Rechtsprechung
   BGH, 11.07.1989 - VI ZR 255/88   

Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • Jurion (Leitsatz)

    Wünschelrute - Wassersuche - Betrug - Taschenspielertrick

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1990, 1058
  • MDR 1990, 42
  • GRUR 1989, 781
  • VersR 1989, 1048
  • ZUM 1990, 82
  • afp 1989, 669



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Wird zitiert von ... (15)  

  • BGH, 11.03.2008 - VI ZR 7/07  

    BGH erlaubt Greenpeace, Milchprodukte als "Gen-Milch" zu bezeichnen

    Zwar kann selbst eine schlagwortartig verkürzte Wiedergabe oder Zusammenfassung eines Sachverhalts, die für sich betrachtet eine bloß subjektive Wertung darstellt, durch die Behauptung konkreter und einem Beweis zugänglicher Vorgänge im Kontext inhaltlich ausgefüllt werden und dadurch die Qualität einer - ggf. unrichtigen - Tatsachenbehauptung gewinnen (vgl. Senatsurteile vom 17. November 1992 - VI ZR 352/91 - VersR 1993, 364, 365; vom 13. Januar 1987 - VI ZR 45/86 - NJW 1987, 1403; vom 11. Juli 1989 - VI ZR 255/88 - VersR 1989, 1048 und vom 17. November 1992 - VI ZR 344/91 - VersR 1993, 193, 194).
  • BGH, 30.01.1996 - VI ZR 386/94  

    Lohnkiller

    Sie darf nicht aus dem sie betreffenden Kontext herausgelöst einer rein isolierten Betrachtung zugeführt werden (vgl. z.B. Senatsurteile vom 12. Mai 1987 - VI ZR 195/86 - VersR 1987, 1016, 1017; vom 11. Juli 1989 - VI ZR 255/88 - VersR 1989, 1048 und vom 28. Juni 1994 - VI ZR 252/93 - VersR 1994, 1120, 1121, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 17.12.1991 - VI ZR 169/91  

    Rechtsschutzbedürfnis für Ehrenschutzklage

    Diese Bewertung des Aussagegehalts durch den Tatrichter ist möglich, zumal nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats nicht auf einzelne, aus dem Zusammenhang herausgelöste Formulierungen abzuheben, sondern die Gesamtbetrachtung durch einen unbefangenen Leser maßgeblich ist (Senatsurteile vom 30. Mai 1978 VI ZR 117/76 - NJW 1978, 1797, 1798; vom 12. Februar 1985 VI ZR 225/83 - VersR 1985, 592, 593 und vom 11. Juli 1989 VI ZR 255/88 - VersR 1989, 1048, 1049).

    Entscheidend ist deshalb der Zusammenhang, in welchem der Vorwurf erhoben wird (Senatsurteile vom 30. Mai 1974 VI ZR 174/72 - LM § 824 BGB Nr. 18 m.w.N.; vom 22. Juni 1982 - VI ZR 255/80 - VersR 1982, 906, 907; vom 12. Mai 1987 - VI ZR 195/86 - VersR 1987, 1016, 1017 und vom 11. Juli 1989 - VI ZR 255/88 - VersR 1989, 1048).

  • BGH, 28.06.1994 - VI ZR 252/93  

    Abgrenzung von Tatsachenbehauptungen und Werturteilen

    Sie darf nicht aus dem sie betreffenden Kontext herausgelöst einer rein isolierten Betrachtung zugeführt werden (vgl. z.B. Senatsurteile vom 12. Mai 1987 - VI ZR 195/86 - VersR 1987, 1016, 1017 und vom 11. Juli 1989 - VI ZR 255/88 - VersR 1989, 1048, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 27.09.2016 - VI ZR 250/13  

    Umfang zulässiger Kritik an journalistischer Arbeit

    Eine Äußerung, die auf Werturteilen beruht, kann sich als Tatsachenbehauptung erweisen, wenn und soweit bei dem Adressaten zugleich die Vorstellung von konkreten, in die Wertung eingekleideten Vorgängen hervorgerufen wird (Senatsurteile vom 11. März 2008 - VI ZR 7/07, AfP 2008, 297 Rn. 14; vom 30. Januar 1996 - VI ZR 386/94, BGHZ 132, 13, 21; vom 11. Juli 1989 - VI ZR 255/88; VersR 1989, 1048; vom 22. Juni 1982 - VI ZR 251/80, AfP 1982, 217, 219, jeweils mwN).
  • BGH, 17.11.1992 - VI ZR 352/91  

    Wahrnehmung berechtigter Interessen durch Großbank bei internem Rundschreiben der

    Durch diesen Zusammenhang gewinnt die Wendung »Ketten-Mafia« die Qualität einer Tatsachenbehauptung (vgl. Senatsurteil vom 11. Juli 1989 - VI ZR 255/88 - VersR 1989, 1048).

    Zu berücksichtigen ist auch die Sorgfalt, mit der die Beklagte bei der Ermittlung des wahren Sachverhalts vorgegangen ist (vgl. Senatsurteil vom 11. Juli 1989 - VI ZR 255/88 - aaO. S. 1049 m.w.N.).

    Hierfür tragen die Kläger die Beweislast (vgl. Senatsurteil vom 11. Juli 1989 - VI ZR 255/88 - aaO. S. 1050).

  • BGH, 10.12.1991 - VI ZR 53/91  

    Beeinträchtigung durch Fernsehberichterstattung

    Dabei ist unter Berücksichtigung der Eigengesetzlichkeiten des jeweils in Frage stehenden Mediums auf den Gesamtgehalt des Berichts abzustellen und zu prüfen, welcher Sinn sich hiernach für den unbefangenen Empfänger ergibt (vgl. dazu Senatsurteile vom 30. Mai 1974 und vom 12. Februar 1985 = jeweils aaO.; s. auch Senatsurteil vom 11. Juli 1989 - VI ZR 255/88 - VersR 1989, 1048 f).
  • OLG Saarbrücken, 02.10.2013 - 5 U 35/13  

    Landrat des Saarpfalz-Kreises wehrt sich gegen den Vorwurf, bei einer Kundgebung

    Die damit veranlasste Abwägung zwischen dem Interesse des Inanspruchgenommenen an seiner Äußerung einerseits und dem Schutzbedürfnis des Betroffenen und den ihn belastenden Folgen andererseits kann nur dann zu Gunsten der Meinungs(äußerungs)freiheit ausfallen, wenn der Inanspruchgenommene bei der Ermittlung des wahren Sachverhalts hinreichend sorgfältig recherchiert hat (BVerfG, Beschl. v. 25.10.2005 - 1 BvR 1696/98 - BVerfGE 114, 339; BGH, Urt. v. 30.1.1996 - VI ZR 386/94 - BGHZ 132, 13; BGH, Urt. v. 11.7.1989 - VI ZR 255/88 - MDR 1990, 42).
  • BGH, 28.06.1994 - VI ZR 274/93  

    Abgrenzung von Tatsachenbehauptungen und Werturteilen

    käme nur dann in Betracht, wenn durch die Äußerung beim Adressaten - hier: dem unbefangenen Durchschnittsleser (Senatsurteile vom 11. Juli 1989 - VI ZR 255/88 - VersR 1989, 1048 und vom 17. Dezember 1991 - aaO.) - die Vorstellung von konkreten Vorgängen hervorgerufen würde, die als solche der Überprüfung mit den Mitteln des Beweises zugänglich sind (Senatsurteile vom 12. Mai 1987 - VI ZR 195/86 - VersR 1987, 1016, 1017 und vom 17. November 1992 - aaO. - jeweils m.w.N.).
  • OLG Düsseldorf, 29.06.2011 - 15 U 195/08  

    Ansprüche des Erwerbers eines Kunstwerks gegen den Künstler wegen der Bezeichnung

    Voraussetzung des Unterlassungsanspruchs ist dann, dass sich der auf Unterlassung in Anspruch Genommene gerade nicht auf ein Recht zur Äußerung nach Art. 5 Abs. 1 GG oder § 193 StGB berufen kann (BGH, Urteil vom 11.07.1989, VI ZR 255/88).
  • OLG Frankfurt, 27.03.2015 - 4 UF 362/14  

    Unterlassung beleidigender Äußerungen zwischen getrennt lebenden Eheleuten

  • OLG Koblenz, 25.04.1991 - 5 U 1209/90  

    Unterlassung rechtsverletzender unwahrer Tatsachenbehauptungen; Begriff des

  • LG Oldenburg, 03.03.2010 - 5 O 3151/09  

    Es ist zulässig ein Gerichtsurteil mit dem Fazit "Kurz: Auch im Coaching-Geschäft

  • LG Berlin, 06.09.2007 - 27 S 4/07  

    Unterlassungsanspruch eines Wohnungseigentumsverwalters gegen eine kritische

  • OLG Düsseldorf, 28.12.2010 - 15 U 160/10  

    Voraussetzungen für den Erlass einer einstweiligen Verfügung auf Unterlassung

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