Rechtsprechung
   BGH, 10.07.2012 - VI ZR 341/10   

Volltextveröffentlichungen (15)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 823 Abs 2 BGB, § 13 StGB, § 27 StGB, § 266 Abs 1 StGB, § 43 Abs 1 GmbHG
    Geschäftsführer- bzw. Vorstandshaftung durch Schutzgesetzverletzung: Garantenpflicht des Geschäftsführers einer GmbH bzw. des Mitglieds des Vorstands einer Aktiengesellschaft zur Verhinderung von Vermögensschäden gegenüber außenstehenden Dritten

  • Deutsches Notarinstitut PDF

    BGB § 823 Abs. 2; StGB §§ 266, 27, 13; GmbHG § 43; AktG § 93
    Keine Garantenpflicht ggü. außenstehenden Dritten aufgrund Organstellung

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Keine Außenhaftung der GmbH-Geschäftsführer / AG-Vorstände gem. § 43 Abs. 1 GmbHG / § 93 Abs. 1 S. 1 AktG

  • Jurion

    Garantenpflicht gegenüber außenstehenden Dritten bzgl. der Verhinderung einer Schädigung ihres Vermögens allein aus der Stellung als Geschäftsführer einer GmbH bzw. Mitglied des Vorstands einer Aktiengesellschaft

  • zip-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Garantenstellung des GmbH-Geschäftsführers bzw. Vorstandsmitglieds einer AG gegenüber Dritten

  • nwb

    BGB § 823 Abs. 2 Ba; StGB §§ 266, 27, 13 ; GmbHG § 43 ; AktG § 93

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 823 Abs. 2; StGB §§ 266, 27, 13; GmbHG § 43; AktG § 93
    Keine Garantenpflicht ggü. außenstehenden Dritten aufgrund Organstellung

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Keine Garantenpflicht gegenüber außenstehenden Dritten allein aus der Stellung als Geschäftsführer einer GmbH bzw. Mitglied des Vorstands einer AG

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GmbHG § 43 Abs. 1; AktG § 93 Abs. 1 S. 1
    Garantenpflicht gegenüber außenstehenden Dritten bzgl. der Verhinderung einer Schädigung ihres Vermögens allein aus der Stellung als Geschäftsführer einer GmbH bzw. Mitglied des Vorstands einer Aktiengesellschaft

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Haftet Vorstand/GF Dritten für Vermögensschäden?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Garantenpflichten eines Geschäftsführers gegenüber Dritten

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz)

    GmbHG § 43; AktG § 93; BGB § 823
    Außenhaftung, Geschäftsführer, Gesellschaftsrecht, Haftung, Schadensersatzanspruch, Schutzgesetz, Vermögensbetreuungspflicht, Vermögensdelikte

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Keine Garantenpflicht aus Organstellung gegenüber außenstehenden Dritten

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Keine Garantenpflicht ge-genüber außenstehenden Dritten allein aus der Organstellung

  • etl-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Haftung eines GmbH-Geschäftsführers bzw. Vorstandsmitglieds einer Aktiengesellschaft

Besprechungen u.ä. (4)

  • meyer-koering.de (Entscheidungsbesprechung)

    Haftung eines Geschäftsführers einer GmbH bzw. Vorstands einer AG durch Unterlassen gegenüber Dritten nur im besonderen Einzelfall

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    GmbHG § 43; AktG § 93; BGB § 823 Abs. 2; StGB §§ 13, 27, 266
    Keine Garantenstellung des GmbH-Geschäftsführers bzw. Vorstandsmitglieds einer AG gegenüber Dritten

  • wi-j.de (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Garantenpflicht von Vorstandsmitgliedern oder Geschäftsführern gegenüber Dritten zur Verhinderung von Vermögensschäden

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Compliance-Verstoß: Haftet Geschäftsführer/Vorstand auch gegenüber Dritten? (IBR 2012, 612)

Sonstiges (2)

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Abschied von der "Baustoff-Rechtsprechung" des VI. Zivilsenats?" von Wiss. Mit. Jan-Erik Schirmer, original erschienen in: NJW 2012, 3398 - 3400.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 10.07.2012, Az.: VI ZR 341/10 (Garantenstellung des Geschäftsführers)" von RA/StB Harald Schwetlik, original erschienen in: GmbH-StB 2012, 335 - 336.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 194, 26
  • NJW 2012, 3439
  • ZIP 2012, 1552
  • MDR 2012, 1029
  • NZI 2012, 941
  • NJ 2012, 432
  • VersR 2012, 1261
  • WM 2012, 1591
  • BB 2012, 1934
  • BB 2012, 2271
  • BB 2013, 2243
  • DB 2012, 1799
  • NZG 2012, 992



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Wird zitiert von ... (35)  

  • BGH, 18.06.2014 - I ZR 242/12  

    Keine automatische persönliche Haftung des GmbH-Geschäftsführers -

    Erforderlich ist eine Garantenstellung des Täters, die ihn verpflichtet, den deliktischen Erfolg abzuwenden (vgl. BGH, Urteil vom 5. Dezember 1989 - VI ZR 335/88, BGHZ 109, 297, 303; Urteil vom 10. Juli 2012 - VI ZR 341/10, BGHZ 194, 26 Rn. 18).

    Sie muss gegenüber dem außenstehenden Dritten bestehen, der aus der Verletzung der Pflicht zur Erfolgsabwendung Ansprüche herleitet (vgl. BGHZ 109, 297, 303; 194, 26 Rn. 20).

    Diese Pflicht besteht aber grundsätzlich nur gegenüber der Gesellschaft und nicht auch im Verhältnis zu außenstehenden Dritten (vgl. BGHZ 109, 297, 303; BGH, Urteil vom 13. April 1994 - II ZR 16/93, BGHZ 125, 366, 375; BGHZ 194, 26 Rn. 22 f.).

    (3) Eine Erfolgsabwendungspflicht des Geschäftsführers kann sich zwar in begrenztem Umfang aufgrund besonderer Umstände ergeben (BGHZ 109, 297, 303; 125, 366, 375; 194, 26 Rn. 24; BGH, Urteil vom 28. April 2008 - II ZR 264/06, BGHZ 176, 204 Rn. 38; MünchKomm.GmbHG/Fleischer, § 43 Rn. 339, 350; Haas/Ziemons in Michalski, GmbHG, 2. Aufl., § 43 Rn. 343 ff.; Zöllner/Noack in Baumbach/Hueck, GmbHG, 20. Aufl., § 43 Rn. 77 f.).

    cc) Eine Garantenstellung und damit die Haftung eines Gesellschaftsorgans kann auch dadurch begründet werden, dass es über seine ihm gegenüber der Gesellschaft obliegenden Pflichten hinaus eine weitere Erfolgsabwendungspflicht Dritten gegenüber persönlich übernommen hat (vgl. BGHZ 194, 26 Rn. 26; Götting, GRUR 1994, 6, 12).

  • BGH, 20.05.2014 - VI ZR 187/13  

    Haftung bei einem teils schicksalhaft, teils behandlungsfehlerhaft verursachten

    Revisionsrechtlich ist lediglich zu überprüfen, ob sich der Tatrichter mit dem Prozessstoff und den Beweisergebnissen umfassend und widerspruchsfrei auseinandergesetzt hat, die Würdigung also vollständig und rechtlich möglich ist und nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstößt (vgl. Senatsurteile vom 20. Dezember 2011 - VI ZR 309/10, VersR 2012, 454 Rn. 13; vom 10. Juli 2012 - VI ZR 341/10, BGHZ 194, 26 Rn. 28; vom 11. Dezember 2012 - VI ZR 314/10, VersR 2013, 321 Rn. 16, jeweils mwN).
  • BGH, 01.12.2015 - X ZR 170/12  

    Unberechtigte Schutzrechtsverwarnung II - Unberechtigte Schutzrechtsverwarnung:

    Danach kann sich eine Haftung nicht nur aus einem positiven Tun, sondern auch aus einem Unterlassen ergeben, wenn der Täter aufgrund einer Garantenstellung verpflichtet ist, eine Gefährdung oder Verletzung der durch § 823 Abs. 1 BGB geschützten Rechte Außenstehender abzuwenden (BGH, Urteil vom 5. Dezember 1989 - VI ZR 335/88, BGHZ 109, 297, 303; Urteil vom 10. Juli 2012 - VI ZR 341/10, BGHZ 194, 26 Rn. 18; BGHZ 201, 344 Rn. 16 - Geschäftsführerhaftung).

    Diese Verpflichtung ist vergleichbar derjenigen des Geschäftsführer einer GmbH, der aufgrund seiner Organstellung ebenfalls grundsätzlich nur gegenüber der Gesellschaft zur ordnungsgemäßen Führung der Geschäfte gehalten ist (BGHZ 109, 297, 303; Urteil vom 13. April 1994 - II ZR 16/93, BGHZ 125, 366, 375; BGHZ 194, 26 Rn. 23; BGHZ 201, 344 Rn. 23 - Geschäftsführerhaftung; BGH, Urteil vom 15. Dezember 2014 - X ZR 30/14, juris Rn. 111 - Glasfasern II [für BGHZ vorgesehen]).

  • KG, 13.11.2012 - 5 U 30/12  

    Wettbewerb: Haftung des Geschäftsführers einer GmbH für Wettbewerbsverstöße;

    Allein mit der Stellung des Beklagten zu 2) als Geschäftsführer der Beklagten zu 1) lässt sich die Haftung des Beklagten zu 2) nach der Rechtsprechung des BGH nicht begründen (vgl. BGH 1994, 1801, 1803; BGH MDR 2012, 1029, Rn 21).

    51 Die Pflicht zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung, die dem Geschäftsführer einer GmbH aufgrund seiner Organstellung obliegt, umfasst auch die Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass sich die Gesellschaft rechtmäßig verhält und ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachkommt (BGH MDR 2012, 1029, Rn 22; Schneider in: Scholz, GmbHG, 10. Aufl., § 43, Rn 307; Paefgen in: Ulmer, GmbHG, § 43, Rn 166, 167; Werner GRUR 2009, 820, 823).

    Wie sich aus § 43 Abs. 2 GmbHG ergibt, lässt eine Verletzung der Pflichten zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung Schadensersatzansprüche nur der Gesellschaft, nicht hingegen der Gläubiger entstehen (vgl. BGH 1994, 1801; BGH MDR 2012, 1029, Rn 23; Keller GmbHR 2005, 1235, 1241; Kleindiek in: Lutter/Hommelhoff, GmbHG, 17. Aufl., § 43, Rn 77; Haas/Ziemons in: Michalski, GmbHG, § 43, Rn 340; Fleischer in: Münchener Kommentar, GmbHG, § 43, Rn 339; Schneider in: Scholz, GmbHG, 10. Aufl., § 43, Rn 307; Paefgen in: Ulmer, GmbHG, § 43, Rn 166, 167; Werner GRUR 2009, 820, 823).

    Eine Außenhaftung des Geschäftsführers einer GmbH kommt nur in begrenztem Umfang aufgrund besonderer Anspruchsgrundlagen in Betracht (vgl. BGH 1994, 1801, 1803; BGH MDR 2012, 1029, Rn 24; Kleindiek in: Lutter/Hommelhoff, GmbHG, 17. Aufl., § 43, Rn 78; Fleischer in: Münchener Kommentar, GmbHG, Rn. 340, 350; Haas/Ziemons in: Michalski, GmbHG, 2. Aufl., § 43 Rn. 284 f.; Paefgen in: Ulmer, GmbHG, § 43, Rn. 188).

    Der Beklagte zu 2) hat durch nichts zu erkennen gegeben, gegenüber den Mitbewerbern seiner Auftraggeber, insbesondere der Klägerin, persönlich die Verantwortung für den Schutz eines lauteren Wettbewerbs übernehmen zu wollen (vgl. auch BGH MDR 2012, 1029, Rn 26; Keller GmbHR 2005, 1235, 1242).

  • BGH, 10.02.2015 - VI ZR 8/14  

    Schadensersatz bei Verkehrsunfall mit Personenschaden: Haftung für psychische

    Revisionsrechtlich ist lediglich zu überprüfen, ob sich der Tatrichter mit dem Prozessstoff und den Beweisergebnissen umfassend und widerspruchsfrei auseinandergesetzt hat, die Würdigung also vollständig und rechtlich möglich ist und nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstößt (vgl. Senatsurteile vom 20. Dezember 2011 - VI ZR 309/10, VersR 2012, 454 Rn. 13; vom 10. Juli 2012 - VI ZR 341/10, BGHZ 194, 26 Rn. 28; vom 11. Dezember 2012 - VI ZR 314/10, VersR 2013, 321 Rn. 16; vom 20. Mai 2014 - VI ZR 187/13, VersR 2014, 1130 Rn. 28 und vom 30. September 2014 - VI ZR 443/13, VersR 2015, 196 Rn. 11).
  • BGH, 25.09.2014 - 4 StR 586/13  

    Betrug durch Unterlassen (Garantenstellung des Anwalts für seinen Mandanten:;

    Alle Erfolgsabwendungspflichten beruhen auf dem Grundgedanken, dass eine bestimmte Person in besonderer Weise zum Schutz des gefährdeten Rechtsguts aufgerufen ist und dass sich alle übrigen Beteiligten auf das helfende Eingreifen dieser Person verlassen und verlassen dürfen (BGH, Urteile vom 25. Juli 2000 - 1 StR 162/00, NJW 2000, 3013, 3014, und vom 10. Juli 2012 - VI ZR 341/10, BGHZ 194, 26, 33; Jescheck/Weigend, Lehrbuch des Strafrechts, Allgemeiner Teil, 5. Aufl., S. 620; SSW-StGB/Kudlich, 2. Aufl., § 13 Rn. 15, 18).
  • BGH, 11.12.2012 - VI ZR 314/10  

    Gesteigertes Vertrauen der Presse in Verlautbarungen des Bundesbeauftragten für

    Revisionsrechtlich ist lediglich zu überprüfen, ob sich der Tatrichter mit dem Prozessstoff und den Beweisergebnissen umfassend und widerspruchsfrei auseinandergesetzt hat, die Würdigung also vollständig und rechtlich möglich ist und nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstößt (vgl. Senatsurteile vom 20. Dezember 2011 - VI ZR 309/10, VersR 2012, 454 Rn. 13 mwN; vom 10. Juli 2012 - VI ZR 341/10, VersR 2012, 1261 Rn. 28 mwN, zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt).
  • BGH, 26.08.2014 - I ZR 242/12  

    Umfang der Haftung eines Geschäftsführer für unlautere Wettbewerbshandlungen der

    Erforderlich ist eine Garantenstellung des Klägers, die ihn verpflichtet, den deliktischen Erfolg abzuwenden (vgl. BGH, Urteil vom 5. Dezember 1989 - VI ZR 335/88, BGHZ 109, 297, 303; Urteil vom 10. Juli 2012 - VI ZR 341/10, BGHZ 194, 26 Rn. 18).

    Sie muss gegenüber dem außenstehenden Dritten bestehen, der aus der Verletzung der Pflicht zur Erfolgsabwendung Ansprüche herleitet (vgl. BGHZ 109, 297, 303; 194, 26 Rn. 20).

    Diese Pflicht besteht aber grundsätzlich nur gegenüber der Gesellschaft und nicht auch im Verhältnis zu außenstehenden Dritten (vgl. BGHZ 109, 297, 303; BGH, Urteil vom 13. April 1994 - II ZR 16/93, BGHZ 125, 366, 375; BGHZ 194, 26 Rn. 22 f.).

    (3) Eine Erfolgsabwendungspflicht des Geschäftsführers kann sich zwar in begrenztem Umfang aufgrund besonderer Umstände ergeben (BGHZ 109, 297, 303; 125, 366, 375; 194, 26 Rn. 24; BGH, Urteil vom 28. April 2008 - II ZR 264/06, BGHZ 176, 204 Rn. 38; MünchKomm.GmbHG/Fleischer, § 43 Rn. 339, 350; Haas/Ziemons in Michalski, GmbHG , 2. Aufl., § 43 Rn. 343 ff.; Zöllner/Noack in Baumbach/Hueck, GmbHG , 20. Aufl., § 43 Rn. 77 f.).

    cc) Eine Garantenstellung und damit die Haftung eines Gesellschaftsorgans kann auch dadurch begründet werden, dass es über seine ihm gegenüber der Gesellschaft obliegenden Pflichten hinaus eine weitere Erfolgsabwendungspflicht Dritten gegenüber persönlich übernommen hat (vgl. BGHZ 194, 26 Rn. 26; Götting, GRUR 1994, 6, 12).

  • BGH, 19.03.2013 - VI ZR 56/12  

    Zur Anwendbarkeit des Kreditwesengesetzes auf Verbindlichkeiten aus Winzergeldern

    f) Die Beklagten haften für den von ihnen als Geschäftsführer der Komplementär-GmbH der Schuldnerin begangenen Verstoß gegen § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG persönlich nach § 823 Abs. 2 BGB, weil sie den Schaden selbst durch eine unerlaubte Handlung herbeigeführt haben, (Senatsurteile vom 14. Mai 1974 - VI ZR 8/73, NJW 1974, 1371, 1372; vom 29. September 1987 - VI ZR 300/86, NJW-RR 1988, 671; vom 5. Dezember 1989 - VI ZR 335/88, BGHZ 109, 297, 303 f.; vom 11. Juli 1995 - VI ZR 409/94, VersR 1995, 1205; vom 12. März 1996 - VI ZR 90/95, VersR 1996, 713, 714; vom 12. März 1996 - VI ZR 90/95, VersR 1996, 713, 714; vom 11. Juli 2006 - VI ZR 339/04, aaO Rn. 28 und - VI ZR 340/04, aaO Rn. 26 und vom 10. Juli 2012 - VI ZR 341/10, VersR 2012, 1261 Rn. 24; BGH, Urteile vom 31. März 1971 - VIII ZR 256/69, BGHZ 56, 73, 77; vom 5. Dezember 2008 - V ZR 144/07, NJW 2009, 673 Rn. 12; BGH, Urteile vom 31. März 1971 - VIII ZR 256/69, BGHZ 56, 73, 77; vom 21. April 2005 - III ZR 238/03, aaO S. 1396 und vom 5. Dezember 2008 - V ZR 144/07, VersR 2009, 1376 Rn. 12; MünchKommGmbHG/Fleischer 2012, § 43 Rn. 339, 347; Paefgen in Ulmer/Habersack/Winter, GmbHG 2006, § 43 Rn. 202; KK-AktG/Mertens/Cahn, 3. Aufl., § 93 Rn. 223), und zwar als Gesamtschuldner gemäß § 840 Abs. 1 BGB (vgl. Senatsurteile vom 11. Juli 2006 - VI ZR 339/04, aaO Rn. 28 und - VI ZR 340/04, aaO Rn. 26; BGH, Urteil vom 21. April 2005 - III ZR 238/03, aaO S. 1396).
  • BGH, 15.12.2015 - X ZR 30/14  

    Glasfasern II - Patentverletzungsverfahren: Schutzbereich eines

    Ähnliche Grundsätze hat der VI. Zivilsenat für die Verletzung von Rechten entwickelt, die nach § 823 Abs. 1 BGB geschützt sind (BGH, Urteil vom 5. Dezember 1989 - VI ZR 335/88, BGHZ 109, 297, 302 ff.; Urteil vom 10. Juli 2012 - VI ZR 341/10, BGHZ 194, 26 Rn. 24).

    Im Falle ihrer Verletzung steht deshalb grundsätzlich nur der Gesellschaft ein Schadensersatzanspruch zu (BGHZ 109, 297, 303; BGHZ 194, 26 Rn. 23; BGHZ 201, 344 Rn. 23 - Geschäftsführerhaftung; BGH, Urteil vom 13. April 1994 - II ZR 16/93, BGHZ 125, 366, 375).

  • BGH, 30.09.2014 - VI ZR 443/13  

    Arzthaftungsprozess: Erneute persönliche Anhörung des Patienten zur Frage des

  • BGH, 26.03.2013 - VI ZR 109/12  

    Arzneimittelhaftung: Schadensersatzprozess wegen der behaupteten Verursachung

  • BGH, 11.09.2012 - VI ZR 92/11  

    Haftung eines Vorstandsmitglieds, des Aufsichtsratsvorsitzenden und eines

  • BGH, 14.10.2014 - VI ZR 466/13  

    Deliktische Haftung durch unterlassene Aufklärung bei Aktienankauf:

  • OLG München, 13.05.2016 - 10 U 4529/15  

    Notwendige Feststellungen bei Schadensersatzansprüchen nach einem berührungslosen

  • BAG, 23.02.2016 - 9 AZR 293/15  

    Altersteilzeit - Insolvenzsicherung - Organhaftung

  • BGH, 11.12.2012 - VI ZR 315/10  

    Gesteigertes Vertrauen der Presse in Verlautbarungen des Bundesbeauftragten für

  • OLG München, 05.08.2016 - 10 U 4616/15  

    Haftungsverteilung bei Verletzung der Wartepflicht durch Radfahrer, der einen

  • OLG München, 24.03.2016 - 10 U 3730/14  

    Haftung der Eltern bei vom Kind verursachtem Fahrradunfall

  • OLG München, 18.11.2016 - 10 U 1447/16  

    Ansprüche gegen Vollkaskoversicherer bei Verdacht eines absichtlich

  • OLG München, 26.02.2016 - 10 U 153/15  

    Erfolgreiche Berufung nach abgewiesener Klage auf Schadensersatz und

  • BGH, 02.12.2014 - VI ZR 501/13  

    Deliktischer Schadensersatzanspruch durch unterlassene Aufklärung beim Erwerb

  • BGH, 18.06.2013 - II ZR 217/12  

    Schadensersatzanspruch wegen Beihilfe zur Untreue zum Nachteil einer

  • BAG, 18.02.2016 - 6 AZR 629/14  

    Altersdiskriminierung - Wahrung einer tariflichen Ausschlussfrist - hinreichende

  • BAG, 17.12.2015 - 8 AZR 54/14  

    Teilklage - Bestimmtheit des Klageantrags - Streitgegenstand

  • OLG München, 11.03.2016 - 10 U 4087/15  

    Unvollständige Beweiserhebung und unzulängliche Beweiswürdigung in einem

  • OLG München, 11.09.2015 - 10 U 1455/13  

    Sturz eines Rollerfahrers aufgrund Abbiegens eines vor ihm fahrenden Pedelecs

  • OLG München, 24.02.2015 - 10 U 4467/14  

    Berufungszurückweisung nach unstatthaften Angriffen der klagenden Partei gegen

  • OLG Karlsruhe, 07.11.2012 - 7 U 32/12  

    Verkehrssicherungspflicht: Räum- und Streupflicht des Gastwirts für den Weg vom

  • OLG München, 23.10.2015 - 10 U 2580/14  

    Arbeitsverhältnis im, Gesamtschuldner, Anstellungsvertrag, Arbeitnehmer,

  • OLG München, 31.07.2015 - 10 U 601/15  

    Auffahrunfall auf der Autobahn

  • OLG Düsseldorf, 10.07.2014 - 2 U 78/13  

    Umfang der Schutzwirkung eines anwaltlichen Beratungsvertrages zu Gunsten Dritter

  • BGH, 31.10.2012 - III ZR 112/12  

    Deliktische Haftung des Geschäftsführers einer GmbH im Zusammenhang mit

  • OLG Naumburg, 05.04.2016 - 1 U 115/15  

    Baubeginn verzögert sich um über drei Monate: Kündigung möglich!

  • LG Frankfurt/Main, 10.10.2014 - 25 O 193/14  
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