Rechtsprechung
   BGH, 15.12.1966 - VII ZR 151/64   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/1966,4080
BGH, 15.12.1966 - VII ZR 151/64 (https://dejure.org/1966,4080)
BGH, Entscheidung vom 15.12.1966 - VII ZR 151/64 (https://dejure.org/1966,4080)
BGH, Entscheidung vom 15. Dezember 1966 - VII ZR 151/64 (https://dejure.org/1966,4080)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Setzungsrisse auf Grund eines Planungsfehlers bei der Gründung des Bauwerks - Pflicht zur gründlichen Prüfung der Baugrundverhältnisse - Bedeutung von beim Vermessungsamt beauftragten punktuellen Probebohrungen - Statiker als Erfüllungsgehilfe des Architekten - ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Untersuchung der Baugrunds: Aufgabe des Architekten

Papierfundstellen

  • VersR 1967, 260
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BGH, 15.05.2013 - VII ZR 257/11

    Haftung des Tragwerksplaners: Mängel der Statik; unzutreffende Angaben des

    Die Untersuchung der Baugrundverhältnisse und des Grundwasserstandes ist, sofern keine dahingehende gesonderte Beauftragung vorliegt, zwar nicht Aufgabe des Tragwerksplaners, sondern in aller Regel vom Architekten zu veranlassen (vgl. BGH, Urteil vom 15. Dezember 1966 - VII ZR 151/64, VersR 1967, 260; OLG Düsseldorf, BauR 1992, 536, 537; BauR 2001, 277, 279 = NZBau 2000, 526; BauR 2005, 1660).
  • BGH, 16.02.2017 - VII ZR 242/13

    Architektenvertrag: Wirksamkeit einer Klausel über ein Selbsteintrittsrecht des

    a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann der Auftraggeber, der dem Architekten nicht Gelegenheit gibt, den infolge eines Mangels seiner Planungs- oder Überwachungsleistung verursachten Mangel am Bauwerk zu beseitigen, in Ausnahmefällen gegen seine Schadensminderungspflicht gemäß § 254 Abs. 2 BGB verstoßen (vgl. BGH, Urteil vom 25. April 1996 - VII ZR 157/94, BauR 1996, 735, 737, juris Rn. 19; Urteil vom 15. Juni 1978 - VII ZR 15/78, BauR 1978, 498, juris Rn. 10; Urteil vom 12. Juli 1971 - VII ZR 239/69, WM 1971, 1372, juris Rn. 9 ff.; Urteil vom 15. Dezember 1966 - VII ZR 151/64, VersR 1967, 260, 262).
  • BGH, 20.06.2013 - VII ZR 4/12

    Zum Steilküstenabbruch auf Rügen

    Die Untersuchung der Baugrundverhältnisse ist zwar in aller Regel vom Architekten zu veranlassen (BGH, Urteile vom 15. Dezember 1966 - VII ZR 151/64, VersR 1967, 260; vom 15. Mai 2013 - VII ZR 257/11, aaO unter II 1 c).
  • BGH, 14.02.2001 - VII ZR 176/99

    Verpflichtung des Architekten zum Schutz gegen drückendes Wasser

    Dazu gehört die Berücksichtigung der Bodenverhältnisse (BGH, Urteil vom 15. Dezember 1966 - VII ZR 151/64, VersR 1967, 220).
  • BGH, 04.03.1971 - VII ZR 204/69

    Haftungsverhältnisse: Architekt-Statiker-Bauunternehmer

    Der Architekt ist in jedem Fall verpflichtet, die statischen Berechnungen einzusehen und sich zu vergewissern, ob der Statiker von den gegebenen tatsächlichen Verhältnissen, so den vorhandenen Bodenverhältnissen, ausgegangen ist (vgl. u.a. BGH VII ZR 214/62 vom 21. Mai 1964 = Schäfer-Finnern Z. 3.01 Bl. 315; VII ZR 10/63 vom 17. September 1964; VII ZR 235/64 vom 29. September 1966 = VersR 1967, 1150; VII ZR 151/64 vom 15. Dezember 1966 = VersR 1967, 260; VII ZR 121/66 vom 24. Oktober 1968; VII ZR 167/67 vom 17. November 1969 a.a.O.).

    Eine solche Rückfrage war auf jeden Fall geboten (BGH VII ZR 151/64 vom 15. Dezember 1966 = VersR 1967, 260).

    Die Untersuchung der Bodenverhältnisse ist entscheidend für die statischen Berechnungen (u.a. BGH VII ZR 151/64 vom 15. Dezember 1966 a.a.O.; Herding-Schmalzl, Vertragsgestaltung und Haftung im Bauwesen, 2. Aufl. S. 365).

  • LG Ingolstadt, 18.04.1990 - 4 O 107/90

    Architekten & Ingenieure - Verantwortlichkeit für Setzungsrisse am Wohnhaus

    Entgegen der Auffassung des Beklagten kann der Kläger keine Kostenvorschußklage erheben, weil er nach der Fertigstellung des Hauses keinen Nachbesserungsanspruch mehr gegen den Architekten besitzt (BGH Versicherungsrecht 1967, 260, 262).

    Für die Untersuchung und die Begutachtung der Baugrundverhältnisse ist dabei in erster Linie der Architekt verantwortlich (BGH Versicherungsrecht 1967, 260; OLG Oldenburg, Versicherungsrecht 1981, 541 f).

    Der Statiker Philipp Schreck stand in einem eigenen selbständigem Rechtsverhältnis zum Bauherrn, Er ist damit Erfüllungsgehilfe des Klägers und nicht des Architekten (BGH Versicherungsrecht 1967, 260, 262).

    Zum einen darf der Statiker im Regelfall von normalen Bodenverhältnissen ausgehen und danach die Statik erstellen, weil es in erster Linie Angelegenheit des Architekten ist, die Bodenverhältnisse zu untersuchen (BGH Versicherungsrecht 1967, 260; OLG Oldenburg, Versicherungsrecht 1981, 541, 542).

  • OLG Karlsruhe, 15.12.2005 - 12 U 150/05

    Berufshaftpflichtversicherung: Einbeziehung eines nach den Bedingungen generell

    Zwischen den Parteien ist weiter unstreitig, dass ein Architekt den Baugrund auch auf die zukünftig zu erwartenden Grundwasserstände zu überprüfen hat und damit die hierfür maßgebliche DIN 18195 eine allgemein anerkannte Regel der Baukunst darstellt, die ein Architekt bei der Planung stets zu berücksichtigen hat (BGH VersR 1967, 260; OLG Oldenburg OLGR 1996, 218).
  • BGH, 26.01.1996 - V ZR 264/94

    Prüfung eines Bodengutachtens durch einen Architekten

    Insoweit bedarf ein Architekt, der ein größeres Vorhaben im Bereich eines Hanges plant, regelmäßig der Feststellungen eines Baugrund- und Gründungsgutachtens, die er mit seinen Kenntnissen des Baugrundstücks zu vergleichen und auf deren Grundlage zu prüfen hat (vgl. BGH, Urt. v. 15. Dezember 1966, VII ZR 151/64, VersR 1967, 260, 262 zur Pflicht des Architekten zur Überprüfung der Feststellung des Statikers).
  • OLG Stuttgart, 25.09.2012 - 10 U 67/12

    Haftung des Vermessungsingenieurs: Schadensersatz bei Überbau wegen fehlerhafter

    Dies wurde bei uns schlicht übersehen." Wenn der Beklagte hinsichtlich der mit der Arbeitsplanung übermittelten Grundstücksgrenzen Bedenken hatte oder diese bei Anwendung der erforderlichen Sorgfalt haben musste, so musste er ihnen nachgehen und hätte zumindest Rückfrage bei den Klägern halten müssen, um sich zu vergewissern, dass in Abweichung zum Bauantrag die alten Grundstücksgrenzen maßgeblich sein sollten (vgl. BGH VersR 1967, 260 bei Bedenken des Architekten gegen eine statische Berechnung).
  • OLG Koblenz, 27.07.2004 - 3 U 575/03

    Muss Statiker eine Baugrunduntersuchung verlangen?

    Denn die Entscheidung, wann die Baugrunduntersuchung vorgenommen wurde, hatte, wie das Landgericht zutreffend festgestellt hat, nicht der Statiker zu treffen, sondern sie lag beim Architekten (vgl. dazu z. B. BGH VersR 1967, 260).
  • OLG Schleswig, 05.08.1993 - 11 U 197/89

    Vertrauen in Baugrundangaben?

  • OLG Frankfurt, 16.03.1990 - 2 U 117/88

    Muß der Architekt die Leistungen der Sonderfachleute überprüfen?

  • BGH, 23.09.1976 - III ZR 119/74

    Baugrundverhältnisse: Prüfung - Auskunft

  • BGH, 16.12.1982 - VII ZR 59/81

    Bestimmung der Verjährungsfrist hinsichtlich des Vergütungsanspruchs eines mit

  • BGH, 28.02.1974 - VII ZR 127/71

    Ansprüche wegen nicht erfolgter Abnahme eines Architektenwerkes - Verjährung von

  • BGH, 24.10.1968 - VII ZR 121/66

    Schadensersatz wegen Mängeln an einem Bauwerk - Übernahme der Verantwortung für

  • LG Konstanz, 29.09.1993 - 5 O 173/93

    Unterlassene Baugrunduntersuchung: Statikerhaftung?

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