Rechtsprechung
   BGH, 14.03.2013 - VII ZR 142/12   

Volltextveröffentlichungen (13)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 2 Nr 5 VOB/B 2002
    Vergütungsklage aus VOB-Vertrag: Bindungswirkung der Berechnung des neuen Preises im Wege einer Fortschreibung der Auftragskalkulation bei Leistungsänderung; Heranziehung von Bezugspositionen

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Mehrvergütungsanspruch eines Bauunternehmers bei Änderung des Bauentwurfs durch den Auftraggeber (hier: grundhafter Neuausbau einer Straße antstatt Deckenerneuerung)

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Ermittlung der Vergütung für ein geänderte Leistung durch Anknüpfung an die Kostenelemente der Auftragskalkulation

  • VERIS(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    VOB/B § 1 Nr. 3; VOB/B a.F. § 2 Nr. 5
    Mehrvergütungsanspruch eines Bauunternehmers bei Änderung des Bauentwurfs durch den Auftraggeber (hier: grundhafter Neuausbau einer Straße antstatt Deckenerneuerung)

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Vergütung geänderter Leistung: Geänderte Position maßgeblich!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die Vergütung für eine geänderte Leistung

  • bbgundpartner.de PDF (Kurzinformation)

    Preisberechnung bei geänderten Leistungen

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online (Kurzanmerkung)

    Wie wird der neue Preis der geänderten Leistung berechnet?

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Änderungsleistung im VOB-Vertrag: Wie wird der neue Preis berechnet? (IBR 2013, 261)

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Preisfortschreibung - Bindung des Gerichts an übereistimmende Vertragsauslegung" von RA Dr. Helmuth Duve, original erschienen in: NJW 2013, 2393 - 2395.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 197, 52
  • NJW 2013, 2423
  • MDR 2013, 904
  • NZBau 2013, 364
  • NJ 2013, 423
  • WM 2014, 174
  • JR 2014, 475
  • BauR 2013, 942
  • ZfBR 2013, 464



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Wird zitiert von ... (12)  

  • KG, 10.01.2017 - 21 U 14/16

    Wechselseitige Kündigung eines Bauvertrag wegen Bauverzögerung: Unangemessene

    Damit gelten die VOB/B jedenfalls deshalb für den Vertrag, weil die Parteien dies im Prozess übereinstimmend so annehmen (vgl. BGH, Urteil vom 14.3.2013, VII ZR 142/12, BGHZ 197, 52, Rz 14).
  • KG, 10.07.2018 - 21 U 30/17

    Voraussetzungen der Geltendmachung von Mehrvergütungsansprüchen gem. § 2 Abs. 5

    Sollte der sich aus der Gesamtleistung T 1 bis T 100 ergebende Zuschlagsfaktor, den der Unternehmer zunächst anhand seiner Kalkulation beziffern wird, zwischen den Parteien umstritten sein, können sie sich - und nach Maßgabe ihrer Darlegungen ebenso das Gericht - auf die Untersuchung einzelner Teilleistungen beschränken und das gefundene Ergebnis sodann extrapolieren (vgl. die in BGH, Urteil vom 14. März 2014, VII ZR 142/12, BGHZ 197, 52, Rz 17 angesprochene "Gesamtschau").

    Der Senat sieht sich bei diesem Konzept der Vergütungsermittlung gemäß § 2 Abs. 5 und 6 VOB/B nicht in Widerspruch zur Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, insbesondere nicht zu dem Urteil vom 14. März 2013 (VII ZR 142/12, BGHZ 197, 52).

    Zwischen der Auffassung des Senats und der Entscheidung des BGH vom 14. März 2013 (VII ZR 142/12, BGHZ 197, 52) besteht deshalb kein Widerspruch, weil der BGH in seiner Darstellung gar nicht bis zu der Frage vordringt, wie der Streit um die Richtigkeit der Kostenansätze zu entscheiden ist.

