Rechtsprechung
   BFH, 14.07.1987 - VII R 116/86   

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https://dejure.org/1987,1332
BFH, 14.07.1987 - VII R 116/86 (https://dejure.org/1987,1332)
BFH, Entscheidung vom 14.07.1987 - VII R 116/86 (https://dejure.org/1987,1332)
BFH, Entscheidung vom 14. Juli 1987 - VII R 116/86 (https://dejure.org/1987,1332)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    FGO § 33; ZPO §§ 835, 836

  • Wolters Kluwer

    Finanzamt - Vollsteckung - Drittschuldner - Einziehung - Umsatzsteuer - Erstattungsanspruch

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Finanzrechtsweg bei Klage eines Vollstreckungsgläubigers gegen Finanzamt als Drittschuldner

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 150, 396
  • NJW 1988, 1407
  • ZIP 1987, 1615
  • BB 1987, 2292
  • BStBl II 1987, 863
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • LG München II, 28.08.2019 - 2 T 3052/19

    Unzulässigkeit der Zwangsvollstreckung

    Entsprechend dem Grundsatz der Sachnähe hat der Pfändungsgläubiger seine Leistungsklage gegen den Träger öffentlicher Gewalt als Drittschuldner (zB Finanzamt bei Pfändung eines Steuerguthabens) auf dem Rechtsweg zu verfolgen, der für den gepfändeten Anspruch eröffnet ist (BFH NJW 88, 1407; BSG NJW 99, 895 = MDR 98, 1304 - auch bei Klageänderung; VGH Kassel NJW 92, 1253; Stuttgart OLGR 99, 242).
  • BFH, 01.06.1989 - V R 1/84

    Wie pfändet man Steuererstattungsansprüche?

    Das FG hat zu Recht angenommen, daß für den vorliegenden Rechtsstreit der Finanzrechtsweg gegeben ist (vgl. BFH-Urteil vom 14. Juli 1987 VII R 116/86, BFHE 150, 396, BStBl II 1987, 863).
  • BFH, 18.08.1998 - VII R 114/97

    Keine Antragsveranlagung durch Pfändungsgläubiger

    Von der Rechtsposition des Schuldners wird somit auch zivilrechtlich lediglich die Erfüllungszuständigkeit abgespalten und auf den Gläubiger übertragen (BFH-Urteile vom 14. Juli 1987 VII R 116/86, BFHE 150, 396, BStBl II 1987, 863; in BFHE 160, 128, BStBl II 1990, 520, 521; Hartmann in Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, Zivilprozeßordnung, 56. Aufl., § 835 Rz. 6).
  • BFH, 29.02.2000 - VII R 109/98

    Kein Veranlagungswahlrecht für Pfändungsgläubiger

    Dem steht nicht entgegen, dass zwischen der Klägerin und dem FA durch die Pfändung und Überweisung kein Steuerschuldverhältnis entstanden und der Pfändungsgläubiger am Steuerfestsetzungsverfahren des Vollstreckungsschuldners nicht beteiligt ist (ausführlich dazu siehe Senatsurteil in BFHE 187, 1, BStBl II 1999, 84 unter II. 1. der Gründe) und dass hier eine auch den Umfang der Rechtswirkungen des § 836 Abs. 1 und Abs. 3 ZPO berührende Vorfrage, nämlich ob sich aus dieser Vorschrift die Berechtigung des Pfändungsgläubigers ergibt, zur Durchsetzung seines Anspruchs auch die Einkommensteuerveranlagung für den Vollstreckungsschuldner zu beantragen, zu entscheiden ist (vgl. dazu BFH-Urteil vom 14. Juli 1987 VII R 116/86, BFHE 150, 396, BStBl II 1987, 863, 864).
  • BFH, 01.03.1990 - VII R 103/88

    1. Zur Rückforderung einer durch das FA nach Pfändung und Überweisung irrtümlich

    Von der Rechtsposition des Schuldners wird lediglich die Erfüllungszuständigkeit abgespalten und auf den Gläubiger übertragen (BFH-Urteil vom 14. Juli 1987 VII R 116/86, BFHE 150, 396, BStBl II 1987, 863).
  • BFH, 29.06.1993 - VI B 108/92

    Kein Finanzrechtsweg für Klage des Arbeitnehmers gegen Arbeitgeber wegen

    Fehlt - wie im Streitfall - eine ausdrückliche Rechtswegzuweisung, so entscheidet sich die Frage, ob eine solche Streitigkeit vorliegt, nach der Rechtsnatur des Klagebegehrens, wie sie sich aus dem dem Klageantrag zugrunde liegenden Sachverhalt ergibt (vgl. z. B. Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 20. November 1979 VII R 38/77, BFHE 129, 445, BStBl II 1980, 249, und vom 14. Juli 1987 VII R 116/86, BFHE 150, 396, BStBl II 1987, 863; Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 14. Aufl., § 33 FGO Tz. 2, jeweils m. w. N.).
  • BFH, 28.04.1998 - VII B 228/97

    Umsatzsteuererstattungsanspruch - Abtretung - Mietkaufvertrag -

    Mit der Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision rügt die Klägerin Divergenz zur Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 14. Juli 1987 VII R 116/86 (BFHE 150, 396, 398, BStBl II 1987, 863) und zu dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 29. November 1996 2 BvR 1157/93 (Deutsches Steuerrecht Entscheidungsdienst --DStRE-- 1997, 124).

    Im Streitfall hat die Klägerin keinen Rechtssatz aus dem Urteil des FG benannt, der zu dem in der angeblichen Divergenzentscheidung des BFH (BFHE 150, 396, 398, BStBl II 1987, 863) hervorgehobenen Rechtssatz "daß durch die Abtretung nach § 398 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) keine neue Forderung entstehe, sondern eine bestehende Forderung ohne Änderung ihrer Rechtsnatur auf einen neuen Gläubiger übertragen werde" (BFH, a.a.O, unter 1. a der Gründe), in Widerspruch stehen würde.

  • BFH, 07.08.1990 - VII R 120/89

    Bestimmte Äußerung des Finanzamtes als Abrechnungsbescheid - Bindung an die

    Die Klägerin macht einen öffentlich-rechtlichen Vergütungs- oder Erstattungsanspruch i. S. des § 37 AO 1977 geltend (vgl. auch Senatsurteile in BFHE 150, 396, BStBl II 1987, 863, und BFHE 150, 392, BStBl II 1987, 802).
  • VG Hamburg, 04.11.2010 - 11 K 2221/10

    Zum Rechtsweg für den Anspruch eines Insolvenzverwalters auf Einsicht in die bei

    Ein Anspruch auf Akteneinsicht bzw. Auskunftserteilung ist eine Abgabenangelegenheit (Birkenfeld in: Hübschmann/Hepp/Spitaler, Abgabenordnung/Finanzgerichtsordnung, Stand: September 2010, § 33 FGO, Rn. 336; von Beckerath in: Beermann/Gosch, Abgabenordnung/Finanzgerichtsordnung, Stand: September 2010, § 33 FGO, Rn. 156; Seer in: Tipke/Kruse, Abgabenordnung/Finanzgerichtsordnung, Stand: Juni 2010, § 33 FGO, Rn. 24; Koch in: Gräber, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl. 2006, § 33 Rn. 30 "Auskunft"), wenn Einsicht in Unterlagen bzw. Auskunft aus Unterlagen begehrt wird, die Grundlage der Besteuerung sein können (Betriebsprüfungsbericht: BFH, Urt. v. 7.5.1985, VII R 25/82, BFHE 143, 503, 504 f. = NJW 1985, 2440, juris Rn. 6; von Beckerath in: Beermann/ Gosch, a.a.O., Rn. 146; Name eines Informanten: Urt. v. 6.5.1997, VII B 4/97, BFHE 182, 515, 518, juris Rn. 14) oder die Angaben aus einem durchgeführten Steuerverfahren stammen (Umsatzsteuerguthaben: BFH, Urt. v. 14.7.1987, VII R 116/86, BFHE 150, 396, 397 = NJW 1988, 1407, juris Rn. 14).

    So ist es nicht zweifelhaft, dass im Rahmen der Rechtswegzuweisung des § 33 FGO die Finanzgerichte eine Vorfragenkompetenz haben, und es kommt nicht selten vor, dass der Schwerpunkt eines Rechtsstreits bei den Vorfragen liegt (vgl. BFH, Urt. v. 14.7.1987, a.a.O., Rn. 12).

  • BFH, 04.09.2008 - VII B 229/07

    Fortdauer der Unterbrechung der Zahlungsverjährung bei Forderungspfändung

    Wie die Beschwerde selbst zutreffend unter Hinweis auf das Senatsurteil vom 14. Juli 1987 VII R 116/86 (BFHE 150, 396 , BStBl II 1987, 863) ausführt, berührt die Pfändung und Überweisung einer Forderung das Schuldverhältnis, aus dem sich die betreffende Forderung ergibt, nicht.
  • FG Hessen, 08.11.1999 - 5 K 2819/97

    Pfändung; Änderung; Steuererstattungsanspruch; Drittschuldner - Pfändung von

  • OLG Hamburg, 12.10.2018 - 6 AR 17/18

    Zuständigkeit einer Spezialkammer für Streitigkeiten aus Bank- und

  • OLG Frankfurt, 09.02.1994 - 3 Ws 675/93
  • BFH, 15.03.1990 - V B 174/89

    Unnötige Beiladung eines Dritten mangels Beteiligung am Verfahren

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