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   BGH, 19.01.2021 - VI ZR 433/19   

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https://dejure.org/2021,644
BGH, 19.01.2021 - VI ZR 433/19 (https://dejure.org/2021,644)
BGH, Entscheidung vom 19.01.2021 - VI ZR 433/19 (https://dejure.org/2021,644)
BGH, Entscheidung vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 (https://dejure.org/2021,644)
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Volltextveröffentlichungen (15)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 826 BGB, § 544 Abs 9 ZPO

  • verkehrslexikon.de

    Keine automatische Sittenwidrigkeit eines sog. Thermofensters in der Mercedes-Benz-Software

  • IWW

    Verordnung (EG) Nr. 715/2007, Verordnung 715/2007/EG, Art. 5 Abs. 2 Satz 1 der Verordnung 715/2007/EG, § 826 BGB, § ... 531 Abs. 2 ZPO, § 530 ZPO, § 823 Abs. 2 BGB, § 263 StGB, Art. 5 Abs. 2 VO 715/2007/EG, § 6 Abs. 1, § 27 EG-FGV, § 544 Abs. 9 ZPO, Art. 103 Abs. 1 GG, § 283 Satz 2 ZPO, Art. 5 der Verordnung 715/2007/EG, Art. 5 Abs. 3 a) der Verordnung 715/2007/EG, Anhang III der Verordnung (EG) Nr. 692/2008, § 283 Satz 1 ZPO

  • rewis.io

    Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung des Käufers eines Diesel-Neufahrzeugs: Ausstattung des Fahrzeugtyps mit einer temperaturabhängigen Steuerung des Emissionskontrollsystems; besondere Verwerflichkeit des Verhaltens; Bewusstsein der Verwendung einer unzulässigen ...

  • Betriebs-Berater

    Daimler-Thermofenster - zur objektiven Sittenwidrigkeit des Verhaltens der für einen Kfz-Hersteller handelnden Personen

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zur Frage, ob das Verhalten der für einen Kraftfahrzeughersteller handelnden Personen bereits deshalb als sittenwidrig zu qualifizieren ist, weil sie einen Fahrzeugtyp aufgrund einer grundlegenden unternehmerischen Entscheidung mit einer temperaturabhängigen Steuerung ...

  • degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 823 Abs. 2 ; BGB § 826
    Schadensersatzanspruch eines Käufers eines Neufahrzeugs gegen den Fahrzeughersteller wegen Verwendung einer unzulässigen Abschalteinrichtung für die Abgasreinigung; Annahme objektiver Sittenwidrigkeit bei Verwerflichkeit des Verhaltens der handelnden Personen

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Sittenwidrigkeit des Einsatzes eines Thermofensters in Diesel-Pkw

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (19)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Erste Entscheidung zum Daimler-Thermofenster

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Entwicklung und Einsatz der temperaturabhängigen Steuerung des Emissionskontrollsystems (Thermofenster) durch Daimler nicht per se vorsätzliche sittenwidrige Schädigung

  • lto.de (Pressebericht, 27.01.2021)

    Zu umstrittenen Thermofenstern: Daimlers Dieselgate

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Erste Entscheidung zum Daimler-Thermofenster

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Ausstattung eines Fahrzeugtyps mit einem Thermofenster nicht per se sittenwidrig

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Thermische Fenster bei Mercedes

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Daimler-Thermofenster im Abgasskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Entscheidung zum Thermofenster im Mercedes Abgasskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Daimler-Thermofenster: Genauer mit Klägervorträgen zu beschäftigen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Daimler-Dieselskandal - Weiter gestiegene Erfolgsaussichten für geschädigte Verbraucher

  • anwalt.de (Pressemitteilung)

    Thermofenster bei Daimler

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal - Sittenwidrigkeit der Thermofenster bei Daimler

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Erste Entscheidung zum Thermofenster bei Daimler

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal - Thermofenster bei Daimler

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal: Mercedes-Thermofenster-Schadenersatz auch ohne Rückruf durch KBA möglich

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Thermisches Fenster im Abgasskandal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Diesel-Verfahren gegen Daimler geht in die Verlängerung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Dieselskandal - Ist Thermofenster sittenwidrig ?

  • test.de (Kurzinformation)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2021, 921
  • ZIP 2021, 297
  • MDR 2021, 291
  • VersR 2021, 388
  • WM 2021, 354
  • BB 2021, 525
 
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Wird zitiert von ... (161)

  • BGH, 13.07.2021 - VI ZR 128/20

    Weitere Entscheidung zum Daimler-Thermofenster

    Der objektive Tatbestand der Sittenwidrigkeit setzt jedenfalls voraus, dass diese Personen bei der Entwicklung und/oder Verwendung der temperaturabhängigen Steuerung des Emissionskontrollsystems in dem Bewusstsein handelten, eine unzulässige Abschalteinrichtung zu verwenden, und den darin liegenden Gesetzesverstoß billigend in Kauf nahmen (vgl. Senatsbeschlüsse vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 19; vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20, VersR 2021, 661 Rn. 28).

    Insbesondere bei mittelbaren Schädigungen kommt es ferner darauf an, dass den Schädiger das Unwerturteil, sittenwidrig gehandelt zu haben, gerade auch in Bezug auf die Schäden desjenigen trifft, der Ansprüche aus § 826 BGB geltend macht (Senatsurteile vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, ZIP 2020, 1715 Rn. 29; vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 15; Senatsbeschlüsse vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20, VersR 2021, 661 Rn. 12; vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 14).

    Ob das Verhalten des Anspruchsgegners sittenwidrig im Sinne des § 826 BGB ist, ist dabei eine Rechtsfrage, die der uneingeschränkten Kontrolle des Revisionsgerichts unterliegt (st. Rspr., s. nur Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 14 mwN; Senatsbeschlüsse vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20, VersR 2021, 661 Rn. 14; vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 15).

    Hierfür bedürfte es vielmehr weiterer Umstände (vgl. Senatsbeschlüsse vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 16; vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20, VersR 2021, 661 Rn. 26).

    Fehlt es hieran, ist bereits der objektive Tatbestand der Sittenwidrigkeit nicht erfüllt (vgl. Senatsbeschlüsse vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 19; vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20, VersR 2021, 661 Rn. 28).

  • BGH, 09.03.2021 - VI ZR 889/20

    Erste Entscheidung zum Software-Update der Volkswagen AG bei einem Kauf nach

    Insbesondere bei mittelbaren Schädigungen kommt es ferner darauf an, dass den Schädiger das Unwerturteil, sittenwidrig gehandelt zu haben, gerade auch in Bezug auf die Schäden desjenigen trifft, der Ansprüche aus § 826 BGB geltend macht (Senatsurteile vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, ZIP 2020, 1715 Rn. 29; vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 15; vom 7. Mai 2019 - VI ZR 512/17, NJW 2019, 2164 Rn. 8 mwN; Senatsbeschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 14).

    Ob das Verhalten des Anspruchsgegners sittenwidrig im Sinne des § 826 BGB ist, ist dabei eine Rechtsfrage, die der uneingeschränkten Kontrolle des Revisionsgerichts unterliegt (Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 14; Senatsbeschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 15, jeweils mwN).