  • BGH, 27.06.2014 - V ZR 51/13

    Kündigung eines bei Bestellung einer beschränkten persönlichen Dienstbarkeit

    Sind sich die Parteien über den Inhalt bzw. das Zustandekommen eines zwischen ihnen geschlossenen Vertrags einig, so ist das von dem Gericht der Entscheidung grundsätzlich zugrunde zu legen (vgl. Senat, Beschluss vom 29. Januar 2009 - V ZR 109/08, juris Rn. 5; BGH, Urteil vom 14. März 2013 - VII ZR 142/12, NZBau 2013, 364 Rn. 14; BGH, Urteil vom 18. Juni 2007 - II ZR 89/06, WM 2007, 1662 Rn. 13).
  • OLG Hamm, 14.10.2016 - 12 U 67/15

    Voraussetzungen eines Anspruchs auf zusätzliche Vergütung wegen Änderung des

    Dagegen ist nicht maßgebend, wie er die Kosten vor Beauftragung der geänderten Leistung kalkuliert hätte (vgl. BGH, NJW 2013, 2423, Rn. 16; Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 4. Aufl. 2014, 5. Teil, Rn. 125).
  • OLG Dresden, 15.01.2015 - 9 U 764/14

    Kein Geld ohne Vorlage der Urkalkulation!

    Hierauf habe sie bereits erstinstanzlich hingewiesen und sehe sich nunmehr durch das Urteil des Bundesgerichtshofes vom 14.03.-, Az.: VII ZR 142/12, bestätigt.

    Dabei erfolgt die Ermittlung auch der für die zusätzlichen Leistungen geschuldeten Vergütung auf der von den Parteien vorausgesetzten Grundlage einer kalkulatorischen Preisfortschreibung in der Weise, dass - soweit wie möglich - an die Kostenelemente der Urkalkulation angeknüpft wird; für den neu zu bildenden Einheitspreis sind grundsätzlich die gleichen Kostenelemente zu wählen wie in der vom Auftragnehmer dem Vertrag zugrunde gelegten Kalkulation (BGH, Urteil vom 14.03.-, Az.: VII ZR 142/12, Rdnr. 16 m.w.N.).

  • OLG Celle, 31.01.2017 - 14 U 200/15

    Kein Hinweis auf offenkundigen Ausschreibungsfehler: Kein Anspruch auf

    bb) Des Weiteren wird auch die Vorgehensweise der Klägerin, die für die von ihr behaupteten Reinigungs- und Sicherungsarbeiten angefallenen Kosten auf der Grundlage der Urkalkulation zu berechnen, indem sie vergleichend auf einen in ihrem ursprünglichen Angebot kalkulierten Radlader abstellt, den Anforderungen der insofern zum Tragen kommenden vorkalkulatorischen Preisfortschreibung (vgl. BGH, Urteil vom 14.03.- - VII ZR 142/12 -, BGHZ 197, 52; s. des Weiteren auch Kapellmann/Messerschmidt, a. a. O., VOB/B § 2 Rn. 213; Nicklisch/Weick/Jansen/Seibel, a. a. O., § 2 Rn. 212) gerecht.
  • OLG Stuttgart, 10.05.2016 - 10 U 51/15

    Werklohnklage aus VOB-Vertrag: Darlegungs- und Beweislast des Unternehmers bei

    α) Die Ermittlung der Vergütung für eine geänderte Leistung erfolgt auf der von den Parteien vorausgesetzten Grundlage einer vorkalkulatorischen Preisfortschreibung in der Weise, dass - soweit wie möglich - an die Kostenelemente der Auftragskalkulation angeknüpft wird (BGH Urteil vom 14.03.2013 - VII ZR 142/12, Juris Rn. 16).
  • AG Brandenburg, 23.03.2018 - 34 C 93/15

    Mitmieter zieht aus: Wann haftet er weiter und wann ist er aus dem Mietverhältnis

    Waren sich die damalige Vermieterin und die Beklagte zu 2.) aber über den Inhalt bzw. das Zustandekommen eines zwischen ihnen zum damaligen Zeitpunkt zumindest konkludent geschlossenen Miet-Aufhebungsvertrages somit aber einig, so ist dies auch durch das Gericht bei seiner Entscheidung hier zu Grunde zu legen (BGH, Urteil vom 27.06.2014, Az.: V ZR 51/13, u.a. in: NJW-RR 2014, Seiten 1423 f.; BGH, Urteil vom 14.03.-, Az.: VII ZR 142/12, u.a. in: NJW -, Seiten 2423 ff.; BGH, Beschluss vom 21.02.2012, Az.: VIII ZR 117/11, u.a. in: NJW-RR 2012, Seite 648 BGH, Beschluss vom 29.01.2009, Az.: V ZR 109/08, u.a. in: BeckRS 2009; BGH, Urteil vom 18.06.2007, Az.: II ZR 89/06, u.a. in: NJW-RR 2007, Seiten 1563 ff.; OLG Koblenz, Urteil vom 14.02.2002, Az.: 5 U 990/01, u.a. in: WuM 2002, Seiten 552 ff.), so dass das nunmehr erkennende Gericht auch davon auszugehen hat, dass das streitige Mietvertragsverhältnis vom 06. Mai 2010 - Anlage K 2 (Blatt 7 bis 10 der Akte) - über diese Wohnung zwischen der damaligen Vermieterin und der hiesigen Beklagten zu 2.) zumindest konkludent aufgrund des zwischen diesen beiden Parteien dann neu vereinbarten Mietvertrages vom 30. Juli 2010 bereits mit Wirkung zum 31. Juli 2010 beendet worden war und nur noch der Beklagte zu 1.) Mieter der hier streitbefangenen Wohnung bleiben sollte.
  • AG Brandenburg, 14.09.2018 - 31 C 39/17

    Der Reparaturauftrag lt. Gutachten enthält gleichzeitig eine dem Gutachten

    Dies entspricht nämlich am ehesten dem Verständnis der hiesigen Vertragsparteien (BGH, Urteil vom 14.03.2013, Az.: VII ZR 142/12, u.a. in: NJW 2013, Seiten 2423 ff.; BGH, Urteil vom 11.03.1999, Az.: VII ZR 179/98, u.a. in: NJW 1999, Seiten 2432 f.; BGH, Urteil vom 25, 01.1996, Az.: VII ZR 233/94, u.a. in: NJW 1996, Seiten 1346 f.; AG Stade, Urteil vom 14.05.2018, Az.: 63 C 28/18, u.a. in: BeckRS 2018, Nr. 10272).

    Diese konkrete Vereinbarung ist somit dann auch einer ergänzenden Auslegung grundsätzlich nicht mehr zugänglich, da die vertraglich geschuldete Werkleistung in dem dieser Auftragserteilung zugrunde liegenden Leistungs-Verzeichnis des Schadensgutachtens sehr konkret beschrieben worden ist und insofern sowohl die konkret zu erbringenden Werkleistungen als auch die jeweils hierfür zu zahlende Vergütung konkret dem zwischen den hiesigen Parteien vereinbarten Werkvertrag zugrunde gelegt hat (BGH, Urteil vom 14.03.2013, Az.: VII ZR 142/12, u.a. in: NJW 2013, Seiten 2423 ff.; BGH, Urteil vom 13.07.1995, Az.: VII ZR 142/94, u.a. in: NJW-RR 1995, Seite 1360; BGH, Urteil vom 04.10.1979, Az.: VII ZR 11/79, u.a. in: NJW 1980, Seite 180; OLG Nürnberg, Urteil vom 23.10.2014, Az.: 13 U 1907/12, u.a. in: BauR 2015, Seiten 509 ff.).

  • OLG Düsseldorf, 02.05.2017 - 23 U 156/16

    Formularmäßige Vereinbarung der Ablösung des Sicherheitseinbehalts durch

    An das übereinstimmende Verständnis ist der Senat gebunden (vgl. BGH, Urt. v. 14.03.2013 - VII ZR 142/12, NJW 2013, 2423).
  • LG Siegen, 24.07.2018 - 5 O 287/15

    Zur Ermittlung der Nachtragsvergütung bei Fehlen einer entsprechenden

  • LG Siegen, 24.07.2017 - 5 O 287/15

    Zur Ermittlung der Nachtragsvergütung bei Fehlen einer entsprechenden

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