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   BGH, 25.02.1969 - VI ZR 241/67   

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https://dejure.org/1969,878
BGH, 25.02.1969 - VI ZR 241/67 (https://dejure.org/1969,878)
BGH, Entscheidung vom 25.02.1969 - VI ZR 241/67 (https://dejure.org/1969,878)
BGH, Entscheidung vom 25. Februar 1969 - VI ZR 241/67 (https://dejure.org/1969,878)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen für die Zubilligung einer Geldentschädigung - Schuldhafte Verletzung eines Persönlichkeitsrechts - Ersatz des immateriellen Schadens - Eigenwert der Persönlichkeit - Anerkennung einer selbstständigen Familienehre mit der Folge eigenen Ehrenschutzes - Verletzung des Persönlichkeitsrechts der Ehefrau als Beeinträchtigung der Ehre des Mannes - Beeinträchtigung des Persönlichkeitsrechts der elterlichen Gewalthaber - Vorwurf der Vernachlässigung ihrer Erziehungspflicht

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    Detektei

    §§ 823, 831, 847 BGB a.F. (vgl. § 253 BGB n.F.)

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1969, 1110
  • MDR 1969, 652
  • GRUR 1969, 426
  • VersR 1969, 519
  • BB 1969, 596
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 29.04.2014 - VI ZR 246/12

    Vererblichkeit des Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Verletzung des

    Konkret hat er dabei auf die damals geltenden Regelungen des § 847 Abs. 1 Satz 2 BGB aF und des § 1300 Abs. 2 BGB aF abgestellt (Senatsurteil vom 25. Februar 1969 - VI ZR 241/67, VersR 1969, 519, 521).
  • BGH, 06.12.2005 - VI ZR 265/04

    Zum postmortalen Geldentschädigungsanspruch

    Hierbei sind insbesondere die Bedeutung und Tragweite des Eingriffs, ferner Anlass und Beweggrund des Handelnden sowie der Grad seines Verschuldens zu berücksichtigen (st. Rechtsprechung, vgl. Senatsurteile BGHZ 128, 1, 12; 132, 13, 27; 160, 298, 306; vom 25. Februar 1969 - VI ZR 241/67 - VersR 1969, 519, 520 - Detektei; vom 5. März 1974 - VI ZR 89/73 - aaO, 759 - Todesgift; vom 4. Juni 1974 - VI ZR 68/73 - aaO - Fiete Schulze; vom 5. Dezember 1995 - VI ZR 332/94 - aaO; vom 12. Dezember 1995 - VI ZR 223/94 - aaO; BGH, Urteil vom 1. Dezember 1999 - I ZR 226/97 - aaO - Der blaue Engel; vgl. auch BVerfG, NJW 2004, 591, 592; Diederichsen, VersR 2005, 433, 437; Müller, aaO, S. 55; dies., VersR 2000, 797, 800 und VersR 2003, 1, 5; Steffen, NJW 1997, 10 f.; kritisch K. W. Lange, VersR 1999, 274 ff., 278).

    Insoweit kann für das Persönlichkeitsrecht unbeschadet seiner Ausbildung als ein erst durch Güterabwägung und Interessenabwägung im Einzelfall zu ermittelndes Schutzgut nichts anderes gelten als für die in § 823 Abs. 1 BGB genannten Rechtsgüter und absoluten Rechte (Senat, Urteile vom 25. Februar 1969 - VI ZR 241/67 - aaO - Detektei, vom 15. April 1980 - VI ZR 76/79 - VersR 1980, 679 f.; vgl. auch Senat, Urteil vom 16. November 1982 - VI ZR 122/80 - VersR 1983, 139 f.).

    Ebenso würde aus einer spezifischen Kränkung der Familie den zu diesem Kreis gehörenden Personen noch kein eigener Anspruch auf eine Geldentschädigung erwachsen (vgl. Senat, Urteile vom 25. Februar 1969 - VI ZR 241/67 - aaO, 520 f. - Detektei, vom 5. März 1974 - VI ZR 89/73 - aaO - Todesgift und vom 4. Juni 1974 - VI ZR 68/73 - aaO - Fiete Schulze; zustimmend Fischer, aaO, S. 186 f.; Löffler/Ricker, aaO, Kap. 44 Rdn. 41; MünchKommBGB/Rixecker, aaO, Rdn. 16; Wenzel/Burkhardt, aaO, Kap. 14 Rdn. 139).

