Rechtsprechung
   BGH, 12.04.2016 - VI ZR 505/14   

Volltextveröffentlichungen (10)

  • lexetius.com

    BGB § 823

  • IWW

    § 194 Abs. 3 StGB, § ... 1004 Abs. 1 Satz 2, § 823 Abs. 2 BGB, §§ 185 ff. StGB, § 3 Abs. 1 Nr. 2 des Transplantationsgesetzes (TPG), § 3 Abs. 1 Nr. 2 TPG, § 5 Abs. 1 Satz 1 TPG, § 5 Abs. 2 Satz 3 TPG, §§ 80 ff. BGB, § 11 Abs. 1 TPG, § 11 TPG, § 11 Abs. 1 Satz 1 TPG, § 11 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 TPG, § 823 Abs. 1 BGB, Art. 2 Abs. 1, Art. 19 Abs. 3 GG, §§ 1004, 823 Abs. 2 BGB, § 11 Abs. 4 Satz 4 TPG, § 3 Abs. 2 Nr. 2 TPG, §§ 185 ff., 193 StGB, Art. 5 Abs. 1 GG, § 186 StGB, § 193 StGB, Art. 5 GG, § 11 Abs. 3 Satz 3 TPG, § 563 Abs. 3 ZPO

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 823 Abs 2 BGB, § 193 StGB, Art 5 Abs 1 GG
    Ehrverletzung durch Verdachtsberichterstattung: Sinndeutung einer Äußerung; Voraussetzungen einer zulässigen Verdachtsberichterstattung

  • Jurion
  • debier datenbank

    Art. 5 Abs. 1 GG

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Voraussetzungen einer zulässigen Verdachtsberichterstattung (hier: Pressebericht über eine Organentnahme); Zutreffende Sinndeutung einer Äußerung als unabdingbare Voraussetzung für die richtige rechtliche Würdigung ihres Aussagegehalts; Ermittlung ihres objektiven Sinns aus der Sicht eines unvoreingenommenen und verständigen Publikums; Begründung von zivilrechtlichen Unterlassungsansprüchen durch den strafrechtlichen Ehrenschutz

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (13)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Zur Zulässigkeit einer Verdachtsberichterstattung über eine Organentnahme

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Verdachtsberichterstattung über Organentnahme zulässig

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Zur Zulässigkeit einer Verdachtsberichterstattung über eine Organentnahme - BGH bekräftigt Meinungsfreiheit und Pressefreiheit

  • mueller-roessner.net (Pressemitteilung)

    Zulässigkeit einer Verdachtsberichterstattung über eine Organentnahme

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Zulässigkeit einer Verdachtsberichterstattung über eine Organentnahme

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Verdachtsberichterstattung über eine Organentnahme

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zur Zulässigkeit einer Verdachtsberichterstattung über eine Organentnahme

  • Jurion (Kurzinformation)

    Zulässigkeit einer Verdachtsberichterstattung über eine Organentnahme

  • Jurion (Kurzinformation)

    Verdachtsberichterstattung über Organentnahme zulässig

  • taz.de (Pressebericht, 12.04.2016)

    Berichterstattung zur Organentnahme: taz siegt

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Zulässigkeit einer Verdachtsberichterstattung über eine Organentnahme

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Meinungsfreiheit im Falle einer Verdachtsberichterstattung gestärkt


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Kritische Berichterstattung über Organentnahme

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2016, 648
  • GRUR 2016, 1315
  • GRUR-RR 2016, 521
  • VersR 2016, 938



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Wird zitiert von ... (11)  

  • BGH, 04.04.2017 - VI ZR 123/16  

    Bewertungsportal macht sich Nutzerbewertungen zu Eigen und haftet für falsche

    Bei Äußerungen, in denen sich wertende und tatsächliche Elemente in der Weise vermengen, dass die Äußerung insgesamt als Werturteil anzusehen ist, fällt bei der Abwägung ebenfalls maßgeblich der Wahrheitsgehalt der tatsächlichen Bestandteile ins Gewicht (Senatsurteile vom 12. April 2016 - VI ZR 505/14, VersR 2016, 938 Rn. 51 - Pressebericht über Organentnahme; vom 16. Dezember 2014 - VI ZR 39/14, AfP 2015, 41 Rn. 21 - Hochleistungsmagneten; BVerfGE 90, 241, 249 f.; BVerfG, NJW 1993, 1845, 1846; NJW 2012, 1643 Rn. 34; NJW 2013, 217, 218).

