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   BGH, 12.05.2015 - VI ZR 328/11   

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https://dejure.org/2015,13277
BGH, 12.05.2015 - VI ZR 328/11 (https://dejure.org/2015,13277)
BGH, Entscheidung vom 12.05.2015 - VI ZR 328/11 (https://dejure.org/2015,13277)
BGH, Entscheidung vom 12. Mai 2015 - VI ZR 328/11 (https://dejure.org/2015,13277)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • lexetius.com

    ArzneimittelG § 84, § 84 Abs. 1 Satz 2; ZPO § 286

  • IWW

    § 84a AMG, § ... 84 Abs. 1 Satz 2 AMG, § 84 Abs. 1 AMG, § 84 Abs. 2 Satz 1 AMG, Richtlinie 85/374/EWG, Art. 7 der Richtlinie 85/374/EWG, § 84a Abs. 1 AMG, § 84 Abs. 2 AMG, § 84 AMG, § 84a Abs. 1 Satz 1 AMG, § 84a Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 1 AMG, § 559 Abs. 2 ZPO, § 84a Abs. 1 Satz 1 Halbs. 1 AMG, § 286 ZPO, § 287 ZPO, § 84a Abs. 1 Satz 2 AMG, § 84a Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 2 AMG, § 1605 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 84 Abs. 1 Satz 1, Satz 2 Nr. 1 AMG, Satz 2 Nr. 2 AMG, § 84 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 AMG, § 84 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 AMG

  • openjur.de

    § 286 ZPO; § 84 ArzneimittelG

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 84 Abs 1 S 2 AMG, § 84a Abs 1 S 1 Halbs 1 AMG, § 286 ZPO
    Auskunftsverfahren zur Vorbereitung von Ersatzansprüchen aus Arzneimittelhaftung: Darlegungs- und Beweislast des geschädigten Verwenders; Entbehrlichkeit einer Beweiserhebung über Tatsachen betreffend den Inhalt des Auskunftsanspruchs; Erheblichkeit des Einwandes der ...

  • Wolters Kluwer

    Inanspruchnahme eines pharmazeutischen Unternehmens auf Schadenersatz und Schmerzensgeld wegen einer Nebenwirkung des von diesem vertriebenen Arzneimittels Levemir; Voraussetzungen eines Auskunftsanspruchs gemäß § 84a Arzneimittelgesetz (AMG); Erheblichkeit des Einwands der ...

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Inanspruchnahme eines pharmazeutischen Unternehmens auf Schadenersatz und Schmerzensgeld wegen einer Nebenwirkung des von diesem vertriebenen Arzneimittels Levemir; Voraussetzungen eines Auskunftsanspruchs gemäß § 84a Arzneimittelgesetz ( AMG ); Erheblichkeit des Einwands ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Schadensersatz und Schmerzensgeld gegen Arzneimittelhersteller wegen eines Insulinpräparates - Zu Auskunftsansprüchen gegen Arzneimittelhersteller und zur Darlegungs- und Beweislast

  • bld.de (Leitsatz/Kurzinformation)

    Kein Beweis über den Inhalt des Anspruchs betreffende Tatsachen im Auskunftsverfahren nach AMG / Nichterforderlichkeit nur bei Durchgreifen gegen beide Alternativen des § 84 Abs. 1 AMG

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Auskunftsanspruch nach dem Arzneimittelgesetz erfordert Darlegung bestimmter Tatsachen

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Auskunftsanspruch nach dem Arzneimittelgesetz erfordert Darlegung bestimmter Tatsachen

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Wenn Arzneimittel schädliche Wirkungen haben

  • Deutsche Gesellschaft für Kassenarztrecht PDF, S. 87 (Leitsatz und Kurzinformation)

    Arzneimittel/Medizinprodukte/Hilfsmittel/Heilmittel | Auskunftsverfahren gegen pharmazeutischen Unternehmer

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 205, 270
  • NJW 2015, 2502
  • MDR 2015, 763
  • VersR 2015, 891
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • BGH, 01.12.2016 - I ZR 128/15

    Haftung bei multimodalem Transport: Eintritt des Transportgutverlusts; Zuordnung

    Dieses kann lediglich überprüfen, ob sich der Tatrichter entsprechend dem Gebot des § 286 Abs. 1 ZPO mit dem Prozessstoff und den Beweisergebnissen umfassend und widerspruchsfrei auseinandergesetzt hat, die Beweiswürdigung also vollständig und rechtlich möglich ist und nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstößt (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Urteil vom 12. Mai 2015 - VI ZR 328/11, BGHZ 205, 270 Rn. 14; BGH, NJW 2016, 942 Rn. 32 - Tauschbörse I, jeweils mwN).
  • OLG Frankfurt, 19.08.2021 - 26 U 62/19

    Voraussetzungen eines Auskunftsanspruchs nach § 84a Abs. 1 Satz 1 AMG

    Die Frage der bestimmungsgemäßen bzw. -widrigen Anwendung muss im Auskunftsverfahren nämlich grundsätzlich nicht geklärt werden (vgl. BGH, Urteil vom 12.05.2015 - VI ZR 328/11 -, NJW 2015, 2502, 2506; OLG Brandenburg, Teilurteil vom 11.11.2009 - 13 U 73/07 -, MedR 2010, 789, 791; Spickhoff, in: ders. (Hrsg.), Medizinrecht, 3. Aufl. 2018, § 84a AMG, Rdnr. 8).

