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   BGH, 29.11.2021 - VI ZR 248/18   

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https://dejure.org/2021,48082
BGH, 29.11.2021 - VI ZR 248/18 (https://dejure.org/2021,48082)
BGH, Entscheidung vom 29.11.2021 - VI ZR 248/18 (https://dejure.org/2021,48082)
BGH, Entscheidung vom 29. November 2021 - VI ZR 248/18 (https://dejure.org/2021,48082)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • IWW
  • rewis.io
  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    "DIE KOHL-PROTOKOLLE" - Verletzung des postmortalen Persönlichkeitsrechts?

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Klage gegen die Buchveröffentlichung "VERMÄCHTNIS-DIE KOHL-PROTOKOLLE" wegen Verletzung des postmortalen Persönlichkeitsrechts; Unzutreffende Wiedergabe von (angeblichen) Äußerungen eines Verstorbenen; Verletzung postmortalen Persönlichkeitsrechts bei Entstellung des ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Urteile in den Verfahren zum Buch "VERMÄCHTNIS - DIE KOHL-PROTOKOLLE"

  • lto.de (Pressebericht, 29.11.2021)

    Streit um "Kohl-Protokolle": Witwe des Altkanzlers bekommt Millionenentschädigung nicht

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Urteile in den Verfahren zum Buch "VERMÄCHTNIS - DIE KOHL-PROTOKOLLE" verkündet ...

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    BGB § 1004, BGB § 1922, BGB § 823, GG Art. 1, GG Art. 2, GG Art. 5, Persönlichkeitsrecht, Vermächtnis-Die Kohl-Protokolle

  • ip-rechtsberater.de (Kurzinformation)

    Urteile in den Verfahren zum Buch "VERMÄCHTNIS - DIE KOHL-PROTOKOLLE" verkündet

  • lto.de (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 25.10.2021)

    Verhandlung um Altkanzler-Buch: Wohl keine Millionenentschädigung für Kohls Witwe

In Nachschlagewerken

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2022, 847
  • MDR 2022, 165
  • GRUR 2022, 407
  • FamRZ 2022, 311
  • K&R 2022, 115
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • BGH, 29.11.2021 - VI ZR 258/18

    Urteile in den Verfahren zum Buch "VERMÄCHTNIS - DIE KOHL-PROTOKOLLE"

    Wegen der Einzelheiten der Verträge wird auf den Tatbestand des heute im Verfahren VI ZR 248/18 verkündeten Senatsurteils verwiesen.

    Unter anderem finden sich im Buch 116 von der Klägerin für unzulässig erachtete Passagen, bezüglich deren Inhalt auf das heute verkündete Urteil im Verfahren VI ZR 248/18 verwiesen wird.

  • BGH, 28.07.2022 - I ZR 171/21

    Hinnahme einer Bezugnahme auf Fachaussagen eines Arztes in einer Werbeanzeige

    Von einem Fehlzitat kann allerdings nur dann ausgegangen werden, wenn der Gehalt einer Aussage in der wiedergegebenen Form vom Gehalt der tatsächlich getätigten Aussage abweicht, sei es auch nur in Färbung oder Tendenz (vgl. BGH, Urteil vom 21. Juni 2011 - VI ZR 262/09, NJW 2011, 3516 [juris Rn. 11]; Urteil vom 29. November 2021 - VI ZR 248/18, NJW 2022, 847 [juris Rn. 22 bis 26 mwN]; Gomille, ZUM 2022, 241, 243 f.).
  • BGH, 31.05.2022 - VI ZR 95/21

    Voraussetzungen einer zulässigen Verdachtsberichterstattung (hier: Pressebericht

    Es kann offenbleiben, ob das Berufungsgericht die Revision auch insoweit zugelassen hat (vgl. dazu Senat, Urteil vom 29. November 2021 - VI ZR 248/18, juris Rn. 148 ff.).

    Denn die Anschließung ist auch statthaft, wenn die Revision nicht zugelassen worden ist (§ 554 Abs. 2 Satz 1 ZPO) und außerdem zwischen dem Streitgegenstand der Anschlussrevision und dem der - statthaften - Revision ein rechtlicher oder wirtschaftlicher Zusammenhang besteht (vgl. Senat, Urteile vom 29. November 2021 - VI ZR 248/18, juris Rn. 153; vom 7. Juli 2020 - VI ZR 246/19, NJW 2020, 3715 Rn. 8; vom 17. Dezember 2013 - VI ZR 211/12, NJW 2014, 2029 Rn. 75; jew. mwN).

