Rechtsprechung
   BGH, 23.06.1981 - VI ZR 42/80   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Anwaltliche Pflicht verjährungsunterbrechende Maßnahmen zu treffen - Pflichtgemäße Beratung des Mandanten durch den Rechtsanwalt - Anerkenntnis als verjährungsunterbrechende Maßnahme - Anforderungen an die anwaltlichen Betreuungspflichten

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Kurze Gewährleistungsfrist: Anwaltspflichten

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    VOB/B § 13
    Verjährung von Gewährleistungsansprüchen bei Vereinbarung der Gewährleistung nach VOB/B

Papierfundstellen

  • NJW 1981, 2741
  • MDR 1982, 131
  • VersR 1981, 982
  • BauR 1981, 591



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (27)  

  • BGH, 27.09.2018 - VII ZR 45/17  

    Mit fiktiven Mängelbeseitigungskosten ist doch nicht ganz Schluss!

    dd) Soweit schließlich die Revision darauf hinweist, dass nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 23. Juni 1981 - VI ZR 42/80, BauR 1981, 591) bei der Vereinbarung eines bestimmten Datums für das Erlöschen aller Mängelansprüche generell eine etwaige verjährungsverlängernde Wirkung eines schriftlichen Mängelbeseitigungsverlangens ausgeschlossen sein soll, ist das unzutreffend.

    Der Bundesgerichtshof hat für einen Fall, in dem eine kürzere Verjährungsfrist als die des § 13 Nr. 4 VOB/B (1973) vereinbart worden war und die Gewährleistungspflicht mit Ablauf der kurzen Frist "endgültig erlöschen" sollte, entschieden, dass damit § 13 Nr. 5 Abs. 1 Satz 2 VOB/B (1973) abbedungen war (BGH, Urteil vom 23. Juni 1981 - VI ZR 42/80, juris Rn. 24, BauR 1981, 591).

  • BGH, 17.11.2005 - IX ZR 8/04  

    Anforderungen an die Bezeichnung des Anspruchs in einem Mahnbescheid; Pflichten

    Bei Zweifeln über die Länge der Verjährungsfrist muss er den Grundsatz des sichersten Weges beachten (vgl. BGH, Urt. v. 23. Juni 1981 - VI ZR 42/80, NJW 1981, 2741, 2742).
  • BGH, 28.06.1990 - IX ZR 209/89  

    Zurückhalten von Sachvortrag durch den Prozeßbevollmächtigten; Haftung des

    Er muß dabei die Zweifel und Bedenken, zu denen die Sachlage Anlaß gibt, darlegen und erörtern (BGH, Urt. v. 21. November 1960 - III ZR 16O/59, aaO), insbesondere wenn er einen weniger sicheren Weg gehen will (Senatsurt. v. 31. Oktober 1985 - IX ZR 175/84, WM 1986, 199, 202 unter II 1; vgl. auch BGH, Urt. v. 23. Juni 1981 - VI ZR 42/80, VersR 1981, 982, 984).
  • OLG Düsseldorf, 04.06.2009 - 24 U 136/08  

    Darlegungs- und Beweislast bei Rückforderung von Anwaltshonorar; Zustandekommen

    Die Klägerin verkennt, dass ein wesentlicher und wichtiger Teil der vergütungspflichtigen anwaltlichen Tätigkeit darin besteht, die Informationen des Mandanten entgegen- und aufzunehmen sowie Fragen zum Verständnis und zur Schließung von Sachverhaltslücken zu stellen (vgl. Vorbem. 2.4 Abs. 3 VV RVG Nr. 2400 a.F., jetzt Vorbem. 2.3 Abs. 3 VV RVG Nr. 2300; vgl. auch BGH NJW 1981, 2741, 2743; NJW 1996, 2648, 2649; NJW 2006, 501, BGH NJW-RR 2006, 923; Senat OLGR Düsseldorf 2008, 130 = FamRZ 2008, 622 sub III.1).
  • BGH, 10.10.1985 - IX ZR 153/84  

