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   BGH, 08.07.1999 - VII ZR 194/98   

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https://dejure.org/1999,1017
BGH, 08.07.1999 - VII ZR 194/98 (https://dejure.org/1999,1017)
BGH, Entscheidung vom 08.07.1999 - VII ZR 194/98 (https://dejure.org/1999,1017)
BGH, Entscheidung vom 08. Juli 1999 - VII ZR 194/98 (https://dejure.org/1999,1017)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    HOAI § 10 Abs. 2 Nr. 2 (F.: 1. Januar 1991)
    Maßgeblichkeit der Kostenermittlungsart zum Zeitpunkt der Kündigung für die Berechnung des Architektenhonorars

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Maßgeblichkeit der Kostenermittlungsart

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • hoai.de (Leitsatz)

    § 10 Abs. 2 Nr. 2 HOAI

Besprechungen u.ä. (4)

  • baunetz.de (Entscheidungsbesprechung)

    Richtige Kostenermittlungsart nach vorzeitiger Vertragsbeendigung ?

  • bauverlag.de (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Weniger Hindernisse für die Schlussrechnung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Wann ist die Honorarschlußrechnung eines Architekten prüffähig? (IBR 1999, 483)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Welche Kostenermittlungsart gilt bei Kündigung während der Leistungsphase 8? (IBR 1999, 484)

Papierfundstellen

  • NJW 1999, 3493
  • MDR 1999, 1378
  • WM 1999, 2261
  • BB 1999, 2159
  • BauR 1999, 1467
  • ZfBR 1999, 291 (Ls.)
  • ZfBR 2000, 33
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • OLG Düsseldorf, 09.01.2001 - 23 U 90/00

    Prüffähigkeit der Schlußrechnung des Architekten; Einwand des schriftlichen

    Auf die sachliche Richtigkeit der Angaben in der Schlußrechung oder in der ihr zugrunde liegenden Kostenermittlungen kommt es dagegen für die Prüffähigkeit nicht an; auch etwaige Fehler stehen dem Eintritt der Fälligkeit nicht entgegen (BGH NJW 1998, 135, 136 = BauR 1997, 1065, 1066; BauR 1999, 63, 64; NJW 1999, 3493, 3494 = BauR 1999, 1467, 1468; NJW 2000, 206 = BauR 2000, 124, 125; OLG Hamm OLGA 1996, 349; OLGA 200, 134, 135; Hesse/Korbion/Mantscheff/Vygen, § 8 HOAI, Rn. 41; Werner/Pastor aaO. mwN.).

    Das Gleiche gilt nach Nr. 2 dieser Vorschrift auch für die Leistungsphase 5, da der erst in der Phase 7 zu erbringende Kostenanschlag nicht mehr zu den vertraglich geschuldeten Leistungen gehörte (vergl. BGH NJW 1998, 2672, 2673 = BauR 1998, 813, 814; NJW 1999, 3493, 3494 = BauR 1999, 1467, 1468; NJW 2000, 808, 809; NJW 2000, 2587, 2588; Senat, BauR 1987, 227, 228; OLG Düsseldorf [21. Zivilsenat] BauR 1996, 293, 294; Werner/Pastor aaO., Rn. 837).

    Im übrigen setzt die Prüffähigkeit einer Honorarrechnung nicht zwingend die Verwendung des Formulars der DIN 276 Fassung April 1981 voraus; es genügt vielmehr jede Kostenermittlung, die im konkreten Einzelfall in gleicher - oder besserer - Weise dem und Kontrollinteresse des Auftraggebers entspricht (BGH BauR 1999, 1318, 1319; NJW 1999, 3493, 3494 = BauR 1999, 1467, 1468; OLG Stuttgart BauR 1991, 491, 494; OLG Düsseldorf [22. Zivilsenat] BauR 1996, 893, 895; Koeble, BauR 2000, 785, 788; Werner/Pastor aaO.).

