Rechtsprechung
   BGH, 13.11.2001 - VI ZR 414/00   

Volltextveröffentlichungen (11)

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Anforderungen an die Berufungsbegründung bei teilbaren bzw. zwei Streitgegenständen

Papierfundstellen

  • NJW 2002, 682
  • MDR 2002, 535
  • VersR 2002, 999



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (32)  

  • BGH, 21.02.2013 - IX ZR 92/12  

    Verjährungshemmung: Wirkungslosigkeit der auf einer unsubstantiierten

    Sie hat daher für jede der mehreren Erwägungen darzulegen, warum sie die Entscheidung nicht trägt; andernfalls ist das Rechtsmittel unzulässig (BGH, Beschluss vom 25. November 1999 - III ZB 50/99, BGHZ 143, 169, 171; Urteil vom 13. November 2001 - VI ZR 414/00, NJW 2002, 682, 683; vom 27. November 2003 - IX ZR 250/00, NJW-RR 2004, 641 f).
  • BAG, 28.05.2009 - 2 AZR 223/08  

    Berufung - Anforderung an die Berufungsbegründung

    Andernfalls ist das Rechtsmittel unzulässig (vgl. BAG 11. März 1998 - 2 AZR 497/97 - BAGE 88, 171; 14. Dezember 2004 - 1 AZR 504/03 - BAGE 113, 121; BGH 25. November 1999 - III ZB 50/99 - BGHZ 143, 169, 171; 13. November 2001 - VI ZR 414/00 - NJW 2002, 682, 683; 18. Dezember 2003 - I ZR 195/01 - NJW-RR 2004, 1002; 18. Oktober 2005 - VI ZB 81/04 - NJW-RR 2006, 285).

    Um ein angefochtenes Urteil insgesamt in Frage zu stellen, genügt es, wenn sich die Berufungsbegründung mit einem einzelnen, den ganzen Streitgegenstand betreffenden Streitpunkt befasst und ihn in ausreichendem Maß behandelt (vgl. insbes. BGH 13. November 2001 - VI ZR 414/00 - NJW 2002, 682, 683).

  • BGH, 22.11.2011 - VI ZR 26/11  

    Persönlichkeitsschutz in der Presse: Identifizierende Wort- und

    a) Allerdings genügt nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine Berufungsbegründung den Anforderungen des § 519 Abs. 3 Nr. 2 ZPO a.F. - nunmehr § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 bis 4 ZPO - nur dann, wenn sie erkennen lässt, in welchen Punkten tatsächlicher oder rechtlicher Art das angefochtene Urteil nach Ansicht des Berufungsklägers unrichtig ist und auf welchen Gründen diese Ansicht im Einzelnen beruht (vgl. Senatsurteil vom 13. November 2001 - VI ZR 414/00, VersR 2002, 999, 1000 mwN; BGH, Beschlüsse vom 25. November 1999 - III ZB 50/99, BGHZ 143, 169, 171 und vom 10. Januar 1996 - IV ZB 29/95, NJW-RR 1996, 572; BGH, Urteile vom 13. November 1997 - VII ZR 199/96, NJW 1998, 1081, 1082; vom 18. Juni 1998 - IX ZR 389/97, NJW 1998, 3126 und vom 18. Juli 2001 - IV ZR 306/00, VersR 2001, 1304, 1305).
  • OLG Düsseldorf, 21.08.2015 - 16 U 152/14  

    Voraussetzungen einer Entschädigung in Geld wegen unzulässiger oder unrichtiger

    Im Falle einer uneingeschränkten Anfechtung muss die Berufungsbegründung geeignet sein, das gesamte Urteil in Frage zu stellen (zur alten Rechtslage gemäß § 519 Abs. 3 Nr. 2 ZPO vgl. BGH, Urt. v. 13.11.2001 - VI ZR 414/00, Juris, Rn. 13; BGH, Urt. v. 13.11.1997 - VII ZR 199/96, Juris, Rn. 9; BGH, Urt. v. 25.06.1992 - VII ZR 8/92, Juris, Rn. 12).