    In einem solchen Fall könnte für diesen bei Vorliegen der weiteren, unter 2. a) dargestellten Voraussetzungen ein Anspruch auf Geldentschädigung entstehen (vgl. Senat, Urteile vom 25. Februar 1969 - VI ZR 241/67 - aaO, 520 - Detektei; vom 4. Juni 1974 - VI ZR 68/73 - aaO - Fiete Schulze; vom 15. April 1980 - VI ZR 76/79 - aaO; LG Heilbronn, ZUM 2002, 160, 161; Damm/Rehbock, Widerruf, Unterlassung und Schadensersatz in Presse und Rundfunk, 2. Aufl., Rdn. 295; Fischer, aaO, S. 59, 186 f.; MünchKommBGB/Rixecker, aaO, Rdn. 29; Staudinger/Hager, aaO, Rdn. C 36; Wenzel/von Strobl-Albeg, aaO, Kap. 9 Rdn. 38; Wenzel/Burkhardt, aaO, Kap. 14 Rdn. 139).

  • BGH, 20.01.1981 - VI ZR 162/79

    Schutz eines Zeitungsunternehmens vor Offenbarung innerbetrieblicher Verhältnisse

    Nach Sinn und Zweck des Anspruchs verbietet sich aus denselben Gründen wie für die Forderung einer Geldentschädigung für solche Persönlichkeitsverletzungen (vgl. Senatsurteil vom 25. Februar 1969 - VI ZR 241/67 = LM BGB § 847 Nr. 34) eine gewillkürte Prozeßstandschaft.
  • OVG Saarland, 17.10.2013 - 2 A 303/12

    Unterlassung ehrenrühriger Äußerungen; eigener Anspruch eines einzelnen

    Die gewillkürte, also vom Inhaber der materiellen Berechtigung abgeleitete Prozessstandschaft setzt eine Übertragbarkeit der Prozessführungsbefugnis voraus.(vgl. dazu etwa BGH, Urteil vom 17.2.1983 - I ZR 194/80 -, NJW 1983, 1559, ("Geldmafiosi") wonach die Übertragung der Befugnis, ein fremdes materielles Recht im eigenen Namen gerichtlich geltend zu machen (gewillkürte Prozessstandschaft), unzulässig ist, wenn das einzuklagende Recht höchstpersönlichen Charakter hat und mit dem Rechtsinhaber, in dessen Person es entstanden ist, so eng verknüpft ist, dass die Möglichkeit, seine gerichtliche Geltendmachung einem Dritten im eigenen Namen zu übertragen, dazu in Widerspruch stünde) Da eine solche bei höchstpersönlichen Rechtsgütern, zu denen unter anderem Ansprüche aus einer Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts gehören, nicht besteht, scheidet eine Berechtigung der Klägerin zur (eigenen) gerichtlichen Geltendmachung des im vorliegenden Verfahren reklamierten Unterlassungsanspruchs wegen Ehrverletzung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schon von daher aus.(vgl. etwa BGH, Urteil vom 25.2.1969 - VI ZR 241/67 -, MDR 1969, 652, wonach der Anspruch auf Entschädigung in Geld für "ideelle Unbill" infolge einer Beeinträchtigung des Persönlichkeitsrechts grundsätzlich unabtretbar ist, was einer Geltendmachung auf Grund gewillkürter Prozessstandschaft entgegensteht).
  • BGH, 17.02.1983 - I ZR 194/80

    Wettbewerbsrechtlicher Anspruch auf Unterlassung einer Telefon-Ansage über sog.

    In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist die Ermächtigung zur Prozeßführung, d.h. die Übertragung der Befugnis, ein fremdes materielles Recht im eigenen Namen gerichtlich geltend zu machen (gewillkürte Prozeßstandschaft), für unzulässig gehalten worden, wenn das einzuklagende Recht höchstpersönlichen Charakter hat und mit dem Rechtsinhaber, in dessen Person es entstanden ist, so eng verknüpft ist, daß die Möglichkeit, seine gerichtliche Geltendmachung einem Dritten im eigenen Namen zu überlassen, dazu in Widerspruch stünde (BGH LM BGB § 847 Nr. 3 Bl. 2 - VersR 1953, 497, 498: für Schmerzensgeldanspruch; BGH LM BGB § 1092 Nr. 4 = NJW 1964, 2296, 2297, 2298: für Anspruch aus beschränkter persönlicher Dienstbarkeit; BGH GRUR 1969, 426, 428 - NJW 1969, 1110, 1111 - Detektei: für Anspruch auf Entschädigung in Geld für erlittene ideelle Unbill; BGH GRUR 1978, 583, 585 - Motorkettensäge: für Anspruch des Erfinders auf Erfinderbenennung).
  • BGH, 16.06.1970 - VI ZR 162/68

    Voraussetzungen für das Vorliegen einer Ehrverletzung - Bewertung der

    So ist als erforderlich anzusehen, daß die Äußerung zugleich eine Mißachtung des Erzichungsrechts der Eltern oder den Vorwurf der Vernachlässigung ihrer Erziehungspflicht enthält und daß die Ehrverletzung des Verheirateten zugleich das Persönlichkeitsbild des Ehepartners mit der Vorstellung eines Minderwertes belastet (BGH Urteil vom 25. Februar 1969 - VI ZR 241/67 - LM BGB § 847 Nr. 34 = NJW 1969, 1110 = GRUR 1969, 426 m.Anm. Micheli), daß also auch der andere Ehegatte durch den Eingriff selbst als minderwertig hingestellt wird (vgl. Helle, Der Schutz der Persönlichkeit, der Ehre und des wirtschaftlichen Rufes im Privatrecht 2. Aufl. S. 96 zu Nr. 13).

