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   BGH, 07.06.1983 - VI ZR 284/81   

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https://dejure.org/1983,1629
BGH, 07.06.1983 - VI ZR 284/81 (https://dejure.org/1983,1629)
BGH, Entscheidung vom 07.06.1983 - VI ZR 284/81 (https://dejure.org/1983,1629)
BGH, Entscheidung vom 07. Juni 1983 - VI ZR 284/81 (https://dejure.org/1983,1629)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Sorgfaltspflichten von Ärzten im Rahmen einer Behandlung gegenüber ihren Patienten - Möglichkeit der Beweiserleichterung und der Beweislastumkehr - Aufhebung eines angefochtenen Urteils und Zurückverweisung eines Rechtsstreits

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VersR 1983, 983
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 27.04.2004 - VI ZR 34/03

    Begriff und Rechtsfolgen eines groben Behandlungsfehlers

    b) Zwar hat der erkennende Senat verschiedentlich die Formulierung verwendet, daß ein grober Behandlungsfehler, der geeignet sei, einen Schaden der tatsächlich eingetretenen Art herbeizuführen, für den Patienten "zu Beweiserleichterungen bis hin zur Umkehr der Beweislast" führen könne (vgl. Senatsurteile BGHZ 72, 132, 133 f.; 85, 212, 215 f.; vom 16. Juni 1981 - VI ZR 38/80 - VersR 1981, 954, 955; vom 7. Juni 1983 - VI ZR 284/81 - VersR 1983, 983, 984; vom 29. März 1988 - VI ZR 185/87 - VersR 1988, 721, 722; vom 18. April 1989 - VI ZR 221/88 - VersR 1989, 701 f.; vom 1. Oktober 1996 - VI ZR 10/96 - VersR 1997, 362, 363).
  • BGH, 01.10.1996 - VI ZR 10/96

    Umkehr der Beweislast hinsichtlich der Kausalität eines groben Behandlungsfehlers

    Damit aber ist zu Lasten der Beklagten davon auszugehen (vgl. Senatsurteile vom 7. Juni 1983 - VI ZR 284/81 - VersR 1983, 983 unter II. 1., vom 18. März 1986 - VI ZR 215/84 - VersR 1986, 788, 790 unter II. 2. a. E.), daß ein solches Aufnahme-CTG (entgegen der Annahme der Revision) unterblieben ist.
  • BGH, 17.01.2012 - VI ZR 336/10

    Heilpraktikerhaftung: Dokumentationspflichten nach dem Transfusionsgesetz bei

    c) Ist mithin eine unzureichende Dokumentation durch die Beklagte mangels einer Pflicht zu einer umfangreicheren Dokumentation im Streitfall nicht gegeben, können schon deshalb nicht die vom erkennenden Senat entwickelten Beweisgrundsätze bei Verletzung der ärztlichen Dokumentationspflicht entsprechend herangezogen werden (vgl. Senatsurteile vom 14. Februar 1995 - VI ZR 272/93, BGHZ 129, 6, 9 f.; vom 7. Juni 1983 - VI ZR 284/81, VersR 1983, 983 f.; vom 18. März 1986 - VI ZR 215/84, VersR 1986, 788, 789; vom 2. Juni 1987 - VI ZR 174/86, VersR 1987, 1238, 1239; Senatsbeschluss vom 9. Juni 2009 - VI ZR 261/08, VersR 2009, 1406 Rn. 4).
  • BGH, 06.10.2009 - VI ZR 24/09

    Beweislastumkehr bei groben Behandlungsfehlern

    Die Beweislastumkehr soll einen Ausgleich dafür bieten, dass das Spektrum der für die Schädigung in Betracht kommenden Ursachen gerade durch den Fehler besonders verbreitert oder verschoben worden ist (ständige Rechtsprechung so etwa Senat, BGHZ 72, 132, 136; 132, 47, 52; 159, 48, 55; Urteile vom 7. Juni 1983 - VI ZR 284/81 - VersR 1983, 983; vom 28. Juni 1988 - VI ZR 217/87 - VersR 1989, 80, 81; vom 4. Oktober 1994 - VI ZR 205/93 - VersR 1995, 46, 47; vom 16. April 1996 - VI ZR 190/95 - VersR 1996, 976, 979; und vom 11. Juni 1996 - VI ZR 172/95 - VersR 1996, 1148, 1150; Steffen in Festschrift für Brandner 1996 S. 327, 335 f.).
  • OLG Stuttgart, 21.01.1993 - 14 U 34/91

