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   BFH, 28.10.1958 - VII 185/57 U   

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BFH, 28.10.1958 - VII 185/57 U (https://dejure.org/1958,165)
BFH, Entscheidung vom 28.10.1958 - VII 185/57 U (https://dejure.org/1958,165)
BFH, Entscheidung vom 28. Januar 1958 - VII 185/57 U (https://dejure.org/1958,165)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Nachforderung von Eingangsabgaben im Zollverfahren - Grundsatz der Selbstbindung der Verwaltung - Vorliegen eines Ermessensmißbrauchs

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 68, 27
  • DB 1958, 1409
  • BStBl III 1959, 11
 
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Wird zitiert von ... (28)

  • BFH, 27.05.2020 - III R 45/19

    Billigkeitserlass bei Kindergeldrückforderung

    Dies setzt aber regelmäßig voraus, dass die Rückforderung nicht auf vom Rückzahlungsschuldner zu vertretende Umstände zurückzuführen ist (vgl. BFH-Urteil vom 28.10.1958 - VII 185/57 U, BFHE 68, 27, BStBl III 1959, 11).
  • BFH, 17.06.2004 - IV R 9/02

    Offenbare Unrichtigkeit i.S. von § 129 AO

    Doch darf die unrichtige Festsetzung auch nicht ganz oder doch zum überwiegenden Teil auf Umstände zurückzuführen sein, die der Steuerpflichtige zu vertreten hat (BFH-Urteile vom 28. Oktober 1958 VII 185/57 U, BFHE 68, 27, BStBl III 1959, 11, und vom 18. Juni 1964 V 175/61, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung --HFR-- 1965, 183).

    Unter besonderen Umständen kann auch ein Verhalten der Behörde einen sachlichen Billigkeitsgrund darstellen (BFH-Urteil vom 8. August 1975 III R 29/74, BFHE 117, 412, BStBl II 1976, 359); das setzt freilich voraus, dass den Steuerpflichtigen kein eigenes Verschulden trifft (BFH-Urteile in BFHE 68, 27, BStBl III 1959, 11, und in HFR 1965, 183).

    Doch müssen die Kläger nach der Rechtsprechung (vgl. BFH-Urteile in BFHE 68, 27, BStBl III 1959, 11, und in HFR 1965, 183) auch im Rahmen eines Billigkeitsverfahrens für eigenes sowie für grobes Verschulden ihres steuerlichen Beraters einstehen.

  • BFH, 26.10.1972 - I R 125/70

    Nichtanrechnung der im Ausland gezahlten Steuern wegen fehlender

    Dies ist der Fall, soweit nach dem erklärten oder mutmaßlichen Willen des Gesetzgebers angenommen werden kann, daß der Gesetzgeber die im Billigkeitswege zu entscheidende Frage -- hätte er sie geregelt -- im Sinne des beabsichtigten Erlasses entschieden haben würde (Urteil des BFH VII 185/57 U vom 28. Oktober 1958, BFHE 68, 27, BStBl III 1959, 11).
  • BFH, 09.01.1997 - IV R 5/96

    Billigkeitsmaßnahme trotz Rücknahme der wegen Verfassungswidrigkeit erhobenen

    Zur Beantwortung der Frage, ob während der Zeit bis zum Inkrafttreten des StÄndG 1992 die Voraussetzungen für einen Erlaß wegen sachlicher Unbilligkeit vorlagen, war zu untersuchen, ob der Gesetzgeber nach seinem erklärten oder mutmaßlichen Willen die im Billigkeitswege zu entscheidende Frage, hätte er sie geregelt, im Sinne der beantragten Billigkeitsmaßnahme entschieden hätte (BFH-Entscheidungen vom 28. Oktober 1958 VII 185/57 U, BFHE 68, 27, BStBl III 1959, 11; vom 26. Oktober 1972 I R 125/70, BFHE 108, 146, BStBl II 1973, 271; vom 9. Februar 1987 IV B 53/86, BFH/NV 1987, 488; Kühn/Hofmann, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 227 AO 1977 Anm. 4 a).
  • FG München, 11.11.2008 - 13 K 1418/07

    Änderung einer bestandskräftigen Steuerfestsetzung im Billigkeitsverfahren

    Doch darf die unrichtige Festsetzung auch nicht ganz oder doch zum überwiegenden Teil auf Umstände zurückzuführen sein, die der Steuerpflichtige zu vertreten hat (vgl. BFH-Urteile vom 28. Oktober 1958 VII 185/57 U, BStBl III 1959, 11, und vom 18. Juni 1964 V 175/61, HFR 1965, 183).

    Auch soweit die Klägerin vorträgt, dass der damalige Prozessbevollmächtigte durch seine Klagerücknahme die unzutreffende Steuerfestsetzung verschuldet hat, führt dieses Argument nicht zu einer sachlichen Unbilligkeit der Steuerfestsetzung, denn die Klägerin muss nach der ständigen BFH-Rechtsprechung (vgl. BFH-Urteile in BStBl III 1959, 11, und in HFR 1965, 183 und später in BFH/NV 2004, 1505 unter 3.a der Entscheidungsgründe) auch im Rahmen eines Billigkeitsverfahrens für eigenes sowie für grobes Verschulden ihres steuerlichen Beraters einstehen.

  • BFH, 17.12.1958 - VII 207/57 U

    Versehentliche Abfertigung im Zollvormerkverfahren zu einem nicht bestehenden

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (vgl. Urteile VII 185/57 U vom 28. Oktober 1958 - Bundessteuerblatt (BStBl) 1959 III S. 11 - und VII 130/56 U vom gleichen Tage - BStBl 1959 III S. 16-) finden die Grundsätze von Treu und Glauben auch auf dem Gebiete des Zollrechts Anwendung.

    Es ergeben sich aber dabei, insbesondere auf dem Gebiet der Nachforderung von Eingangsabgaben nach § 223 AO, ebenso wie für die der Anwendung von Treu und Glauben in mancher Hinsicht nahestehenden Billigkeitsmaßnahmen nach § 131 AO aus der besonderen Natur des Zollrechts gewisse Einschränkungen, auf die in dem bereits erwähnten Urteil VII 185/57 U ausführlich eingegangen ist.

  • FG Berlin-Brandenburg, 22.08.2012 - 3 K 3318/07

    Grundsteuer 1996

    In letztgenannten Fällen ist demgemäß der Erlass von der Wirtschaftslage des Grundeigentümers unabhängig (grundlegend: BFH, Urteil vom 28. Oktober 1958, VII 185/57 U, BStBl III 1958, 11; Troll/Eisele, Grundsteuergesetz, 8. Aufl., § 33 Anm. 6, S. 441).
  • BFH, 09.02.1972 - II R 99/70

    Unbilligkeit - Besteuerungstatbestand - Wertungen des Gesetzgebers -

    Der Standpunkt der OFD würde also -- entgegen einer ständigen Rechtsprechung des BFH (vgl. Urteile VII 185/57 U vom 28. Oktober 1958, BFH 68, 27, BStBl III 1959, 11; IV 51/59 vom 13. Oktober 1960, HFR 1961, 82; I 100/60 S vom 1. August 1961, BFH 74, 144, BStBl III 1962, 55; I 321/62 vom 14. Oktober 1964, HFR 1965, 129; II 112/65 vom 19. November 1968, BFH 94, 156 [159], BStBl II 1969, 92) -- zunächst darauf hinauslaufen, daß eine unbillige Härte im Sinne des § 131 Abs. 1 Satz 1 AO allenfalls in solchen Umständen gefunden werden könnte, die in der Person des jeweiligen Steuerpflichtigen liegen.
  • FG Baden-Württemberg, 24.04.2007 - 4 K 225/05

    Keine sachliche Unbilligkeit bei Verlust der Förderung nach § 10e EStG wegen

    Dies setzt voraus, dass die Besteuerung nach dem Gesetz zu einem vom Gesetzgeber offensichtlich nicht gewollten Ergebnis führt (BFH-Urteil vom 24. September 1976 I R 41/75, BFH BStBl II 1977, 127) und der Gesetzgeber die im Billigkeitsweg zu entscheidende Frage, hätte er sie geregelt, im Sinne der Billigkeitsmaßnahme entschieden hätte (Beschluss des Bundesverfassungsgerichts - BVerfG - vom 5. April 1978 1 BvR 117/73, BStBl II 1978, 441; BFH-Urteile vom 28. Oktober 1958 VII 185/57U, BStBl III 1959, 11; vom 29. April 1970 I R 105/68, BStBl II 1970, 607; vom 26. Oktober 1972 I R 125/70, a.a.O. und vom 13. Mai 1998 II R 98/97, BFH/NV 1998, 1376).
  • BFH, 08.05.1962 - VII 51/61 S

    Voraussetzungen der steuergerichtlichen Nachprüfung

    Diese Auffassung entspricht der vom Bundesfinanzhof, insbesondere auch vom erkennenden Senat seither bei der Überprüfung von Entscheidungen nach § 131 AO geübten ständigen Rechtsprechung (vgl. z.B. V z 181/57 U vom 27. März 1958, BStBl 1958 III S. 248, Slg. Bd. 66 S. 647, und die dort zitierte Rechtsprechung; VII 185/57 U vom 28. Oktober 1958, BStBl 1959 III S. 11, Slg. Bd. 58 S. 27; VII 69/59 U vom 3. Februar 1960, BStBl 1960 III S. 184, Slg. Bd. 70 S. 492; IV 204/58 vom 31. März 1960, Steuerrechtsprechung in Karteiform - StRK -, Rechtsspruch 41 zu § 131 AO neu; IV 51/59 vom 13. Oktober 1960, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1961 Nr. 83; ferner VI 130/59 vom 24. Juni 1960, StRK, Rechtsspruch 35 a.a.O., sowie VII 105/60 vom 25. Januar 1961 und VII 126/60 vom 1. Februar 1961, HFR 1961 Nrn. 84 und 97, und schließlich noch IV 126/60 U vom 2. März 1961, BStBl 1961 III S. 288, Slg. Bd. 73 S. 53, sowie V 314/58 vom 27. April 1961, StRK, Rechtsspruch 53 zu § 131 AO neu).
  • BVerwG, 04.12.1970 - VII C 127.66

    Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen eines Grundsteuerbescheids hinsichtlich der

  • BFH, 30.03.1971 - VII R 38/68

    Nachforderung von Eingangsabgaben - Vertrauensschutz des Steuerpflichtigen - Treu

  • BFH, 29.04.1970 - I R 105/68

    Unbillige Härte - Gesellschaftern von Personengesellschaften -

  • BFH, 01.08.1961 - I 100/60 S

    Zustimmung des Bundesministers zu Billigkeitsmaßnahmen wegen unbilliger Härte aus

  • BFH, 12.03.1985 - VII R 91/82

    Voraussetzungen der Eingangsabgabenfreiheit eines Schiffes

  • BFH, 23.07.1968 - VII 37/65

    Einzig zugelassenes Mittel für den Nachweis der für die Anwendung des

  • BFH, 07.12.1960 - VII 104/60 U

    Vorliegen eines Ermessensmissbrauchs bei der Ablehnung der Berichtigung eines

  • BVerwG, 01.10.1971 - VII B 100.68
  • BFH, 19.01.1966 - VII 153/61

    Auslegung des Begriffs charakterbestimmender Bestandteil einer zusammengesetzten

  • BFH, 20.11.1964 - III 74/60 U

    Erlangung eines subjektiven Rechts durch eine Verwaltungsanordnung - Verstoß

  • BFH, 30.08.1963 - III 112/60 U

    Ablehnung eines Antrages auf Billigkeitserlaß bei rückwirkender Umstellung einer

  • FG München, 04.04.2001 - 3 K 5103/99

    Verwendung von Alkohol zur Arzneimittelherstellung; Erlass i. S. Branntweinsteuer

  • BFH, 25.02.1970 - I 192/65

    DBA - Doppelte Heranziehung von Einkünften - Anrechnung der Einkommensteuer -

  • BFH, 25.07.1967 - II 46/64

    Voraussetzungen für die Annahme einer sachlichen Härte

  • BFH, 06.04.1960 - VII 15/60 U

    Vertrauensschutz bei der Rücknahme einer begünstigenden Verfügung aus sachlich

  • BFH, 09.03.1960 - VII 67/59 U

    Versagung der Zulassung als allgemeiner Steuerbürge - Wichtige Gründe für eine

  • BFH, 10.07.1962 - VII 93/61 U

    Material für die Rechtsfindung bei der Überprüfung von Entscheidungen der

  • BFH, 03.02.1960 - VII 69/59 U

    Inanspruchnahme des Begleitscheinnehmers als Haftenden - Abgabenerlass aus

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