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   BGH, 10.12.2013 - VI ZR 534/12   

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https://dejure.org/2013,40578
BGH, 10.12.2013 - VI ZR 534/12 (https://dejure.org/2013,40578)
BGH, Entscheidung vom 10.12.2013 - VI ZR 534/12 (https://dejure.org/2013,40578)
BGH, Entscheidung vom 10. Dezember 2013 - VI ZR 534/12 (https://dejure.org/2013,40578)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 823 Abs 2 BGB, § 831 BGB, § 852 BGB vom 16.08.1977, § 286 ZPO, § 263 StGB
    Haftung bei betrügerischer Kapitalanlagevermittlung: Voraussetzungen einer Verrichtungsgehilfeneigenschaft des Kapitalanlagevermittlers und Beweislastverteilung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Beginn der Verjährung im Zusammenhang mit deliktischen Schadensersatzansprüchen bei Aktienerwerb

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 823 Abs. 2; StGB § 263
    Beginn der Verjährung im Zusammenhang mit deliktischen Schadensersatzansprüchen bei Aktienerwerb

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Banken & Finanzen - Wann ist ein Vermittler weisungsgebunden?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2014, 614
  • VersR 2014, 466
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 03.06.2014 - VI ZR 394/13

    Schadensersatzprozess wegen Kapitalanlagebetrugs: Voraussetzungen einer

    Entscheidend für die Verrichtungsgehilfeneigenschaft ist aber, dass die Tätigkeit in einer abhängigen Stellung vorgenommen wird und der Geschäftsherr die Tätigkeit des Handelnden jederzeit beschränken oder entziehen oder nach Zeit und Umfang bestimmen kann (vgl. Senatsurteile vom 10. Dezember 2013 - VI ZR 534/12, VersR 2014, 466 Rn. 12; vom 6. November 2012 - VI ZR 174/11, VersR 2013, 203 Rn. 15; vom 10. März 2009 - VI ZR 39/08, VersR 2009, 784 Rn. 11; BGH, Urteile vom 30. Juni 1966 - VII ZR 23/65, BGHZ 45, 311, 313 und vom 12. Juni 1997 - I ZR 36/95, VersR 1998, 862, 863).

    Bestehende Zweifel gehen zu Lasten des Anspruchstellers, dem grundsätzlich der Beweis dafür obliegt, dass ihm der geltend gemachte Schaden von einem Verrichtungsgehilfen des Geschäftsherrn zugefügt worden ist (vgl. Senatsurteile vom 10. Dezember 2013 - VI ZR 534/12, aaO und vom 21. Juni 1994 - VI ZR 215/93, VersR 1994, 1202, 1203).

    Die Annahme einer sekundären Darlegungslast setzt voraus, dass die nähere Darlegung dem Behauptenden nicht möglich oder nicht zumutbar ist, während der Bestreitende alle wesentlichen Tatsachen kennt und es ihm zumutbar ist, nähere Angaben zu machen (vgl. Senatsurteile vom 10. Dezember 2013 - VI ZR 534/12, aaO Rn. 17 und vom 17. März 1987 - VI ZR 282/85, BGHZ 100, 190, 195 f.; BGH, Urteil vom 7. Dezember 1998 - II ZR 266/97, BGHZ 140, 156, 158; Senatsbeschluss vom 25. März 2014 - VI ZR 271/13, juris Rn. 7).

  • BGH, 23.10.2014 - III ZR 82/13

    Schadensersatzprozess wegen Falschberatung durch einen Versicherungsmakler:

    Auf die von der Revision bemühten Grundsätze zur sogenannten sekundären Darlegungslast (vgl. BGH, Urteile vom 10. Dezember 2013 - VI ZR 534/12, NJW-RR 2014, 614 Rn. 17 und vom 3. Juni 2014 - VI ZR 394/13, NJW 2014, 2797 Rn. 20) kommt es in diesem Zusammenhang nicht an.
  • OLG Koblenz, 15.01.2016 - 8 U 1268/14

    Kapitalanalge: Schadenersatzanspruch gegen den Mittelverwendungskontrolleur wegen

    Auch ohne das im Rahmen des Vorsatzvorwurfs erforderliche "Wollenselement" (vgl. BGH, Urteil vom 20. Dezember 2011 - VI ZR 309/10 -, Rn. 10, juris) liegt nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes grobe Fahrlässigkeit vor, wenn die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt und dasjenige nicht beachtet wird, was jedem einleuchten musste (BGH, Urteil vom 05. November 2002 - X ZR 140/01 -, Rn. 31, juris), wenn der Verstoß gegen die Anforderungen der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt subjektiv nicht entschuldbar war; dies ist dann gegeben, wenn der Schuldner ganz naheliegende Überlegungen nicht angestellt und nicht beachtet hat, was im gegebenen Fall jedem hätte einleuchten müssen, er davor aber letztlich die Augen verschlossen hat (BGH, Urteil vom 10. Dezember 2013 - VI ZR 534/12 -, Rn. 9, juris).
  • OLG Saarbrücken, 11.11.2015 - 2 U 83/14

    Begriff der grob fahrlässigen Unkenntnis i.S.von § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB

    Ihm muss persönlich ein schwerer Obliegenheitsverstoß in seiner eigenen Angelegenheit der Anspruchsverfolgung ("Verschulden gegen sich selbst") vorgeworfen werden können, weil sich ihm die den Anspruch begründenden Umstände förmlich aufgedrängt haben, er davor aber letztlich die Augen verschlossen hat (vgl. BGH, Urteil vom 02. Juli 2015 - III ZR 149/14 -, NJW 2015, 2956 ; Urteil vom 10. Dezember 2013 - VI ZR 534/12 -, NJW-RR 2014, 614, j.m.w.N.; Henrich/ Spindler, aaO, Rdnr. 19a, m.z.w.N.; Lakkis in: jurisPK-BGB, 7. Aufl., § 199, Rdnr. 68, 69, m.w.N.; Mansel in: Jauernig, BGB, 15. Aufl., § 199, Rdnr. 6, m.w.N.).
  • BGH, 02.12.2014 - VI ZR 520/13

