Ursachenzusammenhang zwischen Fehlbehandlung und behaupteten Morbus Sudeck

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    "Morbus Sudeck" nach ärztlicher Fehldiagnose - Ursächlicher Zusammenhang zwischen Fehler und Folgeschaden?

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Arzthaftung - Behandlungs- und Diagnosefehler: Ursachenzusammenhang (Kausalität) und Beweislast

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    Arzthaftungs-Prozess - Fehlbehandlung: Welcher Beweismaßstab gilt?

Sonstiges (2)

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Fehlbehandlung: Welcher Beweismaßstab gilt?" von der PA-Redaktion, original erschienen in: PA 2008, 91 - 92.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Praxishinweis zum Urteil des BGH v. 12.02.2008, Az.: VI ZR 221/06 (Morbus Sudeck als Sekundärschaden: Behandlungsfehler)" von RA Dr. Rainer Heß, LL.M. und RA Dr. Michael Burmann, original erschienen in: NJW Spezial 2008, 265 - 266.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2008, 1381
  • MDR 2008, 624
  • VersR 2008, 644



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Wird zitiert von ... (53)  

  • BGH, 12.07.2016 - KZR 25/14  

    Zu den Anforderungen an den Nachweis eines Kartellschadens

    Für Umstände, die zur haftungsbegründenden Kausalität gehören, ist § 286 ZPO maßgeblich (BGH, Urteil vom 5. November 2013 - VI ZR 527/12, NJW 2014, 688 Rn. 13; Urteil vom 12. Februar 2008 - VI ZR 221/06, NJW 2008, 1381 Rn. 9).

    Bei deliktischen oder vertraglichen Schadensersatzansprüchen, die die Verletzung eines Rechtsguts voraussetzen, gehört die primäre Rechtsgutverletzung zur haftungsbegründenden Kausalität (BGH, NJW 2008, 1381 Rn. 9; BGH, Urteil vom 6. Mai 2015 - VIII ZR 161/14, NJW 2015, 2111 Rn. 10; Urteil vom 24. Juni 1986 - VI ZR 21/85, NJW 1987, 705, 706).

  • BGH, 22.05.2012 - VI ZR 157/11  

    Arzthaftung: Einstandspflicht für die Folgen eines notwendigen Zweiteingriffs

    Hingegen bezieht sich die haftungsausfüllende Kausalität auf den ursächlichen Zusammenhang zwischen der Rechtsgutsverletzung und weiteren Gesundheitsschäden des Patienten (vgl. Senatsurteile vom 24. Juni 1986 - VI ZR 21/85, VersR 1986, 1121, 1122 f.; vom 21. Juli 1998 - VI ZR 15/98, VersR 1998, 1153, 1154; vom 16. November 2004 - VI ZR 328/03, VersR 2005, 228, 230; vom 12. Februar 2008 - VI ZR 221/06, VersR 2008, 644 Rn. 10, 13).
  • BGH, 21.12.2010 - VI ZR 284/09  

    Arzt- und Krankenhaushaftung: Ärztliche Sorgfaltspflichten bei

    Im Unterschied dazu liegt ein Diagnoseirrtum vor, wenn der Arzt erhobene oder sonst vorliegende Befunde falsch interpretiert und deshalb nicht die aus der berufsfachlichen Sicht seines Fachbereichs gebotenen - therapeutischen oder diagnostischen - Maßnahmen ergreift (vgl. Senatsurteile vom 10. November 1987 - VI ZR 39/87, VersR 1988, 293, 294; vom 23. März 1993 - VI ZR 26/92, VersR 1993, 836, 838; vom 4. Oktober 1994 - VI ZR 205/93, VersR 1995, 46; vom 8. Juli 2003 - VI ZR 304/02, aaO, S. 1256 f. und vom 12. Februar 2008 - VI ZR 221/06, VersR 2008, 644 Rn. 7).

    Wegen der bei Stellung einer Diagnose nicht seltenen Unsicherheiten muss die Schwelle, von der ab ein Diagnoseirrtum als schwerer Verstoß gegen die Regeln der ärztlichen Kunst zu beurteilen ist, der dann zu einer Belastung der Behandlungsseite mit dem Risiko der Unaufklärbarkeit des weiteren Ursachenverlaufs führen kann, hoch angesetzt werden (vgl. Senatsurteile vom 9. Januar 2007 - VI ZR 59/06, VersR 2007, 541 Rn. 10; vom 12. Februar 2008 - VI ZR 221/06, aaO, Rn. 15, jeweils m.w.N.).

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