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   BGH, 02.02.2010 - VI ZR 82/09   

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BGH, 02.02.2010 - VI ZR 82/09 (https://dejure.org/2010,941)
BGH, Entscheidung vom 02.02.2010 - VI ZR 82/09 (https://dejure.org/2010,941)
BGH, Entscheidung vom 02. Februar 2010 - VI ZR 82/09 (https://dejure.org/2010,941)
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Volltextveröffentlichungen (13)

Kurzfassungen/Presse

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Einwand der beschränkten Erbenhaftung in der Berufungsinstanz

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2010, 664
  • MDR 2010, 649
  • NJ 2010, 336
  • FamRZ 2010, 636
  • VersR 2010, 1098
  • AnwBl 2010, 148
 
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Wird zitiert von ... (27)

  • BGH, 28.09.2011 - VIII ZR 242/10

    Zu den Anforderungen an eine Modernisierungsankündigung gemäß § 554 Abs. 3 BGB

    Nicht beweisbedürftiges Vorbringen hat das Berufungsgericht dagegen gemäß § 529 Abs. 1 ZPO seiner Entscheidung ohne Weiteres zugrunde zu legen, selbst wenn es sich dabei um zu erhebende Einreden oder auszuübende Gestaltungsrechte handelt, sofern die sie begründenden Tatsachen unstreitig sind (BGH, Beschluss vom 23. Juni 2008 - GSZ 1/08, BGHZ 177, 212 Rn. 9 ff.; Senatsurteil vom 20. Mai 2009 - VIII ZR 247/06, NJW 2009, 2532 Rn. 15 f.; BGH, Urteil vom 2. Februar 2010 - VI ZR 82/09, NJW-RR 2010, 664 Rn. 7; jeweils mwN).
  • BGH, 21.10.2020 - VIII ZR 261/18
    Das Gericht kann sich aber auch in diesen Fällen, in denen sich der Erbe die Einrede seiner beschränkten Haftung nicht lediglich vorbehalten will, sondern diese bereits im Erkenntnisverfahren erhebt und behauptet, deren Voraussetzungen seien erfüllt, - wie hier - in der Regel damit begnügen, allein den Vorbehalt in das Urteil aufzunehmen, und es dem Beklagten überlassen, gegen die Zwangsvollstreckung die Klage aus §§ 785, 767 Abs. 1 ZPO zu erheben (vgl. BGH, Urteile vom 17. Dezember 1953 - IV ZR 101/53, NJW 1954, 635; vom 11. Juli 1991 - IX ZR 180/90, aaO; vom 2. Februar 2010 - VI ZR 82/09, NJW-RR 2010, 664 Rn. 8).

    Die Frage des Vorliegens einer Beschwer im hier gegebenen Fall des § 780 Abs. 1 ZPO wurde (demgegenüber) ausdrücklich offengelassen (vgl. BGH, Urteil vom 17. Februar 2017 - V ZR 147/16, aaO Rn. 9; ebenso BGH, Urteil vom 2. Februar 2010 - VI ZR 82/09, NJW-RR 2010, 664 Rn. 4).

  • BGH, 19.12.2014 - V ZR 32/13

    Titelherausgabe- und Vollstreckungsgegenklage gegen die Zwangsvollstreckung aus

    Über die Revision ist durch Urteil- und Versäumnisurteil zu entscheiden (vgl. BGH, Urteil vom 2. Februar 2010 - VI ZR 82/09, NJW-RR 2010, 664 Rn. 5).
  • BGH, 17.02.2017 - V ZR 147/16

    Klage gegen den Ausspruch des Vorbehalts der beschränkten Erbenhaftung:

    Diese Beschränkung der Revision ist zulässig (vgl. BGH, Urteil vom 2. Februar 2010 - VI ZR 82/09, NJW-RR 2010, 664 Rn. 5).

    Ob die klagende Partei auch dann nicht formell beschwert ist, wenn die Aufnahme des Vorbehalts Voraussetzung für die beschränkte Erbenhaftung ist (§ 780 Abs. 1 ZPO; so BGH, Urteil vom 13. Juli 1989 - IX ZR 22/87, NJW-RR 1989, 1226, 1230; offengelassen dagegen in BGH, Urteil vom 2. Februar 2010 - VI ZR 82/09, NJW-RR 2010, 664 Rn. 4), bedarf hier keiner Entscheidung.