    Erwerb von Unternehmensanteilen durch Abschluss eines Anlagevertrages nach einem

    aa) Entscheidend für die Verrichtungsgehilfeneigenschaft ist, dass die Tätigkeit in einer organisatorisch abhängigen Stellung vorgenommen wird und der Geschäftsherr die Tätigkeit des Handelnden jederzeit beschränken oder entziehen oder nach Zeit und Umfang bestimmen kann (vgl. Senatsurteile vom 10. Dezember 2013 - VI ZR 534/12, VersR 2014, 466 Rn. 12; vom 6. November 2012 - VI ZR 174/11, VersR 2013, 203 Rn. 15; vom 10. März 2009 - VI ZR 39/08, VersR 2009, 784 Rn. 11; BGH, Urteile vom 30. Juni 1966 - VII ZR 23/65, BGHZ 45, 311, 313 und vom 12. Juni 1997 - I ZR 36/95, VersR 1998, 862, 863).

    Bestehende Zweifel gehen zu Lasten des Anspruchstellers, dem grundsätzlich der Beweis dafür obliegt, dass ihm der geltend gemachte Schaden von einem Verrichtungsgehilfen des Geschäftsherrn zugefügt worden ist (vgl. Senatsurteile vom 10. Dezember 2013 - VI ZR 534/12, aaO und vom 21. Juni 1994 - VI ZR 215/93, VersR 1994, 1202, 1203).

  • OLG Köln, 15.08.2013 - 18 U 5/13

    Bericht des Verrichtungsgehilfen

    Sie ist - insbesondere vor dem Hintergrund der Entscheidungen des Bundesgerichtshof vom 04.06.2013 (VI ZR 288/13, VI ZR 292/13, VI ZR 293/13) und der erfolgreichen Nichtzulassungsbeschwerde vom 02.07.2013 (VI ZR 534/12) gegen das Urteil des Senats vom 15.11.2012 (18 U 47/12) - der Ansicht, das Landgericht habe fehlerhaft entschieden.

    Der Senat lässt die Revision nach § 543 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 ZPO im Hinblick auf den Erfolg der Nichtzulassungsbeschwerde vom 02.07.2013 (VI ZR 534/12) gegen das - vergleichbar gelagerte - Urteil des Senats vom 15.11.2012 (18 U 47/12) und unter Berücksichtigung der weiteren Entscheidungen des Bundesgerichtshofs vom 04.06.2013 - VI ZR 288/13 u.a. - zu.

  • OLG Dresden, 27.06.2019 - 8 U 2001/18

    Haftung eines Kommanditisten im Insolvenzverfahren

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs besteht dann eine sekundäre Darlegungslast, wenn die nähere Darlegung dem Behauptenden nicht möglich oder nicht zumutbar ist, während der Prozessgegner alle wesentlichen Tatsachen kennt und es ihm zumutbar ist, nähere Angaben zu machen (vgl. bspw. BGH, Urt. v. 10.12.2013, VI ZR 534/12, Rn. 17).
  • OLG Stuttgart, 22.01.2015 - 2 U 53/14

    Netzkostenentgelt: Anspruch auf Zahlung von Netzkostenbeiträgen nach einer

    Hierzu reicht es regelmäßig nicht aus, wenn er mögliche Recherchewege nicht beschreitet, sondern es ist erforderlich, dass er in gänzlich unverständlicher Weise dasjenige außer Acht lässt, was ihm vorliegt oder sich doch förmlich aufdrängt und sich so einer Erkenntnis verschließt, die sich ihm geradezu aufdrängen müsste, wenn dem Gläubiger die Kenntnis also deshalb fehlt, weil er nicht beachtet hat, was im gegebenen Fall jedem hätte einleuchten müssen, er davor aber letztlich die Augen verschlossen hat (vgl. BGH, Urteil vom 10. Dezember 2013 - VI ZR 534/1, VersR 2014, 466, bei juris Rz. 9, u.H. auf BGH, Urteil vom 10. November 2009 - VI ZR 247/08, VersR 2010, 214, Rn. 13; u.a.).
  • OLG Brandenburg, 12.12.2018 - 4 U 34/18

    Bürgschaftsverpflichtung bei Verdachtsanzeige wegen Eigenmittelmanipulationen

    Bestehende Zweifel gehen zu Lasten des Anspruchstellers, dem grundsätzlich der Beweis dafür obliegt, dass ihm der geltend gemachte Schaden von einem Verrichtungsgehilfen des Geschäftsherrn zugefügt worden ist (BGH, Urteil vom 10. Dezember 2013 - VI ZR 534/12 -, Rn. 12, juris).
  • OLG München, 28.05.2014 - 7 U 4/12

    Abweisung der Klage auf Rückerstattung der Einlage bei einer in der Türkei

    Für einen Vorsatz des B. spricht daher ebensowenig wie für einen Vorsatz des Ba. Auf die Frage, ob die für die Beklagte tätigen Anlagevermittler aufgrund des zweifelhaften Grades ihrer Weisungsabhängigkeit überhaupt Verrichtungsgehilfen im Sinne des § 831 BGB sind (vgl. hierzu BGH v. 10.12.2013 - VI ZR 534/12, NJW-RR 2014, 614, Rn. 12 ff), kommt es daher nicht an.
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