    Ein solches Verhalten ist im Verhältnis zu den Personen, die eines der betroffenen Fahrzeuge vor den von der Beklagten im September 2015 ergriffenen Maßnahmen erwarben und keine Kenntnis von der illegalen Abschalteinrichtung hatten, objektiv sittenwidrig; es steht einer unmittelbaren arglistigen Täuschung dieser Personen in der Bewertung gleich (vgl. Senatsurteile vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, ZIP 2020, 1715 Rn. 33; vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 16 ff., 23, 25; Senatsbeschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 17).

    Während letztere, wie unter aa) ausgeführt, unmittelbar auf die arglistige Täuschung der Typgenehmigungsbehörde abzielte und einer unmittelbaren arglistigen Täuschung der Fahrzeugerwerber in der Bewertung gleichsteht, ist der Einsatz einer temperaturabhängigen Steuerung des Emissionskontrollsystems nicht von vornherein durch Arglist geprägt (vgl. Senatsbeschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 17 f.).

    Die Nichtzulassungsbeschwerde zeigt aber keinen in den Tatsacheninstanzen übergangenen Sachvortrag des insoweit darlegungsbelasteten Klägers (vgl. Senatsurteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 35; Senatsbeschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, juris Rn. 19) auf, dem für ein solches Vorstellungsbild der für die Beklagte handelnden Personen sprechende Anhaltspunkte zu entnehmen wären.

  • OLG Naumburg, 09.04.2021 - 8 U 68/20

    Unzulässige Abschalteinrichtung (Fahrzykluserkennung) beim VW-Motor EA288

    Die Revision ist nicht zuzulassen, weil die Voraussetzungen des § 543 II 1 ZPO aufgrund der zwischenzeitlich ergangenen Grundsatzentscheidungen des BGH vom 25.05.2020 ( BGH , Urt . v. 25.05.2020 - VI ZR 252/19 , BGHZ 225, 316), vom 30.07.2020 ( BGH , Urt . v. 30.07.2020 - VI ZR 5/20 , juris, und Urt . v. 30.07.2020 - VI ZR 397/19 , juris), vom 08.12.2020 ( BGH , Urt . v. 08.12.2020 - VI ZR 244/20 , juris), vom 17.12.2020 ( BGH , Urt . v. 17.12.2020 - VI ZR 739/20 , juris), vom 19.01.2021 ( BGH , Beschl . v. 19.01.2021 - VI ZR 433/19 , juris), vom 26.01.2021 ( BGH , Urt . v. 26.01.2021 - VI ZR 405/19 , juris), vom 02.03.2021 ( BGH , Urt . v. 02.03.2021 - VI ZR 147/20 , juris) und vom 09.03.2021 ( BGH , Beschl . v. 09.03.2021 - VI ZR 889/20 , juris) nicht mehr vorliegen.
  • BGH, 16.09.2021 - VII ZR 190/20

    Schadensersatzansprüche gegen die Daimler AG im Zusammenhang mit dem sogenannten

    Der objektive Tatbestand der Sittenwidrigkeit setzt jedenfalls voraus, dass diese Personen bei der Entwicklung und/oder Verwendung der temperaturabhängigen Steuerung des Emissionskontrollsystems in dem Bewusstsein handelten, eine unzulässige Abschalteinrichtung zu verwenden, und den darin liegenden Gesetzesverstoß billigend in Kauf nahmen (Anschluss an BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 19, ZIP 2021, 297 und Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 28, VersR 2021, 661).

    Insbesondere bei mittelbaren Schädigungen kommt es ferner darauf an, dass den Schädiger das Unwerturteil, sittenwidrig gehandelt zu haben, gerade auch in Bezug auf die Schäden desjenigen trifft, der Ansprüche aus § 826 BGB geltend macht (BGH, Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 12, VersR 2021, 661; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 14, ZIP 2021, 297; Urteil vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20 Rn. 29, ZIP 2020, 1715; Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19 Rn. 15, BGHZ 225, 316).

    Ob das Verhalten des Anspruchsgegners sittenwidrig im Sinne des § 826 BGB ist, ist dabei eine Rechtsfrage, die der uneingeschränkten Kontrolle des Revisionsgerichts unterliegt (st. Rspr., vgl. nur BGH, Urteil vom 13. Juli 2021 - VI ZR 128/20 Rn. 12, WM 2021, 1609; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 14, VersR 2021, 661; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 15, ZIP 2021, 297; Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19 Rn. 14, BGHZ 225, 316; Urteil vom 12. März 2020 - VII ZR 236/19 Rn. 25, VersR 2020, 1120).

    Hierfür bedürfte es vielmehr weiterer Umstände (vgl. BGH, Urteil vom 20. Juli 2021 - VI ZR 1154/20 Rn. 13, zVb; Urteil vom 13. Juli 2021 - VI ZR 128/20 Rn. 13, WM 2021, 1609; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 26, VersR 2021, 661; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 16, ZIP 2021, 297).

    Fehlt es hieran, ist bereits der objektive Tatbestand der Sittenwidrigkeit nicht erfüllt (vgl. BGH, Urteil vom 20. Juli 2021 - VI ZR 1154/20 Rn. 13, zVb; Urteil vom 13. Juli 2021 - VI ZR 128/20 Rn. 13, WM 2021, 1609; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 28, VersR 2021, 661; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 19, ZIP 2021, 297).

    Die Revision zeigt weder vom Berufungsgericht festgestellten noch von diesem übergangenen Sachvortrag des insoweit darlegungsbelasteten Klägers (vgl. BGH, Urteil vom 13. Juli 2021 - VI ZR 128/20 Rn. 14, WM 2021, 1609; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 29, VersR 2021, 661; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 19, ZIP 2021, 297) auf, dem hierfür sprechende Anhaltspunkte zu entnehmen wären.

    dd) Auch dem weiteren Vortrag des Klägers lassen sich keine hinreichenden Anhaltspunkte für eine Vergleichbarkeit der temperaturabhängigen Steuerung des Emissionskontrollsystems mit einer Prüfstandserkennungssoftware entnehmen (zur Abgrenzung vgl. BGH, Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 27, VersR 2021, 661; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 18, ZIP 2021, 297).

    Anhaltspunkte für wissentlich unterbliebene oder unrichtige Angaben der Beklagten im Typgenehmigungsverfahren, die noch dazu auf ein heimliches und manipulatives Vorgehen oder eine Überlistung des KBA und damit auf einen bewussten Gesetzesverstoß hindeuten würden (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 24, ZIP 2021, 297), vermag der Senat nach alledem nicht zu erkennen.

    Bei einer Abschalteinrichtung, die - wie hier - im Grundsatz auf dem Prüfstand in gleicher Weise arbeitet wie im realen Fahrbetrieb und bei der die Frage der Zulässigkeit nicht eindeutig und unzweifelhaft beantwortet werden kann, kann bei Fehlen sonstiger Anhaltspunkte nicht ohne Weiteres unterstellt werden, dass die für die Beklagte handelnden Personen in dem Bewusstsein handelten, eine unzulässige Abschalteinrichtung zu verwenden, und den darin liegenden Gesetzesverstoß billigend in Kauf nahmen, so dass es bereits an der objektiven Sittenwidrigkeit fehlt (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 19, ZIP 2021, 297; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 28, VersR 2021, 661).

