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   BGH, 17.11.2020 - VI ZR 569/19   

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https://dejure.org/2020,45430
BGH, 17.11.2020 - VI ZR 569/19 (https://dejure.org/2020,45430)
BGH, Entscheidung vom 17.11.2020 - VI ZR 569/19 (https://dejure.org/2020,45430)
BGH, Entscheidung vom 17. November 2020 - VI ZR 569/19 (https://dejure.org/2020,45430)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • verkehrslexikon.de

    Schadensminderung - keine Pflicht zur Inanspruchnahme der Vollkaskoversicherung

  • IWW

    § 254 Abs. 2 BGB, § ... 115 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 VVG, § 1 PflVG, § 7 Abs. 1 StVG, § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB, § 254 Abs. 2 Satz 1 letzter Halbsatz BGB, § 254 Absatz 2 Satz 1 letzter Halbsatz BGB, § 86 Abs. 1 Satz 1 VVG, § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB, § 562 Abs. 1, § 563 Abs. 1 Satz 1 ZPO

  • urteilsdatenbank.bav.de(kostenpflichtig) (Kurzinformation, ggf. mit Volltext)

    Mietwagendauer; NA Nutzungsausfall; Schadenminderungspflicht

  • rewis.io

    Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Inanspruchnahme des eigenen Kaskoversicherers zur Geringhaltung des Schadens

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Geschädigter bei Verkehrsunfall muss nicht eigene Kaskoversicherung in Anspruch nehmen.

  • degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ersatz des weiteren Nutzungsausfallschadens nach einem Verkehrsunfall durch den Haftpflichtversicherer des Schädigers; Obliegenheit des Geschädigten zur Schadensminderungspflicht

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (11)

  • Burhoff online Blog (Kurzinformation und Auszüge)

    Muss ich meine Kaskoversicherung zur Minderung von Schäden heranziehen?

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Zumutbarkeit der Inanspruchnahme des eigenen Kaskoversicherers bei einem Verkehrsunfall

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Kfz-Unfall: Der Geschädigte muss nicht zur Verkürzung der Ausfalldauer des Fahrzeugs die eigene Kaskoversicherung in Anspruch nehmen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Nutzungsersatz - Geschädigter muss die eigene Kaskoversicherung nicht in Anspruch nehmen

  • etl-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Der Geschädigte eines Verkehrsunfalles muss seine Kaskoversicherung nicht zwingend in Anspruch nehmen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Muss man als Geschädigter eines unverschuldeten Verkehrsunfalls die eigene Kaskoversicherung in Anspruch nehmen?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Unfallregulierung: Muss Geschädigter eigene Kaskoversicherung einschalten?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Nutzungsausfall: Die Kasko muss nicht in Anspruch genommen werden

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Der Geschädigte eines Verkehrsunfalls muss seine Kaskoversicherung nicht in Anspruch nehmen, um den Unfallgegner zu entlasten

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Keine generelle Pflicht des Unfallgeschädigten zur Inanspruchnahme der eigenen Vollkaskoversicherung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Keine Vorfinanzierung der Reparatur des Unfallschadens durch Inanspruchnahme eigener Vollkasko notwendig

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2021, 694
  • MDR 2021, 612
  • NZV 2021, 256
  • VersR 2021, 386
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • BGH, 21.09.2021 - VI ZR 91/19

    Schadensminderung muss zumutbar sein

    In anderen Vorschriften zum Ausdruck kommende Grundentscheidungen des Gesetzgebers dürfen dabei nicht unterlaufen werden (vgl. Senatsurteile vom 17. November 2020 - VI ZR 569/19, NJW 2021, 694 Rn. 7; vom 18. Februar 2020 - VI ZR 115/19, NJW 2020, 1795 Rn. 16).
  • LG Köln, 02.06.2021 - 4 O 388/20
    Ein Geschädigter eines Verkehrsunfalls ist grundsätzlich nicht verpflichtet, den eigenen Kaskoversicherer auf Behebung des Unfallschadens in Anspruch zu nehmen, um die Zeit des Nutzungsausfalls und damit die Höhe der diesbezüglichen Ersatzverpflichtung des Schädigers und dessen Haftpflichtversicherers möglichst gering zu halten (vgl. OLG Brandenburg, NJW-RR 2020, 668 Rn. 8; OLG Celle, r+s 2018, 616 Rn. 10 ff.; OLG Dresden, Urteil vom 4. Mai 2012 - 1 U 1797/11, juris Rn. 22 ff.; OLG Düsseldorf, Urteil vom 15. Oktober 2007 - 1 U 52/07, juris Rn. 19 ff.; NJW-RR 2012, 30, 32, juris Rn. 26; OLG Naumburg [9. Zivilsenat], Urteil vom 15. Juni 2017 - 9 U 3/17, juris Rn. 12 ff.; Almeroth in MünchKomm Straßenverkehrsrecht, 2017, § 254 BGB Rn. 51; Kuhnert in Haus/Krumm/Quarch, Gesamtes Verkehrsrecht, 2. Aufl., § 249 BGB Rn. 182a; Looschelders in BeckOGK BGB, Stand 1.9.2020, § 254 Rn. 265; Oetker in MünchKomm BGB, 8. Aufl., § 254 Rn. 97; Rogler in Stiefel/Maier, Kraftfahrtversicherung/AKB, 19. Aufl., § 254 BGB Rn. 6; Scholten in Freymann/Wellner, jurisPK-Straßenverkehrsrecht, Stand 1.3.2017, § 254 BGB Rn. 53; a.A. KG, NJW-RR 2019, 992 Rn. 28; unklar OLG Naumburg [4. Zivilsenat], NJW 2004, 3191, 3192, juris Rn. 46 ff.; hierzu zutreffend OLG Düsseldorf, Urteil vom 15. Oktober 2007 - 1 U 52/07, juris Rn. 23; BGH, Urteil vom 17. November 2020 - VI ZR 569/19 -, Rn. 9, juris).

    Die entsprechenden Versicherungsleistungen dienen nicht dazu, den Schädiger zu entlasten (BGH, Senatsurteil vom 19. Dezember 2017 - VI ZR 577/16, NJW 2018, 1598 Rn. 9; BGH, Urteil vom 17. November 2020 - VI ZR 569/19 -, Rn. 10, juris).

    (vgl. OLG Düsseldorf, Urteil vom 15. Oktober 2007 - 1 U 52/07, juris Rn. 22; OLG Naumburg [9. Zivilsenat], Urteil vom 15. Juni 2017 - 9 U 3/17, juris Rn. 16; BGH, Urteil vom 17. November 2020 - VI ZR 569/19 -, Rn. 13, juris).

  • OLG Schleswig, 04.01.2022 - 7 U 59/21
    Zwar ist der Geschädigte regelmäßig nicht verpflichtet, die Beseitigung des Schadens vorzufinanzieren oder seine Vollkaskoversicherung in Anspruch zu nehmen (vgl. BGH, Urteil vom 17.11.2020 - VI ZR 569/19, NJW 2021, 694, 695, Rn. 9 bei Beck-Online).
  • AG Wiesbaden, 06.10.2021 - 93 C 3797/20

    Nutzungsausfallentschädigung: Nutzungswille des Geschädigten bei Zeitraum von

    In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass es nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs einem Unfallgeschädigten noch nicht einmal zumutbar ist, seine Vollkaskoversicherung in Anspruch zu nehmen, um den Schaden möglichst gering zu halten (vgl. BGH, Urteil vom 17.11.2020 - VI ZR 569/19 -, juris).
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