    Hierbei muss der Berufungsführer nicht zu allen für ihn nachteilig beurteilten Punkten in seiner Berufungsbegründung Stellung nehmen (so BGH, Beschl. vom 28.02.2007 - V ZB 154/06, Juris, Rn. 12; BGH, Urt. v. 08.04.1991 - II ZR 35/90, Juris, Rn. 17; BGH, Urt. v. 05.10.1983 - VIII ZR 224/82, Juris, Rn. 8), sondern es genügt, wenn die Berufungsbegründung sich mit einem einzelnen, den ganzen Streitgegenstand betreffenden Streitpunkt befasst und diesen in ausreichendem Maße behandelt, um das angefochtene Urteil insgesamt in Frage zu stellen (vgl. BGH, Beschl. v. 06.12.2011 - II ZB 21/10, Juris, Rn. 7; BGH, Beschl. v. 18.10.2005 - VI ZB 81/04, Juris, Rn. 8; BGH, Urt. v. 13.11.2001 - VI ZR 414/00, Juris, Rn. 13 m.w.N.).

  • BGH, 05.12.2006 - VI ZR 228/05  

    Anforderungen an die Berufungsbegründung bei Klageabweisung im

    a) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs genügt eine Berufungsbegründung den Anforderungen des § 519 Abs. 3 Nr. 2 ZPO a. F. - nunmehr § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 bis 4 ZPO - nur dann, wenn sie erkennen lässt, in welchen Punkten tatsächlicher oder rechtlicher Art das angefochtene Urteil nach Ansicht des Berufungsklägers unrichtig ist und auf welchen Gründen diese Ansicht im Einzelnen beruht (vgl. Senatsurteil vom 13. November 2001 - VI ZR 414/00 - VersR 2002, 999 ff. m. w. N.; BGH, BGHZ 143, 169, 171; Beschluss vom 10. Januar 1996 - IV ZB 29/95 - NJW-RR 1996, 572; BGH, Urteile vom 13. November 1997 - VII ZR 199/96 - NJW 1998, 1081, 1082; vom 18. Juni 1998 - IX ZR 389/97 - NJW 1998, 3126 und vom 18. Juli 2001 - IV ZR 306/00 - VersR 2001, 1304, 1305).
  • BGH, 28.02.2007 - V ZB 154/06  

    Anforderungen an die Berufungsbegründung bei einer auf zwei selbständige Gründe

    b) § 520 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 ZPO erfordert indes weder, dass der Berufungskläger in der Begründung des Rechtsmittels zu allen für ihn nachteilig beurteilten Streitpunkten im erstinstanzlichen Urteil Stellung nimmt (BGH, Urt. v. 5. Okt. 1983, VIII ZR 224/82, NJW 1984, 177, 178; Urt. v. 8. April 1991, II ZR 35/90, NJW-RR 1991, 1186, 1187), noch gebietet die Vorschrift eine inhaltliche Trennung der Angriffe nach den Gründen der erstinstanzlichen Entscheidung (BGH, Urt. v. 13. November 2001, VI ZR 414/00, NJW 2002, 682, 683).
  • BGH, 29.11.2001 - IX ZR 389/98  

    Entwurf einer Berufungsbegründung - Verkehrsanwalt - Prozeßgericht -

    Nach § 519 Abs. 3 Nr. 2 ZPO muß der Berufungskläger jedoch eine fallbezogene Begründung liefern, die erkennen läßt, in welchen Punkten tatsächlicher oder rechtlicher Art das angefochtene Urteil nach seiner Ansicht unrichtig ist und aus welchen Gründen er die in erster Instanz vorgenommene rechtliche oder tatsächliche Würdigung beanstandet (vgl. etwa BGHZ 143, 169, 170 f; BGH, Beschl. v. 10. Juli 1990 - XI ZB 5/90, NJW 1990, 2628; Urt. v. 13. November 2001 - VI ZR 414/00, NJW 2002, 682 f m.w.N.; st. Rechtspr.).