  • BGH, 16.09.2021 - VII ZR 192/20

    Zur Bewertung des Nutzungsvorteils bei Leasingfahrzeugen im sogenannten

    Bereits die objektive Sittenwidrigkeit des Herstellens und des Inverkehrbringens von Kraftfahrzeugen mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung im Verhältnis zum Fahrzeugerwerber setzt voraus, dass es in Kenntnis der Abschalteinrichtung und im Bewusstsein ihrer - billigend in Kauf genommenen - Unrechtmäßigkeit geschieht (vgl. BGH, Urteil vom 8. März 2021 - VI ZR 505/19 Rn. 21, NJW 2021, 1669; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 19, VersR 2021, 388; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 28, VersR 2021, 661).
  • BGH, 25.11.2021 - VII ZR 238/20

    "Dieselverfahren": AUDI AG, Haftung für EA 189

    Bereits die objektive Sittenwidrigkeit des Herstellens und des Inverkehrbringens von Kraftfahrzeugen mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung im Verhältnis zum Fahrzeugerwerber setzt voraus, dass dies in Kenntnis der Abschalteinrichtung und im Bewusstsein ihrer - billigend in Kauf genommenen - Unrechtmäßigkeit geschieht (BGH, Urteil vom 16. September 2021 - VII ZR 192/20 Rn. 22, WM 2021, 2056; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 28, VersR 2021, 661; Urteil vom 8. März 2021 - VI ZR 505/19 Rn. 21, NJW 2021, 1669; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 19, VersR 2021, 388).

    29 (3) Das Berufungsgericht hat jedoch unabhängig von den genannten Erwägungen und selbständig tragend die freie tatrichterliche Überzeugung gemäß § 286 Abs. 1 Satz 1 ZPO gewonnen, dass wenigstens ein an der Entscheidung über den Einsatz des Motors EA 189 in Fahrzeugen der Beklagten beteiligter Repräsentant der Beklagten im Sinne des § 31 BGB von der - evident unzulässigen (BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 17, VersR 2021, 388) - "Umschaltlogik" gewusst habe.

  • OLG Karlsruhe, 12.05.2021 - 6 U 15/20
    Sie habe - in dem vom Bundesgerichtshof mit Beschluss vom 19. Januar 2021 ( VI ZR 433/19) entschiedenen Fall, wie auch in anderen Fällen - explizit in den Antragsunterlagen offengelegt, dass die Lufttemperatur ein Steuerungsparameter der Abgasrückführung sei, und auch sonst die in der Praxis des Kraftfahrt-Bundesamts geforderten Angaben gemacht.

    Vielmehr muss eine besondere Verwerflichkeit seines Verhaltens hinzutreten, die sich aus dem verfolgten Ziel, den eingesetzten Mitteln, der zutage getretenen Gesinnung oder den eingetretenen Folgen ergeben kann (st. Rspr., vgl. nur BGH, Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, BGHZ 225, 316 Rn. 15 mwN; Urteil vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, NJW 2020, 2798 Rn. 29 mwN; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 14 mwN; Urteil vom 8. März 2021 - VI ZR 505/19, ZIP 2021, 799 Rn. 17).

    Schon zur Feststellung der - objektiven (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 14; Urteil vom 8. März 2021 - VI ZR 505/19, ZIP 2021, 799 Rn. 17) - Sittenwidrigkeit kann es daher auf Kenntnisse, Absichten und Beweggründe des Handelnden ankommen, die die Bewertung seines Verhaltens als verwerflich rechtfertigen.

    Die Verwerflichkeit kann sich auch aus einer bewussten Täuschung ergeben (BGH, Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, BGHZ 225, 316 Rn. 15 mwN; Urteil vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, NJW 2020, 2798 Rn. 29 mwN; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 14; Urteil vom 8. März 2021 - VI ZR 505/19, ZIP 2021, 799 Rn. 17).

    Insbesondere bei mittelbaren Schädigungen kommt es ferner darauf an, dass den Schädiger das Unwerturteil, sittenwidrig gehandelt zu haben, gerade auch in Bezug auf die Schäden desjenigen trifft, der Ansprüche aus § 826 BGB geltend macht (BGH, Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, BGHZ 225, 316 Rn. 15 mwN; Urteil vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, NJW 2020, 2798 Rn. 29 mwN; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 14; Urteil vom 8. März 2021 - VI ZR 505/19, ZIP 2021, 799 Rn. 17).

    Nach diesen Maßstäben liegt eine sittenwidrige Handlung eines Automobilherstellers nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, BGHZ 225, 316 Rn. 16 ff) insbesondere in einem Fall vor, der durch vom Bundesgerichtshof an anderer Stelle (Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 17) wie folgt zusammengefasste Umstände gekennzeichnet ist: Der Hersteller hat die grundlegende strategische Frage, mit welchen Maßnahmen er auf die Einführung der - im Verhältnis zu dem zuvor geltenden Recht strengeren - Stickoxidgrenzwerte der Euro 5-Norm reagieren würde, im eigenen Kosten- und Gewinninteresse dahingehend entschieden, von der Einhaltung dieser Grenzwerte im realen Fahrbetrieb vollständig abzusehen und dem KBA stattdessen zwecks Erlangung der Typgenehmigung mittels einer eigens zu diesem Zweck entwickelten Motorsteuerungssoftware wahrheitswidrig vorzuspiegeln, dass die von ihm hergestellten Dieselfahrzeuge die neu festgelegten Grenzwerte einhalten.

    Ebenso hat der Bundesgerichtshof (Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 16, 26 ) bisher offengelassen, ob eine derartige temperaturbeeinflusste Steuerung der Abgasrückführung als unzulässige Abschalteinrichtung im Sinn von Art. 5 Abs. 2 Satz 1 VO 715/2007/EG zu qualifizieren ist, welche die Abgasrückführung bei einstelligen Positivtemperaturen reduziert (und letztlich ganz abschaltet), wodurch die Stickoxidemissionen im normalen Fahrbetrieb erheblich ansteigen.

    Dieses Verhalten ist für sich genommen nicht als sittenwidrig zu qualifizieren (BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 16).

    Dies gilt auch dann, wenn die Beklagte mit der Entwicklung und dem Einsatz dieser Steuerung eine Kostensenkung und die Erzielung von Gewinn erstrebt hat (BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 13, 16 ).

    Unter den für den Prüfzyklus maßgebenden Bedingungen (Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit, Geschwindigkeit, Widerstand etc., vgl. Art. 5 Abs. 3 Buchst. a VO 715/2007/EG i.V.m. Art. 3 Nr. 1 und 6, Anhang III VO 692/2008/EG i.V.m. Abs. 5.3.1 und Anhang 4 Abs. 5.3.1, Abs. 6.1.1 der UN/ECE-Regelung Nr. 83) entspricht die Rate der Abgasrückführung im normalen Fahrbetrieb derjenigen auf dem Prüfstand (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 18; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20, WM 2021, 652 Rn. 27).

