Rechtsprechung
   BGH, 24.05.2016 - VI ZR 496/15   

Volltextveröffentlichungen (15)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG, § 823 Abs 1 BGB, § 823 Abs 2 BGB, § 186 StGB
    Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts: Geldentschädigungsanspruch bei groben Beleidigungen

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Zahlung einer Geldentschädigung bei groben Beleidigungen im persönlichen Umfeld ohne Breitenwirkung in der Öffentlichkeit; Entnahme der Gründe des Begehrens des Berufungsführers aus dem Gesamtzusammenhang des Berufungsantrags

  • online-und-recht.de

    Zum Anspruch auf Zahlung einer Geldentschädigung bei groben Beleidigungen im persönlichen Umfeld ohne Breitenwirkung in der Öffentlichkeit.

  • kanzlei.biz

    Kein Anspruch auf Schmerzensgeld bei Beleidigungen per SMS

  • debier datenbank

    Art. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1 GG

  • recht.help

    Keine Geldentschädigung bei Beileidigung unter vier Augen und Unterlassungstitel

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zahlung einer Geldentschädigung bei groben Beleidigungen im persönlichen Umfeld ohne Breitenwirkung in der Öffentlichkeit; Entnahme der Gründe des Begehrens des Berufungsführers aus dem Gesamtzusammenhang des Berufungsantrags

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Kein "Schmerzensgeld" wegen Beleidigung per SMS!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (18)

  • internet-law.de (Kurzinformation)

    Keine Geldentschädigung bei groben Beleidigungen ohne Breitenwirkung

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Schmerzensgeld: Geldentschädigung bei groben Beleidigungen nicht zwingend

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Kein Schmerzensgeld bei Beleidigung ohne Öffentlichkeitsbezug

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    Kein Schmerzensgeld für "Schweinebacke"

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Grobe Beleidigung per SMS - Unterlassungsanspruch aber kein Schmerzensgeld bei groben Beleidigungen im persönlichen Umfeld ohne Breitenwirkung in der Öffentlichkeit.

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Geldentschädigung bei groben Beleidigungen

  • rechtsindex.de (Kurzinformation)

    Vermieter beleidigt per SMS: "Du Lusche allerersten Grades"...

  • lto.de (Kurzinformation)

    Beleidigung in Kurznachrichten: Beleidigende SMS kein Grund für Geldentschädigung

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zum Anspruch auf Zahlung von Schmerzensgeld bei groben Beleidigungen

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Mietrecht - Schmerzensgeld bei groben Beleidigungen durch den Vermieter?

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Grobe Beleidigungen per SMS begründen keinen Schmerzensgeldanspruch

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Wann hat man wegen Beleidigung (auch) Anspruch auf eine Geldentschädigung und wann nicht?

  • urheberrecht-leipzig.de (Kurzinformation)

    Kein Anspruch auf Schmerzensgeld bei Beleidigung durch SMS

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Keine Geldentschädigung wegen grober Beleidigung im persönlichen Umfeld

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Vermieter darf Mieter beleidigen

  • tw-law.de (Kurzinformation)

    Keine Geldentschädigung nach Beleidigungen per SMS

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Kein Schmerzensgeld für Mieter wegen beleidigender SMS

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Beleidigende Äußerungen des Vermieters rechtfertigen kein Schmerzensgeld bei Kompensation durch Unterlassungstitel und Möglichkeit des Privatklageverfahrens - Verletzung des Persönlichkeitsrechts bleibt nicht sanktionslos

Besprechungen u.ä. (2)

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    § 823 BGB; Art. 2, 1 GG
    Keine Geldentschädigung wegen grober Beleidigungen im persönlichen Umfeld

  • new-media-law.net (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Geldentschädigung bei groben Beleidigungen per SMS im persönlichen Umfeld

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2016, 1136
  • MDR 2016, 1086
  • GRUR-RR 2016, 526
  • VersR 2016, 1001
  • MMR 2016, 849



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Wird zitiert von ... (10)  

  • OLG Hamm, 20.02.2017 - 3 U 138/15  

    Intimes Foto unerlaubt im Internet veröffentlicht - 7.000 Euro Schmerzensgeld

    Es ist in ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nämlich anerkannt, dass zum Ausgleich eines durch eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts verursachten immateriellen Schadens ein - vom Schmerzensgeld zu unterscheidender - Anspruch auf Zahlung einer Geldentschädigung nach § 823 Abs. 1 BGB i.V.m. Art. 1, 2 GG bestehen kann (vgl. BGH, Urteil vom 24. Mai 2016 - VI ZR 496/15 -, Rn. 9, juris m.w.N.).