    Enthält die Meinungsäußerung einen erwiesen falschen oder bewusst unwahren Tatsachenkern oder ist die mit ihr verbundene und ihr zugrunde liegende Tatsachenbehauptung erwiesen unwahr, so tritt das Grundrecht der Meinungsfreiheit regelmäßig hinter die Schutzinteressen des von der Äußerung Betroffenen zurück (Senatsurteil vom 12. April 2016 - VI ZR 505/14, VersR 2016, 938 Rn. 51 - Pressebericht über Organentnahme; BVerfGE 90, 241, 248 f.; BVerfG, NJW 2012, 1643 Rn. 33 f.).

  • BGH, 10.01.2017 - VI ZR 561/15  

    Zur Ermittlung des Aussagegehalts von Äußerungen in einer Satiresendung

    Sie darf nicht aus dem sie betreffenden Kontext herausgelöst einer rein isolierten Betrachtung zugeführt werden (st. Rspr.; z.B. Senatsurteile vom 27. September 2016 - VI ZR 250/13, juris Rn. 12; vom 12. April 2016 - VI ZR 505/14, VersR 2016, 938 Rn. 11; vom 18. November 2014 - VI ZR 76/14, BGHZ 203, 239 Rn. 19; vom 27. Mai 2014 - VI ZR 153/13, AfP 2014, 449 Rn. 13 f., jeweils mwN).
  • BGH, 16.03.2017 - I ZR 13/16  

    Zum Auskunftsanspruch der Presse

    Das Berufungsgericht hat in anderem Zusammenhang zutreffend ausgeführt, dass die ordnungsgemäße journalistische Verwendung und Verarbeitung der Auskünfte in die redaktionelle Eigenverantwortung der Presse fällt, die dabei die ihr obliegende Sorgfaltspflicht - etwa nach den Grundsätzen der Verdachtsberichterstattung (vgl. BGH, Urteil vom 12. April 2016 - VI ZR 505/14, GRUR-RR 2016, 521 Rn. 38 f. mwN) - zu beachten hat (vgl. BVerfG, ZUM 2016, 45 Rn. 22; VGH Baden-Württemberg, NVwZ 2011, 958, 960; VG Düsseldorf, ZD 2012, 188, 190; Löffler/Burkhardt aaO § 4 LPG Rn. 122).
  • BGH, 10.01.2017 - VI ZR 562/15  

    Zur Ermittlung des Aussagegehalts von Äußerungen in einer Satiresendung

    Sie darf nicht aus dem sie betreffenden Kontext herausgelöst einer rein isolierten Betrachtung zugeführt werden (st. Rspr.; z.B. Senatsurteile vom 27. September 2016 - VI ZR 250/13, juris Rn. 12; vom 12. April 2016 - VI ZR 505/14, VersR 2016, 938 Rn. 11; vom 18. November 2014 - VI ZR 76/14, BGHZ 203, 239 Rn. 19; vom 27. Mai 2014 - VI ZR 153/13, AfP 2014, 449 Rn. 13 f., jeweils mwN).
  • OLG Köln, 21.06.2016 - 15 W 32/16  

    Beschwerde von Präsident Erdogan erfolglos

    Die vom Antragsteller angegriffene und im "PS" des "offenen Briefes" enthaltene Äußerung ist darüber hinaus unter der gebotenen Berücksichtigung des für ihr Verständnis maßgebenden Kontextes (vgl. BGH, Urt. v. 12.04.2016 - VI ZR 505/14 -, MDR 2016, 648) weder eine Beleidigung noch haftet der Antragsgegner auf Unterlassung wegen eines mit ihr verbundenen "Zu-Eigen-Machens" im pressrechtlichen Sinne.
  • BGH, 29.11.2016 - VI ZR 382/15  

    Schutz der Privatsphäre: Presseberichterstattung über den Gesundheitszustand

    Schlucken, Laufen, Sprechen" bringt die Beklagte nach dem Verständnis eines unvoreingenommenen und verständigen Lesers der Zeitschrift (vgl. Senatsurteil vom 12. April 2016 - VI ZR 505/14, VersR 2016, 938 Rn. 11; BVerfGK 18, 33, 39; BVerfG NJW 2013, 217, 218, jeweils mwN) zum Ausdruck, dass durch den Unfall grundlegende Körperfunktionen des Klägers in Mitleidenschaft gezogen worden sind und er elementare Fähigkeiten wie die des Schluckens, Laufens und Sprechens jedenfalls vorübergehend verloren hat.

    Die Äußerung darf nicht aus dem sie betreffenden Kontext herausgelöst einer rein isolierten Betrachtung zugeführt werden (vgl. Senatsurteil vom 12. April 2016 - VI ZR 505/14, VersR 2016, 938 Rn. 11; BVerfGK 18, 33, 39; BVerfG NJW 2013, 217, 218, jeweils mwN).

