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   BGH, 27.06.1967 - VI ZR 3/66   

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BGH, 27.06.1967 - VI ZR 3/66 (https://dejure.org/1967,795)
BGH, Entscheidung vom 27.06.1967 - VI ZR 3/66 (https://dejure.org/1967,795)
BGH, Entscheidung vom 27. Juni 1967 - VI ZR 3/66 (https://dejure.org/1967,795)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall - Versetzung eines Polizeibeamten in den Ruhestand infolge Polizeidienstunfähigkeit - Unzureichende Sicherung einer Dachladung - Dienstunfähigkeit infolge des Unfalls - Möglichkeit der Minderung des Erwerbsschaden in zumutbarer ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1967, 2053
  • MDR 1967, 831
  • VersR 1967, 953
  • DVBl 1968, 224
  • DVBl 1968, 77
  • DB 1967, 1463
 
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Wird zitiert von ... (15)

  • OLG München, 29.04.2011 - 10 U 4208/10

    Schadenersatzklage nach Verkehrsunfall: Anspruch des Geschädigten auf

    seit VersR 1959, 132 [134], z.B. VersR 1961, 595 [596] und 638 [639]; 1967, 953 [954]; 1969, 75 [76] und 538; 1972, 975; 1983, 488; OLG Frankfurt a.M. NZV 1993, 471 [472] = VRS 86 [1994] 17 [19]; OLG Bamberg OLGR 1998, 231; KG KGR 1998, 416 [418]; OLG Karlsruhe VersR 1998, 1115 [1116] und OLGR 1998, 431 [432]).
  • BGH, 23.01.1979 - VI ZR 103/78

    Darlegungs- und Beweislast im Haftpflichtprozeß wegen Arbeitsunfähigkeit des

    Auf die Klägerin als Legalzessionarin ( § 1542 RVO) ist nur der Schaden übergegangen, wie ihn der Verletzte in zumutbarer Weise durch Verwertung der ihm verbliebenen Arbeitskraft hätte mindern können ( §§ 412, 404 BGB; s.u.a. Senatsurteile vom 27. Juni 1967 - VI ZR 3/66 = VersR 1967, 953, 954 und vom 18. Februar 1969 - VI ZR 2/68 = VersR 1969, 538, 539 m.w.Nachw.).

    Zutreffend geht das Berufungsgericht von dem Grundsatz aus, daß im Haftpflichtrecht letztlich der Schädiger beweisen muß, daß es dem Verletzten nach den gesamten Umständen seiner besonderen Lage möglich und (unter Berücksichtigung seines Alters und seiner Persönlichkeit, Ausbildung und bisherigen Lebensstellung) zumutbar war, eine andere als die ihm infolge des Unfalls unmöglich gewordene Arbeit aufzunehmen (RGZ 160, 119, 120; BGHZ 10, 18, 20 [BGH 13.05.1953 - VI ZR 78/52]; Senatsurteile vom 27. Juni 1967 a.a.O.; vom 1. Dezember 1970 - VI ZR 88/69 = VersR 1971, 348, 349 m.w.Nachw.; zuletzt v. 13. Juni 1972 - VI ZR 83/71 - VersR 1972, 975).

    Vielmehr ist schadensrechtlich der ersatzfähige Schaden (und zwar bereits von seiner Entstehung an) auf den Umfang begrenzt, auf den er sich bei pflichtgemäßem Verhalten des Verletzten beschränken läßt, so daß - wie der Senat im Urteil vom 18. Dezember 1962 a.a.O. bereits entschieden hat - auch ein in den Ruhestand versetzter Beamter sich nicht der Pflicht, seine verbliebene Arbeitskraft in zumutbarer Weise zu nutzen, unter Hinweis auf seine Pensionierung entziehen kann; dies kann auch dem Legalzessionar entgegengehalten werden (Senatsurt. v. 27. Juni 1967 a.a.O.).

    Das Berufungsgericht wird bei der erneuten Verhandlung und Entscheidung, falls eine Verletzung der Schadensminderungspflicht zu bejahen ist, zu berücksichtigen haben, inwieweit H. in Hinblick auf sein verhältnismäßig niedriges Renteneinkommen etwa erzielbare Einkünfte zunächst zum Ausgleich seines durch die Rente nicht gedeckten Verdienstausfalls verwenden durfte (s. Senatsurteil v. 27. Juni 1967 a.a.O. m.w.Nachw.; vgl. auch BGHZ 16, 265, 275 [BGH 09.02.1955 - VI ZR 286/53] und Senatsurt. v. 6. April 1976 - VI ZR 240/74 = VersR 1976, 877, 878).