    (b) Insbesondere reicht es für sich genommen nicht aus, um dem Verhalten der für den Hersteller handelnden Personen ein sittenwidriges Gepräge zu geben, wenn eine Abgasrückführung im in Rede stehenden Fahrzeug durch eine temperaturabhängige Steuerung des Emissionskontrollsystems bei einstelligen Positivtemperaturen reduziert und letztlich ganz abgeschaltet wird (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 16).

    (aa) Der Bundesgerichtshof hat im Beschluss vom 19. Januar 2021 ( VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 26) nicht ausdrücklich angegeben, ob es zur Darlegung einer unzulässigen Abschalteinrichtung in Form eines Thermofensters notwendig ist, dass der Kläger die Funktionsweise der Motorsteuerungssoftware näher darlegt und in tatsächlicher Hinsicht konkret begründet, warum hierin eine unzulässige Abschalteinrichtung zu sehen sei.

    Fehlt es hieran, ist der bereits objektive Tatbestand der Sittenwidrigkeit nicht erfüllt (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 19; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20, WM 2021, 652 Rn. 28).

    (aa) Die Darlegungs- und Beweislast trifft insoweit den Kläger (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 19; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20, WM 2021, 652 Rn. 27 mwN).

    Trifft dies zu, könnten sich hieraus gegebenenfalls Anhaltspunkte für ein Bewusstsein der für die Beklagte handelnden Personen ergeben, eine unzulässige Abschalteinrichtung zu verwenden (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 22, 24 ).

    Sie hat dazu ferner ausgeführt, sie habe - in dem vom Bundesgerichtshof mit Beschluss vom 19. Januar 2021 ( VI ZR 433/19) entschiedenen Fall, wie auch in anderen Fällen - explizit in den Antragsunterlagen offengelegt, dass die Lufttemperatur ein Steuerungsparameter der Abgasrückführung sei.

    Eine - als Anhaltspunkt für ein Unrechtsbewusstsein in Betracht kommende - Verschleierung des Thermofensters (siehe dazu BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 24) ist nicht ersichtlich.

  • OLG Karlsruhe, 23.06.2021 - 6 U 142/20
    Vielmehr muss eine besondere Verwerflichkeit seines Verhaltens hinzutreten, die sich aus dem verfolgten Ziel, den eingesetzten Mitteln, der zutage getretenen Gesinnung oder den eingetretenen Folgen ergeben kann (st. Rspr., vgl. nur BGH, Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, BGHZ 225, 316 Rn. 15 mwN; Urteil vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, NJW 2020, 2798 Rn. 29 mwN; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 14 mwN; Urteil vom 8. März 2021 - VI ZR 505/19, ZIP 2021, 799 Rn. 17).

    Schon zur Feststellung der - objektiven (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 14; Urteil vom 8. März 2021 - VI ZR 505/19, ZIP 2021, 799 Rn. 17) - Sittenwidrigkeit kann es daher auf Kenntnisse, Absichten und Beweggründe des Handelnden ankommen, die die Bewertung seines Verhaltens als verwerflich rechtfertigen.

    Die Verwerflichkeit kann sich auch aus einer bewussten Täuschung ergeben (BGH, Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, BGHZ 225, 316 Rn. 15 mwN; Urteil vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, NJW 2020, 2798 Rn. 29 mwN; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 14; Urteil vom 8. März 2021 - VI ZR 505/19, ZIP 2021, 799 Rn. 17).

    Insbesondere bei mittelbaren Schädigungen kommt es ferner darauf an, dass den Schädiger das Unwerturteil, sittenwidrig gehandelt zu haben, gerade auch in Bezug auf die Schäden desjenigen trifft, der Ansprüche aus § 826 BGB geltend macht (BGH, Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, BGHZ 225, 316 Rn. 15 mwN; Urteil vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, NJW 2020, 2798 Rn. 29 mwN; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 14; Urteil vom 8. März 2021 - VI ZR 505/19, ZIP 2021, 799 Rn. 17).

    Nach diesen Maßstäben liegt eine sittenwidrige Handlung eines Automobilherstellers nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, BGHZ 225, 316 Rn. 16 ff) insbesondere in einem Fall vor, der durch vom Bundesgerichtshof an anderer Stelle (Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 17) wie folgt zusammengefasste Umstände gekennzeichnet ist: Der Hersteller hat die grundlegende strategische Frage, mit welchen Maßnahmen er auf die Einführung der - im Verhältnis zu dem zuvor geltenden Recht strengeren - Stickoxidgrenzwerte der Euro 5-Norm reagieren würde, im eigenen Kosten- und Gewinninteresse dahingehend entschieden, von der Einhaltung dieser Grenzwerte im realen Fahrbetrieb vollständig abzusehen und dem KBA stattdessen zwecks Erlangung der Typgenehmigung mittels einer eigens zu diesem Zweck entwickelten Motorsteuerungssoftware wahrheitswidrig vorzuspiegeln, dass die von ihm hergestellten Dieselfahrzeuge die neu festgelegten Grenzwerte einhalten.

    Dieses Verhalten ist für sich genommen nicht als sittenwidrig zu qualifizieren (BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 16).

    Dies gilt auch dann, wenn die Beklagte mit der Entwicklung und dem Einsatz dieser Steuerung eine Kostensenkung und die Erzielung von Gewinn erstrebt hat (BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 13, 16 ).

    Unter den für den Prüfzyklus maßgebenden Bedingungen (Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit, Geschwindigkeit, Widerstand etc., vgl. Art. 5 Abs. 3 Buchst. a VO 715/2007/EG i.V.m. Art. 3 Nr. 1 und 6, Anhang III VO 692/2008/EG i.V.m. Abs. 5.3.1 und Anhang 4 Abs. 5.3.1, Abs. 6.1.1 der UN/ECE-Regelung Nr. 83) entspricht die Rate der Abgasrückführung im normalen Fahrbetrieb derjenigen auf dem Prüfstand (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 18; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20, WM 2021, 652 Rn. 27).

    (b) Insbesondere reicht es für sich genommen nicht aus, um dem Verhalten der für den Hersteller handelnden Personen ein sittenwidriges Gepräge zu geben, wenn eine Abgasrückführung im in Rede stehenden Fahrzeug durch eine temperaturabhängige Steuerung des Emissionskontrollsystems bei einstelligen Positivtemperaturen reduziert und letztlich ganz abgeschaltet wird (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 16).

    (aa) Der Bundesgerichtshof hat im Beschluss vom 19. Januar 2021 ( VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 26) nicht ausdrücklich angegeben, ob es zur Darlegung einer unzulässigen Abschalteinrichtung in Form eines Thermofensters notwendig ist, dass der Kläger die Funktionsweise der Motorsteuerungssoftware näher darlegt und in tatsächlicher Hinsicht konkret begründet, warum hierin eine unzulässige Abschalteinrichtung zu sehen sei.