  • OLG Stuttgart, 08.02.2017 - 4 U 166/16  

    Panama Papers

    Eine in einer Veröffentlichung enthaltene Äußerung ist stets in dem Zusammenhang zu beurteilen, in dem sie gefallen ist und darf nicht aus dem betreffenden Kontext herausgelöst werden (st. Rspr.; aus neuerer Zeit etwa BGH NJW 2014, 3154 Rn. 13; VersR 2016, 938 Rn. 11; VersR 2017, 104 Rn. 12; Urteil vom 29.11.2016, VI ZR 382/15, Rn. 22).

    Die Anforderungen an eine zulässige Verdachtsberichterstattung hat der Bundesgerichtshof in seiner neueren Rechtsprechung (GRUR 2013, 312 - IM Christoph - und GRUR 2014, 693 - Sächsische Korruptionsaffäre , jeweils Rn. 26; ferner GRUR 2015, 96 Rnrn. 15 f. - Chefjustiziar; VersR 2016, 938 Rnrn. 38 f. - Pressebericht über Organentnahme; GRUR 2016, 532 Rnrn. 22 - 24 - Online-Archiv einer Tageszeitung ) wie folgt zusammengefasst: Vor dem Aufstellen oder Verbreiten des Verdachts hat der auf Unterlassung in Anspruch Genommene hinreichende sorgfältige Recherchen über den Wahrheitsgehalt anzustellen.

    Andererseits sind die Anforderungen umso höher, je schwerwiegender die Äußerung das Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt (BGH VersR 2016, 938 Rn. 38; GRUR 2015, 96 Rn. 15 m.w.N.).

  • BGH, 27.09.2016 - VI ZR 250/13  

    Eingriff in das Persönlichkeitsrecht eines Journalisten: Abgrenzung von

    Sie darf nicht aus dem sie betreffenden Kontext herausgelöst einer rein isolierten Betrachtung zugeführt werden (st. Rspr., Senatsurteile vom 12. April 2016 - VI ZR 505/14, VersR 2016, 938 Rn. 11; vom 27. Mai 2014 - VI ZR 153/13, AfP 2014, 449 Rn. 13; vom 14. Mai 2013 - VI ZR 269/12, BGHZ 197, 213 Rn. 14; vom 18. November 2014 - VI ZR 76/14, BGHZ 203, 239 Rn. 19; vom 22. November 2005 - VI ZR 204/04, AfP 2006, 65, 66 jeweils mwN).

    Wahre Tatsachenbehauptungen müssen dagegen in der Regel hingenommen werden (Senatsurteile vom 12. April 2016 - VI ZR 505/14, VersR 2016, 938 Rn. 51; vom 16. Dezember 2014 - VI ZR 39/14, AfP 2015, 41 Rn. 21; BVerfG NJW 1993, 1845, 1846; BVerfGE 85, 1, 17, jeweils mwN).

  • OLG Saarbrücken, 28.10.2016 - 5 U 25/16  

    Zulässigkeit der Äußerung des Verdachts der persönlichen Bereicherung eines

    Daher besteht keine tatsächliche Vermutung für das Vorliegen einer Wiederholungsgefahr, die Voraussetzung für die begehrte Unterlassung wäre (vgl. BGH, Urt. v. 12.4.2016 - VI ZR 505/14 - MDR 2016, 648).

    Bei der Erfassung des Aussagegehalts muss die beanstandete Äußerung ausgehend von dem Verständnis eines unbefangenen Durchschnittslesers und dem allgemeinen Sprachgebrauch stets in dem Gesamtzusammenhang beurteilt werden, in dem sie gefallen ist (BGH, Urt. v. 12.4.2016 - VI 505/14 - MDR 2016, 648).

  • OLG Köln, 16.03.2017 - 15 U 134/16  
    Schließlich muss es sich um einen Vorgang von gravierendem Gewicht handeln, dessen Mitteilung durch ein Informationsbedürfnis der Allgemeinheit gerechtfertigt ist (st. Rspr., vgl. BGH v. 12.04.2016 - VI ZR 505/14, NJW-RR 2017, 98 Tz. 39 m.w.N.).

    Sie darf nicht aus dem sie betreffenden Kontext herausgelöst einer rein isolierten Betrachtung zugeführt werden (st. Rspr, vgl. etwa BGH v. 12.04.2016 - VI ZR 505/14, NJW-RR 2017, 98 Tz. 11 m.w.N.).

  • OLG Köln, 16.03.2017 - 15 U 123/16  
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