    Grundsätzlich steht es im Ermessen des Prozessgerichts, ob es die Frage des Haftungsumfangs im Erkenntnisverfahren sachlich aufklärt und darüber entscheidet oder ob es sich mit dem Ausspruch des Vorbehalts der Haftungsbeschränkung begnügt und die sachliche Klärung insoweit dem besonderen Verfahren gemäß § 785 ZPO überlässt (vgl. BGH, Urteil vom 2. Februar 2010 - VI ZR 82/09, NJW-RR 2010, 664 Rn. 8; Urteil vom 13. Juli 1989 - IX ZR 227/87, NJW-RR 1989, 1226, 1230; Urteil vom 9. März 1983 - IVa ZR 211/81, NJW 1983, 2378, 2379; BayObLG, NJW-RR 2000, 306, 308; PG/Scheuch, ZPO, 8. Aufl., § 780 Rn. 13; Zöller/Stöber, ZPO, 31. Aufl., § 780 Rn. 15).

    Begnügt sich das Gericht in zulässiger Weise mit dem Ausspruch des Vorbehalts, kommt es im Erkenntnisverfahren nicht darauf an, ob die materiell-rechtlichen Voraussetzungen der Haftungsbeschränkung erfüllt sind (BGH, Urteil vom 2. Februar 2010 - VI ZR 82/09, NJW-RR 2010, 664 Rn. 8).

  • BGH, 18.09.2013 - I ZR 65/12

    Wettbewerbsverstoß in der Internet-Werbung: Irreführung über einen akademischen

    Dies war hier unschädlich, weil zwischen der Verwerfung der Berufung der Beklagten zu 1 als unzulässig und deren Zurückweisung als unbegründet weder hinsichtlich der Rechtskraftwirkung noch hinsichtlich der Anfechtung der Entscheidung Unterschiede bestanden (vgl. BGH, Urteil vom 2. Februar 2010 - VI ZR 82/09, NJW-RR 2010, 664 Rn. 4 mwN; Beschluss vom 20. Mai 2010 - V ZR 131/09, juris Rn. 1).
  • LG Saarbrücken, 04.07.2014 - 5 S 107/13

    Klage des Grundstückseigentümers auf Beseitigung der vom Nachbargrundstück

    Unter dem Begriff der neuen Angriffs- und Verteidigungsmittel im Sinne des § 531 ZPO fällt lediglich ein streitiges und damit beweisbedürftiges Vorbringen (vgl. BGH, Urteil vom 02.02.2010 - VI ZR 82/09 - Juris Rnr. 7).
  • BAG, 12.11.2013 - 9 AZR 646/12

    Kostenentscheidung - Vorbehalt der beschränkten Erbenhaftung

    Nimmt das Gericht einen Vorbehalt in den Urteilstenor auf, bleibt die sachliche Klärung des Haftungsumfangs dem besonderen Verfahren gemäß § 785 ZPO überlassen (vgl. BGH 2. Februar 2010 - VI ZR 82/09 - Rn. 7 f.) .
  • LSG Hessen, 13.10.2017 - L 5 R 272/14

    Gesetzliche Rentenversicherung, Erbrecht

    Dass die begründete Einrede des § 1990 BGB zwangsläufig auf die Rechtmäßigkeit des Leistungsbescheides durchschlagen muss, lässt sich auch nicht damit begründen, dass es im Zivilprozess im Ermessen des Gerichts steht, wie es diese Einrede berücksichtigt, indem entweder gemäß § 780 ZPO die Beschränkung der Haftung im Urteil vorbehalten wird und somit der Erbe die Vollstreckung in nicht zum Nachlass gehörende Gegenstände abwehren kann, oder aber sachlich über das Bestehen oder Nichtbestehen der Haftungsbeschränkung entschieden wird (vgl. BGH, Urteil vom 2. Februar 2010, VI ZR 82/09 = NJW-RR 2010, 664; BGH, Urteil vom 17. Dezember 1953, IV ZR 101/53 = NJW 1954, 635 [BGH 17.12.1953 - IV ZR 101/53] ).
  • BGH, 25.01.2018 - III ZR 561/16

    Antrag auf Einstellung der Zwangsvollstreckung ohne Sicherheitsleistung;

    Allerdings steht es dem Prozessgericht frei, die materiellen Voraussetzungen der Beschränkung mit zu prüfen (vgl. nur BGH, Urteile vom 9. März 1983 - IVa ZR 211/81, NJW 1983, 2378, 2379; vom 13. Juli 1989 - IX ZR 227/87, NJW-RR 1989, 1226, 1230 und vom 2. Februar 2010 - VI ZR 82/09, NJW-RR 2010, 664 Rn. 7 f) und zum Beispiel die Verurteilung auf Leistung aus dem Nachlass zu beschränken (vgl. nur BayObLGZ 1999, 323, 328 f; siehe auch Zöller/Geimer, ZPO, 32. Aufl., § 780 Rn. 15; MüKoZPO/Schmidt/Brinkmann, 5. Aufl., § 780 Rn. 10, 13).
  • OLG Köln, 05.11.2019 - 4 U 153/18
    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sei der Vorbehalt in zweiter Instanz zuzulassen, wenn ihre Erhebung in erster Instanz noch nicht möglich gewesen sei ( BGH NJW 1970, 1742 ) oder die Voraussetzungen in zweiter Instanz unstreitig seien ( BGH, NJW-RR 2010, 664 ).