    Fehlt es hieran, ist der bereits objektive Tatbestand der Sittenwidrigkeit nicht erfüllt (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 19; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20, WM 2021, 652 Rn. 28).

    (aa) Die Darlegungs- und Beweislast trifft insoweit den Kläger (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 19; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20, WM 2021, 652 Rn. 27 mwN).

    Trifft dies zu, könnten sich hieraus gegebenenfalls Anhaltspunkte für ein Bewusstsein der für die Beklagte handelnden Personen ergeben, eine unzulässige Abschalteinrichtung zu verwenden (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 22, 24 ).

    Eine - als Anhaltspunkt für ein Unrechtsbewusstsein in Betracht kommende - Verschleierung des Thermofensters (siehe dazu BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 24) ist nicht ersichtlich.

    Eine - als Anhaltspunkt für eine billigende Inkaufnahme eines Gesetzesverstoßes in Betracht kommende - Verschleierung (siehe dazu BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 24) der vorgetragenen Kühlmittel-Solltemperatur-Regelung und in diesem Zusammenhang diskutierten Regelung der AGR-Rate ist damit nicht dargetan.

    Soweit die Beklagte damit erkennen lassen würde, dass die ursprünglich verwendete Programmierung heute selbst für problematisch oder gar unzulässig erachtet, ließen sich daraus keine Rückschlüsse auf das Vorstellungsbild der Beklagten zum maßgeblichen Zeitpunkt der Tatbestandsverwirklichung - spätestens dem Eintritt des behaupteten Schadens in Form des Vertragsschlusses - ziehen (siehe BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19, ZIP 2021, 297 Rn. 21).

  • BGH, 15.09.2021 - VII ZR 165/21
    Insbesondere bei mittelbaren Schädigungen kommt es ferner darauf an, dass den Schädiger das Unwerturteil, sittenwidrig gehandelt zu haben, gerade auch in Bezug auf die Schäden desjenigen trifft, der Ansprüche aus § 826 BGB geltend macht (BGH, Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 12, VersR 2021, 661; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 14, ZIP 2021, 297; Urteil vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20 Rn. 29, ZIP 2020, 1715; Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19 Rn. 15, BGHZ 225, 316).

    Ob das Verhalten des Anspruchsgegners sittenwidrig im Sinne des § 826 BGB ist, ist dabei eine Rechtsfrage, die der uneingeschränkten Kontrolle des Revisionsgerichts unterliegt (st. Rspr., vgl. nur BGH, Urteil vom 13. Juli 2021 - VI ZR 128/20 Rn. 12, WM 2021, 1609; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 14, VersR 2021, 661; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 15, ZIP 2021, 297; Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19 Rn. 14, BGHZ 225, 316; Urteil vom 12. März 2020 - VII ZR 236/19 Rn. 25, VersR 2020, 1120).

    Von der Revision insoweit nicht angegriffen nimmt das Berufungsgericht zutreffend an, dass der darin liegende Gesetzesverstoß für sich genommen nicht geeignet wäre, den Einsatz dieser Steuerungssoftware durch die für die Beklagte handelnden Personen als besonders verwerflich erscheinen zu lassen (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 16, ZIP 2021, 297; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 26, VersR 2021, 661).

    Fehlt es hieran, ist bereits der objektive Tatbestand der Sittenwidrigkeit nicht erfüllt (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 19, ZIP 2021, 297; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 28, VersR 2021, 661).

    Die Revision zeigt weder vom Berufungsgericht festgestellten noch von diesem übergangenen Sachvortrag der insoweit darlegungsbelasteten Klägerin (vgl. BGH, Urteil vom 13. Juli 2021 - VI ZR 128/20 Rn. 14, WM 2021, 1609; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 29, VersR 2021, 661; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 19, ZIP 2021, 297) auf, dem hierfür sprechende Anhaltspunkte zu entnehmen wären.

    Anhaltspunkte für wissentlich unterbliebene oder unrichtige Angaben der Beklagten im Typgenehmigungsverfahren, die noch dazu auf ein heimliches und manipulatives Vorgehen oder eine Überlistung des KBA und damit auf einen bewussten Gesetzesverstoß hindeuten würden (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 24, ZIP 2021, 297), vermag der Senat nach alledem nicht zu erkennen.

    dd) Weiteren Vortrag der Klägerin, aus dem sich hinreichende Anhaltspunkte für eine Vergleichbarkeit der temperaturabhängigen Steuerung des Emissionskontrollsystems mit einer Prüfstandserkennungssoftware entnehmen ließen (zur Abgrenzung vgl. BGH, Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 27, VersR 2021, 661; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 18, ZIP 2021, 297), zeigt die Revision nicht auf.

    Bei einer Abschalteinrichtung, die - wie hier - im Grundsatz auf dem Prüfstand in gleicher Weise arbeitet wie im realen Fahrbetrieb und bei der die Frage der Zulässigkeit nicht eindeutig und unzweifelhaft beantwortet werden kann, kann bei Fehlen sonstiger Anhaltspunkte nicht ohne weiteres unterstellt werden, dass die für die Beklagte handelnden Personen in dem Bewusstsein handelten, eine unzulässige Abschalteinrichtung zu verwenden, und den darin liegenden Gesetzesverstoß billigend in Kauf nahmen, so dass es bereits an der objektiven Sittenwidrigkeit fehlt (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 19, ZIP 2021, 297; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 28, VersR 2021, 661).

  • BGH, 29.09.2021 - VII ZR 126/21

    Überspannte Substanziierungsanforderungen verletzen Anspruch auf rechtliches

    Insbesondere bei mittelbaren Schädigungen kommt es ferner darauf an, dass den Schädiger das Unwerturteil, sittenwidrig gehandelt zu haben, gerade auch in Bezug auf die Schäden desjenigen trifft, der Ansprüche aus § 826 BGB geltend macht (BGH, Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 12, VersR 2021, 661; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 14, ZIP 2021, 297; Urteil vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20 Rn. 29, ZIP 2020, 1715; Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19 Rn. 15, BGHZ 225, 316).

    Ob das Verhalten des Anspruchsgegners sittenwidrig im Sinne des § 826 BGB ist, ist dabei eine Rechtsfrage, die der uneingeschränkten Kontrolle des Revisionsgerichts unterliegt (st. Rspr., vgl. nur BGH, Urteil vom 13. Juli 2021 - VI ZR 128/20 Rn. 12, WM 2021, 1609; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 14, VersR 2021, 661; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 15, ZIP 2021, 297; Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19 Rn. 14, BGHZ 225, 316; Urteil vom 12. März 2020 - VII ZR 236/19 Rn. 25, VersR 2020, 1120).

    Das Berufungsgericht nimmt zu Recht an, dass der darin liegende jeweilige Gesetzesverstoß für sich genommen nicht geeignet wäre, den Einsatz dieser Steuerungssoftware durch die für die Beklagte handelnden Personen als besonders verwerflich erscheinen zu lassen (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 16, ZIP 2021, 297; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 26, VersR 2021, 661).