  • OLG München, 21.05.2010 - 10 U 2853/06

    Schadenersatz nach Verkehrsunfall: Reichweite der so genannten

    aaa) Die Beweislast dafür, daß es der Klägerin bei einer MdE von 50% bzw. 25% nach den gesamten Umständen ihrer besonderen Lage (unter Berücksichtigung ihres Alters und ihrer Persönlichkeit, Ausbildung und der bisherigen Lebensstellung) möglich und zumutbar war, eine neue Arbeit aufzunehmen, trägt nach allgemeinen Grundsätzen der Beklagte (BGHZ 10, 18 [20] = NJW 1953, 1098; NJW 1967, 2053; VersR 1971, 348 [349]; 1972, 975; NJW 1979, 2142 [2143] unter Hinweis auf RGZ 160, 119 [120]; NJW 2001, 1640 ff.; zuletzt NZV 2007, 29).
  • OLG Celle, 20.01.2010 - 14 U 126/09

    Haftung bei Verkehrsunfall: Zurechenbarkeit einer Gesundheitsverletzung durch

    Von Fällen reiner Willkür abgesehen - wofür hier keine Anhaltspunkte ersichtlich sind - kann deshalb nicht geltend gemacht werden, die Anerkennung eines Dienstunfalls sei sachlich nicht geboten gewesen (vgl. BGH, Urteil vom 27. Juni 1967 - VI ZR 3/66, VersR 1967, 953 m. w. N.; OLG Koblenz VersR 1997, 1289, juris-Rdnr. 14).
  • BGH, 28.04.1992 - VI ZR 360/91

    Berücksichtigung von Steuervorteilen bei Feststellung unfallbedingten

    Nur in diesem Umfang konnte der Anspruch deshalb auch auf den Dienstherrn übergehen (vgl. Senatsurteil vom 27. Juni 1967 - VI ZR 3/66 - VersR 1967, 953, 954).
  • BGH, 18.02.1969 - VI ZR 2/68

    Schadensersatzansprüche aus einem Verkehrsunfall - Dienstunfähigkeit eines

    Von Fällen reiner Willkür abgesehen kann nicht geltend gemacht werden, die Zurruhesetzung sei wegen der Unfallfolgen sachlich nicht geboten gewesen (BGH Urteil vom 27. Juni 1967 - VI ZR 3/66 = VersR 1967, 953 m.w.N.; Urteil vom 29. Oktober 1968 - VI ZR 136/67 - VersR 1969, 75; Wussow, Das Unfallhaftpflichtrecht 9. Aufl. TZ 1594; WI 1967, 133; 1969, 2).

    Der Auffassung, die Nachprüfbarkeit der Zurruhesetzung durch die ordentlichen Gerichte sei lediglich in Fällen reiner Willkür zulässig (BGH Urteil vom 27. Juni 1967 - VI ZR 3/66 - a.a.O. m.w.N.), liegt die Erwägung zugrunde, daß die Bindungswirkung (Tatbestandwirkung, vgl. Forsthoff VR I 9. Auf. § 6, 1) nicht eintritt, wenn der Verwaltungsakt auf eine so grobe Weise fehlerhaft ist, daß er von vornherein als unwirksam erkannt werden kann (nichtiger Verwaltungsakt; BGHZ 4, 68, 71 [BGH 23.11.1951 - V ZR 89/50]; Forsthoff a.a.O. und § 12, 1).

    Sie sind zur Erstattung der Aufwendungen des klagenden Landes insoweit nicht verpflichtet, als der Verletzte seinen Erwerbsschaden in zumutbarer Weise durch Verwertung der ihm verbliebenen Arbeitskraft gemindert hat oder hätte mindern können (BGH Urteil vom 27. Juni 1967 - VI ZR 3/66 - a.a.O. m.w.N.; Urteil vom 29. Oktober 1960 - VI ZR 136/67 = a.a.O.).

  • BGH, 29.10.1968 - VI ZR 136/67

    Haftungsverteilung bei Kollision eines Linksabbiegers mit einem Fahrzeug des

    Von Fällen reiner Willkür abgesehen, auf die sich auch die Revision nicht beruft, kann nicht geltend gemacht werden, die Zurruhesetzung sei wegen der Unfallfolgen sachlich nicht geboten gewesen (BGH, Urteil vom 27. Juni 1967 - VI ZR 3/66, VersR 1967, 953 m.w.N.; Wussow, Unfallhaftpflichtrecht, 9. Aufl., Rdn. 1594; WI 1967, 133; vgl. auch WI 1960, 189).