    Die Berufung ist zulässig, insbesondere bestehen gegen die Beschränkung des Rechtsmittels auf die Aufnahme des Vorbehalts der beschränkten Erbenhaftung nach § 780 ZPO keine Bedenken (vgl. BGH, Urteil vom 02.02.2010 - VI ZR 82/09 -, NJW-RR 2010, 664 Rn. 5; OLG Rostock, Urteil vom 25.06.2008 - 1 U 53/08 -, BeckRS 2008, 24033; Schmidt/Brinkmann in: MünchKommZPO, 5. Auflage, ZPO § 780 Rn. 19; Herzog in: BeckOGK BGB, § 1990 BGB Rn. 91).

    Die für ihre Gegenansicht von der Klägerin angeführte Entscheidung des OLG Düsseldorf (Beschluss vom 20.10.2003 - 24 U 115/03 -) ist damit überholt (BGH, Urteil vom 02.02.2010 - VI ZR 82/09 -, NJW-RR 2010, 664 Rn. 7).

    Vielmehr kann es sich nach seinem Ermessen auch auf die Aufnahme des Vorbehalts beschränken (BGH, Urteil vom 02.02.2010 - VI ZR 82/09 -, NJW-RR 2010, 664 Rn. 8; Schmidt/Brinkmann in: MünchKommZPO, 5. Aufl., § 780 Rn. 17 m.w.N.).

  • OLG München, 01.12.2016 - 23 U 2755/13

    Missachtung der Kompetenzordnung der Gesellschaft als Pflichtverletzung; Einrede

  • OLG München, 14.12.2012 - 10 U 1161/12

    Schadensersatz nach Verkehrsunfall: Ersatzfähigkeit der Kosten für den Besuch

  • OLG München, 28.10.2016 - 10 U 2602/16

    Geltendmachung von unfallbedingten Fahrzeugschäden durch den Leasinggeber

  • OLG Hamm, 22.01.2019 - 27 U 34/18

    Schadensersatz im Zusammenhang mit dem Absturz eines Flugzeuges

  • OLG München, 19.02.2014 - 13 U 820/13
  • BGH, 20.05.2010 - V ZR 131/09

    Berücksichtigung und Erwägung des gesamten Beschwerdevorbringens bzgl. einer

  • OLG Frankfurt, 18.05.2018 - 11 U 96/15

    Verjährung der Haftung des Konkursverwalters für pflichtwidrige Masseverkürzung

  • LAG Düsseldorf, 11.02.2015 - 12 Sa 1160/14

    Beschränkung der Haftung eines mit einem Treuhandvermögen für die

  • LAG Rheinland-Pfalz, 19.04.2017 - 4 Sa 401/16

    Insolvenzfeststellungsklage

  • LAG Rheinland-Pfalz, 04.11.2015 - 4 Sa 71/15

    Arbeitsentgeltanspruch wegen Arbeitsverhältnis

  • LAG Rheinland-Pfalz, 09.05.2012 - 8 Sa 697/11

    Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall - Dauer des Anspruchs

  • LAG Rheinland-Pfalz, 16.03.2015 - 2 Sa 522/14

    Keine einseitige Kürzung einer Jahressondervergütung - Tarifregelung zur

  • OLG Koblenz, 29.08.2012 - 5 U 283/12

    Höhe der Vertragsstrafe für verbale Entgleisungen

  • LAG Rheinland-Pfalz, 25.04.2012 - 8 Sa 735/11

    Betriebsbedingte Kündigung - Kündigungsschutz im Kleinbetrieb - Treu und Glauben

  • LAG Rheinland-Pfalz, 11.01.2018 - 4 Sa 163/17

    Klage auf Zahlung eines Provisionsausgleichs - Annahmeverzug

  • OLG Hamm, 02.08.2018 - 2 U 178/17
  • LG Hamburg, 22.02.2018 - 327 O 475/15

    Feststellungsklage: Anspruch der Witwe eines iranischen Staatsangehörigen auf

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