    Belehrungspflicht des Rechtsanwalts über einen Schadensersatzanspruch aus

    Außerdem war der Erstbeklagte verpflichtet, den Gründungsgesellschaftern den sichersten und gefahrlosesten Weg aufzuzeigen (BGH, Urt. v. 25. Juni 1974 - VI ZR 18/73, VersR 1974, 1108; v. 14. Januar 1975 - VI ZR 102/74, LM BGB § 276 (Ci) Nr. 25; v. 23. Juni 1981 - VI ZR 42/80, LM BGB § 477 Nr. 34; v. 15. Januar 1985 - VI ZR 65/83 = NJW 1985, 1154), wie eine Haftung der zu gründenden GmbH für die Altschulden vermieden werden könnte.
  • BGH, 29.03.1983 - VI ZR 172/81  

    Sorgfaltspflicht des Rechtsanwalts im Verfahren vor den Arbeitsgerichten

    Hätte der Arbeitgeber eine derartige Zusicherung nicht abgegeben und der Beklagte den Kläger daraufhin auf die ernste Gefahr des Verlustes seiner Ansprüche hingewiesen, dann muß davon ausgegangen werden, daß sich der Kläger einem Rat, Klage zu erheben, nicht verschlossen hätte (vgl. Senatsurteil vom 23. Juni 1981 - VI ZR 42/80 - VersR 1981, 982, 985 im Anschluß an BGHZ 61, 118, 122); denn insofern besteht eine tatsächliche Vermutung für einen erfahrungsmäßigen Ablauf.

    Der Beklagte, der als Anwalt verpflichtet war, den "sichersten" Weg zu gehen, um das von seinem Mandanten erstrebte Ziel zu erreichen (vgl. zuletzt Senatsurteil vom 23. Juni 1981 - VI ZR 42/80 - a.a.O. m.w.Nachw.), durfte daher auch bei einem solchen Ergebnis seiner Ermittlungen nicht ohne weiteres auf die Sicherungswirkung der Kündigungsschutzklage vertrauen.

  • BGH, 17.06.1993 - IX ZR 206/92  

    Anwaltshaftung wegen unterlassener Verjährungsunterbrechung - Verjährung und

    Dementsprechend hätte er so rechtzeitig für eine Unterbrechung der Verjährung sorgen müssen, daß auch bei der für den Kläger ungünstigsten Beurteilung der Verjährungsfrage diesem kein Nachteil entstand (vgl. BGH, Urt. v. 20. Dezember 1962 - III ZR 191/61, VersR 1963, 359, 360; v. 7. Februar 1967 - VI ZR 101/65, VersR 1967, 704, 705; v. 23. Juni 1981 - VI ZR 42/80, NJW 1981, 2741, 2742) [BGH 23.06.1981 - VI ZR 42/80].
  • OLG Düsseldorf, 13.12.2007 - 24 U 102/07  

    Honoraranspruch des Rechtsanwalts - unwirksamer Anwaltsvertrag bei

    Beschränkungen ergeben sich im Einzelfall nur aus verfahrensrechtlichen (z. B. § 78 Abs. 1 ZPO iVm § 52 Abs. 1 BRAO und § 157 Abs. 2 S. 1 ZPO, vgl. BVerfG NJW 2005, 966 m.w.N.), haftungsrechtlichen (z. B. §§ 611, 613, 280 Abs. 1 BGB, vgl. BGH NJW 1981, 2741, 2743) oder standesrechtlichen Gründen (z. B. § 53 Abs. 1, Abs. 2 S. 2 BRAO), die jedoch auf die hier zu prüfende Frage nach der Wirksamkeit des Vertrags ohne Einfluss sind.

    Im Zweifel hatte die Klägerin gemäß § 613 BGB jedenfalls die Rechtsdiensthauptleistung persönlich zu erbringen (vgl. BGH NJW 1981, 2741, 2743).

