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Rechtsprechung
   BFH, 02.12.1969 - VII B 58/69   

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BFH, 02.12.1969 - VII B 58/69 (https://dejure.org/1969,781)
BFH, Entscheidung vom 02.12.1969 - VII B 58/69 (https://dejure.org/1969,781)
BFH, Entscheidung vom 02. Dezember 1969 - VII B 58/69 (https://dejure.org/1969,781)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Bevollmächtigter - Verwaltungsverfahren - Vorverfahren - Gebühren - Erstattungsfähigkeit

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 97, 512
  • NJW 1970, 1567
  • DB 1970, 668
  • BStBl II 1970, 219
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 13.04.2006 - 1 O 5/06

    Streitwert; Beschwerde; Einzelrichter; Beschwerdesumme; Abänderung von Amts

    Sie trifft - wie sich aus § 13 Abs. 2 BRAGO ergibt, lediglich eine Regelung über den Umfang der Gebührenforderung, die der Auftraggeber als Kostenschuldner an den Rechtsanwalt zu begleichen hat (vgl. BFH, Urt. v. 02.12.1969 - VIIB 58/69 -, NJW 1970, 1567; OVG Münster, Beschl. v. 11.03.1998 - 19 A 955/98 -, DÖV 1998, 654; VG Dessau, Urt. v. 11.12.2002 -1 A 622/01 DE, 1 A 622/01 -, NVwZ-RR 2003, 908; jeweils zitiert nach juris).

    Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass zur Berechnung der Rechtsanwaltsgebühr in allen Fällen, in denen - wie hier - dem Vorverfahren unter Beteiligung desselben Rechtsanwalts ein (Ausgangs-) Verwaltungsverfahren vorangegangen ist, die - mit Blick auf § 119 Abs. 1 BRAGO - jeweils einheitlich entstandene Geschäftsgebühr gemäß § 118 Abs. 1 Nr. 1 BRAGO aufgeteilt werden muss (vgl. BFH, Urt. v. 02.12.1969 - VIIB 58/69 -, NJW 1970, 1567; FG Köln, Urt. v. 11.07.2005 -10 Ko 6247/04 -, EFG 2005, 1645; Nds FG, Beschl. v. 28.04.1998 - IX 11/97 Ko; LSG Stuttgart, Urt. v. 07.06.1982 - L 11 Vs 2379/81 - VG Dessau, Urt. v. 11.12.2002 -1 A 622/01 DE, 1 A 622/01 -, NVwZ-RR 2003, 908 mit umfangreichen weiteren Nachweisen; jeweils zitiert nach juris).

    Erstattungsfähig als Kosten des Vorverfahrens im Sinne des § 80 Abs. 2 VwVfG M-V ist nur der Teil der einheitlichen Geschäftsgebühr, die auf das Vorverfahren entfällt, also nur der Teil der Gebühr, um den sich diese durch die Tätigkeit des Bevollmächtigten im Widerspruchsverfahren erhöht hat (vgl. BFH, Urt. v. 02.12.1969 - VIIB 58/69 -, NJW 1970, 1567; FG Köln, Urt. v. 11.07.2005 -10 Ko 6247/04 -, EFG 2005, 1645, m.w.N.; LSG Stuttgart, Urt. v. 07.06.1982 - L 11 Vs 2379/81 - jeweils zitiert nach juris).

    Da der Bevollmächtigte für die Tätigkeit im (Ausgangs-)Verwaltungsverfahren nach § 118 BRAGO in jedem Fall 5/10 einer Gebühr verlangen kann (vgl. FG Köln, Urt. v. 11.07.2005 - 10 Ko 6247/04 -, EFG 2005, 1645; BFH, Urt. v. 02.12.1969 - VII B 58/69 -, NJW 1970, 1567; jeweils zitiert nach juris), verbliebe nach Maßgabe der in der Gebührenrechnung der Prozessbevollmächtigten der Klägerin zugrunde gelegten 8/10 Gebühr nur eine 3/10 Gebühr, die auf die Tätigkeit im Widerspruchsverfahren entfiele.

  • VG Dessau, 11.12.2002 - 1 A 622/01

    Bestimmung der örtlichen Zuständigkeit eines Verwaltungsgerichts; Bindungswirkung

    Dies hat notwendig Auswirkungen auf die Festsetzung der Gebühren nach § 118 BRAGO: Mit der herrschenden Auffassung in der Rechtsprechung und der überwiegenden Ansicht in der Literatur geht die Kammer deshalb davon aus, dass zur Berechnung der Rechtsanwaltsgebühr in allen Fällen, in denen - wie hier - dem Vorverfahren unter Beteiligung desselben Rechtsanwalts ein Verwaltungsverfahren vorangegangen ist, die jeweils einheitlich entstandene Gebühr aufgeteilt werden muss (st. Rspr. der Finanzgerichte seit BFH, Beschluss vom 02. Dezember 1969 - VII B 58/69 -, NJW 1970, 1567 f.; FG Nürnberg, Beschluss vom 22. Juni 1978 - VI 86/78 - darüber hinaus LSG Baden-Württ., Urteil vom 07. Juni 1982 - 11 Vs 2379/81 - VG Magdeburg, Beschluss vom 03. Juli 2001 - 5 A 93/99 MD - Hartmann, Kostengesetze, 32. Aufl. 2003, BRAGO,§ 119 Rdnr. 16; Hansens, BRAGO, Kommentar, 1995, § 119 Rdnr. 27; Brandis, in: Tipke/Kruse, Abgabenordnung/Finanzgerichtsordnung, Kommentar, § 139 FGO Rdnr. 141; Pietzner/Ronellenfitsch, Das Assessorexamen im öffentlichen Recht, 10. Aufl., § 46 Rdnr. 17; a.A. Lappe, in: v.Eicken/Lappe/Madert, Die Kostenfestsetzung, 17. Aufl., Rdnr. D 189; Kaiser, DStR 1968, 438).

    Denn diese Regelung hat nur für die Gebührenforderung des Bevollmächtigten, nicht aber für die Frage Bedeutung, in welchem Maße die geforderten Gebühren zu erstatten sind (BFH, Beschluss vom 02. Dezember 1969, a.a.O.).

    Dies schließt aber nicht aus, dass sich die Gebühren durch die weitere Tätigkeit des Bevollmächtigten im Widerspruchsverfahren erhöhen können, was etwa dann der Fall ist, wenn im Ausgangsverfahren noch nicht die Höchstgebühr entstanden ist und der Umfang der Tätigkeit des Bevollmächtigten durch sein fortgesetztes Tätigwerden im Widerspruchsverfahren erweitert wird (BFH, Beschluss vom 02. Dezember 1969, a.a.O.).

    Letzterer muss sich erst im Vorverfahren in die streitige Angelegenheit einarbeiten, während der Bevollmächtigte, der bereits im Verwaltungsverfahren eingeschaltet war, sich bereits mit der streitigen Angelegenheit vertraut gemacht hat (vgl. BFH, Beschluss vom 02. Dezember 1969, a.a.O.).

  • FG Köln, 28.06.2007 - 10 Ko 715/07

    Abzugsfähigkeit von Vorsteuerbeträgen aus einem errichteten Neubau von der

    Deshalb ist nur der Teil der Geschäftsgebühr erstattungsfähig, um den sich diese Gebühr durch die Tätigkeit des Bevollmächtigten im Einspruchsverfahren erhöht hat (BFH-Beschlüsse vom 11. Mai 1976 VII B 37/75, BFHE 119, 19, BStBl II 1976, 570, vom 2. Dezember 1969 VII B 58/69, BFHE 97, 512, BStBl II 1970, 219, vom 22. Dezember 1969 VII B 64/67, BFH 98, 129, BStBl II 1970, 326).

    Er kann von seinen Auftraggebern auch den Teil der entstandenen Gebühren fordern, der nicht erstattet wird (BFH-Beschluss vom 2. Dezember 1969 VII B 58/69, BFHE 97, 512, BStBl II 1970, 219).

    Weniger als 5/10 einer Gebühr können nach § 118 BRAGebO durch die Tätigkeit im Verwaltungsverfahren nicht entstehen (BFH-Beschluss vom 2. Dezember 1969 VII B 58/69, BFHE 97, 512, BStBl II 1970, 219; der BFH hielt im zu entscheidenden Fall insgesamt 8/10 der Gebühr für die gesamte Tätigkeit des Bevollmächtigten im Verwaltungs- und Vorverfahren für angemessen, mit der Folge, dass auf das Vorverfahren nur 3/10 der Gebühr entfielen und erstattungsfähig waren; ferner BFH-Beschlüsse vom 11. Mai 1976 VII B 37/75, BFHE 119, 19, BStBl II 1976, 570, vom 22. Dezember 1969 VII B 64/67, BFH 98, 129, BStBl II 1970, 326), sodass in den Fällen, in denen der Gegenstandswert des Verwaltungsverfahrens und der Gegenstandswert des anschließenden Einspruchsverfahrens gleich sind, der auf das Vorverfahren entfallende Anteil der Geschäftsgebühr maximal mit 5/10 der vollen Gebühr bemessen werden kann.

  • FG Münster, 30.08.2010 - 11 Ko 1820/09

    Streitwert nach Insolvenz

    Nach BFH - VII B 58/69 (Urteil vom 02.12.1996, BStBl II 1970, 219) entfalle hierbei auf das Veranlagungsverfahren mindestens eine 5/10 Gebühr, so dass für die Tätigkeit im Einspruchsverfahren maximal noch 5/10 verbleiben würden.

    Nach der Rechtsprechung des BFH (vgl. Urteil vom 02.12.1969 - VII B 58/69, BStBl II 1970, 219) entfällt dabei auf das Veranlagungsverfahren mindestens eine 5/10 Gebühr, so dass für die Tätigkeit im Einspruchsverfahren maximal noch 5/10 verbleiben.

  • FG Köln, 11.07.2005 - 10 Ko 6247/04

    Höhe der Bevollmächtigtengebühr bei Tätigkeit im Veranlagungs- und

    Erstattungsfähig ist jedoch nach § 139 Abs. 1 und Abs. 3 Satz 3 FGO nur der Teil der einheitlichen Geschäftsgebühr, die auf das Verfahren über den außergerichtlichen Rechtsbehelf entfällt, also nur der Teil der Gebühr, um den diese sich durch die Tätigkeit des Bevollmächtigten im Einspruchsverfahren erhöht hat (BFH-Beschlüsse vom 11. Mai 1976 VII B 37/75, BFHE 119, 19, BStBl II 1976, 570, vom 2. Dezember 1969 VII B 58/69, BFHE 97, 512, BStBl II 1970, 219, vom 22. Dezember 1969 VII B 64/67, BFH 98, 129, BStBl II 1970, 326).

    Weniger als 5/10 einer Gebühr können nach § 118 BRAGebO durch die Tätigkeit im Verwaltungsverfahren nicht entstehen (BFH-Beschluss vom 2. Dezember 1969 VII B 58/69, BFHE 97, 512, BStBl II 1970, 219; der BFH hielt im zu entscheidenden Fall insgesamt 8/10 der Gebühr für die gesamte Tätigkeit des Bevollmächtigten im Verwaltungs- und Vorverfahren für angemessen, sodass auf das Vorverfahren 3/10 entfielen und erstattungsfähig waren; ferner BFH-Beschlüsse vom 11. Mai 1976 VII B 37/75, BFHE 119, 19, BStBl II 1976, 570, vom 22. Dezember 1969 VII B 64/67, BFH 98, 129, BStBl II 1970, 326).

  • FG Köln, 15.08.2005 - 10 Ko 6247/04

    Ausgestaltung der Berechnung des Vergütungsanspruchs eines Rechtsanwalts für

    Erstattungsfähig ist jedoch nach § 139 Abs. 1 und Abs. 3 Satz 3 FGO nur der Teil der einheitlichen Geschäftsgebühr, die auf das Verfahren über den außergerichtlichen Rechtsbehelf entfällt, also nur der Teil der Gebühr, um den diese sich durch die Tätigkeit des Bevollmächtigten im Einspruchsverfahren erhöht hat (BFH-Beschlüsse vom 11. Mai 1976 VII B 37/75, BFHE 119, 19, BStBl II 1976, 570, vom 2. Dezember 1969 VII B 58/69, BFHE 97, 512, BStBl II 1970, 219, vom 22. Dezember 1969 VII B 64/67, BFH 98, 129, BStBl II 1970, 326).

    Weniger als 5/10 einer Gebühr können nach § 118 BRAGebO durch die Tätigkeit im Verwaltungsverfahren nicht entstehen (BFH-Beschluss vom 2. Dezember 1969 VII B 58/69, BFHE 97, 512, BStBl II 1970, 219; der BFH hielt im zu entscheidenden Fall insgesamt 8/10 der Gebühr für die gesamte Tätigkeit des Bevollmächtigten im Verwaltungs- und Vorverfahren für angemessen, sodass auf das Vorverfahren 3/10 entfielen und erstattungsfähig waren; ferner BFH-Beschlüsse vom 11. Mai 1976 VII B 37/75, BFHE 119, 19, BStBl II 1976, 570, vom 22. Dezember 1969 VII B 64/67, BFH 98, 129, BStBl II 1970, 326).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.09.2006 - 12 E 1018/05
    vgl. BVerwG, Urteil vom 5. Oktober 2004 - 7 C 7.04 -, NVwZ-RR 2005, 143; BFH, Urteil vom 2. Dezember 1969 - VII B 58.69 -, BFHE 97, 512; Beschluss vom 11. Mai 1976 - VII B 37/75 -, BFHE 119, 19.
  • BFH, 11.05.1976 - VII B 37/75

    Beschwerdeschrift - Rechtsmittelfrist - Einwurf in den Briefkasten des

    Da nach § 139 Abs. 1 FGO zu den Kosten im Sinne des Dritten Teils der Finanzgerichtsordnung nur die Kosten des Vorverfahrens, nicht aber die Kosten des vorangegangenen Verwaltungsverfahrens gehören, ist deshalb in diesem Falle nur der Teil der Geschäftsgebühr erstattungsfähig, um den sich diese Gebühr durch die Tätigkeit des Bevollmächtigten im Einspruchsverfahren erhöht hat (vgl. BFH-Beschluß vom 2. Dezember 1969 VII B 58/69, BFHE 97, 512, BStBl II 1970, 219).
  • BFH, 22.12.1969 - VII B 64/67

    Kosten des Vorverfahrens - Erstattungsfähige Gebühren - Rechtsanwalt -

    Da nach § 139 Abs. 1 FGO zu den Kosten im Sinne des dritten Teils der FGO nur die Kosten des Vorverfahrens, nicht aber die Kosten des vorangegangenen Verwaltungsverfahrens gehören, ist deshalb in diesem Falle nur der Teil der Geschäftsgebühr erstattungsfähig, um den sich diese Gebühr durch die Tätigkeit des Rechtsanwalts im Einspruchsverfahren erhöht hat (vgl. den Beschluß des BFH VII B 58/69 vom 2. Dezember 1969, BStBl II 1970, 219).
  • FG Köln, 04.05.1999 - 10 KO 7601/98

    Kostenerstattung von Privatgutachten wegen Notwendigkeit im Vorverfahren;

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Rechtsprechung
   BVerwG, 24.04.1970 - VII B 58.69   

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https://dejure.org/1970,2230
BVerwG, 24.04.1970 - VII B 58.69 (https://dejure.org/1970,2230)
BVerwG, Entscheidung vom 24.04.1970 - VII B 58.69 (https://dejure.org/1970,2230)
BVerwG, Entscheidung vom 24. April 1970 - VII B 58.69 (https://dejure.org/1970,2230)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • VGH Baden-Württemberg, 29.07.1998 - 9 S 1763/97

    Verfassungswidrigkeit der nach UniG BW § 120a erhobenen Rückmeldegebühr wegen

    Hinzu kommt jedoch in materiell-rechtlicher Hinsicht, daß die Bemessung der Rückmeldegebühr den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit in der Ausprägung verletzt, die er für das Gebührenrecht im Äquivalenzprinzip gefunden hat (vgl. BVerfGE 20, 257 (269f.); 83, 363 (392); BVerwGE 26, 305 (309); Beschluß vom 24.04.1970 - VII B 58.69 - und Urteil vom 26.02.1988 - 7 C 34.87 -, Buchholz 401.84 Benutzungsgebühren Nrn. 11 und 61).
  • BVerwG, 18.04.1975 - VII C 41.73

    Vereinbarkeit der öffentlichen Bekanntmachung von Ortsrecht durch Offenlegung mit

    Es gilt nur, wenn und soweit es gesetzlich vorgeschrieben ist (vgl. BVerwGE 12, 162 [BVerwG 24.03.1961 - VII C 106/60] [166 f.] und 13, 214 [222]; Urteil vom 10. Oktober 1969 - BVerwG VII C 104.65 - [VRspr. 21, 273/276 f.]; Beschluß vom 24. April 1970 - BVerwG VII B 58.69 - [Buchholz 401.84 Benutzungsgebühren Nr. 11]).
  • BGH, 26.11.1975 - VIII ZR 164/74

    Verpflichtung zur Einräumung von Preisvergünstigungen an Großabnehmer in der

    So hat die Rechtsprechung etwa bei der Berechnung von Kanalbenutzungs gebühren es grundsätzlich nicht als eine Verletzung des Gleichheitssatzes angesehen, wenn die Gemeinde trotz eintretender Kostendegression die Gewährung eines Mengenrabattes an Großabnehmer ablehnt (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 24. April 1970 BVerwG VII B 58.69 und vom 25. Februar 1972 - BVerwG VII B 92/70, abgedruckt bei Buchholz, Sammel- und Nachschlagewerk der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, 401/84 Nr. 11 und 13; OVG Münster, Gemeindetag 1971 S. 30, 33).
  • BVerwG, 25.02.1972 - VII B 92.70

    Heilung eines Gebührenbescheides durch den rückwirkenden Erlaß einer

    Eine solche Gebührendegression könnte die Klägerin nach der Rechtsprechung des Senats (Beschluß vom 24. April 1970 - BVerwG VII B 58.69 -) weder unter dem Gesichtspunkt des Äquivalenzprinzips noch des Gleichheitssatzes verlangen.
  • BVerwG, 07.02.1989 - 8 B 129.88

    Baugesetz - Entwässerungsgebühr - Gebührensätze - Sperrwirkung

    Dort läßt vielmehr das sog. Kostendeckungsprinzip, das zudem, wenn es eingreifen soll, gesetzlich vorgeschrieben sein muß (Beschluß vom 24. April 1970 - BVerwG VII B 58.69 - Buchholz 401.84 Benutzungsgebühren Nr. 11 S. 22 m.weit. Nachw.), der Gebührenausgestaltung einen gewissen (Einschätzungs-)Spielraum.
  • VGH Baden-Württemberg, 29.07.1998 - 9 S 3093/97

    VGH hält Rückmeldegebühren für verfassungswidrig

    Hinzu kommt jedoch in materiell-rechtlicher Hinsicht, daß die Bemessung der Rückmeldegebühr den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit in der Ausprägung verletzt, die er für das Gebührenrecht im Äquivalenzprinzip gefunden hat (vgl. BVerfGE 20, 257 , 83, 363 - BVerwGE 26, 305 - Beschluß vom 20.04.1970 - VII B 58.69 - und Urteil vom 26.02.1988 - 7 C 34.87 -, Buchholz 401.84 Benutzungsgebühren Nrn. 1 und 61).
  • BVerwG, 12.05.1992 - 1 C 3.89

    Schornsteinfegergesetz - Gebühren - Bezirksschornsteinfergermeister -

    Das Kostendeckungsprinzip gehört nicht zum Wesen der Gebühr; es gilt vielmehr nur, wenn und soweit es gesetzlich vorgeschrieben ist (vgl. z.B. Beschluß vom 7. Februar 1989 - BVerwG 8 B 129.88 - Buchholz 406.11 § 128 BBauG Nr. 40; Beschluß vom 24. April 1970 - BVerwG 7 B 58.69 - Buchholz 401.84 Benutzungsgebühren Nr. 11).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.09.2006 - 12 E 1018/05
    vgl. BVerwG, Urteil vom 5. Oktober 2004 - 7 C 7.04 -, NVwZ-RR 2005, 143; BFH, Urteil vom 2. Dezember 1969 - VII B 58.69 -, BFHE 97, 512; Beschluss vom 11. Mai 1976 - VII B 37/75 -, BFHE 119, 19.
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