    Dieser Zusammenhang liegt hier vor, da der Teil der Berichterstattung, der Gegenstand der Anschlussrevision ist, auch für die rechtliche Bewertung im Rahmen der Revision relevant ist (vgl. dazu Senat, Urteil vom 29. November 2021 - VI ZR 248/18, juris Rn. 153, 156).

  • BGH, 22.02.2022 - VI ZR 1175/20

    Voraussetzungen einer zulässigen Verdachtsberichterstattung (hier: Pressebericht

    Die Wirksamkeit einer Beschränkung der Revisionszulassung setzt voraus, dass sie einen tatsächlich und rechtlich selbständigen Teil des Gesamtstreitstoffs betrifft, der Gegenstand eines Teilurteils sein oder auf den der Revisionskläger selbst seine Revision beschränken kann (Senatsurteil vom 29. November 2021 - VI ZR 248/18, juris Rn. 148 mwN).
  • OLG Köln, 13.12.2018 - 15 U 42/18
    Dieser Aspekt ist - wie unten noch auszuführen ist - allein im Rahmen der Abwägung von Interesse, weil eine wörtliche Wiedergabe nicht für die Öffentlichkeit bestimmter Äußerungen wegen des höheren Eingriffsgehalts strengeren Anforderungen unterworfen sein kann als eine Wiedergabe nur dem Inhalt/Sinn nach (vgl. dazu für den Bereich einer zusätzlich gegebenen Vertraulichkeitssphäre und einer Widergabe in direkter Wörtlichkeit auch BGH v. 10.03.1987 - VI ZR 244/85, NJW 1987, 2667, 2668; BGH v. 19.12.1978 - VI ZR 137/77, NJW 1979, 647, 649; vgl. auch eingehend Senat v. v. 29.05.2018 - 15 U 65/17, BeckRS 2018, 10541 [Revision eingelegt zu BGH - VI ZR 248/18.

    Besteht - wie hier - keine vertragliche Geheimhaltungsabrede mit einem darin liegenden Verzicht auf die Rechte aus Art. 5 Abs. 1 GG (vgl. Senat v. 29.5.2018 - 15 U 65/17, BeckRS 2018, 10541 - Revison zu BGH - VI ZR 248/18) ist letztlich maßgeblich, ob nach den Umständen die "körperliche Fixierung des Gedankeninhalts" besonders vertraulich zu behandeln war.

  • BayObLG, 05.01.2022 - 101 VA 140/21

    Erstattung außergerichtlicher Kosten nach Erledigung eines Akteneinsichtsgesuches

    Ein Verstorbener ist jedoch nicht durch das Grundrecht der freien Entfaltung der Persönlichkeit aus Art. 2 Abs. 1 GG geschützt, weil Träger dieses Grundrechts nur lebende Personen sind (BVerfG, Beschluss vom 22. August 2006, 1 BvR 1637/05; BGH, Urt. v. 29. November 2021, VI ZR 248/18, juris Rn. 20; BVerwG, Urt. v. 29. Juni 2017, 7 C 24/15, BVerwGE 159, 194 Rn. 53; zum Datenschutzrecht: Herzog in Kroiß/Horn/Solomon, Nachfolgerecht, 2. Aufl. 2019, Teil 1 9. Digitaler Nachlass Rn. 55).

    Der Schutzbereich der ideellen Anteile des postmortalen Persönlichkeitsrechts erschöpft sich dementsprechend im Schutz des sogenannten Wert- und Achtungsanspruchs (vgl. BVerfG, Beschluss vom 19. Dezember 2007, 1 BvR 1533/07, AfP 2008, 161 Rn. 8; BGH, Urt. v. 29. November 2021, VI ZR 248/18, juris Rn. 20; Urt. v. 16. September 2008, VI ZR 244/07, NJW 2009, 751 Rn. 16; BVerwG, BVerwGE 159, 194 Rn. 53; OLG Köln, Urt. v. 30. November 2017, 15 U 68/17, juris Rn. 52).

  • BVerfG - 1 BvR 19/22 (anhängig)
    Verfassungsbeschwerde gegen das Teil-Urteil des Bundesgerichtshofs vom 29. November 2021 - VI ZR 248/18 - und das Urteil des Oberlandesgerichts Köln vom 29. Mai 2018 - 15 U 65/17 - Betr.: Allgemeines Persönlichkeitsrecht (Unterlassungsansprüche wegen Verletzung des postmortalen Persönlichkeitsrechts) Art. 1 Abs. 1; 2 Abs. 1 GG Berichterstatterin: BVRin Prof. Dr. Härtel .
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