  • BGH, 15.06.1989 - VII ZR 14/88  

    Unterbrechung der Verjährung durch fehlgeschlagene Mängelbeseitigung

    Die rechtlichen Erwägungen aus dem Urteil des VI. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs NJW 1981, 2741 [BGH 23.06.1981 - VI ZR 42/80] , auf das sich die Beklagte beruft, sind auf den vorliegende Fall nicht übertragbar, weil die Sachverhalte nicht vergleichbar sind.
  • BGH, 31.10.1985 - IX ZR 175/84  

    Anspruch eines Rechtsanwalts auf Vergütung; Einlassung auf die Klage ohne die

    Er ist verpflichtet, den "sichersten" Weg zu gehen, um das von seinem Mandanten erstrebte Ziel zu erreichen (BGH, Urt. v. 25. Juni 1974 - VI ZR 18/73, NJW 1974, 1865, 1866; Urt. v. 23. Juni 1981 - VI ZR 42/80, NJW 1981, 2741, 2742 [BGH 23.06.1981 - VI ZR 42/80]; Urt. v. 15. Januar 1985 aaO, jeweils m.w.N.).
  • OLG Saarbrücken, 20.11.2012 - 4 U 301/11  

    Darlegung- und Beweislast im Anwaltsregressprozess

  • OLG Saarbrücken, 26.01.2004 - 5 W 299/03  

    Bestellung eines Betreuers unter Erteilen von Weisungen.

  • OLG Dresden, 27.09.2000 - 8 U 14/00  

    Sittenwidrigkeit; Maklerprovision; Gerichtsstandsvereinbarung

  • OLG Brandenburg, 02.07.2014 - 4 U 137/12  

    Anwaltshaftung: Pflichtverletzung im Zusammenhang mit der Frage der Verjährung

  • OLG Hamm, 04.12.2007 - 28 U 86/07  

    Zur Fehlerhaftigkeit der anwaltlichen Beratung als Voraussetzung für den geltend

  • OLG Brandenburg, 14.11.2012 - 3 U 121/11  

    Anwaltsregressprozess: Beweiserleichterungen für das hypothetische Verhalten

  • BGH, 29.09.1981 - VI ZR 2/80  

    Zur Belehrungspflicht des Notars bei ungewöhnlicher Darlehenssicherung

  • LG Düsseldorf, 12.01.2016 - 6 O 460/14  

    Schadensersatzanspruch wegen fehlerhafter Rechtsverfolgung von Geschädigten einer

  • OLG Hamm, 03.08.2009 - 28 W 36/09  

    Zurückweisung eines Antrags auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für die

  • OLG Brandenburg, 16.01.2007 - 11 U 93/06  

    Geschäftsbesorgungsvertrag: Schadensersatzanspruch gegen einen Rechtsanwalt wegen

  • OLG Hamm, 18.12.2007 - 28 U 4/07  

    Schadensersatzanspruch aus positiver Forderungsverletzung eines Anwaltsvertrags

  • LG Würzburg, 06.03.2018 - 22 O 2199/16  

    Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen wegen anwaltlicher Schlechtleistung

  • OLG Brandenburg, 04.11.2008 - 11 U 156/07  

    Anwalthaftung: Verjährungsbeginn für Schadenersatzansprüche wegen Versäumung der

  • OLG Düsseldorf, 30.04.2008 - 6 U 2/07  

    Auswirkungen der Aussichtslosigkeit eines Obsiegens für den Kläger für die

  • BGH, 23.02.1984 - VII ZR 113/83  

    Wirtschaftliche Betreuung

  • OLG Düsseldorf, 07.12.1995 - 10 U 172/93  
  • BGH, 18.11.1982 - III ZR 180/81  

    Bestimmung einer Vergütung eines im Ausland ansässigen deutschen Rechtsanwalts

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht