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   BGH, 10.07.1959 - VI ZR 87/58   

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https://dejure.org/1959,403
BGH, 10.07.1959 - VI ZR 87/58 (https://dejure.org/1959,403)
BGH, Entscheidung vom 10.07.1959 - VI ZR 87/58 (https://dejure.org/1959,403)
BGH, Entscheidung vom 10. Juli 1959 - VI ZR 87/58 (https://dejure.org/1959,403)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1959, 2299
  • MDR 1959, 999
  • VersR 1959, 811
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BGH, 15.03.2005 - VI ZR 313/03

    Anforderungen an die ärztliche Aufklärung über unterschiedliche

    b) Das Berufungsgericht verkennt aber, daß die Frage, ob eine Reposition oder eine Operation zu einem besseren Ergebnis geführt hätte, nicht die Kausalität der tatsächlich durchgeführten konservativen Behandlung für den eingetretenen Schaden, sondern einen hypothetischen Kausalverlauf im Falle des rechtmäßigen Alternativverhaltens betrifft, für den der Beklagte beweispflichtig ist (vgl. Senatsurteile BGHZ 106, 153, 156; vom 10. Juli 1959 - VI ZR 87/58 - VersR 1959, 811, 812; vom 14. April 1981 - VI ZR 39/80 - VersR 1981, 677, 678; vom 13. Januar 1987 - VI ZR 82/86 - VersR 1987, 667, 668; vom 13. Dezember 1988 - VI ZR 22/88 - VersR 1989, 289, 290).
  • OLG Düsseldorf, 11.01.2011 - 23 U 28/10

    Haftung für den Brand am Düsseldorfer Flughafen

    Es liegt hier auch kein Sachverhalt vor, bei dem der Schaden teilweise durch das eine und teilweise durch ein anderes Ereignis verursacht worden ist, mit der Folge, dass lediglich eine gemäß § 287 ZPO voneinander abzugrenzende Teilverantwortlichkeit besteht d.h. jeder Schädiger nur durch den durch ihn bewirkten Schadensteil haftet (vgl. BGH, Urteil vom 10.07.1959, VI ZR 87/58, BGH LM § 276 (Ca) Nr. 11; BGH, Urteil vom 22.10.1963, VI ZR 187/62, VersR 1964, 51; vgl. auch BGH, Urteil vom 20.11.2001, VI ZR 77/00, NJW 2002, 504; Münchener Kommentar-Oetker, a.a.O., § 249, Rn 130 a.E. mwN in Fn 512; Palandt-Heinrichs, a.a.O., Vorb v § 249, Rn 87 mwN).
  • BGH, 01.10.1996 - VI ZR 10/96

    Umkehr der Beweislast hinsichtlich der Kausalität eines groben Behandlungsfehlers

    Anderes gilt lediglich im Falle der sog. Teilkausalität (vgl. Senat, Urt. v. 10. Juli 1959 - VI ZR 87/58 - LM § 27 (Ca) Nr. 11 unter II., v. 22. Oktober 1963 - VI ZR 187/62 VersR 1964, 49, 51 unter II. 3. b), BGH, Urt. v. 26. Mai 1952 - III ZR 73/51 - LM § 823 (C) Nr. 4), wenn das ärztliche Versagen und ein weiterer, der Behandlungsseite nicht zuzurechnender Umstand abgrenzbar zu einem Schaden geführt haben.
  • BGH, 29.09.1982 - IVa ZR 309/80

    Tätigkeit als Berater in Steuersachen für eine Gesellschaft mit beschränkter

    In der mündlichen Verhandlung vor dem Senat ist die Frage erörtert worden, ob der Beklagte damit den Einwand der hypothetischen Kausalität ("Reserveursache") erhebt, für den, wie allgemein anerkannt, der Schädiger beweispflichtig ist (BGHZ 8, 288; 10, 6, 12, 29, 207, 215; BGH Urteile vom 10. Juli 1959 - VI ZR 87/58; 21. September 1959 - VII ZR 67/59; 13. Oktober 1966 - II ZR 173/64 - 7. Juni 1968 - VI ZR 42/67 - 15. Oktober 1968 - VI ZR 226/67 - 7. Oktober 1980 - VI ZR 176/79 - VersR 1959, 811; 1960, 57; 1967, 130; 1968, 804; 1969, 43; 1981, 131; Alff BGB-RGRK 12. Aufl. Rdn. 23 vor § 249; Jauernig/Teichmann BGB 2. Aufl. Anm. VI 2 d vor § 249; Palandt/Heinrichs BGB Anm. 5 f bb, ee vor § 249; Staudinger/Medicus BGB 12. Aufl. § 249 Rdn. 102; von Caemmerer, Das Problem der überholenden Kausalität 1962 S. 19 ff).
  • BGH, 07.10.1980 - VI ZR 176/79

    Schuldhaft fortgesetzte Fehlinjektion

    Denn während die Ursächlichkeit der dem Beklagten vorgeworfenen Handlung für den Schaden nach allgemeinen Grundsätzen voll von der Klägerin zu beweisen ist, hat nach ganz herrschender Meinung der Beklagte die Behauptungen zu beweisen, auf die er den Einwand stützt, der Schaden wäre ohnehin aufgrund einer rechtlich beachtlichen Reserveursache eingetreten (BGH Urt. v. 10. Juli 1959 - VI ZR 87/58 - VersR 1959, 811; v. 13. Oktober 1966 - II ZR 173/64 - NJW 1967, 551; von Caemmerer, a.a.O. S. 19 ff; Deutsch, Haftungsrecht, 1. Band § 12 III 6 = S. 173; Medicus, a.a.O. Rz. 102; jeweils mit w. Nachw.).
  • OLG Braunschweig, 18.01.2007 - 1 U 24/06

    Arzt- bzw. Krankenhaushaftung: Verletzung des Selbstbestimmungsrechts eines

    Die Frage, ob eine operative Behandlung zu einem besseren Ergebnis geführt hätte oder nicht, betrifft nicht die Kausalität der tatsächlich durchgeführten konservativen Behandlung für den eingetretenen Schaden, sondern den hypothetischen Kausalverlauf im Falle des rechtmäßigen Alternativverhaltens, für den die Beklagten ebenfalls beweispflichtig sind (vgl. BGH NJW 2005, 1718, 1719. BGHZ 106, 153 [156] = BGH NJW 1989, 1538. VersR 1959, 811 [812]. VersR 1981, 677 [678]. NJW 1987, 1481 = VersR 1987, 667 [668]. VersR 1989, 289 [290]).
  • BGH, 17.10.1991 - I ZR 248/89

    Kündigung des Versicherungsvertretervertrages aus wichtigem Grund durch

    Der Vortrag der Beklagten, bei Beendigung des Händlervertrages zum 31. März 1988 wäre ebenfalls eine Abfindungssumme von der Klägerin zu zahlen gewesen, ist als Einwand des rechtmäßigen Alternativverhaltens zu werten, für dessen Voraussetzungen jedoch die Beklagte die Darlegungs- und Beweislast trägt (BGHZ 8, 288, 295 f.; BGH, Urt. v. 10.07.1959 - VII ZR 87/58, VersR 1959, 811, 812; vgl. auch Urt. v. 05.05.1988 - I ZR 151/86, GRUR 1988, 716 - Aufklärungspflicht gegenüber Verbänden).
  • OLG Naumburg, 20.12.2007 - 1 U 95/06

    Aufklärungspflicht bei alternativen Behandlungsmethoden - Blasensprung

    Die Beklagte verkennt, dass die Frage, ob eine Behandlungsalternative zu einem besseren Ergebnis geführt hätte, nicht die Kausalität der tatsächlich durchgeführten Entbindung für den eingetretenen Schaden, sondern einen hypothetischen Kausalverlauf im Falle des rechtmäßigen Alternativverhaltens betrifft, für den die Beklagte beweispflichtig ist (vgl. BGH, NJW 2005, 1718; BGHZ 106, 153, 156; VersR 1959, 811, 812; VersR 1987, 667, 668; VersR 1989, 289, 290).
  • BGH, 13.10.1966 - II ZR 173/64

    Anforderungen an Kausalitätsnachweis

    Das muß auch bei der Beweislast in den Fällen beachtet werden, in denen der hypothetische Verlauf rechtlich von Bedeutung ist (s. unter b): Der Geschädigte kann nicht die Beweislast dafür haben, daß der Schaden, für den jemand verantwortlich ist, ohne den schadenstiftenden Umstand und unabhängig von ihm nicht infolge eines anderen Umstandes ebenfalls eingetreten wäre (BGH VersR 1959, 811, 812).
  • BGH, 30.11.1971 - VI ZR 53/70

    Rechte des Schädigers bei Inanspruchnahme durch den Rentenversicherer aus

    Bleiben aber auch dann noch - und zwar selbst dann, wenn auf den spätesten möglichen Zeitpunkt und die für den Schädiger ungünstigste Höhe der Renten abgestellt wird - Zweifel, so gehen sie zu seinen Lasten (vgl. Senatsurteil vom 10. Juli 1959 - VI ZR 87/58 - LM BGB § 276 [Ca] Nr. 11 = VersR 1959, 811 und vom 15. Oktober 1968 - VI ZR 226/67 - VersR 1969, 43).
  • OLG Frankfurt, 07.07.1983 - 1 U 192/82

    Auswirkungen ener Verletzungshandlung; Bereits vorhandene Krankheitsanlage ;

  • OLG Stuttgart, 01.12.1994 - 14 U 48/93

    Arzthaftung bei verkannter Pflicht zur therapeutischen Aufklärung

  • BGH, 10.05.1966 - VI ZR 243/64

    Deliktsrechtlicher Haftungsumfang bei Vorschädigung des Geschädigten; Kausalität

  • BGH, 08.12.1976 - I ZR 59/75

    Schadensersatzansprüche des Handelsvertreters bei Kündigung des Vertrages durch

  • OLG Oldenburg, 16.01.1987 - 6 U 71/86

    Ersatz eines materiellen Schadens als Folge einer Meniskusoperation; Aufklärung

  • BGH, 29.05.1969 - III ZR 143/67

    Anspruch auf Ersatz eines Unfallschadens; Ersatz von Verdienstausfall;

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