    Es handelte sich entsprechend der von der Rechtsprechung entwickelten anspruchsbegründenden Voraussetzung auch um einen schwerwiegenden Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Klägerin, wobei die dadurch verursachte Beeinträchtigung nicht in anderer Weise als durch eine Geldentschädigung befriedigend aufgefangen werden kann (vgl. BGH, Urteil vom 24. Mai 2016 - VI ZR 496/15 -, Rn. 9, juris m.w.N.).

  • BGH, 14.11.2017 - VI ZR 534/15  

    Keine Geldentschädigung bei vorangegangener Ehrverletzung

    Hierbei sind insbesondere die Bedeutung und Tragweite des Eingriffs, Anlass und Beweggrund des Handelnden sowie der Grad seines Verschuldens zu berücksichtigen (vgl. Senatsurteile vom 9. Juli 1985 - VI ZR 214/83, BGHZ 95, 212, 214 f.; vom 24. November 2009 - VI ZR 219/08, BGHZ 183, 227 Rn. 11; vom 17. Dezember 2013 - VI ZR 211/12, BGHZ 199, 237 Rn. 38 ff.; vom 21. April 2015 - VI ZR 245/14, VersR 2015, 898 Rn. 33; vom 15. September 2015 - VI ZR 175/14, BGHZ 206, 347 Rn. 38; vom 24. Mai 2016 - VI ZR 496/15, VersR 2016, 1001 Rn. 9).
  • LG Krefeld, 24.02.2017 - 1 S 68/16  

    Schmerzensgeldbegehren wegen Verletzung des Totenfürsorgerechts; Voraussetzungen

    Erforderlich ist vielmehr, dass es sich um einen schwerwiegenden Eingriff handelt und die Beeinträchtigung nicht in anderer Weise befriedigend aufgefangen werden kann (vgl. BGH, Urt. 24.05.2016 - VI ZR 496/15, juris).

    Demgemäß folgt gerade nicht aus jeder Persönlichkeitsrechtsverletzung auch ein Entschädigungsanspruch (vgl. nur BGH, Urt. v. 24.05.2016 - VI ZR 496/15, juris).

  • LG Oldenburg, 07.03.2017 - 5 O 1595/15  

    Ersatzfähigkeit Verbringungskosten & UPE-Aufschläge fiktiver

    Dies ist mit der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zum Persönlichkeitsrechtsschutz nicht vereinbar (vgl. BGH, NJW-RR 2016, 1136 m.w.N.).
  • OLG Hamm, 07.02.2017 - 7 U 85/16  

    Anspruch auf Geldentschädigung; Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts;

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH, NJW-RR 2016, 1136; BGH, VersR 2015, 1437), der auch der Senat folgt, begründet eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts einen Anspruch auf eine Geldentschädigung nur, wenn es sich um einen schwerwiegenden Eingriff handelt und die Beeinträchtigung nicht in anderer Weise befriedigend aufgefangen werden kann.

    Hierbei sind insbesondere die Bedeutung und Tragweite des Eingriffs, Anlass und Beweggrund des Handelnden sowie der Grad seines Verschuldens zu berücksichtigen (BGH, NJW-RR 2016, 1136).

    Die Zubilligung einer Geldentschädigung im Falle schwerer Persönlichkeitsrechtsverletzung findet ihre sachliche Berechtigung darin, dass ohne einen solchen Anspruch Verletzungen der Würde und Ehre des Menschen ohne jede Sanktion blieben und der Rechtsschutz der Persönlichkeit verkümmern würde (BGH, Urteil vom 24.05.2016, Az. VI ZR 496/15, NJW-RR 2016, 1136; OLG Hamm, Urteil vom 02.12.2016, Az. 7 U 46/16).

  • OLG Frankfurt, 08.02.2018 - 1 U 112/17  

    Keine Amtspflichtverletzung durch Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung

    Ob eine so schwerwiegende Verletzung des Persönlichkeitsrechts vorliegt, dass die Zahlung einer Geldentschädigung erforderlich ist, kann nur aufgrund der gesamten Umstände des Einzelfalls beurteilt werden (BGH, Urteil vom 24. Mai 2016 - VI ZR 496/15 -, Rn. 9, juris; BGH, Urteil vom 20. März 2012 - VI ZR 123/11 -, juris).
  • OLG Frankfurt, 20.07.2017 - 15 U 26/17  

    Verletzung von Persönlichkeitsrecht durch Pressemitteilung in

    Zudem soll die Geldentschädigung der Prävention dienen (vgl. zu allem BGHZ 199, 237 = NJW 2014, 2029, Rdz. 38, 41 f. m.w.N.; BGH NJW-RR 2016, 1136).

    Bei der gebotenen Gesamtwürdigung ist auch ein erwirkter Unterlassungstitel zu berücksichtigen, weil dieser und die damit zusammenhängenden Ordnungsmittelandrohungen den Geldentschädigungsanspruch beeinflussen und im Zweifel sogar ausschließen können (BGH NJW 2012, 1728 [BGH 20.03.2012 - VI ZR 123/11] m.w.N.; BGH NJW-RR 2016, 1136 [BGH 24.05.2016 - VI ZR 496/15] ).

    (vgl. BGHZ 199, 237 = NJW 2014, 2029; BGH NJW-RR 2016, 1136).

  • OLG Dresden, 30.07.2018 - 4 U 620/18  

    Voraussetzungen der Zubilligung einer Geldentschädigung wegen Verletzung des

    Denn die Zubilligung einer Geldentschädigung im Fall einer schweren Persönlichkeitsrechtsverletzung findet ihre sachliche Berechtigung in dem Gedanken, dass ohne einen solchen Anspruch Verletzungen der Würde und Ehre des Menschen häufig ohne Sanktion blieben mit der Folge, dass der Rechtsschutz der Persönlichkeit verkümmern würde (vgl. BGH, Urt. vom 9. Juli 1985 - VI ZR 214/83, BGHZ 95, 212, 214 f.; vom 24. November 2009 - VI ZR 219/08, BGHZ 183, 227 Rn. 11; vom 17. Dezember 2013 - VI ZR 211/12, BGHZ 199, 237 Rn. 38 ff.; vom 21. April 2015 - VI ZR 245/14, aaO. Rn. 33; vom 15. September 2015 - VI ZR 175/14, aaO. Rn. 38 und vom 24. Mai 2016 - VI ZR 496/15 -, Rn. 10, m.w.N., Senat, Urteil vom 12. Juli 2011 - 4 U 188/11 -, Rn. 18, alle zit. n. juris).
  • OLG Köln, 21.08.2017 - 15 W 47/17  

    Voraussetzungen einer Geldentschädigung wegen Verletzung des allgemeinen

    So liegt der Fall hier aber gerade nicht: Zwar ist den persönlichkeitsverletzenden Äußerungen zu Ziff. 1 a) bis c) nicht jedwede Breitenwirkung in der Öffentlichkeit abzusprechen wie bei einem regelmäßig schon allein deswegen keine Geldentschädigung erfordernden Beleidigung im persönlichem Umfeld (für Beleidigung im SMS-Verkehr BGH v. 24.05.2016 - VI ZR 496/15, MMR 2016, 849 Tz. 10), doch ist andererseits die Abrufbarkeit im Internet nicht ein generell mehr oder weniger zwingend für eine Entschädigungspflicht streitendes Kriterium (siehe auch BGH v. 17.12.2013 - VI ZR 211/12, MMR 2015, 137 Tz. 53).
  • AG Mettmann, 14.12.2017 - 27 C 49/17  
    Dabei sind insbesondere die Bedeutung und Tragweite des Eingriffs, Anlass und Beweggrund des Handelnden sowie der Grad seines Verschuldens zu berücksichtigen (vgl. BGH, Urteil vom 24.05.2016, VI ZR 496/15; BGH; Urteil vom 09.07.1985, VI ZR 214/83).
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