    Fehlt es hieran, ist bereits der objektive Tatbestand der Sittenwidrigkeit nicht erfüllt (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 19, ZIP 2021, 297; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 28, VersR 2021, 661).

    Die Revision zeigt weder vom Berufungsgericht festgestellten noch von diesem übergangenen Sachvortrag der insoweit darlegungsbelasteten Klägerin (vgl. BGH, Urteil vom 13. Juli 2021 - VI ZR 128/20 Rn. 14, WM 2021, 1609; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 29, VersR 2021, 661; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 19, ZIP 2021, 297) auf, dem hierfür sprechende Anhaltspunkte zu entnehmen wären.

    Damit diese indes eine Haftung der Beklagten wegen sittenwidriger vorsätzlicher Schädigung gemäß § 826 BGB auslösen kann, müssen nach der mittlerweile gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung weitere Umstände hinzutreten, die das Verhalten der für sie handelnden Personen als besonders verwerflich erscheinen lassen (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - VII ZR 190/20 u.a. zVb; Beschluss vom 19. Januar 2021- VI ZR 433/19 Rn. 19, ZIP 2021, 297; Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 28, VersR 2021, 661).

    Wie die Revision nicht verkennt, entspricht dies der höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - VII ZR 190/20 u.a., BGH, Beschluss vom 9. März 2021 - VI ZR 889/20 Rn. 27, VersR 2021, 661; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 18, ZIP 2021, 297).

    Anhaltspunkte für wissentlich unterbliebene oder unrichtige Angaben der Beklagten im Typgenehmigungsverfahren, die noch dazu auf ein heimliches und manipulatives Vorgehen oder eine Überlistung des KBA und damit auf einen bewussten Gesetzesverstoß hindeuten würden (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 Rn. 24, ZIP 2021, 297), legt die Klägerin nicht dar.

  • BGH, 13.10.2021 - VII ZR 179/21

    Anspruch auf Schadensersatz wegen sittenwidriger vorsätzlicher Schädigung

  • OLG Saarbrücken, 05.01.2022 - 2 U 86/21

    Zur Haftung des Automobilherstellers nach §§ 826, 31 BGB gegenüber dem Käufer des

  • BGH, 13.10.2021 - VII ZR 50/21
  • BGH, 25.11.2021 - VII ZR 257/20

    "Dieselverfahren": AUDI AG, Haftung für EA 189

  • BGH, 15.09.2021 - VII ZR 2/21
  • OLG Brandenburg, 22.12.2021 - 4 U 19/21
  • BGH, 16.09.2021 - VII ZR 321/20

    "Dieselverfahren": Daimler-Thermofenster

  • BGH, 16.09.2021 - VII ZR 286/20

    Schadensersatzansprüche gegen die Daimler AG im Zusammenhang mit dem sogenannten

  • OLG Karlsruhe, 22.09.2021 - 6 U 25/21
  • BGH, 16.09.2021 - VII ZR 322/20

    "Dieselverfahren": Daimler-Thermofenster

  • LG Saarbrücken, 09.04.2021 - 12 O 320/19

    Haftung für unzulässige Abschalteinrichtung in Form einer

  • BGH, 29.09.2021 - VII ZR 223/20

    Keine Sittenwidrigkeit des Thermofensters ohne Täuschung

  • BGH, 15.09.2021 - VII ZR 101/21
  • OLG Stuttgart, 15.10.2021 - 23 U 506/21
  • BGH, 29.09.2021 - VII ZR 45/21

    Anspruch auf Schadensersatz nach dem Kauf eines PKW mit verbotener

  • OLG Köln, 04.11.2021 - 12 U 28/20
  • BGH, 20.07.2021 - VI ZR 1154/20
  • BGH, 25.11.2021 - VII ZR 38/21

    "Dieselverfahren": AUDI AG, Haftung für EA 189

  • BGH, 15.09.2021 - VII ZR 3/21
  • OLG Schleswig, 30.11.2021 - 7 U 36/21

    Haftung des Herstellers eines vom KBA-Rückruf vom 3. August 2018 wegen

  • BGH, 25.11.2021 - VII ZR 243/20

    "Dieselverfahren": AUDI AG, Haftung für EA 189

  • OLG Saarbrücken, 15.12.2021 - 2 U 68/21

    Zur Haftung des Automobilherstellers nach §§ 826, 31 BGB gegenüber dem Käufer des

  • OLG Schleswig, 16.02.2021 - 7 U 68/20

    Haftung des Kfz-Herstellers im Rahmen des sog. Abgasskandals: Sachmangel bei

  • LG Hamburg, 28.09.2021 - 317 O 135/20

    Mercedes Abgasskandal: Daimler zu Schadensersatz verurteilt

  • BGH, 28.09.2021 - VI ZR 29/20

    Revision in einem Verfahren wegen der Inanspruchnahme der Motorenherstellerin auf

  • BGH, 27.07.2021 - VI ZR 151/20

    Zur sekundären Darlegungslast der Volkswagen AG im VW-Abgasskandal

  • BGH, 25.11.2021 - III ZR 202/20
  • BGH, 28.10.2021 - III ZR 261/20

    Schadensersatzanspruch eines Käufers eines Fahrzeugs gegen den

  • OLG München, 27.09.2021 - 3 U 1705/21

    Anspruch aus § 852 BGB bei verjährtem Anspruch aus § 826 BGB für vom

  • OLG Schleswig, 09.04.2021 - 1 U 94/20

    Haftung eines Fahrzeugherstellers bei Einbau einer unzulässigen

  • BGH, 12.10.2021 - VI ZR 879/20
  • OLG Naumburg, 13.09.2021 - 12 U 26/21
  • OLG Hamm, 19.11.2021 - 30 U 149/19

    Abgasskandal; Abschalteinrichtung; Behauptung "ins Blaue hinein";

  • LG Saarbrücken, 25.06.2021 - 12 O 406/20

    Abgasskandal- Verjährung und Kaufpreisfinanzierung

  • OLG Stuttgart, 29.10.2021 - 23 U 165/21

    Unzulässige Abschalteinrichtung; greifbarer Anhaltspunkt; Bürgerliches Recht;

  • OLG Bamberg, 19.05.2021 - 8 U 113/20

    Weder Sachmangel noch sittenwidrige Schädigung beim Erwerber eines

  • OLG Köln, 13.07.2021 - 25 U 91/20

    VW California T5 im Dieselskandal: Besitzer 48.000 Euro Schadensersatz

  • OLG Koblenz, 29.07.2021 - 6 U 934/20
  • OLG Hamm, 29.06.2021 - 13 U 434/20
  • BGH, 13.10.2021 - VII ZR 164/21
  • OLG Schleswig, 10.12.2021 - 1 U 47/21

    Dieselabgasskandal; unzulässige Abschalteinrichtung; EA 288; VW T 6

  • BGH, 01.09.2021 - VII ZR 128/21
  • OLG Schleswig, 13.08.2021 - 17 U 9/21

    "Dieselabgasskandal" - Keine Haftung des Fahrzeugherstellers bei Inverkehrbringen

