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   BGH, 25.05.2020 - VI ZR 252/19   

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https://dejure.org/2020,11792
BGH, 25.05.2020 - VI ZR 252/19 (https://dejure.org/2020,11792)
BGH, Entscheidung vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 (https://dejure.org/2020,11792)
BGH, Entscheidung vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19 (https://dejure.org/2020,11792)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 826 BGB

  • verkehrslexikon.de

    Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung durch Volkswagen AG im Dieselskandal - Schadensersatz für Käufer eines Schummeldiesels unter Anrechnung der Nutzungsvorteile

  • rewis.io
  • juris.de

    Arglistige Täuschung des Fahrzeugkäufers durch Erschleichung der Typgenehmigung durch das Kraftfahrt-Bundesamt; Darlegungslastverteilung für Kenntnis des Vorstands; Vermögensschaden trotz objektiver Werthaltigkeit von Leistung und Gegenleistung; Vorteilsausgleichung bei ...

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zur arglistigen Täuschung der Fahrzeugkäufer, wenn ein Fahrzeughersteller im Rahmen einer von ihm bei der Motorenentwicklung getroffenen strategischen Entscheidung die Typgenehmigungen der Fahrzeuge durch arglistige Täuschung des Kraftfahrt-Bundesamts erschleicht und die ...

  • kanzlei.biz

    Schadensersatzklage gegen VW infolge des sogenannten "Dieselskandals" überwiegend erfolgreich

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 31 ; BGB § 249 ; BGB § 826
    Dieselskandal: Anspruch auf Schadensersatz gegen VW wegen vorsätzlicher sitenwidriger Schädigung wegen des Verkaufs abgasmanipulierter Fahrzeuge; Bejahung eines Vermögensschadens in Form eines unerwünschten Vertrages; Anrechnung einer Nutzungsentschädigung

  • datenbank.nwb.de

    Arglistige Täuschung des Fahrzeugkäufers durch Erschleichung der Typgenehmigung durch das Kraftfahrt-Bundesamt; Darlegungslastverteilung für Kenntnis des Vorstands; Vermögensschaden trotz objektiver Werthaltigkeit von Leistung und Gegenleistung; Vorteilsausgleichung bei ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Haftung der VW AG wegen vorsätzlicher sittenwidriger Täuschung durch Abgasmanipulation an Diesel-Kfz

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (78)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Schadensersatzklage im sogenannten "Dieselfall" gegen die VW AG überwiegend erfolgreich

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Schadensersatzklage im sogenannten "Dieselfall" gegen die VW AG überwiegend erfolgreich

  • autokaufrecht.info (Kurzinformation)

    Sittenwidrige vorsätzliche Schädigung durch die Volkswagen AG im VW-Abgasskandal - Gebrauchtwagen

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation und Pressemitteilung)

    Abgasskandal: Schadensersatz wegen sittenwidriger Täuschung bestätigt

  • Burhoff online Blog (Kurzinformation und Auszüge)

    VW-Abgasskandal: Geld zurück, aber "Kilometergeld”

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung durch Volkswagen AG im Dieselskandal - Schadensersatz für Käufer eines Schummeldiesels unter Anrechnung des Nutzungsvorteils

  • christmann-law.de (Kurzinformation)

    VW hat Amt mit Dieselsoftware getäuscht

  • faz.net (Pressemeldung, 25.05.2020)

    VW muss klagenden Diesel-Käufern Schadenersatz zahlen

  • lto.de (Pressebericht, 25.05.2020)

    VW im Abgasskandal verurteilt: Alles für den Profit, zu Lasten der ahnungslosen Kunden

  • lto.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal: Kaufpreis zurück, minus gefahrene Kilometer

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    VW-Kunden steht im Dieselskandal grundsätzlich Schadensersatz zu

  • rabüro.de (Pressemitteilung)

    VW ist im Dieselskandal schadensersatzpflichtig

  • tp-presseagentur.de (Kurzinformation)

    Schadensersatzklage im sogenannten "Dieselfall" gegen die VW AG überwiegend erfolgreich

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Endlich höchstrichterliche Klarheit zur Diesel-Abgasmanipulation

  • datev.de (Kurzinformation)

    Schadensersatzklage im sog. Dieselfall gegen die VW AG überwiegend erfolgreich

  • juve.de (Kurzinformation)

    Dieselskandal: Ersatzfähiger Schaden schon mit Kauf

  • juve.de (Kurzinformation)

    Dieselkläger gegen VW durch

  • bundesanzeiger-verlag.de (Kurzinformation)

    Dieselaffäre: Vorsätzliche und sittenwidrige Schädigung durch VW

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal - auch neue Vergleichsangebote von VW unzureichend

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Sensation im Abgasskandal: VW lässt die Einrede der Verjährung fallen!

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW-Abgasskandal - Schadensersatzansprüche beim EA 189 noch nicht verjährt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Greift der Verjährungseinwand der Vw AG im Abgassskandal gegen die Autokäufer durch

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Nutzungsentschädigung im Abgasskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal: Update führt zu Schäden

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Schadensersatz im VW-Abgasskandal bei Fahrzeugkauf 2016

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal: VW haftet wegen sittenwidriger Schädigung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Schadensersatzansprüche im VW-Abgasskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW haftet im Abgasskandal auf Schadensersatz

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal: Schadensersatz wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Dieselskandal führt zur Zahlung von Schadensersatz durch VW

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Dieselskandal: VW muss Käufer Schadenersatz zahlen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal: Anspruch eines Käufers auf Erstattung des Kaufpreises gegen Rückgabe des Pkw wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung nach §§ 826, 31 BGB

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Dieselskandal - Auswirkungen auf Daimler

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Schadensersatz für VW Kunden im Abgasskanda

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW muss im Abgasskandal Schadensersatz zahlen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW muss Schadenersatz für manipulierte Dieselautos zahlen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW hat Autokäufer im Abgasskandal sittenwidrig geschädigt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Schadensersatz für VW Kunden im Abgasskanda

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Schadensersatz für VW Kunden im Abgasskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Erstattung des Kaufpreises durch VW gegen Übergabe des Pkw

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW muss im Abgasskandal Schadensersatz zahlen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW muss im Abgasskandal Schadensersatz zahlen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW muss im Abgasskandal Schadensersatz zahlen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW muss im Abgasskandal Schadensersatz zahlen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW muss im Abgasskandal Schadensersatz zahlen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW muss im Abgasskandal Schadensersatz zahlen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW muss im Abgasskandal Schadensersatz zahlen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal: VW muss Schadensersatz zahlen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW-Vergleich

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Verjährung im VW Abgasskandal - Schadensersatzansprüche noch geltend machen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal - VW zu Schadensersatz verpflichtet

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Keine Verjährung der Ansprüche auf Schadensersatz im Abgasskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Haftung geklärt; kann ich jetzt noch klagen?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW-Abgasskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Schadenersatzansprüche im VW Abgasskandal noch nicht verjährt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Diesel Skandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Diesel-Abgasskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Dieselskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Verjährung im Abgasskandal EA 189 - Schadensersatz noch 2020 geltend machen

  • anwalt.de (Pressemitteilung)

    Urteil gegen VW auf Erstattung des Kaufpreises wegen manipuliertem Dieselfahrzeug bestätigt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW-Dieselskandal: Was für Geschädigte beim Nutzungsersatz jetzt wichtig wird

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW verurteilt - Ansprüche heute doch nicht verjährt?


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Diesel-Verfahren

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    VW-Verfahren

  • faz.net (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 04.05.2020)

    Vor dem Grundsatzurteil: "Der Diesel-Skandal beginnt erst richtig"

  • lto.de (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 04.05.2020)

    Erste BGH-Verhandlung zum Abgasskandal: Worum es in Karlsruhe gehen wird

  • welt.de (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 25.08.2019)

    Grundsatz-Urteile zum Diesel rücken näher

  • spiegel.de (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 05.05.2020)

    Bundesgerichtshof widerspricht VW im Dieselskandal

Besprechungen u.ä.

  • saarland.de PDF, S. 322 (Entscheidungsbesprechung)

    Schadensersatz wegen vorsätzlicher sitten-widriger Schädigung mit Vorteilsausglei-chung im VW-Abgasskandal

Sonstiges (2)

  • reuters.com (Sitzungsbericht, 05.05.2020)

    BGH-Richter zweifelt an VW-Argumenten im Diesel-Prozess

  • youtube.com (Videobericht)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • (Für BGHZ vorgesehen)
  • NJW 2020, 1962
  • ZIP 2020, 1179
  • MDR 2020, 790
  • WM 2020, 1078
  • BB 2020, 1869
 
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Wird zitiert von ... (224)

  • BGH, 17.12.2020 - VI ZR 739/20

    VW-Verfahren: Beginn der dreijährigen Verjährungsfrist

    Dieser Person war bewusst, in Kenntnis des Risikos einer Betriebsbeschränkung oder -untersagung der betroffenen Fahrzeuge werde niemand - zumindest nicht ohne einen erheblichen, dies berücksichtigenden Abschlag vom Kaufpreis - ein damit belastetes Fahrzeug erwerben (vgl. Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 16 ff.).

    Kenntnis von der abstrakten Gefahr der Betriebsbeschränkung oder -untersagung (vgl. Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 52), die aufgrund der dem Kläger im Jahr 2015 bekannten Funktionsweise der Software bestand, war nicht erforderlich, weil es sich insoweit nicht um einen tatsächlichen Umstand im Sinne von § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB, sondern um eine rechtliche Schlussfolgerung handelt.

    Nach den von der höchstrichterlichen Rechtsprechung entwickelten Grundsätzen der sekundären Darlegungslast kann das Gericht in einem Fall wie dem vorliegenden vom Kläger keinen näheren Vortrag dazu verlangen, welche konkrete bei der Beklagten tätige Person das sittenwidrige Verhalten an den Tag gelegt hat (Senatsurteile vom 30. Juli 2020 - VI ZR 367/19, ZIP 2020, 1763 Rn. 14 ff.; vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 34 ff.).

    Dafür würde der Verweis auf die hier betroffene grundlegende Strategieentscheidung über den Einsatz der unzulässigen Abschalteinrichtung, die Vielzahl der betroffenen Fahrzeuge und die damit verbundenen weitreichenden Konsequenzen ausreichen (Senatsurteile vom 30. Juli 2020 - VI ZR 367/19, ZIP 2020, 1763 Rn. 18; vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 39).

    Denn dann wäre eine Haftung der Beklagten aus § 831 BGB in Betracht gekommen (vgl. hierzu Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 43).

    Dasselbe gilt demgemäß für ein Verhalten, das - wie hier (vgl. Senatsurteile vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 23; vom 30. Juli 2020 - VI ZR 367/19, ZIP 2020, 1763 Rn. 13) - einer unmittelbaren arglistigen Täuschung (hier: der Fahrzeugkäufer) gleichsteht.

    Das Risiko, dass erst eine abschließende Entscheidung des Bundesgerichtshofs, wie sie dann mit dem Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19 erging, Gewissheit bringen würde, war dem Kläger zuzumuten.

  • BGH, 30.07.2020 - VI ZR 5/20

    Schadensersatzklage im sogenannten "Dieselfall" gegen die VW AG bei

    Wie der Senat in seinem Urteil vom 25. Mai 2020 (VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 76) ausgeführt hat, liegt das Interesse, nicht zur Eingehung einer ungewollten Verbindlichkeit veranlasst zu werden, nicht im Aufgabenbereich des § 6 Abs. 1, § 27 Abs. 1 EG-FGV.

    Anderes ergibt sich nicht aus dem von der Revision angeführten Gesichtspunkt, dass die Übereinstimmungsbescheinigung gemäß Erwägungsgrund 0 des Anhangs IX der Richtlinie 2007/46/EG in der Fassung der VO 385/2009/EG eine Erklärung des Fahrzeugherstellers darstellt, in der dem Fahrzeugkäufer versichert wird, dass das von ihm erworbene Fahrzeug zum Zeitpunkt seiner Herstellung mit den in der Europäischen Union geltenden Rechtsvorschriften übereinstimmt (vgl. Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 75).

    Die Rechtslage ist sowohl im Hinblick auf § 6 Abs. 1, § 27 Abs. 1 EG-FGV (vgl. Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 77) als auch im Hinblick auf Art. 5 VO 715/2007/EG wie dargestellt von vornherein eindeutig ("acte claire", vgl. EuGH, Urteil vom 6. Oktober 1982 - Rs 283/81, NJW 1983, 1257, 1258; BVerfG, NVwZ 2015, 52 Rn. 35).

    Es kann dahinstehen, ob und gegebenenfalls durch welches Verhalten im Zusammenhang mit der Verwendung der unzulässigen Abschalteinrichtung (vgl. dazu Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 17) in strafrechtlich relevanter Weise getäuscht worden ist und ob die Täuschung, wie die Revision meint, fortgewirkt und auch noch im August 2016 beim Kläger einen strafrechtlich relevanten Irrtum erregt hat (vgl. allgemein zu Täuschung und Irrtum im Zusammenhang mit dem sogenannten Dieselskandal: Brand, wistra 2019, 169, 171 ff.; Brand/Hotz, NZG 2017, 976, 977 f.; Eggert in Reinking/Eggert, Der Autokauf, 14. Aufl., Rn. 1895 b f.; Hefendehl in MünchKommStGB, 3. Aufl., § 263 Rn. 124, 252; Isfen, JA 2016, 1, 2 f.).

    Im Hinblick auf das Bestimmtheitsgebot und Analogieverbot (vgl. BVerfGE 126, 170, 226 ff. zu § 266 StGB; BVerfGE 130, 1, 47 zu § 263 StGB) sind die Anforderungen an die Feststellung eines Vermögensschadens im Sinne von § 263 Abs. 1 StGB andere als an die Feststellung eines Schadens im Sinne von § 826 BGB (vgl. zu letzterem Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 44 ff.).

    Wie der Senat in seinem Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19 (ZIP 2020, 1179 Rn. 22, 25) zu einer Haftung der Beklagten aus § 826 BGB ausgeführt hat, bestand - wovon das Berufungsgericht auch im vorliegenden Fall ausgegangen ist - das Ziel der verfassungsmäßigen Vertreter der Beklagten im Zusammenhang mit dem Inverkehrbringen von Fahrzeugen mit unzulässiger Abschalteinrichtung darin, diese Fahrzeuge kostengünstiger als ihr sonst möglich zu produzieren, möglichst viele von ihnen abzusetzen und damit ihren Gewinn zu erhöhen.

    Dem steht nicht entgegen, dass die Beklagte das Unwerturteil, sittenwidrig im Sinne von § 826 BGB gehandelt zu haben, vor Aufdeckung des sogenannten Dieselskandals auch im Hinblick auf unwissende Gebrauchtwagenkäufer traf (Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 16, 25) und sie von einem Wiederverkauf der Fahrzeuge auf dem Gebrauchtwagenmarkt ausgehen musste.

    Insbesondere bei mittelbaren Schädigungen kommt es ferner darauf an, dass den Schädiger das Unwerturteil, sittenwidrig gehandelt zu haben, gerade auch in Bezug auf die Schäden desjenigen trifft, der Ansprüche aus § 826 BGB geltend macht (Senatsurteile vom 7. Mai 2019 - VI ZR 512/17, NJW 2019, 2164 Rn. 8; vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 15).

    Da für die Bewertung eines schädigenden Verhaltens als (nicht) sittenwidrig in einer Gesamtschau (vgl. Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 16) dessen Gesamtcharakter zu ermitteln ist, ist ihr das gesamte Verhalten des Schädigers bis zum Eintritt des Schadens beim konkreten Geschädigten zugrunde zu legen.

    Im Falle der vorsätzlichen sittenwidrigen Schädigung gemäß § 826 BGB wird das gesetzliche Schuldverhältnis erst mit Eintritt des Schadens beim konkreten Geschädigten (der unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls in einem Vertragsabschluss liegen kann, vgl. Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 44 ff.) begründet, weil der haftungsbegründende Tatbestand des § 826 BGB die Zufügung eines Schadens zwingend voraussetzt.

    aa) Der Senat hat im Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 16 ff. auf der Grundlage der im dortigen Verfahren getroffenen Feststellungen ausgeführt, dass und warum das Verhalten der Beklagten im Zusammenhang mit dem Inverkehrbringen der mit der Manipulationssoftware versehenen Motoren auch gegenüber Gebrauchtwagenkäufern als mittelbar Geschädigten, die das Fahrzeug vor der Verhaltensänderung der Beklagten im Herbst 2015 erwarben, objektiv sittenwidrig war.

    Die Beklagte hat ihre strategische unternehmerische Entscheidung, im eigenen Kosten- und Gewinninteresse das KBA und letztlich die Fahrzeugkäufer zu täuschen, ersetzt durch die Strategie, an die Öffentlichkeit zu treten, Unregelmäßigkeiten einzuräumen und in Zusammenarbeit mit dem KBA Maßnahmen zur Beseitigung des gesetzwidrigen Zustandes zu erarbeiten, um die Gefahr einer Betriebsbeschränkung oder -untersagung (s. hierzu Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 20 f.) zu bannen.

  • BGH, 30.07.2020 - VI ZR 354/19

    "VW-Dieselverfahren": Nutzungsvorteile können Schadensersatzanspruch vollständig

    Der Schadensersatzanspruch des Käufers eines mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung für die Abgasrückführung versehenen Fahrzeugs kann durch die im Wege des Vorteilsausgleichs erfolgende Anrechnung gezogener Nutzungen vollständig aufgezehrt werden (Fortführung Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, NJW 2020, 1962 Rn. 64-77).

    Das Berufungsgericht hat frei von Rechtsfehlern angenommen, dass ein etwaiger Kaufpreiserstattungsanspruch des Klägers (vgl. zur Haftung dem Grunde nach Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, NJW 2020, 1962 Rn. 12-63) - unabhängig von der Rechtsgrundlage - im Wege der Vorteilsanrechnung um die vom Kläger gezogenen Nutzungsvorteile zu reduzieren ist, was unter den besonderen Umständen des vorliegenden Falles zu einem vollständigen Wegfall des Schadens des Klägers führt.

    Die insoweit von der Revision erhobenen Einwände, mit der Vorteilsanrechnung würden die Präventionswirkung des Deliktsrechts verfehlt, das Gebot unionsrechtskonformer Rechtsanwendung verletzt, die Beklagte unangemessen entlastet und gesetzliche Wertungen missachtet, greifen nicht durch (vgl. Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, NJW 2020, 1962 Rn. 64-77 mwN).

  • BGH, 30.07.2020 - VI ZR 397/19

    Abgasskandal: Keine Deliktzinsen für geschädigte VW-Käufer

    a) Wie der erkennende Senat mit Urteil vom 25. Mai 2020 (VI ZR 252/19, NJW 2020, 1962 Rn. 16 ff.) bereits entschieden hat, handelt es sich bei der nach den Feststellungen des Berufungsgerichts auch im Streitfall von der Beklagten verbauten Motorsteuerungssoftware um eine unzulässige Abschalteinrichtung nach Art. 5 Abs. 2 Satz 1 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2007 über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich der Emissionen von leichten Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen (Euro 5 und Euro 6) und über den Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen für Fahrzeuge (Abl. L 171 vom 29. Juni 2007 S. 1 ff.).

    aa) Im Urteil vom 25. Mai 2020 (VI ZR 252/19, NJW 2020, 1962 Rn. 39) hat der erkennende Senat ausgeführt, der Umstand, dass es sich bei der Verwendung einer unzulässigen Abschalteinrichtung um eine grundlegende, weltweit alle Fahrzeuge mit Motoren der Serie EA189 betreffende Strategieentscheidung handelte, die mit erheblichen Risiken für den gesamten Konzern und auch mit persönlichen Haftungsrisiken für die entscheidenden Personen verbunden war, sowie die Bedeutung gesetzlicher Grenzwerte und der technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten ihrer Einhaltung für die Geschäftstätigkeit der Beklagten stellten für die Annahme einer sekundären Darlegungslast hinreichende Anhaltspunkte für eine Kenntnis des Vorstandes dar.

    Dieser sekundären Darlegungslast ist die Beklagte mit der Behauptung, bei den durchgeführten Untersuchungen, die noch nicht abgeschlossen seien, hätten sich keine Erkenntnisse über eine Beteiligung von Vorstandsmitgliedern im aktienrechtlichen Sinne an der Entwicklung oder Verwendung der Abschalteinrichtung ergeben, nicht nachgekommen (vgl. Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, NJW 2020, 1962 Rn. 39 ff.).

    c) Rechtsfehlerfrei ist das Berufungsgericht weiter zum Ergebnis gelangt, der Klägerin sei dadurch ein Schaden entstanden, dass sie aufgrund des sittenwidrigen Verhaltens der Beklagten einen Vertrag über den Ankauf des bemakelten Fahrzeugs geschlossen habe, den sie bei Kenntnis der Sachlage nicht geschlossen hätte (vgl. Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, NJW 2020, 1962 Rn. 44 ff.).

    Das Berufungsgericht durfte von einem aus der unzulässigen Abschalteinrichtung resultierenden Stilllegungsrisiko ausgehen und aus diesem Risiko schon nach der allgemeinen Lebenserfahrung darauf schließen, dass die Klägerin bei Kenntnis der wahren Umstände vom Erwerb des Fahrzeugs abgesehen hätte (vgl. Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, NJW 2020, 1962 Rn. 49 ff. iVm Rn. 19 ff.).

    Schließlich ist der im Abschluss des Kaufvertrags liegende Schaden der Klägerin auch nicht nachträglich durch die Durchführung des Software-Updates wieder entfallen (vgl. Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, NJW 2020, 1962 Rn. 58).

    Der Einwand der Revision der Beklagten, die Verantwortlichen hätten darauf vertraut, dass die Manipulation unentdeckt bleibt, ist schon deshalb unerheblich, weil er nicht den im Streitfall relevanten, bereits im ungewollten Vertragsschluss liegenden Schaden betrifft (Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, NJW 2020, 1962 Rn. 63).

    Zwar hat die Klägerin durch den ungewollten Vertragsschluss einen Schaden erlitten, weil dem Fahrzeug eine Betriebsbeschränkung oder -untersagung drohte und im Zeitpunkt des Erwerbs für die Klägerin nicht absehbar war, ob überhaupt, wenn ja zu welchem Zeitpunkt und wie - vor allem ohne Nachteil für den Käufer - der Mangel behoben werden kann (vgl. Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, NJW 2020, 1962 Rn. 48 ff.).

    Damit befindet sich die Beklagte jedenfalls nicht mehr im Annahmeverzug (vgl. Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, NJW 2020, 1962 Rn. 85 mwN; zur Beendigung des Annahmeverzugs durch Rücknahme eines Angebots vgl. Feldmann in Staudinger, BGB, Neubearb. 2019, § 293 Rn. 32; Lorenz in BeckOK-BGB, 54. Ed., § 293 Rn. 15 mwN).

    Die mit der Revision der Klägerin erhobenen Einwände, mit der Vorteilsanrechnung würden die Präventionswirkung des Deliktsrechts verfehlt, das Gebot unionskonformer Rechtsanwendung verletzt, die Beklagte unangemessen entlastet und gesetzliche Wertungen missachtet, greifen nicht durch (vgl. Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, NJW 2020, 1962 Rn. 64 ff.).

    Insbesondere ist es entgegen der Revision der Beklagten nicht geboten, den Nutzungsvorteil anhand des Wertverlustes zu bestimmen, den ein anderes, hypothetisch von der Klägerin erworbenes Fahrzeug erlitten hätte (vgl. Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, NJW 2020, 1962 Rn. 78 ff.).

  • OLG Naumburg, 18.09.2020 - 8 U 8/20

    Dieselskandal: Daimler zu Schadenersatz verurteilt

    Durch die Verwendung der Kühlmittel-Solltemperatur-Regelung im Z. Motor ... 1 wurden die Erwerber eines Z. G. ... im Ergebnis daher genauso getäuscht wie die Erwerber eines Fahrzeugs, in dem ein mit Kippschalterlogik versehener X. -Motor ...3 verbaut ist (vgl. hierzu BGH, Urt. v. 25.05.2020, VI ZR 252/19; OLG Köln, Urt. v. 24.03.2020, 4 U 235/19, Rn. 40 m.w.N.; jeweils zitiert nach juris).

    Die Revision ist nicht zuzulassen, weil die Voraussetzungen des § 543 Abs. 2 S. 1 ZPO aufgrund der mittlerweile ergangenen Grundsatzentscheidungen des Bundesgerichtshofs vom 25.05.2020 (VI ZR 252/19) und 30.07.2020 (VI ZR 397/19 und VI ZR 5/20) nicht mehr vorliegen.

  • LG Stuttgart, 27.11.2020 - 23 O 93/20

    Mercedes-Thermofenster: Daimler AG im Abgasskandal zu Schadensersatz verurteilt

    Für das Vorliegen der Ausnahmevoraussetzungen des Art. 5 Abs. 2 Satz 2 lit. a) VO 715/2007/EG trifft die Beklagte zumindest eine sekundäre Darlegungslast, wenn nicht sogar die volle primäre Darlegungs- und Beweislast (in die letztere Richtung tendierend offenbar OLG Karlsruhe, Hinweisbeschlüsse vom 22.08.2019 — 17 U 257/18, juris Rn. 16, und 17 U 294/18, juris Rn. 13; BGH, Urt. v. 25.05.2020 VI ZR 252/19).

    Abschalteinrichtungen in Art. 5 Abs. 2 VO was zu der Auslegung führt, dass die Ausnahnme des Art. 5 Abs. 2 Satz 2 VO 715/2007/EG - anders als die Beklagte meint und wie der BGH in seinem Hinweisbeschluss vom 08.01.2019 bestätigt - eng auszulegen ist (ebenso BGH, Hinweisbeschluss vom 08.01.2019 — VIII ZR 225/17, Rn. 11 u. 13; BGH, Urt. v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19).

    Entgegen der bekannten Behauptungen der Beklagtenseite handelt es sich auch um keine für die Zivilgerichte bindende und 'wirksame EG-Typengenehmigung mit Tatbestandswirkung' (vgl. BGH, Urt. v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19 Rn. 21).

    Eine Abschalteinrichtung, die in den Typgenehmigungsunterlagen nicht konkret und unter Darstellung ihrer Auswirkungen auf die Emissionen beschrieben wurde, nimmt nicht an der Legalisierungswirkung teil (hierzu ausführlich VG Schleswig, Urt. v. 13.12.2017-3 A 59/17 Rn. 70 ff. bei juris; vgl. BGH, Urt. v. 25.05.2020 VI ZR 252/19 Rn. 21).

    1 ) Der eingetretene Schaden der Klägerpartei liegt bereits in dem Abschluss des Vertrages ("Vermögensdispositionsschaden"), der jedenfalls zu den damaligen Bedingungen von dem Kläger nach Überzeugung des Gerichts so in der Form bei Kenntnis aller Umstände nicht abgeschlossen worden wäre (vgl. BGH Urt. v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19; so auch LG Stuttgart, 26.09.2018 - 23 0 95/18; LG Hildesheim, 17.01.2017 - 3 0 139/16; LG Paderborn, 07.04.2017 - 2 0 118/16; LG Kleve, 31.03.2017 - 3 0 252/16; LG Bochum, 13.07.2017 — 8 0 366/16, jeweils zum „VW-Abgasskandal" zum Schaden u. a. instruktiv mit OLG-Rspr.-Auswertung und OLG-Rspr.-Nachw.: Prof. Dr. Heese, JZ 2020, 178 ff. [180 ff.l: „Herstellerhaftung für manipulierte Diesel-Kraftfahrzeuge").

    Erforderlich ist insoweit ein adäquat kausaler Zusammenhang unter Berücksichtigung des Schutzzwecks der Norm (vgl. BGH Urt. v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19; BGH, 03.03.2008 - II ZR 310/06 Rn. 15, juris; MünchKomm-BGB/Wagner, 7. Aufl., § 826 Rn. 45 ff.).

    Das Fahrzeug verfügte entgegen dem konkludenten Erklärungswert der Inverkehrgabe vorliegend gerade nicht über eine dauerhaft ungefährdete Betriebserlaubnis, weil die installierte Motorsteuerungssoftware eine unzulässige Abschalteinrichtung i.S.d. Art. 5 Abs. 1 und 2 VO (EG) 715/2007 enthielt, weshalb die materiellen Voraussetzungen für die Erteilung der EG-Typgenehmigung nicht gegeben waren (BGH Urt. v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19; OLG Karlsruhe Hinweisbeschluss v. 5.3.2019 — 13 U 142/18).

    Sie kann sich auch aus einer bewussten Täuschung ergeben (BGH Urt. v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19; BGH, Urt. v. 28.06.2016 - VI ZR 536/15 -, Rn. 16, juris).

    Bezüglich des Anstandsgefühls aller billig und gerecht Denkenden kommt es wesentlich auf die berechtigten Verhaltenserwartungen im Verkehr an (BGH Urt. v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19; Staudinger/Oechsler, BGB [2014], § 826, Rn. 31.

    Allein dieser Umstand rechtfertigte es schon, Sittenwidrigkeit im Sinne des § 826 BGB zu bejahen (vgl. BGH, Urteil v. 28.06.2016 - VI ZR 536/15, juris Rn. 17; BGH Urt. v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19).

    Auch die subjektiven Voraussetzungen für einen Anspruch aus § 826 BGB gegen die Beklagte bestehen (vgl. OLG Karlsruhe Hinweisbeschluss v. 5.3.2019 — 13 U 142/18 zum sog. VW-Abgasskandal,• BGH Urt. v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19).

    Für den getrennt davon erforderlichen subjektiven Tatbestand der Sittenwidrigkeit genügt die Kenntnis der tatsächlichen Umstände, die das Sittenwidrigkeitsurteil begründen (BGH, Urteil vom 13.09.2004 - II ZR 276/02, juris Rn. 36; BGH Urt. v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19).

    Da es der juristischen Person nicht freisteht, selbst darüber zu entscheiden, für wen sie ohne Entlastungsmöglichkeit haften will, kommt es nicht entscheidend auf die Frage an, ob die Stellung des „Vertreters" in der Satzung der Körperschaft vorgesehen ist oder ob er über eine entsprechende rechtsgeschäftliche Vertretungsmacht verfügt (sogenannte Repräsentantenhaftung, St. Rspr. BGH, Urteil vom 05.03.1998 - III ZR 183/96, juris Rn. 18; Urteil vom 30.10.1967 - VII ZR 82/65, juris Rn. 11; auch in der neueren Rechtsprechung zu § 826 BGB verweist der Bundesgerichtshof ausdrücklich unter Bezugnahme auf das Urteil vom 30.10.1967 auf die weite Auslegung des Begriffs „verfassungsmäßig berufener Vertreter", vgl. BGH, Urteil vom 28.06.2016 - VI ZR 541/15, juris Rn. 14; Urteil vom 28.06.2016 - VI ZR 536/15, juris 25.05.2020 - VI ZR 252/19; BGH, 07.12.1998 - II ZR 266/97; BGH, V ZR 45/13; vgl. auch OLG Karlsruhe, 05.03.2019 - 13 U 142/18 zum „ VW-Abgasskandal").

    Nach der Rechtsprechung finden die Grundsätze der sekundären Darlegungslast allerdings gerade dann Anwendung, wenn der Anspruchsteller außerhalb des maßgeblichen Geschehensablaufs steht und er die entscheidungserheblichen Tatsachen deshalb gerade nicht kennen kann (vgl. BGH Urt. v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19; OLG Karlsruhe Hinweisbeschluss, 05.03.2019 - 13 U 142/18, m.w.N.).

    Dieser Vortrag erfolgt - auch angesichts der oben dargestellten Umstände - auch nicht ohne greifbare Anhaltspunkte ins Blaue hinein (vgl. dazu auch in einem Verfahren gegen die Beklagte: BGH - VIII ZR 57/19 - Beschluss vom 28.01.2020; vgl. BGH Urt. v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19).

    Soweit die Beklagte sich auf einen Handlungsexzess eines untergeordneten Mitarbeiters berufen wollte, wären vor diesem Hintergrund Umstände erforderlicher gewesen vorzutragen, die geeignet sind, einen solchen Ablauf ohne Kenntnis weiterer, leitender Mitarbeiter hinreichend wahrscheinlich erscheinen zu lassen, insbesondere auch im Hinblick auf die erforderlichen Entwicklungsarbeiten, um eine derartige Software so zu kalibrieren, dass sie der Typgenehmigungsbehörde nicht auffällt - was ersichtlich zunächst gelungen ist (vgl. BGH Urt. v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19; OLG Karlsruhe, 05.03.2019 - 13 U 142/18).

    Indem sie etwaige bisherige interne Ermittlungsergebnisse unter Verschluss hält, verstößt die Beklagte gegen ihre sekundäre Darlegungslast, so dass das Gericht davon ausgeht, dass mindestens ein Mitglied des Vorstands bzw. ein verfassungsmäßig berufener Repräsentant i.S.d. § 31 BGB der Beklagten Kenntnis von der Entscheidung des serienmäßigen Einbaus der unzulässigen Abschalteinrichtung gehabt und dies gebilligt hat (ebenso: LG Köln, 18.07.2017 - 22 0 59/17; LG Hildesheim, 17.01.2017 - 3 0 139/16; LG Kleve, 31.03.2017 - 3 0 252/16; vgl. auch LG Stuttgart, 05.04.2018 - 7 0 28/17; LG Stuttgart, 30.10.2018 - 23 0 108/18, BGH Urt. v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19 jeweils zum "VW-Abgasskandal").

    Im Wege des Vorteilsausgleichs hat sie allerdings das erworbene Fahrzeug und die gezogenen Nutzungen herauszugeben (vgl. nur BGH Urt. v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19; LG Stuttgart, 05.04.2018 - 7 0 28/17, LG Bochum, 29.12.2017 - 1-6 0 96/17, LG Würzburg, 23.02.2018 - 71 0 862/16, LG Stuttgart, 30.10.2018 - 23 0 80/18, jeweils zum , VW-Abgasskandal").

    Das Gericht schätzt gemäß § 287 ZPO, dass ein Dieselfahrzeug des streitgegenständlichen Typs, zumal mit einem höheren Hubraum, eine Gesamtfahrleistung von 300.000 km hat (vgl. auch BGH Urt. v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19), sodass eine Restlaufleistung von 232.219 km bestand.

    Der Klägerpartei steht auch ein Anspruch aus §§ 831 Abs. 1 S. 1, 249 BGB zu (vgl. auch BGH Urt. v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19; OLG Karlsruhe, 05.03.2019 - 13 U 142/18; LG Stuttgart, 17.01.2019 - 23 0 172/18 - juris; LG Stuttgart, 17.01.2019 - 23 0 178/18 -juris).

    Letztlich wäre hinsichtlich der Frage, wer wann Kenntnis von der Entwicklung und dem Vertrieb des streitgegenständlichen Motors mit der streitgegenständlichen Abschalteinrichtung hatte, sogar eine Wahlfeststellung möglich und auch im Zivilrecht zulässig (BGH, Urteil vom 23. Juni 1987 - VI ZR 188/86, juris, Rn. 12; BGH Urt. v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19; OLG Karlsruhe, 05.03.2019 - 13 U 142/18): Zumindest entweder Vorstände im aktienrechtlichen Sinne, sonstige Repräsentanten i.S.v. § 31 BGB oder einfache Mitarbeiter als Verrichtungsgehilfen i.S.v. § 831 Abs. 1 S. 1 BGB hatten die Kenntnis und damit letztlich den Schädigungsvorsatz gem. § 826 BGB.

    Der Klägerpartei stehen gegenüber der Beklagten keine Zinsen i.H.v. 4 % seit Kaufpreiszahlung gem. § 849 BGB zu (vgl. BGH, Urt. v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19; a.A.: OLG Karlsruhe, 21.01.2020 - 17 U 2/19; OLG Karlsruhe, 19.11.2019 - 17 U 146/19; OLG Köln, 27.06.2019 - 27 U 14/19; OLG Köln, 10.03.2020 -4 U 192/19; OLG Koblenz, 16.12.2019 - 12 U 583/19; OLG Oldenburg, 12.03.2020 - 14 U 302/19; OLG Oldenburg, 12.02.2020 - 3 U 114/19; OLG Schleswig-Holstein, 11.03.2020 - 9 U 178/19; OLG Brandenburg, 04.03.2020 - 4 U 65/19, jeweils in sog. „Diesel-Abgasfällen").

    Urt. V. 25.05.2020 - VI ZR 252/19 - Bezug genommen.

    Das Gericht verkennt nicht, dass die BGH-Entscheidung (BGH, Urt. v. 25.05.2020 VI ZR 252/19) bekanntlich gegen die VW AG ergangen ist, geht indes davon aus, dass sowohl die Klägerpartei als auch die Beklagte nicht vertreten, dass diese grundlegende Entscheidung des Bundesgerichtshofs in Sachen „Abgasfälle" nicht auch auf „Abgasfälle" und Rechtsstreite gegen die hiesige Beklagte übertragbar ist, zumal zu der generalisierenden und allgemeinen Frage eines Anspruchs gem. § 849 BGB.

  • OLG Frankfurt, 24.09.2020 - 26 U 69/19

    Erstattung vorgerichtlicher Rechtsanwaltskosten in Bezug auf den sog.

    Die Beklagte hat der Klägerin in einer im Sinne des § 826 BGB gegen die guten Sitten verstoßenden Weise vorsätzlich einen Schaden zugefügt (vgl. zur Herstellerhaftung aus § 826 BGB im Rahmen des sog. Abgasskandals BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1963 ff.).

    Dies steht wertungsmäßig einer unmittelbaren arglistigen Täuschung der Klägerin gleich (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1965).

    Die installierte Motorsteuerungssoftware enthielt mit der „Umschaltlogik“ eine unzulässige Abschalteinrichtung im Sinne des Art. 5 Abs. 2 Satz 1 der Verordnung (EG) 715/2007 (vgl. etwa BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1963 f.).

    Die Abschalteinrichtung wurde auf der Grundlage einer strategischen unternehmerischen Entscheidung über Jahre hinweg nicht nur im Unternehmen der Beklagten selbst, sondern auch bei mehreren Tochterunternehmen in verschiedenen Fahrzeugmodellen durch aktive, im Hinblick auf dieses Ergebnis gewollte präzise Programmierung der Motorsteuerungssoftware zur Beeinflussung der Abgasrückführung in die Motorsteuerung eingebaut, wobei bei einer Entdeckung der verwendeten Software gemäß § 5 Abs. 1 Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) eine Betriebsbeschränkung oder -untersagung hätte erfolgen können (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1964 f.).

    Der Käufer eines Fahrzeugs setzt daher - gleichgültig, ob er das Fahrzeug neu oder gebraucht erwirbt - die Einhaltung der entsprechenden Vorgaben arglos als selbstverständlich voraus (s. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1965).

    Das betrifft auch den Gebrauchtwagenkäufer, dessen Fahrzeug bereits über eine Erstzulassung (§ 6 Abs. 3 Satz 1 FZV) verfügt, bei der die von dem Inhaber der EG-Typgenehmigung für jedes dem genehmigten Typ entsprechende Fahrzeug auszustellende Übereinstimmungsbescheinigung nach Art. 18 in Verbindung mit Anhang IX der Richtlinie 2007/46/EG vorgelegen hat, § 6 Abs. 1 EG-Fahrzeuggenehmigungsverordnung - EG-FGV - (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1965).

    Vielmehr muss eine besondere Verwerflichkeit seines Verhaltens hinzutreten, die sich aus dem verfolgten Ziel, den eingesetzten Mitteln, der zutage getretenen Gesinnung oder den eingetretenen Folgen ergeben kann (vgl. etwa BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1963).

    Die Verwerflichkeit kann sich auch aus einer bewussten Täuschung ergeben (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1963 f.).

    Das an sich erlaubte Ziel der Erhöhung des Gewinns wird auch im Verhältnis zu dem Käufer eines der betroffenen Fahrzeuge aber dann verwerflich, wenn es auf der Grundlage einer strategischen Unternehmensentscheidung durch arglistige Täuschung der zuständigen Typgenehmigungs- und Marktüberwachungsbehörde - des KBA (§ 2 Abs. 1 EG-FGV) - erreicht werden soll, und dies mit einer Gesinnung verbunden ist, die sich sowohl im Hinblick auf die für den einzelnen Käufer möglicherweise eintretenden Folgen und Schäden als auch im Hinblick auf die insoweit geltenden Rechtsvorschriften, insbesondere zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und der Umwelt, gleichgültig zeigt (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1964; Arnold, JuS 2020, 684, 685).

    Ein solches Vorgehen verstößt derart gegen die Mindestanforderungen im Rechts- und Geschäftsverkehr auf dem hier betroffenen Markt für Kraftfahrzeuge, dass ein Ausgleich der bei den einzelnen Käufern verursachten Vermögensschäden geboten erscheint (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1964).

    Allein maßgebend ist, dass der abgeschlossene Vertrag, nämlich die Eigenschaften des Kaufgegenstands, nicht den berechtigten Erwartungen der Getäuschten entsprach und überdies die Leistung für ihre Zwecke nicht voll brauchbar war (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1967 f.).

    Der im Juni 2014 unter Verletzung des wirtschaftlichen Selbstbestimmungsrechts der Klägerin sittenwidrig herbeigeführte ungewollte Vertragsschluss, der im Rahmen des § 826 BGB den Schaden begründet, wird auch durch ein - zumal angesichts einer anderenfalls drohenden Betriebsuntersagung vorgenommenes - Software-Update nicht rückwirkend zu einem gewollten Vertragsschluss (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1969; Senat, Urteil vom 03.09.2020 - 26 U 59/19 -, Entscheidungsumdruck, S. 7).

    Denn Zweck des Autokaufs ist grundsätzlich der Erwerb zur Fortbewegung im öffentlichen Straßenverkehr (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1968).

    Für den getrennt davon erforderlichen subjektiven Tatbestand der Sittenwidrigkeit genügt die Kenntnis der tatsächlichen Umstände, die das Sittenwidrigkeitsurteil begründen (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1969; Sprau, in: Palandt, BGB, 79. Aufl. 2020, § 826, Rdnr. 8).

    Den Prozessgegner der primär darlegungsbelasteten Partei trifft in der Regel eine sekundäre Darlegungslast, wenn die primär darlegungsbelastete Partei keine nähere Kenntnis der maßgeblichen Umstände und auch keine Möglichkeit zur weiteren Sachverhaltsaufklärung hat, während dem Prozessgegner nähere Angaben dazu ohne weiteres möglich und zumutbar sind (vgl. BGH, Urteil vom 18.01.2018 - I ZR 150/15 -, NJW 2018, 2412, 2414; Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1966; Senat, Teilurteil vom 30.04.2020 - 26 U 31/18 -, Entscheidungsumdruck, S. 17 f.; Arnold, JuS 2020, 684, 686).

    So liegt es jedenfalls dann, wenn konkrete Anhaltspunkte für diese Behauptung bestehen (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1966 f.).

    Genügt er dem nicht, gilt der Vortrag der Klagepartei als zugestanden, § 138 Abs. 3 ZPO (vgl. BGH, Urteil vom 18.01.2018 - I ZR 150/15 -, NJW 2018, 2412, 2414; Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1966).

    Warum es ihr nicht möglich sein soll, dies in Erfahrung zu bringen und vorzutragen, ist nicht plausibel (vgl. etwa BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1967; OLG Koblenz, Urteil vom 12.06.2019 - 5 U 1318/18 -, NJW 2019, 2237, 2242 f.).

    Der Klägerin ist durch das sittenwidrige Verhalten der Beklagten ein Schaden entstanden ist, §§ 826, 249 Abs. 1 BGB, der - wie oben bereits erwähnt - in dem Abschluss des Kaufvertrags über das bemakelte Fahrzeug liegt (vgl. dazu näher BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1967 f.).

    Die Klägerin hat durch den ungewollten Vertragsschluss eine Leistung erhalten, die für ihre Zwecke nicht voll brauchbar war (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1968).

    Das rechtfertigt nach der allgemeinen Lebenserfahrung die Annahme, dass ein Käufer, der - wie hier die Klägerin - ein Fahrzeug zur eigenen Nutzung erwirbt, bei der bestehenden Gefahr einer Betriebsbeschränkung oder -untersagung von dem Erwerb des Fahrzeugs abgesehen hätte (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1968; Heese, JZ 2020, 178, 182).

    Es ist ausgeschlossen, dass ein Käufer, dem es auf die Gebrauchsfähigkeit des Kraftfahrzeugs wie ausgeführt maßgeblich ankommt, ein Fahrzeug erwirbt, bei dem eine auch nur abstrakte Gefahr der Betriebsbeschränkung oder -untersagung besteht, wenn gleichzeitig unklar ist, ob überhaupt, wenn ja zu welchem Zeitpunkt und wie - vor allem ohne Nachteil für den Käufer - der Mangel behoben werden kann (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1968).

    Da diese die grundlegende und mit der bewussten Täuschung des KBA verbundene strategische Entscheidung in Bezug auf die Entwicklung und Verwendung der unzulässigen Software jedenfalls kannten und jahrelang umsetzten, ist schon nach der Lebenserfahrung davon auszugehen, dass ihnen als für die zentrale Aufgabe der Entwicklung und des Inverkehrbringens der Fahrzeuge zuständigem Organ oder verfassungsmäßigem Vertreter (§ 31 BGB) bewusst war, in Kenntnis des Risikos einer Betriebsbeschränkung oder -untersagung der betroffenen Fahrzeuge werde niemand - ohne einen erheblichen, dies berücksichtigenden Abschlag vom Kaufpreis - ein damit belastetes Fahrzeug erwerben (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1970).

    Dass sie dabei darauf vertraut haben mögen, das sittenwidrige Handeln werde nicht aufgedeckt werden, schließt den Vorsatz nicht aus, weil der Schaden im ungewollten Vertragsschluss, nicht dagegen in einer etwaigen Betriebsuntersagung liegt (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1970).

    Auf der Rechtsfolgenseite kann die Klägerin also verlangen, so gestellt zu werden, wie sie stehen würde, wenn sie den Kaufvertrag vom 13. Juni 2014 nicht abgeschlossen hätte (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1969 m. w. N.).

    Auf diese Forderung muss sich die Klägerin allerdings die von ihr gezogenen Nutzungen anrechnen lassen (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1970 ff.).

    Die Grundsätze der Vorteilsausgleichung gelten auch für einen Anspruch aus vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung gem. § 826 BGB (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1970).

    Ein zur Begründung von Annahmeverzug aufseiten der Beklagten geeignetes Angebot ist unter diesen Umständen nicht gegeben (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1972).

    Die maßgeblichen Rechtsfragen hingegen sind allesamt höchstrichterlich geklärt (s. etwa BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962 ff.; Urteil vom 30.07.2020 - VI ZR 397/19 -, NJW 2020, 2806 ff.).

  • OLG Frankfurt, 03.09.2020 - 26 U 59/19

    VW-Dieselskandal: Rechtshängigkeitszinsen bei auf den

    Die Beklagte hat der Klägerin in einer im Sinne des § 826 BGB gegen die guten Sitten verstoßenden Weise vorsätzlich einen Schaden zugefügt (vgl. zur Herstellerhaftung aus § 826 BGB im Rahmen des sog. Abgasskandals BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1963 ff.).

    Dies steht wertungsmäßig einer unmittelbaren arglistigen Täuschung der Klägerin gleich (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1965).

    Die installierte Motorsteuerungssoftware enthielt mit der „Umschaltlogik“ eine unzulässige Abschalteinrichtung im Sinne des Art. 5 Abs. 2 Satz 1 der Verordnung (EG) 715/2007 (vgl. etwa BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1963 f.).

    Die Abschalteinrichtung wurde auf der Grundlage einer strategischen unternehmerischen Entscheidung über Jahre hinweg nicht nur im Unternehmen der Beklagten selbst, sondern auch bei mehreren Tochterunternehmen in verschiedenen Fahrzeugmodellen durch aktive, im Hinblick auf dieses Ergebnis gewollte präzise Programmierung der Motorsteuerungssoftware zur Beeinflussung der Abgasrückführung in die Motorsteuerung eingebaut, wobei bei einer Entdeckung der verwendeten Software gemäß § 5 Abs. 1 Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) eine Betriebsbeschränkung oder -untersagung hätte erfolgen können (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1964 f.).

    Der Käufer eines Fahrzeugs setzt daher - gleichgültig, ob er das Fahrzeug neu oder gebraucht erwirbt - die Einhaltung der entsprechenden Vorgaben arglos als selbstverständlich voraus (s. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1965).

    Das betrifft auch den Gebrauchtwagenkäufer, dessen Fahrzeug bereits über eine Erstzulassung (§ 6 Abs. 3 Satz 1 FZV) verfügt, bei der die von dem Inhaber der EG-Typgenehmigung für jedes dem genehmigten Typ entsprechende Fahrzeug auszustellende Übereinstimmungsbescheinigung nach Art. 18 in Verbindung mit Anhang IX der Richtlinie 2007/46/EG vorgelegen hat, § 6 Abs. 1 EG-Fahrzeuggenehmigungsverordnung - EG-FGV - (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1965).

    Vielmehr muss eine besondere Verwerflichkeit seines Verhaltens hinzutreten, die sich aus dem verfolgten Ziel, den eingesetzten Mitteln, der zutage getretenen Gesinnung oder den eingetretenen Folgen ergeben kann (vgl. etwa BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1963).

    Die Verwerflichkeit kann sich auch aus einer bewussten Täuschung ergeben (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1963 f.).

    Das an sich erlaubte Ziel der Erhöhung des Gewinns wird auch im Verhältnis zu dem Käufer eines der betroffenen Fahrzeuge aber dann verwerflich, wenn es auf der Grundlage einer strategischen Unternehmensentscheidung durch arglistige Täuschung der zuständigen Typgenehmigungs- und Marktüberwachungsbehörde - des KBA (§ 2 Abs. 1 EG-FGV) - erreicht werden soll, und dies mit einer Gesinnung verbunden ist, die sich sowohl im Hinblick auf die für den einzelnen Käufer möglicherweise eintretenden Folgen und Schäden als auch im Hinblick auf die insoweit geltenden Rechtsvorschriften, insbesondere zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und der Umwelt, gleichgültig zeigt (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1964; Arnold, JuS 2020, 684, 685).

    Ein solches Vorgehen verstößt derart gegen die Mindestanforderungen im Rechts- und Geschäftsverkehr auf dem hier betroffenen Markt für Kraftfahrzeuge, dass ein Ausgleich der bei den einzelnen Käufern verursachten Vermögensschäden geboten erscheint (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1964).

    Allein maßgebend ist, dass der abgeschlossene Vertrag, nämlich die Eigenschaften des Kaufgegenstands, nicht den berechtigten Erwartungen der Getäuschten entsprach und überdies die Leistung für ihre Zwecke nicht voll brauchbar war (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1967 f.).

    Der im Mai 2011 unter Verletzung des wirtschaftlichen Selbstbestimmungsrechts der Klägerin sittenwidrig herbeigeführte ungewollte Vertragsschluss, der im Rahmen des § 826 BGB den Schaden begründet, wird auch durch ein - zumal angesichts einer anderenfalls drohenden Betriebsuntersagung vorgenommenes - Software-Update nicht rückwirkend zu einem gewollten Vertragsschluss (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1969).

    Denn Zweck des Autokaufs ist grundsätzlich der Erwerb zur Fortbewegung im öffentlichen Straßenverkehr (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1968).

    Für den getrennt davon erforderlichen subjektiven Tatbestand der Sittenwidrigkeit genügt die Kenntnis der tatsächlichen Umstände, die das Sittenwidrigkeitsurteil begründen (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1969, Sprau, in: Palandt, BGB, 79. Aufl. 2020, § 826, Rdnr. 8).

    Den Prozessgegner der primär darlegungsbelasteten Partei trifft in der Regel eine sekundäre Darlegungslast, wenn die primär darlegungsbelastete Partei keine nähere Kenntnis der maßgeblichen Umstände und auch keine Möglichkeit zur weiteren Sachverhaltsaufklärung hat, während dem Prozessgegner nähere Angaben dazu ohne weiteres möglich und zumutbar sind (vgl. BGH, Urteil vom 18.01.2018 - I ZR 150/15 -, NJW 2018, 2412, 2414; Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1966; Senat, Teilurteil vom 30.04.2020 - 26 U 31/18 -, Entscheidungsumdruck, S. 17 f.; Arnold, JuS 2020, 684, 686).

    So liegt es jedenfalls dann, wenn konkrete Anhaltspunkte für diese Behauptung bestehen (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1966 f.).

    Genügt er dem nicht, gilt der Vortrag der Klagepartei als zugestanden, § 138 Abs. 3 ZPO (vgl. BGH, Urteil vom 18.01.2018 - I ZR 150/15 -, NJW 2018, 2412, 2414; Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1966).

    Warum es ihr nicht möglich sein soll, dies in Erfahrung zu bringen und vorzutragen, ist nicht plausibel (vgl. etwa BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1967; OLG Koblenz, Urteil vom 12.06.2019 - 5 U 1318/18 -, NJW 2019, 2237, 2242 f.).

    Der Klägerin ist durch das sittenwidrige Verhalten der Beklagten ein Schaden entstanden ist, §§ 826, 249 Abs. 1 BGB, der - wie oben bereits erwähnt - in dem Abschluss des Kaufvertrags über das bemakelte Fahrzeug liegt (vgl. dazu näher BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1967 f.).

    Die Klägerin hat durch den ungewollten Vertragsschluss eine Leistung erhalten, die für ihre Zwecke nicht voll brauchbar war (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1968).

    Das rechtfertigt nach der allgemeinen Lebenserfahrung die Annahme, dass ein Käufer, der - wie hier die Klägerin - ein Fahrzeug zur eigenen Nutzung erwirbt, bei der bestehenden Gefahr einer Betriebsbeschränkung oder -untersagung von dem Erwerb des Fahrzeugs abgesehen hätte (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1968; Heese, JZ 2020, 178, 182).

    Es ist ausgeschlossen, dass ein Käufer, dem es auf die Gebrauchsfähigkeit des Kraftfahrzeugs wie ausgeführt maßgeblich ankommt, ein Fahrzeug erwirbt, bei dem eine auch nur abstrakte Gefahr der Betriebsbeschränkung oder -untersagung besteht, wenn gleichzeitig unklar ist, ob überhaupt, wenn ja zu welchem Zeitpunkt und wie - vor allem ohne Nachteil für den Käufer - der Mangel behoben werden kann (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1968).

    Da diese die grundlegende und mit der bewussten Täuschung des KBA verbundene strategische Entscheidung in Bezug auf die Entwicklung und Verwendung der unzulässigen Software jedenfalls kannten und jahrelang umsetzten, ist schon nach der Lebenserfahrung davon auszugehen, dass ihnen als für die zentrale Aufgabe der Entwicklung und des Inverkehrbringens der Fahrzeuge zuständigem Organ oder verfassungsmäßigem Vertreter (§ 31 BGB) bewusst war, in Kenntnis des Risikos einer Betriebsbeschränkung oder -untersagung der betroffenen Fahrzeuge werde niemand - ohne einen erheblichen, dies berücksichtigenden Abschlag vom Kaufpreis - ein damit belastetes Fahrzeug erwerben (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1970).

    Dass sie dabei darauf vertraut haben mögen, das sittenwidrige Handeln werde nicht aufgedeckt werden, schließt den Vorsatz nicht aus, weil der Schaden im ungewollten Vertragsschluss, nicht dagegen in einer etwaigen Betriebsuntersagung liegt (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1970).

    Auf der Rechtsfolgenseite kann die Klägerin also verlangen, so gestellt zu werden, wie sie stehen würde, wenn sie den Kaufvertrag vom 4. Mai 2011 nicht abgeschlossen hätte (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1969 m. w. N.).

    Auf diese Forderung muss sich die Klägerin allerdings die von ihr gezogenen Nutzungen anrechnen lassen (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1970 ff.).

    Die Grundsätze der Vorteilsausgleichung gelten auch für einen Anspruch aus vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung gem. § 826 BGB (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1970).

    Ein zur Begründung von Annahmeverzug aufseiten der Beklagten geeignetes Angebot ist unter diesen Umständen nicht gegeben (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962, 1972).

    Die maßgeblichen Rechtsfragen hingegen sind allesamt höchstrichterlich geklärt (s. etwa BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 -, NJW 2020, 1962 ff.; Urteil vom 30.07.2020 - VI ZR 397/19 -, NJW 2020, 2806 ff.).

  • OLG Stuttgart, 11.12.2020 - 3 U 101/18

    Fahrzeugkaufvertrag: Ansprüche gegen Hersteller/Verkäufer wegen angeblich

    Spätestens beim Kaufvertragsabschluss besteht für den Hersteller als Verkäufer die Pflicht, über eine unzulässige Abschalteinrichtung aufzuklären, denn ein Käufer geht bei Erwerb eines Fahrzeugs davon aus, dass das Typgenehmigungsverfahren ordnungsgemäß und ohne Täuschung der Genehmigungsbehörde seitens des Herstellers über wesentliche technische Eigenschaften und Zulassungsvoraussetzungen durchgeführt wurde, somit das Fahrzeug keine unzulässige Abschalteinrichtung enthält, und er es aufgrund der erteilten Typgenehmigung ohne Gefahr behördlicher Einschränkungen nutzen kann (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020, VI ZR 252/19, Juris Rdnr. 16, 25, 26; OLG Köln, Urteil vom 05.11.2020, 7 U 35/20, Juris Rdnr. 84).

    Mit dem Einbau einer (prüfstandabhängigen) unzulässigen Abschalteinrichtung im Sinne von Art. 5 Abs. 2 i. V. m. Art. 3 Nr. 10 VO 715/2007/EG in ein Fahrzeug ist die Gefahr einer Betriebsuntersagung oder Beschränkung nach § 5 Abs. 1 FZV durch die für die Zulassung zum Straßenverkehr zuständige Zulassungsbehörde verbunden (BGH, Beschluss vom 08.01.2019, VIII ZR 225/17, Juris Rdnr. 16-22; BGH, Urteil vom 25.05.2020, VI ZR 252/19, Juris Rdnr. 18-21).

    Wenn eine unzulässige Abschalteinrichtung vorliegt, kommt es nicht darauf an, dass bisher kein amtlicher Rückruf erfolgte, soweit jedenfalls der Hersteller durch eine Täuschung des KBA die Typgenehmigung erwirkte (BGH, Beschluss vom 08.01.2019, VIII ZR 225/17, Juris Rdnr. 20-22; BGH, Urteil vom 25.05.2020, VI ZR 252/19, Juris Rdnr. 19-21; OLG Stuttgart, Urteil vom 22.09.2020, 16a U 55/19, Juris Rdnr. 68, 69).

    Dafür genügt es im Allgemeinen nicht, dass der Handelnde eine Pflicht verletzt und einen Vermögensschaden hervorruft, sondern es muss eine besondere Verwerflichkeit seines Verhaltens hinzutreten, die sich aus dem verfolgten Ziel, den eingesetzten Mitteln, also aus einer bewussten Täuschung, der zutage getretenen Gesinnung, oder den eingetretenen Folgen ergeben kann (BGH, Urteil vom 30.07.2020, VI ZR 5/20, Juris Rdnr. 29, 30; BGH, Urteil vom 25.05.2020, VI ZR 252/19, Juris Rdnr. 47, 48, 59).

    Schadensersatzansprüche aus §§ 823 Abs. 2, 31 BGB i. V. m. §§ 6 Abs. 1, 27 Abs. 1 EG-FGV oder Art. 5 Abs. 2 S. 1, Art. 3 Nr. 10 VO 715/200/EG sind nicht gegeben, weil es sich um keine Schutzgesetze gemäß § 823 Abs. 2 BGB handelt (BGH, Urteil vom 30.07.2020, VI ZR 5/20, Juris Rdnr. 10-15; BGH, Urteil vom 25.05.2020, VI ZR 252/19, Juris Rdnr. 72-76).

  • BGH, 08.10.2020 - VII ARZ 1/20

    Fiktive Mängelbeseitigungskosten: VII. Zivilsenat lehnt Wunsch des V. Zivilsenats

    Das Bereicherungsverbot ist vielmehr ein gefestigter schadensrechtlicher Grundsatz (vgl. zum Beispiel BGH, Urteil vom 18. Juni 2020 - I ZR 93/19 Rn. 26, GRUR 2020, 990; Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19 Rn. 65, NJW 2020, 1962; Urteil vom 4. April 2014 - V ZR 275/12 Rn. 20, BauR 2014, 1938), der in der Entwicklung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs vielfach von Bedeutung gewesen ist.
  • OLG Hamm, 10.12.2020 - 24 U 184/19

    Sog. Dieselskandal, sekundäre Darlegungslast

  • OLG Bamberg, 08.07.2020 - 8 U 285/19

    Schadensersatz, Schadensersatzanspruch, Marke, Berufung, Annahmeverzug, Fahrzeug,

  • OLG Hamm, 14.08.2020 - 45 U 22/19

    Abgasskandal: Auch Audi muss Schadensersatz an Kunden zahlen

  • OLG Köln, 25.06.2020 - 12 U 132/19
  • BGH, 30.07.2020 - VI ZR 367/19

    Erfolgreiche Revision gegen Abweisung einer Schadensersatzklage in einem

  • OLG Hamm, 21.12.2020 - 8 U 22/20

    Diesel-Abgasskandal, unzulässige Abschalteinrichtung, Sittenwidrigkeit

  • OLG Köln, 05.11.2020 - 7 U 35/20

    Daimler im Abgasskandal verurteilt - Schadenersatz bei Wohnmobil Mercedes Marco

  • OLG Naumburg, 18.09.2020 - 8 U 39/20

    Wenn zum Starten einer Aufheizstrategie eine Vielzahl von über eine

  • OLG Hamm, 03.09.2020 - 27 U 113/19

    VW, Abgasskandal, Diesel, Abgassoftware, EA 189, Herstellerhaftung, Zurechnung,

  • OLG Bremen, 14.10.2020 - 1 U 4/20

    Klage gegen BMW erfolglos - Behauptung, BMW 320d unterfalle dem Abgasskandal,

  • OLG Hamm, 12.10.2020 - 8 U 22/20

    Diesel-Abgasskandal, unzulässige Abschalteinrichtung, Sittenwidrigkeit

  • OLG Hamm, 23.11.2020 - 8 U 43/20

    Diesel-Abgasskandal, unzulässige Abschalteinrichtung, Sittenwidrigkeit;

  • OLG Hamm, 18.08.2020 - 34 U 150/19
  • OLG München, 15.10.2020 - 23 U 4248/19

    Schadenersatzanspruch wegen Manipulation der Schadstoffsoftware - Dieselskandal

  • BGH, 14.12.2020 - VI ZR 573/20

    Keine Klageänderung in der Revision!

  • LG Darmstadt, 31.08.2020 - 13 O 88/20

    Abgasskandal: Skoda - Hersteller - Delikt

  • LG Krefeld, 19.08.2020 - 2 O 541/19
  • OLG Karlsruhe, 24.07.2020 - 13 U 1253/19

    Verjährungshemmung durch Anmeldung zum Klageregister einer

  • LG Ingolstadt, 07.08.2020 - 41 O 1745/18

    Nichtige Abtretungsvereinbarungen: Myright-Klage gegen Audi abgewiesen

  • OLG Köln, 18.12.2020 - 20 U 288/19

    Abgasskandal: Kauf nach ad-hoc-Meldung - Klage stattgegeben

  • OLG Köln, 21.07.2020 - 25 U 53/19
  • OLG Karlsruhe, 15.12.2020 - 17 U 815/19
  • OLG Karlsruhe, 10.11.2020 - 17 U 635/19
  • OLG Brandenburg, 30.09.2020 - 4 U 220/19
  • AG Marburg, 16.06.2020 - 9 C 891/19

    Kfz.-Dieselproblematik. arglistige Täuschung, Verjährung 10 Jahre bei merkantilem

  • OLG Bamberg, 06.07.2020 - 4 U 181/19

    Schadensersatz nach dem Kauf eines PKW mit Dieselmotor

  • LG Stuttgart, 18.09.2020 - 3 O 236/20

    Dieselverfahren: EuGH-Vorlage in Rechtsschutzversicherungsfall

  • LG Hildesheim, 09.10.2020 - 4 O 300/19

    Diesel-Abgasskandal - Verjährungsbeginn bei Anspruch aus § 826 BGB

  • OLG Schleswig, 18.06.2020 - 7 U 266/19
  • OLG Hamm, 06.07.2020 - 8 U 87/19
  • OLG Frankfurt, 18.12.2020 - 13 U 326/19

    Deliktische Haftung des Fahrzeugherstellers im Abgasskandal: Abzug des

  • OLG Brandenburg, 07.07.2020 - 6 U 127/18
  • OLG Köln, 25.09.2020 - 19 U 248/19
  • OLG Koblenz, 30.06.2020 - 3 U 1869/19
  • OLG Brandenburg, 07.07.2020 - 6 U 109/18
  • OLG München, 15.10.2020 - 23 U 2640/19

    Rückzahlung des Kaufpreises und Schadensersatz wegen des Erwerbs eines Fahrzeugs,

  • OLG München, 30.11.2020 - 21 U 3457/19

    Fahrzeug, Kaufpreis, Berufung, Kaufvertrag, Rechtsanwaltskosten,

  • OLG Brandenburg, 08.07.2020 - 4 U 115/19
  • OLG Bamberg, 09.07.2020 - 1 U 247/19

    Schadensersatz nach einem Pkw-Kaufvertrag

  • LG Darmstadt, 21.09.2020 - 1 O 89/20
  • LG Hagen, 11.08.2020 - 3 O 134/19

    Dieselskandal - EA 288-Motor - Thermofenster als unzulässige Abschalteinrichtung

  • LG Erfurt, 15.06.2020 - 8 O 1045/18

    EuGH-Vorlage: Keine Vorteilsausgleichung bei Kaufvertragsrückabwicklung wegen

  • OLG Brandenburg, 30.11.2020 - 4 U 105/19
  • OLG Koblenz, 08.10.2020 - 6 U 1715/19
  • OLG München, 03.12.2020 - 31 Wx 330/16

    Rente, Abfindung, Auswahlentscheidung, Beschwerde, Leistungen, Gesellschaft,

  • OLG Hamm, 30.06.2020 - 46 U 2/19
  • OLG Koblenz, 30.06.2020 - 3 U 123/20
  • OLG München, 30.11.2020 - 21 U 7307/19

    Haftung für den Kauf eines vom sog. Dieselabgasskandal betroffenes Fahrzeug

  • OLG Brandenburg, 03.06.2020 - 4 U 139/19
  • OLG Bamberg, 10.12.2020 - 1 U 155/20

    Annahmeverzug, Darlegungslast, Fahrzeug, Nutzungsentschädigung, Schadensersatz,

  • OLG Koblenz, 09.11.2020 - 3 U 844/20

    Keine Unzulässigkeit bei fehlender Einbettung von Schriftarten.

  • OLG München, 30.11.2020 - 21 U 7238/19

    Ersatzansprüche für vom Dieselskandal betroffenes Fahrzeug

  • LG Ingolstadt, 10.11.2020 - 81 O 571/19

    Schadensersatz, Schadensersatzanspruch, Fahrzeug, Sittenwidrigkeit, Marke,

  • OLG Koblenz, 27.08.2020 - 6 U 2186/19

    Zur Höhe der Prozesszinsen unter Berücksichtigung der während der

  • OLG Köln, 22.07.2020 - 16 U 123/19
  • OLG München, 14.12.2020 - 21 U 5962/19

    Kaufpreis, Berufung, Fahrzeug, Software, Haftung, Antragstellung, Feststellung,

  • OLG Brandenburg, 08.07.2020 - 4 U 106/19
  • OLG Karlsruhe, 30.10.2020 - 17 U 296/19

    Käuferin eines Fahrzeugs des VW-Konzerns, die ihr Kfz nach Bekanntwerden des

  • OLG München, 30.11.2020 - 21 U 7310/19

    Schadensersatz im Zusammenhang mit dem Erwerb eines vom Dieselabgasskandal

  • OLG München, 14.12.2020 - 21 U 7212/19

    Berufung, Schadensersatzanspruch, Kaufpreis, Fahrzeug, Kaufvertrag, Software,

  • OLG Brandenburg, 24.06.2020 - 4 U 147/19
  • OLG München, 30.11.2020 - 21 U 972/19

    Dieselabgasskandal und Ersatzansprüche

  • OLG Köln, 27.08.2020 - 12 U 174/19
  • OLG Stuttgart, 04.08.2020 - 16a U 197/19
  • OLG Brandenburg, 08.07.2020 - 4 U 81/19
  • OLG Köln, 29.12.2020 - 7 U 86/20

    Unionsrechtlicher Staatshaftungsanspruch, Dieselabgasskandal

  • OLG Frankfurt, 10.08.2020 - 3 U 269/19

    VW-Dieselskandal: Beginn der regelmäßigen Verjährungsfrist für deliktische

  • OLG München, 30.11.2020 - 21 U 6090/19

    Schadenersatzansprüche - Dieselabgasskandal

  • OLG München, 21.07.2020 - MK 2/19

    Insolvenzforderung

  • LG Ingolstadt, 10.09.2020 - 64 O 2618/19

    Ansprüche nach einem Pkw-Kauf im Zusammenhang mit dem sogenannten "Abgasskandal"

  • OLG Naumburg, 29.06.2020 - 8 U 39/20

    Dieselskandal, Audimotor EA 896 Gen2, Ansprüche nicht verjährt

  • OLG Köln, 01.07.2020 - 26 U 72/19
  • OLG Köln, 01.07.2020 - 26 U 62/19
  • OLG Frankfurt, 02.09.2020 - 4 U 174/19

    VW-Dieselskandal: Keine Ansprüche gegen Verkäuferin und Herstellerin eines

  • OLG Köln, 15.07.2020 - 17 U 187/19
  • LG Schweinfurt, 10.08.2020 - 23 O 802/19

    Schadensersatz, Kaufvertrag, Software, Untersagung, Fahrzeug, Annahmeverzug,

  • OLG München, 30.11.2020 - 21 U 7239/19

    Ansprüche im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Fahrzeugs

  • OLG Koblenz, 28.10.2020 - 10 U 2108/19
  • BGH, 27.10.2020 - VI ZB 81/19
  • OLG Köln, 02.07.2020 - 7 U 293/19
  • OLG Köln, 15.07.2020 - 16 U 209/19
  • OLG Schleswig, 30.07.2020 - 6 U 46/18

    Gemeinsames Nordic Walking - Haftung für Verletzungen

  • OLG Köln, 14.07.2020 - 4 U 293/19
  • OLG Köln, 17.12.2020 - 7 U 50/20

    Dieselabgasskandal, unionsrechtlicher Staatshaftungsanspruch,

  • OLG Köln, 16.12.2020 - 5 U 39/20

    Behandlungsvertrag zwischen Hausarzt und Patient: Keine Schutzwirkung für die

  • OLG Köln, 20.11.2020 - 19 U 22/20
  • OLG Köln, 21.12.2020 - 7 U 56/20

    Dieselabgasskandal, Staatshaftung

  • OLG Bamberg, 19.10.2020 - 3 U 321/19

    Hinweisbeschluss, Erstattung, Nutzung, Gewährleistungsansprüche, Leasing,

  • OLG Köln, 08.07.2020 - 16 U 290/19
  • OLG Köln, 10.06.2020 - 16 U 250/19
  • OLG München, 30.11.2020 - 21 U 7375/19

    Schadensersatz im Zusammenhang mit dem Erwerb eines vom Dieselabgasskandal

  • OLG Köln, 08.07.2020 - 16 U 183/19
  • OLG München, 08.06.2020 - 21 U 4760/19

    Rückabwicklung eines Kaufvertrags über den Erwerb eines Audi A 4 2.0 TDI, mit

  • LG Marburg, 06.10.2020 - 2 O 67/20

    Die Herstellerin eines Fahrzeuges trifft eine sekundäre Darlegungslast zu den

  • OLG Köln, 21.12.2020 - 7 U 53/20

    Dieselabgasskandal, Staatshaftung

  • BAG, 16.09.2020 - 10 AZR 56/19

    Baugewerbe - Nutzung und Verwaltung eigener Immobilien

  • OLG Braunschweig, 08.07.2020 - 11 U 101/19

    Rechtsmissbräuchlicher Widerruf von Verbraucherdarlehen zur Kfz-Finanzierung bei

  • OLG München, 16.09.2020 - 20 U 4234/18

    Neulieferung Pkw - Dieselskandal

  • OLG München, 10.08.2020 - 21 U 2719/19

    Schadenersatzanspruch in Folge Abgasskandal - Minderwert des Fahrzeugs

  • OLG Köln, 23.10.2020 - 19 U 19/20
  • OLG München, 29.09.2020 - 8 U 201/20

    Dieselskandal: Software-Update als eigenständige unerlaubte Handlung

  • OLG Köln, 30.06.2020 - 4 U 296/19
  • OLG Köln, 11.09.2020 - 19 U 250/19
  • OLG Schleswig, 28.08.2020 - 1 U 137/19

    Haftung eines Fahrzeugherstellers (hier: Daimler Benz) für verbotene

  • OLG Brandenburg, 29.06.2020 - 1 U 75/19
  • OLG Köln, 17.06.2020 - 16 U 199/19
  • LG Oldenburg, 14.08.2020 - 4 O 1676/20

    Abgasskandal - Dieselskandal - Verjährung des Anspruchs

  • OLG Köln, 22.07.2020 - 17 U 104/19
  • LG München I, 30.07.2020 - 23 O 11621/19

    Schadensersatz wegen Abgaßmanipulation

  • OLG Schleswig, 19.03.2020 - 7 U 100/19

    Schadenersatzanspruch gegen VW für Diesel-Kraftfahrzeugen mit unzulässiger

  • OLG Köln, 02.07.2020 - 7 U 261/19
  • OLG Stuttgart, 30.06.2020 - 10 U 6/20
  • OLG Brandenburg, 29.06.2020 - 1 U 57/19
  • OLG Köln, 26.05.2020 - 4 U 188/19

    Diesel-Skandal

  • OLG Koblenz, 30.09.2020 - 5 U 1970/19
  • OLG Stuttgart, 15.06.2020 - 10 U 553/19
  • OLG Brandenburg, 18.11.2020 - 11 U 50/19
  • OLG Hamm, 02.09.2020 - 30 U 192/19

    Abschaltautomatik, Dieselfahrzeug, Thermofenster, Umschaltlogik, sittenwidrige

  • OLG Köln, 26.08.2020 - 26 U 10/20
  • OLG Koblenz, 30.06.2020 - 3 U 1785/19
  • OLG Stuttgart, 16.06.2020 - 16a U 228/19
  • LG Braunschweig, 02.06.2020 - 11 O 4083/18

    Abgasskandal, Anmerkung zu BGH, VI ZR 252/19

  • OLG München, 02.06.2020 - 3 U 7229/19

    Verjährung eines Schadensersatzanspruchs im Falle eines vom Abgasskandal

  • OLG Brandenburg, 12.10.2020 - 11 U 50/19
  • LG Saarbrücken, 04.09.2020 - 12 O 496/19

    Die Verjährungshemmung gemäß § 204 Abs. 1 Nr. 1a BGB setzt neben der Erhebung der

  • LG Frankfurt/Main, 14.01.2021 - 14 O 327/20

    Zuständigkeit nach § 32 ZPO am bei Vertragsschluss bestehenden Wohnsitz

  • OLG München, 09.09.2020 - 8 U 1724/20

    Ansprüche nach dem Kauf eines Gebrauchtwagens im Zusammenhang mit dem sog.

  • OLG Köln, 15.07.2020 - 16 U 282/19
  • OLG Köln, 15.07.2020 - 16 U 15/20
  • OLG Köln, 23.06.2020 - 9 U 245/19
  • OLG Stuttgart, 17.06.2020 - 4 U 38/19
  • OLG Köln, 22.10.2020 - 4 U 79/20

    Zivilrecht, Deliktsrecht Schadensersatz wegen Kaufs eines vom sog. Dieselskandal

  • OLG München, 26.08.2020 - 15 U 4735/19

    Annahmeverzug, Berufung, Pkw, Rechtsanwaltskosten, Kaufpreis, betrug, Vergleich,

  • OLG Köln, 18.06.2020 - 7 U 288/19
  • LG Saarbrücken, 04.12.2020 - 12 O 260/19

    Kommt das Kraftfahrt-Bundesamt im Rahmen der Überprüfung von Dieselmotoren eines

  • OLG Stuttgart, 28.07.2020 - 16a U 200/19
  • OLG Frankfurt, 09.10.2020 - 10 U 261/19

    VW-Dieselskandal: Keine sittenwidrige Schädigung eines Audi-Käufers durch die

  • OLG Brandenburg, 30.09.2020 - 11 U 66/20
  • LG Paderborn, 16.11.2020 - 2 O 288/20
  • OLG München, 15.10.2020 - 23 U 2839/19

    Sittenwidrige vorsätzliche Schädigung durch das Inverkehrbringen eines Skoda

  • OLG Brandenburg, 30.09.2020 - 11 U 65/20
  • OLG Stuttgart, 08.07.2020 - 4 U 153/19
  • LG München II, 27.08.2020 - 9 O 4190/19

    Schadenersatz gegen die Beklagte im Zusammenhang mit dem sogenannten

  • LG Bamberg, 13.08.2020 - 41 O 97/20

    Schadensersatz, Abgasskandal, Dieselmotor, Diesel, Motorsteuerungssoftware,

  • OLG Stuttgart, 03.06.2020 - 4 U 363/19
  • OLG München, 02.12.2020 - 20 U 4892/19

    Kaufpreis, Fahrzeug, Vergleich, Berufungsverfahren, Herausgabe, betrug,

  • OLG Köln, 16.10.2020 - 19 U 47/20
  • OLG München, 07.09.2020 - 21 U 6317/19

    Mangelbeseitigung

  • OLG Köln, 11.08.2020 - 19 U 25/20
  • OLG Köln, 15.07.2020 - 16 U 268/19
  • OLG Hamm, 06.07.2020 - 17 U 168/19
  • LG Wuppertal, 17.09.2020 - 6 O 46/20

    Abgasskandal: Volkswagen - Hersteller - Delikt

  • LG München II, 30.07.2020 - 1 O 1877/20

    Bewusste und gewollte Täuschung des Kraftamt Bundedsamt

  • OLG Köln, 19.06.2020 - 19 U 273/19
  • OLG München, 09.12.2020 - 20 U 989/20

    Kaufpreis, Annahmeverzug, Berufungsverfahren, Vergleich, Herausgabe, betrug,

  • OLG München, 25.11.2020 - 20 U 4404/19

    Schadensersatz für Erwerb eines Dieselfahrzeugs

  • LG München II, 27.08.2020 - 1 O 2218/20

    Schadensersatz aus vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung

  • OLG Zweibrücken, 24.06.2020 - 7 U 207/19
  • OLG Stuttgart, 28.05.2020 - 2 U 190/19
  • OLG Stuttgart, 03.11.2020 - 6 U 315/19

    Widerruf Kfz-Finanzierungsvertrag - Ersatz von Wertverlust des finanzierten

  • OLG Köln, 08.07.2020 - 16 U 295/19
  • OLG Köln, 30.06.2020 - 9 U 205/19
  • OLG Köln, 30.06.2020 - 9 U 172/19
  • OLG München, 02.12.2020 - 20 U 3916/19

    Berufung, Kaufpreis, Annahmeverzug, Fahrzeug, Vergleich, Herausgabe, Revision,

  • OLG Brandenburg, 16.06.2020 - 2 U 93/19
  • OLG Zweibrücken, 03.06.2020 - 7 U 206/19
  • OLG Stuttgart, 28.05.2020 - 2 U 442/19
  • OLG Stuttgart, 15.06.2020 - 10 U 384/19
  • OLG Köln, 10.06.2020 - 16 U 214/19
  • OLG Nürnberg, 27.07.2020 - 5 U 4765/19

    Schadensersatz, Dieselmotor, Diesel, Abschalteinrichtung, Software, Abgasskandal,

  • OLG Köln, 05.06.2020 - 19 U 222/19
  • OLG München, 02.12.2020 - 20 U 5764/19

    Rechtsanwaltskosten, Annahmeverzug, Anspruch, Vergleich, Berufungsverfahren,

  • OLG Köln, 10.06.2020 - 16 U 240/19
  • OLG München, 18.06.2020 - 24 U 5144/19

    Schadensersatz, Kaufpreis, Schadensersatzanspruch, Rechtsanwaltskosten, Berufung,

  • OLG Stuttgart, 10.06.2020 - 4 U 581/19
  • OLG München, 09.09.2020 - 27 U 1634/20

    Ansprüche im Zusammenhang mit Erwerb eines Kraftfahrzeugs wegen einer behaupteten

  • OLG München, 15.07.2020 - 20 U 4658/19

    Rückabwicklung des Kaufvertrages über ein Dieselfahrzeug

  • OLG Köln, 24.06.2020 - 16 U 288/19
  • LG Passau, 26.06.2020 - 1 O 997/19

    Vorsätzliche Schadenszufügung im Diesel-Abgasskandal

  • OLG München, 07.09.2020 - 3 U 2049/20

    Berufung, Rechtsanwaltskosten, Annahmeverzug, Berichterstattung, Fahrzeug,

  • OLG Stuttgart, 30.06.2020 - 10 U 8/20
  • OLG Köln, 10.06.2020 - 5 U 92/19
  • OLG München, 15.07.2020 - 20 U 2914/19

    Verfahren wegen Schadensersatz

  • OLG Koblenz, 25.06.2020 - 1 U 1719/19
  • LG Passau, 07.08.2020 - 4 O 367/20

    Rückabwicklung, Kaufvertrag, Dieselmotor, Diesel, Motorsteuerungssoftware,

  • OLG Köln, 17.06.2020 - 27 U 83/19
  • OLG Köln, 10.06.2020 - 10 U 39/19
  • OLG Köln, 17.06.2020 - 27 U 62/19
  • LG München I, 05.10.2020 - 31 O 5692/20

    Ansprüche aus dem Erwerb eines Gebraucht- Fahrzeugs

  • LG Braunschweig, 14.08.2020 - 11 O 6111/18

    Im Rahmen des sog. "Abgasskandals" kann im Falle des 1,6 l Motors vom Typ EA189

  • OLG Bamberg, 20.07.2020 - 3 U 4/20

    Kein Schadensersatz wegen Unterbrechung des Rechtswidrigkeitszusammenhangs

  • LG München I, 13.07.2020 - 15 O 3678/19

    Schadensersatz wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung

  • OLG München, 28.05.2020 - 5 U 1005/20

    Bewusste Verletzung von Überprüfungspflichten eines Leasinggebers

  • LG Nürnberg-Fürth, 13.07.2020 - 4 C 6124/19

    Schadensersatz im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Fahrzeugs wegen unzulässiger

  • OLG Stuttgart, 02.07.2020 - 19 U 108/19
  • OLG Stuttgart, 03.06.2020 - 4 U 351/19
  • OLG München, 15.07.2020 - 20 U 3003/19

    Schadensersatz wegen des Erwerbs eines Pkw

  • OLG Frankfurt, 17.06.2020 - 17 U 732/19

    Deliktische Haftung des Motorherstellers im Abgasskandal - Ersatz des

  • OLG Köln, 04.06.2020 - 8 U 84/19
  • OLG Stuttgart, 15.06.2020 - 10 U 461/19
  • OLG Hamm, 29.05.2020 - 33 U 46/19
  • OLG Köln, 05.06.2020 - 19 U 226/19
  • OLG Hamm, 29.05.2020 - 19 U 960/19
  • LG München II, 24.07.2020 - 10 O 5468/19

    Schadensersatzanspruch, Rechtsanwaltskosten, Annahmeverzug, Berichterstattung,

  • OLG Köln, 03.07.2020 - 19 U 9/20
  • OLG Köln, 05.06.2020 - 19 U 261/19
  • OLG Frankfurt, 08.04.2020 - 3 U 307/19

    VW-Diesel-Skandal: Beginn der Verjährung deliktischer Ansprüche nach § 199 Abs. 1

  • OLG Köln, 17.06.2020 - 16 U 192/19
  • OLG Frankfurt, 24.06.2020 - 19 U 248/19

    VW-Dieselskandal: Vorteilsausgleich bei Schadenersatz wegen sittenwidriger

  • OLG Stuttgart, 28.05.2020 - 2 U 125/19
  • LG München I, 03.07.2020 - 41 O 16998/19

    Rückgängigmachung des Kaufvertrags über ein Dieselfahrzeug

  • OLG Bamberg, 17.06.2020 - 3 U 144/19

    Schadensersatz wegen Manipulationssoftware im Fahrzeug

  • OLG Bamberg, 15.06.2020 - 3 U 184/19

    Unterbrechung des Rechtswidrigkeitszusammenhangs bei vorsätzlicher sittenwidriger

  • OLG Bamberg, 15.06.2020 - 3 U 112/20

    Fahrzeug, Feststellung, Software, Inverkehrbringen, Anspruch, Verwendung,

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