    Beweislastumkehr für Kausalität eines ärztlichen Diagnosefehlers - Schmerzensgeld

    Der Diagnoseirrtum des Beklagten am 17.07.1988 im Sinne einer Fehlinterpretation der ihm bekannt gewordenen Befunde ist als grob zu bewerten, da es sich um einen fundamentalen Irrtum handelte (siehe zu den Voraussetzungen BGH v. 14.07.1981 - VI ZR 35/79 - VersR 1981, 1033 = NJW 1981, 2360 - Ls = MedR 1983, 107; BGH v. 10.11.1987 - VI ZR 39/87 - VersR 1988, 293, 294 = NJW 1988, 1513 = MedR 1988, 143), ungeachtet des Umstandes, daß bereits das Nichterheben von weitergehenden Befunden, die zur falschen Diagnose beigetragen haben, als grob fehlerhaft zu bewerten ist (siehe hierzu BGH v. 07.06.1983 - VI ZR 284/81 - MedR 1984, 102 = VersR 1983, 983; v. 28.05.1985 - VI ZR 264/83 - VersR 1985, 886).
  • OLG Saarbrücken, 21.07.1999 - 1 U 926/98

    Voraussetzungen eines groben Diagnoseirrtums; 60.000 DM Schmerzensgeld wegen

    Ein schwerer Fehler kommt auch in Betracht, wenn einfache und selbstverständlich gebotene differentialdiagnostische Überlegungen und Untersuchungen unterlassen worden (vgl. BGH VersR 1983, 983) oder in erheblichem Ausmaß Diagnose- und Kontrollbefunde zum Behandlungsgeschehen nicht erhoben worden sind (vgl. BGHZ 85, 212).
  • OLG Oldenburg, 29.03.1994 - 5 U 132/93

    Thrombose, Verdacht, Phlebographie, Behandlungsfehler, grober, Beweislast,

    Speziell bei erheblichen Anhaltspunkten für den Verdacht einer Venenthrombose hat auch das OLG Köln (OLG Köln, NJW-RR 1992, 728 f.) einen groben Behandlungsfehler bejaht und dazu ausgeführt, der Arzt hätte die auf der Hand liegende Kontrolluntersuchung, nämlich die Phlebographie, veranlassen müssen (vgl. zum Unterlassen differentialdiagnostischer Maßnahmen zur Klärung der Möglichkeit eines Gefäßverschlusses als grober Behandlungsfehler auch BGH VersR 1983, 983).
  • OLG Stuttgart, 29.07.1997 - 14 U 20/96
    Unterläßt der Arzt selbstverständliche, ärztlich gebotene Diagnosemaßnahmen, kann dies einen groben Behandlungsfehler darstellen (vgl. BGH v. 07.06.83 - VI ZR 284/81 = VersR 1983, 983 = AHRS 6562/7 - Phlebographie; OLG Karlsruhe AHRS 6562/13 - Ösophagoskopie).
  • OLG Köln, 04.12.1991 - 27 U 23/90

    Diagnose Muskelkater bei Venenthrombose - § 823 BGB, Beweislastumkehr

    Ein Diagnoseirrtum im Sinne einer Fehlinterpretation der erhobenen Befunde ist dann als grob zu bezeichnen, wenn es sich um einen fundamentalen Irrtum handelt (BGH NJW 1988, 1513), wobei als grob fehlerhaft ins Gewicht fällt, wenn gebotene Kontrollbefunde nicht erhoben werden (vgl. BGH VersR 1983, 983).
  • OLG Stuttgart, 02.09.1993 - 14 U 7/93

    Arzthaftung nach Diagnose- und Behandlungsirrtum bei der Behandlung einer

    Auch der Diagnoseirrtum im Sinn einer Fehlinterpretation der den behandelnden Ärzten tatsächlich bekannt gewordenen Befunde ist als grob zu bewerten, da es sich um einen fundamentalen Irrtum handelt, ungeachtet des Umstandes, daß bereits das Nichterheben von weitergehenden Befunden, die zur falschen Diagnose beigetragen haben, als grob fehlerhaft zu bewerten ist (vgl. hierzu auch BGH vom 07.06.1983 - VI ZR 284/91 - VersR 1983, 983; vom 28.05.1985 - VI ZR 264/82 - VersR 1985, 886: bei naheliegender Periarthritis/Streptokokkensepsis).
  • OLG Oldenburg, 18.12.1990 - 5 U 82/90

    Stimmbandpolyp, Stimmbandgranulation, Polyp, Granulation, Differentialdiagnose,

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