  • OLG München, 14.05.2021 - 27 U 1253/21

    Weder Fristsetzung noch sittenwidrige Schädigung beim Erwerber eines

  • OLG München, 29.09.2021 - 27 U 3561/21

    Keine sittenwidrige Schädigung beim Erwerber eines Daimler-Diesel-Fahrzeugs

  • OLG Köln, 16.04.2021 - 19 U 53/20

    Erwerb eines vom Dieselskandal betroffenen Mercedes Benz mit einem Motor der

  • OLG Stuttgart, 22.11.2021 - 23 U 229/21

    Erwerb eines vom Dieselskandal betroffenen Mercedes Benz mit einem Motor der

  • OLG Nürnberg, 31.05.2021 - 5 U 4694/19

    Kein sittenwidriges Handeln bei einem sog. Thermofenster in Dieselmotoren

  • OLG München, 08.04.2021 - 8 U 4122/20

    Keine Schadensersatzansprüche eines Gebrauchtwagenkäufers gegen den Hersteller

  • OLG Hamm, 20.09.2021 - 8 U 176/20

    Dieselverfahren; unzulässige Abschalteinrichtung; aktive Restreichweitenerkennung

  • OLG Nürnberg, 15.07.2021 - 5 U 4788/19

    Berufung, Fahrzeug, Schadensersatzanspruch, Rechtsanwaltskosten, Annahmeverzug,

  • OLG Bamberg, 23.06.2021 - 8 U 296/20

    Keine Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit dem Motor EA 288

  • LG Saarbrücken, 19.03.2021 - 12 O 393/20

    Zur Frage der Haftung eines Fahrzeug- und Motorenherstellers aus vorsätzlicher

  • OLG München, 01.03.2021 - 8 U 4122/20

    Dieselskandal: Keine hinreichenden Anhaltspunkte für eine sittenwidrige

  • OLG Düsseldorf, 22.07.2021 - 22 U 97/20
  • OLG München, 20.05.2021 - 24 U 3560/20

    Schadensersatz, Fahrzeug, Marke, Kaufpreis, Sittenwidrigkeit, Berufung,

  • BGH, 13.04.2021 - VI ZR 276/20

    Zur Bewertung des zum sog. Dieselskandal führenden Verhaltens als sittenwidrig

  • OLG Schleswig, 19.02.2021 - 1 U 91/20

    Deliktische Haftung des Kfz-Herstellers im Rahmen des sog. Abgasskandals:

  • OLG Bremen, 24.09.2021 - 2 U 43/21

    Zu den Folgen einer Offenlegung einer Abschalteinrichtung oder eines

  • OLG Naumburg, 31.05.2021 - 12 U 35/21
  • OLG Köln, 18.05.2021 - 3 U 112/20
  • OLG Nürnberg, 29.04.2021 - 5 U 3953/19

    Schadensersatz, Kaufvertrag, Fahrzeug, Berufung, Abtretung, Anfechtung,

  • LG München I, 04.02.2021 - 31 O 9672/20

    Kein Anspruch auf Schadensersatz bei im Juni 2016 erworbenem, vom Abgasskandal

  • OLG Naumburg, 23.08.2021 - 12 U 27/21
  • OLG München, 20.08.2021 - 20 U 3366/19

    Keine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung bei Verkauf von Fahrzeugen mit dem

  • OLG Düsseldorf, 12.05.2021 - 18 U 526/19
  • BGH, 11.05.2021 - VI ZR 154/20

    VW-Abgasskandal: Wieder - Einbau der unzulässigen Abschalteinrichtung

  • OLG Brandenburg, 03.11.2021 - 7 U 166/20
  • OLG Brandenburg, 12.05.2021 - 4 U 34/20
  • LG Braunschweig, 29.01.2021 - 11 O 2136/19
  • OLG München, 27.10.2021 - 20 U 5499/19

    Fahrzeug, Kaufvertrag, Sittenwidrigkeit, Rechtsanwaltskosten, Berufung,

  • OLG München, 28.05.2021 - 8 U 6521/20

    Keine hinreichenden Anhaltspunkte für eine Haftung der Audi AG für den von der VW

  • OLG Köln, 15.04.2021 - 14 U 47/20
  • OLG Koblenz, 30.03.2021 - 3 U 1438/20
  • OLG München, 27.10.2021 - 20 U 7379/19

    Kaufvertrag, Kaufpreis, Fahrzeug, Bescheid, Sittenwidrigkeit, Pkw, Annahmeverzug,

  • OLG Brandenburg, 05.05.2021 - 11 U 223/20
  • OLG München, 21.07.2021 - 20 U 4718/19

    Keine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung bei Verkauf von Fahrzeugen mit dem

  • OLG Celle, 14.04.2021 - 7 U 1955/19

    Zur Haftung der Daimler AG bei Rückruf eines Pkws durch das KBA

  • OLG Nürnberg, 27.05.2021 - 5 U 3483/19

    Keine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung bei Einbau eines sog. Thermofensters

  • OLG Hamm, 09.03.2021 - 34 U 26/20
  • OLG Nürnberg, 17.06.2021 - 5 U 2780/19

    Fahrzeug, Berufung, Kaufvertrag, Sittenwidrigkeit, Haftung, Rechtsmittel,

  • OLG Hamm, 02.02.2021 - 34 U 97/20
  • OLG Hamm, 29.06.2021 - 13 U 175/20
  • OLG Köln, 28.05.2021 - 19 U 134/20

    Beteiligung der BMW AG am Dieselskandal schlüssig dargelegt

  • OLG München, 23.02.2021 - 27 U 7045/20

    Schadensersatz, Kaufvertrag, Darlehensvertrag, Annahmeverzug, Berufung,

  • LG Flensburg, 05.08.2021 - 4 O 355/20
  • OLG Hamm, 01.06.2021 - 34 U 81/20
  • OLG Hamm, 25.01.2021 - 8 U 66/20
  • OLG Hamm, 14.06.2021 - 2 U 102/20

    Erwerb eines vom Dieselskandal betroffenen Kfz

  • OLG Naumburg, 20.05.2021 - 4 U 3/21
  • OLG Dresden, 29.07.2021 - 9a U 2888/19
  • OLG München, 06.04.2021 - 8 U 6938/20

    Berufung, Rechtsanwaltskosten, Annahmeverzug, Fahrzeug, Ermessen, Frist,

  • LG Gießen, 25.03.2021 - 5 O 450/20

    25.03.2021: Diesel-Skandal - Schadenersatzanspruch wegen sittenwidrigen Vertriebs

  • LG Erfurt, 09.08.2021 - 8 O 481/21

    Thermofenster-Skandal - EuGH-Vorlage

  • OLG Frankfurt, 20.05.2021 - 3 U 7/20

    Diesel-Skandal: Notwendigkeit einer Beweisaufnahme bei behaupteter unzulässiger

  • OLG Bamberg, 15.04.2021 - 1 U 328/19

    Keine Schadensersatzansprüche gegen Hersteller und Verkäufer im Zusammenhang mit

  • OLG Bamberg, 15.04.2021 - 1 U 341/19

    Keine Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit dem Motor EA 288

  • LG Regensburg, 04.01.2022 - 45 O 1594/21

    Schadensersatz, Fahrzeug, Rechtsanwaltskosten, Annahmeverzug, Streitwert,

  • LG Stuttgart, 28.10.2021 - 14 O 68/21

    Vermögensschaden trotz objektiver Werthaltigkeit von Leistung und Gegenleistung

  • OLG Brandenburg, 15.04.2021 - 12 U 210/20
  • LG Flensburg, 05.02.2021 - 7 O 9/19
  • BGH, 18.05.2021 - VI ZR 486/20
  • BayObLG, 10.02.2021 - 101 AR 161/20

    Gerichtsstand bei vertraglich und deliktisch haftenden Streitgenossen

  • OLG Schleswig, 19.08.2021 - 11 U 31/20

    Berufungsschrift aus Textbausteinen; sittenwidrige Schädigung ohne

  • OLG Hamm, 14.06.2021 - 8 U 156/20
  • OLG Bamberg, 25.02.2021 - 1 U 249/20

    Keine Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit dem Motor EA 288

  • OLG Nürnberg, 14.06.2021 - 5 U 144/20

    Schadensersatz, Bescheid, Fahrzeug, Kaufvertrag, Berufung, Sachmangel, Auslegung,

  • OLG Köln, 28.04.2021 - 5 U 129/20
  • OLG Brandenburg, 24.03.2021 - 11 U 113/20

    Abweisung der Klage auf Schadensersatz im Zusammenhang mit dem sog.

  • OLG München, 15.03.2021 - 8 U 5614/20

    Schadensersatz, Nichtzulassungsbeschwerde, Berufung, Fahrzeug, Annahmeverzug,

  • OLG Bamberg, 02.02.2021 - 6 U 46/20

    Schadensersatz, Eintragung, Kaufpreis, Fahrzeug, Rechtsanwaltskosten,

  • OLG Köln, 24.03.2020 - 19 U 53/20
  • OLG Köln, 30.06.2021 - 22 U 98/19

    Dieselabgasskandal; Schadensersatz; sittenwidrige Schädigung des Fahrzeugkäufers;

  • OLG Hamm, 08.06.2021 - 19 U 1567/19
  • OLG Köln, 11.06.2021 - 19 U 111/20
  • OLG München, 23.02.2021 - 5 U 6164/20

    Schadensersatz, Berufung, Marke, Fahrzeug, Annahmeverzug, Rechtsanwaltskosten,

  • OLG Karlsruhe, 29.07.2021 - 8 U 59/20

    Zur Berechnung des Wertausgleichs für gezogene Gebrauchsvorteile bei

  • OLG Frankfurt, 07.07.2021 - 17 U 63/19

    VW-Abgasskandal: Deliktische Haftung für Fahrzeugmodelle einer

  • OLG Stuttgart, 04.05.2021 - 16a U 202/19
  • OLG Schleswig, 16.03.2021 - 16 U 99/20

    Sittenwidrige Schädigung beim Inverkehrbringen eines Mercedes-Benz C 220 Bluetec

  • LG München I, 17.05.2021 - 31 O 519/21

    Fahrzeug, Software, Annahmeverzug, Unfall, Rechtsanwaltskosten, Schadensersatz,

  • OLG Köln, 19.04.2021 - 2 U 72/20
  • OLG München, 08.03.2021 - 27 U 6070/20

    Keine Sittenwidrigkeit eines "Thermofensters"

  • OLG Brandenburg, 25.02.2021 - 5 U 99/20
  • OLG Naumburg, 20.05.2021 - 4 U 176/20
  • LG München I, 17.05.2021 - 31 O 3080/21

    Fahrzeug, Kaufvertrag, Annahmeverzug, Unfall, Rechtsanwaltskosten, Wirksamkeit,

  • OLG Brandenburg, 07.06.2021 - 1 U 104/19
  • OLG Frankfurt, 02.06.2021 - 3 U 312/19

    Keine Ansprüche wegen unzulässiger Abschalteinrichtung bei Pkw Porsche Macan S

  • LG München I, 17.05.2021 - 31 O 521/21

    Fahrzeug, Annahmeverzug, Kaufvertrag, Rechtsanwaltskosten, Unfall, Wirksamkeit,

  • OLG Bamberg, 09.02.2021 - 5 U 188/20

    Kein Schadensersatz bei Erwerb eines vom Dieselskandal betroffenen Fahrzeugs im

  • OLG Naumburg, 10.06.2021 - 9 U 72/20
  • OLG Brandenburg, 03.06.2021 - 12 U 210/20
  • LG Aachen, 22.04.2021 - 1 O 400/20

    Abgasskandal, EA 189-Motor, Verjährung, Wirksamkeit Anmeldung zur

  • OLG Hamm, 06.04.2021 - 28 U 266/19
  • OLG Brandenburg, 24.03.2021 - 11 U 109/20

    Abweisung der Klage auf Schadensersatz im Zusammenhang mit dem sog.

  • OLG Köln, 30.06.2021 - 5 U 254/19
  • LG Bielefeld, 18.05.2021 - 6 O 125/20
  • LG Würzburg, 10.05.2021 - 92 O 1784/20

    Keine Haftung der Porsche AG für Thermofenster in Dieselmotor (hier: Porsche

  • OLG Naumburg, 25.03.2021 - 1 U 82/20
  • OLG Düsseldorf, 12.03.2021 - 5 U 52/20

    Erbschein aufgrund Testamentskopie bei unauffindbarem Originaltestament

  • OLG München, 09.07.2021 - 27 U 1908/21

    Schadensersatzanspruch, Unfall, Fahrzeug, Software, Sittenwidrigkeit, Auslegung,

  • LG Bielefeld, 27.04.2021 - 6 O 125/20
  • LG Magdeburg, 05.03.2021 - 10 O 1526/20
  • OLG Nürnberg, 26.01.2021 - 5 U 3310/20

    Tatbestandwirkung der Typengenehmigung eines PKW

  • LG Bochum, 17.05.2021 - 8 O 276/20
  • OLG München, 03.03.2021 - 8 U 6937/20

    Nichtzulassungsbeschwerde, Berufung, Fahrzeug, Sittenwidrigkeit, Vertragsschluss,

  • OLG München, 03.05.2021 - 20 U 6469/19

    Sittenwidrigkeit, Berufung, Fahrzeug, Software, Feststellung, Beweislast,

  • OLG München, 29.01.2021 - 24 U 7529/19

    Kaufpreis, Berufung, Marke, Sittenwidrigkeit, Fahrzeug, Feststellung, Erstattung,

  • LG Augsburg, 14.05.2021 - 44 O 2667/20

    Schadensersatz, Marke, Fahrzeug, Schadensersatzanspruch, Annahmeverzug,

  • OLG München, 17.03.2021 - 1 U 5147/20

    Berufung, Annahmeverzug, Rechtsmittel, Kostenentscheidung, Feststellung, Zinsen,

  • OLG Düsseldorf, 14.10.2021 - 3 U 61/20
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