    Angaben und Differenzierungen, die sich tatbestandlich nicht auf die anrechenbaren Kosten auswirken, sind für die Prüfungsinteressen der Rechnungsprüfung nicht erforderlich (BGH NJW 1998, 3123, 3124 = BauR 1998, 1108, 1110; NJW 1999, 3493, 3494 = BauR 1999, 1467, 1468; Werner/Pastor aaO., Rn. 971).

    Ob diese Kosten in vollen Umfang, nur teilweise oder nicht angesetzt werden durften, betrifft nicht die Prüffähigkeit, sondern die sachliche Richtigkeit der Rechnung (BGH NJW 1999, 3493, 3494 = BauR 1999, 1467, 1468); das gleiche gilt für die Frage, ob die in der Kostenermittlung angesetzten Preise richtig sind (BGH aaO; BauR 1999, 1318, 1319; BGH NJW 2000, 206, 207 = BauR 2000, 124, 126) und ob der Honorarberechnung Brutto- oder Netto-Beträge zugrunde gelegt werden dürfen (BGH NJW 2000, 808, 809).

    Außerdem braucht der Architekt nicht einmal das ganze Gliederungsschema der DIN 276 (1981) zu verwenden; es reicht vielmehr die Angabe einzelner Kostengruppen, wenn hieraus eine den Anforderungen des § 10 Abs. 3 bis 5 HOAI entsprechende Prüfung möglich ist (BGH NJW 1999, 3493, 3494 = BauR 1999, 1467, 1468; Koeble, BauR 2000, 785, 788).

  • OLG Düsseldorf, 14.07.2016 - 5 U 73/14

    Zulässigkeit der Unterschreitung der Mindestsätze gem. § 4 HOAI bei überwiegender

    Zwar sind für die Berechnung des Honorars jeweils die Kostenermittlungsarten maßgebend, die in der jeweiligen Leistungsphase der HOAI dem Leistungsumfang entsprechen, der vertraglich vereinbart ist (vgl. BGH BauR 1999, 1467 ff).

    Zwar sind für die Berechnung des Honorars jeweils die Kostenermittlungsarten maßgebend, die in der jeweiligen Leistungsphase der HOAI dem Leistungsumfang entsprechen, der vertraglich vereinbart ist (vgl. BGH BauR 1999, 1467 ff).

  • OLG Düsseldorf, 28.07.2016 - 5 U 61/14

    Kündigung eines Architektenvertrages wegen schleppender Leistungserbringung

    Zwar sind für die Berechnung des Honorars jeweils die Kostenermittlungsarten maßgebend, die in der jeweiligen Leistungsphase der HOAI dem Leistungsumfang entsprechen, der vertraglich vereinbart ist (vgl. BGH BauR 1999, 1467 ff).
  • BGH, 18.05.2000 - VII ZR 69/99

    Prüfbarkeit der Architektenschlußrechnung

    Maßgebend für die Berechnung des Honorars sind jeweils die Kostenermittlungsarten, die in der jeweiligen Leistungsphase der HOAI dem Leistungsumfang entsprechen, der vertraglich vereinbart ist (BGH, Urteil vom 16. April 1998 - VII ZR 176/96, BauR 1998, 813 = ZfBR 1998, 239; Urteil vom 8. Juli 1999 - VII ZR 194/98, NJW 1999, 3493 = ZfBR 2000, 33 = BauR 1999, 1467).
  • BGH, 25.11.1999 - VII ZR 388/97

    Prüffähigkeit der Schlußrechnung eines Architekten

    Das Berufungsgericht zieht zu Recht nicht in Zweifel, daß die Kläger ihr Honorar insgesamt auf Grundlage der Kostenberechnung berechnen können, da der Architektenvertrag während der Leistungsphase 5 endete (vgl. hierzu Senatsurteil vom 8. Juli 1999 - VII ZR 194/98, NJW 1999, 3493).
  • OLG Celle, 18.04.2007 - 14 U 87/06

