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   BGH, 05.11.1974 - VI ZR 239/73   

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https://dejure.org/1974,3316
BGH, 05.11.1974 - VI ZR 239/73 (https://dejure.org/1974,3316)
BGH, Entscheidung vom 05.11.1974 - VI ZR 239/73 (https://dejure.org/1974,3316)
BGH, Entscheidung vom 05. November 1974 - VI ZR 239/73 (https://dejure.org/1974,3316)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • NJW 1975, 120
  • MDR 1975, 220
  • VersR 1975, 157
  • DB 1975, 593
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • BGH, 25.01.2011 - VIII ZR 27/10

    Anwaltsprozess: Empfangszuständigkeit nach Mandatsniederlegung

    Bis ein neuer Prozessbevollmächtigter für den Rechtszug bestellt ist, haben im Anwaltsprozess Zustellungen zwingend an den bisherigen Prozessbevollmächtigten zu erfolgen (st. Rspr., vgl. etwa BGH, Urteil vom 5. November 1974 - VI ZR 239/73, NJW 1975, 120 unter II 1, 2; Beschluss vom 10. Juli 1985 - IVb ZB 102/84, VersR 1985, 1185; vgl. ferner Zöller/Vollkommer, ZPO, 28. Aufl., § 87 Rn. 4; MünchKommZPO/Häublein, 3. Aufl., § 172 Rn. 8).
  • BGH, 10.07.1985 - IVb ZB 102/84

    Kündigung eines Anwaltsmandats - Anzeige der Bestellung - Verschulden -

    Die Fortdauer der Außenvollmacht nach § 87 Abs. 1 ZPO gilt auch dann, wenn es nur noch um die Zustellung einer die Instanz abschließenden Entscheidung geht (BGH Urteil vom 5. November 1974 - VI ZR 239/73 - LM ZPO § 87 Nr. 6).

    Die Zustellung noch an den bisherigen Prozeßbevollmächtigten dient dem Interesse des Gegners (und des Gerichts) an der ungestörten Fortführung und Abwicklung des Prozesses (s. BGH Urteil vom 5. November 1974 aaO).

    In diesem Sinne wird dadurch, daß zwar noch § 87 Abs. 1 ZPO, aber nicht mehr § 85 Abs. 2 ZPO gilt, ein gerechter Ausgleich zwischen den Interessen der Beteiligten hergestellt (s. BGH Urteil vom 5. November 1974 aaO).

  • LAG Hamm, 01.06.1994 - 10 (5) Sa 1154/93

    Berufungsbegründung; Arbeitsgericht; Berufungsbegründungsfrist; Frist; Berufung;

    Es entspricht nämlich allgemeiner Rechtsansicht, daß die die Rechtsmittelfrist in Lauf setzende Zustellung immer an den Prozeßbevollmächtigten der unteren Instanz zu bewirken ist, selbst wenn ein Prozeßbevollmächtigter für die höhere Instanz bestellt ist, § 176 ZPO (BGH, Urteil vom 05.11.1974 - NJW 1975, 120; LAG Rheinland-Pfalz, Beschluß vom 03.10.1977 - JurBüro 1978, 1254, 1255; Zöller/Stephan, aaO, § 176 Rz. 15; Baumbach/Lauterbach/Hartmann, aaO, § 176 Rz. 18).
  • BGH, 08.02.1984 - VIII ZR 268/82

    Anspruch auf rückständigen Mietzins und Nebenkosten - Anfechtung eines

    Das Berufungsgericht ist ohne Rechtsverstoß davon ausgegangen, daß er gemäß § 87 ZPO auch im Zeitpunkt der Zustellung des Urteils vom 14. Juli 1981 noch Prozeßbevollmächtigter der Beklagten war, an den die Zustellung gemäß § 176 ZPO bewirkt werden mußte (s. BGH, Urteil vom 5. November 1974 - VI ZR 239/73, LM ZPO § 87 Nr. 6 - NJW 1975, 120; Urteil vom 14. Dezember 1979 - V ZR 146/78, LM ZPO § 233 K Nr. 3 unter Ziff. 1 = NJW 1980, 999 [BGH 14.12.1979 - V ZR 146/78]).
  • BGH, 28.03.1989 - VI ZB 9/89

    Gewährung von Wiedereinsetzung in den vorigen Stand im Zivilprozess - Keine

    Denn § 85 Abs. 2 ZPO beruht auf dem Gedanken, daß die Partei für den von ihr Bevollmächtigten als Person ihres Vertrauens einzustehen hat; ein solches Vertrauensverhältnis besteht aber nicht mehr, wenn der Vollmachtsvertrag vom Rechtsanwalt durch Niederlegung des Mandats beendet worden ist (BGHZ 43, 135, 138; 47, 320, 322; BGH, Urteile vom 5. November 1974 - VI ZR 239/73 - VersR 1975, 157 und vom 14. Dezember 1979 - V ZR 146/78 - VersR 1980, 383, 384; Beschlüsse vom 9. März 1983 - VIII ZB 3/83 - VersR 1983, 540 und vom 10. Juli 1985 - IVb ZB 102/84 - VersR 1985, 1185, 1186).
  • BGH, 29.09.1988 - VII ZB 20/88

    Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand wegen Fristversäumung - Verschulden

    Dabei mußte er zwingend von der Zustellung an den erst instanzlichen Prozeßbevollmächtigten ausgehen (§§ 176, 87 ZPO, BGH NJW 1975, 120).
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