    Wer nach § 84a Abs. 1 Satz 1 AMG Auskunft begehrt, muss damit nach Halbsatz 1 zunächst in einem ersten Schritt Tatsachen darlegen und gegebenenfalls beweisen, die eine solche Annahme begründen können (s. BGH, Urteil vom 12.05.2015 - VI ZR 328/11 -, NJW 2015, 2502, 2503 m. w. N.).

    Diese Tatsachen müssen sodann in einem zweiten Schritt die Ursächlichkeit des Arzneimittels für den Schaden des Anwenders plausibel erscheinen lassen (s. BGH, Urteil vom 12.05.2015 - VI ZR 328/11 -, NJW 2015, 2502, 2504).

    Zum einen bezweckt die Bestimmung die prozessuale Chancengleichheit, weil der Geschädigte in aller Regel den Weg des angewandten Arzneimittels von der ersten Forschung über die Erprobung bis zu dessen konkretem Herstellungsprozess nicht überschauen kann, während die pharmazeutischen Unternehmen - insbesondere zu Fragen etwaiger schädlicher Wirkungen und der Vertretbarkeit ihrer Arzneimittel - den jeweiligen Erkenntnisstand dokumentiert zur Verfügung haben (vgl. BGH, Urteil vom 12.05.2015 - VI ZR 328/11 -, NJW 2015, 2502, 2503; Ufer/Metzmacher, JR 2009, 95, 97; Willhöft/Dienemann, MedR 2010, 791, 792).

    Der Geschädigte soll in die Lage versetzt werden, alle Fakten zu erlangen, die für die von ihm darzulegenden und zu beweisenden Anspruchsvoraussetzungen notwendig sind oder die er braucht, um die Kausalitätsvermutung des § 84 Abs. 2 AMG in Gang zu setzen (vgl. BGH, Urteil vom 12.05.2015 - VI ZR 328/11 -, NJW 2015, 2502, 2503).

    Dem Senat wird also von § 84a Abs. 1 Satz 1 AMG eine Plausibilitätsprüfung aufgetragen, ob die vorgetragenen Tatsachen den Schluss auf eine Ursache/Wirkung-Beziehung zwischen dem vom auf Auskunft in Anspruch genommenen Unternehmer in Verkehr gebrachten Arzneimittel und dem individuellen Schaden des auskunftersuchenden Anwenders ergeben (s. BGH, Urteil vom 12.05.2015 - VI ZR 328/11 -, NJW 2015, 2502, 2503).

    Es muss im Auskunftsverfahren jedenfalls nicht Beweis erhoben werden über Tatsachen, die den Inhalt des Auskunftsanspruchs betreffen und auf deren Kenntnis der Auskunftbegehrende zur Prüfung möglicher Ansprüche angewiesen ist (vgl. BGH, Urteil vom 12.05.2015 - VI ZR 328/11 -, NJW 2015, 2502, 2504).

    Die maßgeblichen Rechtsfragen hingegen sind allesamt höchstrichterlich geklärt (s. insbesondere etwa BGH, Urteil vom 12.05.2015 - VI ZR 328/11 -, NJW 2015, 2502, 2504).

  • BGH, 12.05.2015 - VI ZR 63/14

    Arzneimittelhaftung eines Anbieters eines Generikums mit dem Wirkstoff

    Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union (Urteil vom 20. November 2014 - C-310/13, VersR 2015, 499 Rn. 25 ff. - Novo Nordisk Pharma; vgl. auch Senatsbeschluss vom 6. Mai 2013 - VI ZR 328/11, VersR 2013, 904) steht die Richtlinie 85/374/EWG des Rates vom 25. Juli 1985 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Haftung für fehlerhafte Produkte (ABl. EG L 210 S. 29) dem Auskunftsanspruch nach § 84a AMG nicht entgegen (vgl. auch Senatsurteil vom 12. Mai 2015 - VI ZR 328/11, zum Abdruck in BGHZ vorgesehen).

    Die Klärung dieser Frage ist dem Schadensersatzprozess vorbehalten (vgl. Senatsurteil vom 12. Mai 2015 - VI ZR 328/11, zum Abdruck in BGHZ vorgesehen).

  • OLG Celle, 11.04.2016 - 7 W 68/15

    Altenteilsverpflichtung: Vorrangige Erfüllung durch den Anspruchsverpflichteten;

    Eine reine "Ausforschung" ist im Rahmen einer Auskunftsklage nicht zulässig (so für das Arzneimittelrecht kürzlich BGH, Urt. v. 12.05.2015 - VI ZR 328/11, NJW 2015, 2592, insb. Rdnr. 12).
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Rechtsprechung
   BGH, 06.05.2013 - VI ZR 328/11   

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https://dejure.org/2013,11214
BGH, 06.05.2013 - VI ZR 328/11 (https://dejure.org/2013,11214)
BGH, Entscheidung vom 06.05.2013 - VI ZR 328/11 (https://dejure.org/2013,11214)
BGH, Entscheidung vom 06. Mai 2013 - VI ZR 328/11 (https://dejure.org/2013,11214)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 13 EWGRL 374/85, § 84 Abs 2 AMG, § 84a AMG, § 15 ProdHaftG
    Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH: Zulässigkeit der Weiterentwicklung des nationalen arzneimittelrechtlichen Haftungssystems unter Beachtung der Produkthaftungsrichtlinie

  • Wolters Kluwer

    Möglichkeit der Weiterentwicklung des nationalen arzneimittelrechtlichen Haftungssystems vor dem Hintergrund des Europarechts; Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH

  • rewis.io
  • rechtsportal.de

    Rl 85/374/EWG Art. 13
    Möglichkeit der Weiterentwicklung des nationalen arzneimittelrechtlichen Haftungssystems vor dem Hintergrund des Europarechts

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Arzneimittelhaftung und die Produkthaftungsrichtlinie

Sonstiges

  • EU-Kommission PDF (Verfahrensmitteilung)

    Angleichung der Rechtsvorschriften, Verbraucherschutz

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2013, 2928
  • VersR 2013, 904
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • BGH, 12.05.2015 - VI ZR 328/11

    Auskunftsverfahren zur Vorbereitung von Ersatzansprüchen aus Arzneimittelhaftung:

    Der erkennende Senat hat mit Beschluss vom 6. Mai 2013 (veröffentlicht in VersR 2013, 904) das Verfahren ausgesetzt und die Frage zur Auslegung des Art. 13 der Richtlinie 85/374/EWG des Rates vom 25. Juli 1985 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Haftung für fehlerhafte Produkte (ABl. EG L 210 S. 29; künftig: Richtlinie 85/374/EWG) zur Vorabentscheidung nach Art. 267 AEUV dem Gerichtshof der Europäischen Union vorgelegt.
  • BGH, 12.05.2015 - VI ZR 63/14

    Arzneimittelhaftung eines Anbieters eines Generikums mit dem Wirkstoff

    Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union (Urteil vom 20. November 2014 - C-310/13, VersR 2015, 499 Rn. 25 ff. - Novo Nordisk Pharma; vgl. auch Senatsbeschluss vom 6. Mai 2013 - VI ZR 328/11, VersR 2013, 904) steht die Richtlinie 85/374/EWG des Rates vom 25. Juli 1985 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Haftung für fehlerhafte Produkte (ABl. EG L 210 S. 29) dem Auskunftsanspruch nach § 84a AMG nicht entgegen (vgl. auch Senatsurteil vom 12. Mai 2015 - VI ZR 328/11, zum Abdruck in BGHZ vorgesehen).
  • OLG Schleswig, 20.12.2013 - 4 U 121/11

    Haftung für Arzneimittel: Nutzen-Risiko-Abwägung im Rahmen der Haftungsprüfung

    c) Da die Beweiserleichterung des § 84 Abs. 2 AMG zugunsten des Klägers nach den Umständen des Falles nicht eingreift, kann offen bleiben, ob die von den Beklagten geltend gemachte Europarechtswidrigkeit der Kausalitätsvermutung von § 84 Abs. 2 AMG (Unvereinbarkeit mit Art. 4 der Produkthaftungsrichtlinie, wonach der Geschädigte den ursächlichen Zusammenhang zwischen Fehler und Schaden zu beweisen habe) besteht (vgl. BGH Vorlagebeschluss vom 06.05.2013, VersR 2013, 904 ff).
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   BGH, 15.01.2013 - VI ZR 328/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2013,1772
BGH, 15.01.2013 - VI ZR 328/11 (https://dejure.org/2013,1772)
BGH, Entscheidung vom 15.01.2013 - VI ZR 328/11 (https://dejure.org/2013,1772)
BGH, Entscheidung vom 15. Januar 2013 - VI ZR 328/11 (https://dejure.org/2013,1772)
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Volltextveröffentlichungen (7)

Kurzfassungen/Presse

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