    Zutreffend geht das Berufungsgericht des Weiteren davon aus, dass der Beklagte insoweit nicht zur Erstattung der Aufwendungen der Klägerin verpflichtet ist, als der Verletzte seinen Erwerbsschaden in zumutbarer Weise durch Verwertung der ihm verbliebenen Arbeitskraftgemindert hat oder hätte mindern können (BGH, Urteil vom 27. Juni 1967 - VI ZR 3/66, m.w.N.; vgl. auch. BGH, Urteil vom 18. Dezember 1962 - VI ZR 112/62, VersR 1963, 337).

    Ein "Mehr" könnte der zum vollen Ersatz verpflichtete Beklagte dem Dienstherrn aber nur dann entgegenhalten, wenn es den dem Beamten verbliebenen Schaden überstiege (vgl. BGH, Urteil vom 27. Juni 1967 - VI ZR 3/66, aaO., S. 955; vgl. auch Kallfelz, VersR 1963, 294, 295, 296).

  • OLG München, 11.09.2015 - 10 U 4282/14

    Erwerbsschaden einer Beamtin nach einem Verkehrsunfall

    seit VersR 1959, 132 [134], z. B. VersR 1961, 595 [596] und 638 [639]; 1967, 953 [954]; 1969, 75 [76] und 538; 1972, 975; 1983, 488; OLG Frankfurt a.M. NZV 1993, 471 [472] = VRS 86 [1994] 17 [19]; OLG Bamberg OLGR 1998, 231; KG KGR 1998, 416 [418]; OLG Karlsruhe VersR 1998, 1115 [1116] und OLGR 1998, 431 [432]).
  • OLG Frankfurt, 18.09.2007 - 8 U 127/03

    Arzthaftungsprozess: Materieller und immaterieller Schadensersatz wegen eines

    Der Geschädigte muss deshalb darlegen, welche Bemühungen er unternommen hat, um eine adäquate Ersatzbeschäftigung zu finden (BGH NJW 1967, 2053; BGH VersR 1969, 538; OLG Düsseldorf RuS 2003, 37-39).
  • BGH, 13.06.1972 - VI ZR 83/71

    Anforderungen an die Schadensminderungspflicht - Vorliegen von Fahrlässigkeit bei

    Zu Recht prüft das Berufungsgericht, ob E. im Rahmen der ihm obliegenden Schadensminderungspflicht gehalten war, die ihm gegen seine Zurruhesetzung zustehenden Rechtsbehelfe auszuschöpfen, um die ihm verbleibende Arbeitskraft in angemessener Weise zu verwerten und damit den Erwerbsschaden zu mindern (BGH Urt. v. 1. Dezember 1970 - VI ZR 88/69 - VersR 1971, 348; v. 27. Juni 1967 - VI ZR 3/66 - VersR 1967, 953 m.w.Nachw.).

    Er muß es daher hinnehmen, daß der Schädiger ihm entgegenhält, der Verletzte habe es vorwerfbar unterlassen, seinen Verdienstausfall durch Ausnutzung seiner ihm verbliebenen Arbeitskraft zu mindern (BGH Urt. v. 27. Juni 1967 - VI ZR 3/66 - VersR 1967, 953 m.w.Nachw.; v. 1. Dezember 1970 - VI ZR 88/69 - VersR 1971, 348).

  • BGH, 30.11.1971 - VI ZR 53/70

    Rechte des Schädigers bei Inanspruchnahme durch den Rentenversicherer aus

  • BGH, 01.12.1970 - VI ZR 88/69

    Haftungsverteilung bei Kollision eines wartepflichtigen Fahrzeugs mit einem von

  • OLG Frankfurt, 05.10.1995 - 12 U 181/94

    Ersatzfähigkeit eines verkehrsunfallbedingten Verdienstausfallschadens infolge

  • OLG München, 31.07.1969 - 1 U 1060/69

    Schadensersatzanspruch in Höhe einer Weihnachtszuwendung wegen verschuldeter

  • OLG Hamm, 18.04.1978 - 9 U 180/77

    Erfolgsaussichten einer Klage wegen Körperverletzung des Arbeitgebers eines

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