    Hier gelten mithin die gleichen Anforderungen wie in Fällen der objektiven Klaghäufung und einer Begründung der angefochtenen Entscheidung durch voneinander unabhängige, selbständig tragende rechtliche Erwägungen: Der Einzelangriff der Berufungsbegründung ist ungenügend oder erfaßt nur den jeweiligen Teil des Gesamtstreitstoffs; er hat keine Gesamtwirkung (vgl. dazu BGH, Urt. v. 13. November 1997 - VII ZR 199/96, NJW 1998, 1081, 1082; v. 8. Juni 1998 - IX ZR 389/97, NJW 1998, 3126; v. 13. November 2001 aaO S. 683 m.w.N.).

  • BGH, 18.10.2005 - VI ZB 81/04  

    Anforderungen an die Berufungsbegründung bei mehreren Gründen für die Abweisung

    Der Bundesgerichtshof hat bereits zu § 519 Abs. 3 Nr. 2 ZPO a.F. entschieden, dass dann, wenn das Erstgericht die Abweisung der Klage hinsichtlich eines prozessualen Anspruchs auf mehrere voneinander unabhängige, selbständig tragende rechtliche Erwägungen gestützt hat, die Berufungsbegründung das Urteil in allen diesen Punkten angreifen muss und daher für jede der mehreren Erwägungen darzulegen hat, warum sie die Entscheidung nicht trägt; andernfalls ist das Rechtsmittel unzulässig (BGHZ 143, 169, 171; Senatsurteil vom 13. November 2001 - VI ZR 414/00 - VersR 2002, 999, 1000 f.; BGH, Urteil vom 27. November 2003 - IX ZR 250/00 - NJW-RR 2004, 641 ff., jew. m.w.N.).
  • BGH, 26.06.2003 - III ZB 71/02  

    Anforderungen an den Inhalt einer Berufungsbegründung vor dem Hintergrund der

    Die Berufungsbegründung erfordert aber weder die ausdrückliche Benennung einer bestimmten Norm (MünchKomm/Rimmelspacher, ZPO, 2. Aufl. Aktualisierungsband, § 520 Rn. 50; Musielak/Ball, ZPO, 3. Aufl., § 520 Rn. 31; für die Revisionsbegründung: BGH, Urteil vom 19. Oktober 1989 - I ZR 22/88 - NJW-RR 1990, 480, 481; MünchKomm/Wenzel, § 551 Rn. 20) noch die Schlüssigkeit oder jedenfalls Vertretbarkeit der erhobenen Rügen (Meyer-Seitz in Hannich/Meyer-Seitz, ZPO-Reform 2002, § 520 Rn. 12; MünchKomm/Rimmelspacher aaO; Musielak/Ball, § 520 Rn. 33; Zöller/Gummer, ZPO, 23. Aufl., § 520 Rn. 34; zum bisherigen Recht: Senatsurteil vom 6. Mai 1999 - III ZR 265/98 - NJW 1999, 3126; BGH, Urteil vom 13. November 2001 - VI ZR 414/00 - NJW 2002, 682; Urteil vom 4. Juli 2002 - I ZR 302/99 - NJW-RR 2002, 1608 m.w.N.; st. Rspr.; a.A. zum neuen Recht: LG Stendal NJW 2002, 2886, 2887; Schellhammer, MDR 2001, 1141, 1143; widersprüchlich Baumbach/Lauterbach/Albers, ZPO, 61. Aufl., § 520 Rn. 23: Der Berufungskläger müsse mindestens einen der gesetzlichen Berufungsgründe schlüssig darlegen, es sei aber unerheblich, ob die Begründung schlüssig oder rechtlich haltbar sei).
  • BGH, 16.03.2010 - VI ZR 64/09  