    Ob mit der Revision eine selbständige Familienehre anzuerkennen ist, kann hier auf sich beruhen (verneinend; BGH Urteil vom 26. April 1951 - 4 StR 99/51 = NJW 1951, 531 = JZ 1951, 520 mit Anm. Mezger = MDR 1951, 500 [BGH 26.04.1951 - 4 StR 99/51] m.Ann. Welzel; vgl. auch LK 8.Aufl. Bem. III 1 ff vor §§ 185 ff; Schönke/Schröder a.a.O.; BGH Urteil vom 25. Februar 1969 - VI ZR 241/67 = a.a.O.).

    Denn selbst bei Bejahung qualifizierten sich mir solche herabsetzenden Äußerungen als Verletzung der Familienehre, die sich gegen sie als eine eigenständige Gemeinschaftsehre richten (BGH Urteil vom 25. Februar 1969 - VI ZR 241/67 = a.a.O. m.w.N.).

  • BGH, 05.03.1974 - VI ZR 89/73

    Anspruch auf Geldentschädigung bei Verletzung des allgemeinen

    Abgesehen von den Bedenken gegen die Bejahung eines eigenständigen Persönlichkeitsrechts der Familie (Familienehre), ist eine spezifische Kränkung der Familie als solcher nicht ersichtlich (vgl. BGH Urt. v. 25. Februar 1969 - VI ZR 241/67 = NJV 1969, 1110 = Schulze Rspr BGHZ Nr. 162 m.Anm. Neumann-Duesberg).
  • OLG Nürnberg, 31.10.1995 - 3 U 2008/95

    Schmerzensgeldanspruch wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts; Namentliche

    Denn ein solches setzt - über einen materiellen Schadensersatzanspruch hinaus - ein unabwendbares Bedürfnis gerade für ein Schmerzensgeld voraus (so etwa BGH NJW 69, 1110; BGH NJW 71, 698; BGH NJW 76, 1198; BGH NJW 80, 2801; BGH GRUR 71, 521).
  • OLG Hamburg, 04.11.1993 - 3 U 137/92

    Wettbewerbswidrigkeit der Angabe "Wohn-/Nutzfläche" in Immobilienanzeigen

    Bei den wahrgenommenen Ansprüchen der Mitgliedsfirmen handelt es sich nicht um höchstpersönliche Rechte, deren Geltendmachung durch einen Dritten dazu im Widerspruch stünde (vgl. hierzu BGH, NJW 1964, 2296; GRUR 1969, 426 - Detektei; GRUR 1978, 583 - Motorkettensäge), sondern - wie noch ausgeführt wird - um ein Abwehrrecht aus den §§ 823, 1004 BGB analog, dessen Übertragbarkeit nicht in Zweifel steht, ohne dass es auf eine (isolierte) Übertragbarkeit für die Zulässigkeit der Prozessgeschäftsführung ankäme NJW-RR 1988, 127; NJW 1988, 1585 ; 1989, 1932).
  • BFH, 06.03.1975 - IV R 213/71

    Vermächtnisnehmer - Rechtsnachfolger - Verstorbener Steuerschuldner - Tod des

    Die gewillkürte Prozeßstandschaft des Vermächtnisnehmers anstelle der Erben zur Aufnahme eines Steuerprozesses wegen der Einkommensteuer des Erblassers oder der ihr zugrunde liegenden Einkünfte ist mit dem Sinn und Zweck der gesetzlichen Steuerschuldnerschaft der Erben nach § 8 Abs. 1 StAnpG nicht vereinbar (vgl. dazu Urteil des BGH vom 25. Februar 1969 VI ZR 241/67 in der Zeitschrift für das gesamte Familienrecht 1969 S. 273; Lent/Jauernig, Zivilprozeßrecht, 17. Aufl., § 22 S. 61; Ziemer/Birkholz, Finanzgerichtsordnung, 2. Aufl., Tz. 97 zu § 40 FGO).
  • LG Berlin, 13.11.2012 - 27 O 500/12
  • VG Würzburg, 24.09.2008 - W 1 E 08.1876

    Universelles Leben; vorläufige Untersagung einer Tatsachenbehauptung;

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