    Architektenhonorar: Bindungswirkung einer zulässigen Schätzung anrechenbarer

    Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BauR 1999, 1467 - juris-Rn. 13), wonach sich an der Maßgeblichkeit des Kostenanschlags für die Ermittlung der anrechenbaren Kosten nach Kündigung eines Architektenvertrages im Laufe der Leistungsphase 8 nichts dadurch ändert, dass nach Rechnungstellung eine Kostenfeststellung vorgelegt wird, ist nach Auffassung des Senats dahingehend zu verstehen, dass diese Bindungswirkung nur den Architekten selber trifft, der - ohne auf die Kostenfeststellung zu warten - nach dem Kostenanschlag abgerechnet hat (vgl. Kniffka/Koeble, a. a. O.).
  • OLG Brandenburg, 08.02.2000 - 11 U 116/99

    Prüffähigkeit einer Honorarrechnung

    Die Klägerin war vorliegend auch ausnahmsweise berechtigt, die ihrem Honoraranspruch für die Leistungsphasen 1 und 2 zugrundeliegenden anrechenbaren Kosten nach der Kostenschätzung zu ermitteln, obwohl im Regelfall gemäß § 10 Abs. 2 HOAI die Kostenberechnung maßgebend ist (vgl. für den Fall der Abrechnung nach Kostenanschlag/Kostenfeststellung BGH BauR 1999, 1467 f.).
  • LG Bad Kreuznach, 27.07.2006 - 2 O 186/05

    Mindestsatzunterschreitung

    Für die Honorarberechnung sind jeweils die Kostenermittlungsarten, die in der jeweiligen Leistungsphase der HOAI dem Leistungsumfang entsprechen, der vertraglich vereinbart ist (vergl. BGH BauR 1998, 813; BGH BauR 99, 1467).
  • LG Oldenburg, 26.11.2003 - 5 O 2434/01

    Persönlicher Anwendungsbereich der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure

    Die Prüffähigkeit einer Honorarrechnung setzt nicht zwingend die Verwendung des Formulars der DIN 276 Fassung April 1981 voraus; es genügt vielmehr jede Kostenermittlung, die im konkreten Einzelfall in gleicher - oder besser - Weise dem Prüfungs- und Kontrollinteresse des Auftraggebers entspricht (BGH, BauR 1999, 1318, 1319 [BGH 24.06.1999 - VII ZR 229/98] ; NJW 1999, 3493, 3494 [BGH 08.07.1999 - VII ZR 194/98] = BauR 1999, 1467, 1468; OLG Düsseldorf BauR 01, 1137; OLG Stuttgart BauR 1991, 491, 494 [OLG Stuttgart 01.06.1990 - 2 U 142/89] ; OLG Düsseldorf (22. Zivilsenat), BauR 1996, 893, 895 [OLG Düsseldorf 19.04.1996 - 22 U 226/95] ; Koeble, BauR 2000, 785, 788; Werner/Pastor, Der Bauprozeß, 9. Aufl., Rz 821).
  • LG Oldenburg, 27.11.2003 - 5 O 2434/01

    Was zählt zu den anrechenbaren Kosten?

    Die Prüffähigkeit einer Honorarrechnung setzt nicht zwingend die Verwendung des Formulars der DIN 276 Fassung April 1981 voraus; es genügt vielmehr jede Kostenermittlung, die im konkreten Einzelfall in gleicher - oder besser Weise dem Prüfungs- und Kontrollinteresse des Auftraggebers entspricht (BGH, BauR 1999, 1318, 1319; NJW 1999, 3493, 3494 = BauR 1999, 1467, 1468; OLG Düsseldorf BauR 01, 1137; OLG Stuttgart BauR 1991.491, 494; OLG Düsseldorf (22. Zivilsenat), BauR 1996, 893.895; Koeble, BauR 2000.785, 788; Werner/Pastor, Der Bauprozeß.
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