    Arzneimittelhaftung: Beweis des Ursachenzusammenhangs zwischen der

    Bei dieser Sachlage war die in der Berufungsbegründung enthaltene pauschale und allgemeine Bezugnahme auf den erstinstanzlichen Vortrag des Klägers entgegen der Auffassung der Revision auch nicht geeignet, Ansprüche wegen der mehr als zwei Jahre nach dem Herzinfarkt aufgetretenen Angina Pectoris zum Streitgegenstand des Berufungsverfahrens zu machen (vgl. Senatsurteil vom 13. November 2001 - VI ZR 414/00 - VersR 2002, 999, 1000 f. m.w.N.).
  • BGH, 14.03.2017 - VI ZR 605/15  

    Streitgegenstand bei Arzthaftung: Verschiedene Behandlungsfehler im Rahmen einer

  • BGH, 27.11.2003 - IX ZR 250/00  

    Anforderungen an die Berufungsbegründung bei Klageabweisung aufgrund mehrerer

  • BGH, 12.12.2012 - X ZR 134/11  

    Polymerzusammensetzung

  • BGH, 09.02.2011 - VIII ZR 285/09  

    Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör im Mietrechtsstreit: Gehörsrüge

  • BGH, 18.01.2018 - IX ZR 31/15  

    Insolvenzanfechtung: Anforderungen an die Berufungsbegründung bei Verneinung der

  • OLG Rostock, 12.03.2015 - 3 U 37/14  

    Anforderungen an die Berufungsbegründung; Ausgleichsanspruch für Schäden am an

  • BGH, 18.12.2003 - I ZR 195/01  

    Anforderungen an die Berufungsbegründung bei nicht tragenden Erwägungen eines

  • OLG Köln, 02.09.2008 - 9 U 151/07  

    Vertragliche Anschluss- und Führungsklausel bei unternehmensbezogener

  • BGH, 07.10.2003 - VI ZR 334/02  

    Anforderungen an die Berufungsbegründung

  • VerfGH Bayern, 24.03.2014 - 87-VI-12  

    Verfassungsbeschwerde gegen zivilgerichtliche Entscheidungen zu einer

  • BGH, 14.07.2016 - IX ZB 104/15  

    Berufung gegen ein klageabweisendes Zahlungsurteil: Inhaltsanforderungen an die

  • BGH, 17.10.2013 - V ZB 28/13  

    Anforderung an die Berufungsbegründung bei einer auf mehrere selbständige Gründe

  • BGH, 16.05.2002 - VII ZR 259/01  

    Anforderungen an die Berufungsbegründung

  • BGH, 07.04.2005 - IX ZR 18/02  

    Haftung des Scheinsozius

  • OLG Düsseldorf, 05.09.2013 - 2 U 64/12  
  • OLG Dresden, 17.06.2004 - 13 U 1047/03  

    Mitverschulden des Bauherrn bei Fehler im Baugrundgutachten?

  • OLG Schleswig, 13.09.2011 - 10 UF 120/11  

    Zulässigkeit einer Klageänderung im Berufungsverfahren

  • OLG Frankfurt, 12.04.2013 - 15 U 68/11  

    Leistungspflicht der privaten Krankenversicherung für nicht-schulmedizinische

  • OLG Dresden, 14.07.2010 - 4 U 1834/09  

    Arzthaftung; Aufklärung; Herzkatheteruntersuchung; Koronarfistel Coil Stent "off

  • OLG München, 16.07.2012 - 15 U 5052/11  

    Rechtsanwaltshaftung: Verjährungsbeginn eines Sekundäranspruchs bei

  • OLG Koblenz, 31.05.2011 - 5 U 365/11  

    Ausreichen des lediglichen Angreifens des nach Auffassung des Erstgerichts

  • OLG Karlsruhe, 25.11.2014 - 13 U 69/13  

    Keine Zusatzvergütung ohne Zusatzauftrag!

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht