Rechtsprechung
   BGH, 12.10.1978 - VII ZR 288/77   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Verjährung eines vereinbarten Vergütungsanspruchs bei vertraglicher Verpflichtung des Eigentümers zur Herstellung einer Eigentumswohnung - Anwendung des Werkvertragsrecht bei Mängeln des Bauwerkes bei Vertragsschluss nach der Fertigstellung des Baus - Hemmung der Verjährung bei Vereinbarung eines Stillhalteabkommens (pactum de non petendo)

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Verjährungfrist bei Mischverträgen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verjährung des Vergütungsanspruches des Bauträgers

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 194; BGB § 641
    Verjährung des Vergütungsanspruchs des Herstellers einer Eigentumswohnung

Papierfundstellen

  • BGHZ 72, 229
  • NJW 1979, 156
  • MDR 1979, 219
  • ZMR 1979, 10
  • DB 1979, 88
  • BauR 1979, 59



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Wird zitiert von ... (33)  

  • BGH, 09.07.2014 - VIII ZR 376/13  

    Zur rechtlichen Beurteilung eines Mischmietverhältnisses

    Denn eine Aufspaltung eines Mischmietverhältnisses in seine verschiedenen Bestandteile unter gesonderter rechtlicher Bewertung der unterschiedlichen Nutzungszwecke liefe der bei einem Mischmietverhältnis von den Parteien gewollten rechtlichen Einheit des Vertrags zuwider (OLG Schleswig, NJW 1983, 49, 51; OLG Stuttgart, aaO; OLG Hamm, aaO; vgl. auch BGH, Urteil vom 12. Oktober 1978 - VII ZR 288/77, BGHZ 72, 229, 232 [zum Verkauf eines Grundstücksanteils und der Erstellung einer Eigentumswohnung]).

    e) Für die rechtliche Einordnung eines Mischmietverhältnisses als Wohnraum- oder Gewerberaummietverhältnis ist - wie auch bei sonstigen Mischverträgen (vgl. BGH, Urteile vom 12. Oktober 1978 - VII ZR 288/77, aaO mwN; vom 12. Juli 1979 - VII ZR 159/78, NJW 1979, 2193 unter 2 a; OLG Hamm, aaO) - entscheidend, welche Nutzungsart überwiegt (Senatsurteile vom 30. März 1977 - VIII ZR 153/75, NJW 1977, 1394 unter II 2; vom 15. November 1978 - VIII ZR 14/78, aaO unter 2 b; vom 16. April 1986 - VIII ZR 60/85, NJW-RR 1986, 877 unter 3 c cc; OLG Schleswig, aaO S. 49 f.; OLG Hamm, aaO; OLG Stuttgart, aaO; MDR 2008, 1091; OLG Celle, MDR 1986, 324; OLG Karlsruhe, aaO; WuM 2012, 666, 668; OLG Hamburg, NJW-RR 1997, 458; OLG Düsseldorf, GE 2006, 647; MDR 2012, 20, 21; OLG München, aaO; OLG Saarbrücken, MDR 2012, 1335, 1336; KG, GE 2001, 1466; ZMR 2010, 956; jeweils mwN; aA AG Fürth (Bayern), aaO; Rinke, ZMR 2003, 13 ff.).

  • BGH, 30.05.2000 - IX ZR 121/99  

    Zusammenwirken von Immobilienmakler und Rechtsanwalt

    Sie erstreckt sich auch auf deren Ansprüche aus Geschäftsführung ohne Auftrag sowie ungerechtfertigter Bereicherung, wenn diese wirtschaftlich an die Stelle des Erfüllungsanspruchs treten und trotz des unterschiedlichen Rechtsgrundes eine wirtschaftlich enge Verknüpfung damit besteht (BGHZ 32, 13, 15; 48, 125, 127; 72, 229, 233 f; BGH, Urt. v. 3. November 1988 - IX ZR 203/87, BGHR BGB § 196 Abs. 1 Nr. 8, 9 Schadensersatzanspruch 1).
  • BGH, 18.03.1993 - IX ZR 120/92  

    Anwaltshaftung bei Musterprozessen ohne Verjährungsunterbrechung bezüglich

    a) Daß die Ansprüche der Klägerin auf Erstattung der umlagefähigen Erschließungskosten der zweijährigen Verjährungsfrist nach § 196 Abs. 1 Nr. 1 BGB unterlagen (vgl. BGH, Urt. v. 23. Juni 1981 - V ZR 148/80, NJW 1982, 325; ferner BGHZ 72, 229, 233; 74, 273, 275 [BGH 10.05.1979 - VII ZR 97/78]; 102, 167, 169 [BGH 05.11.1987 - VII ZR 364/86]; BGH, Urt. v. 12. Juli 1979 - VII ZR 159/78, NJW 1979, 2193; v. 12. März 1981 - VII ZR 117/80, NJW 1981, 1665, 1666), zieht die Revision allerdings nicht in Zweifel.
  • BGH, 10.05.1979 - VII ZR 30/78  

    Anspruch des Bauherrn auf Mängelbeseitigung; Geltendmachung von Ansprüchen durch

    Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs richten sich Sachmängelansprüche des Erwerbers eines Grundstücks mit einem vom Veräußerer darauf zu errichtenden Bauwerk (einschließlich Eigentumswohnungen) in aller Regel nach Werkvertragsrecht (zuletzt BGHZ 68, 372, 373; 72, 229, 231 jeweils mit weiteren Nachweisen).
  • BGH, 05.04.1979 - VII ZR 308/77  

    Sachmängelansprüche des Erwerbers eines Hauses; Freizeichnung des Veräußerers

    Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs richten sich Sachmängelansprüche des Erwerbers eines Grundstücks mit einem vom Veräußerer darauf zu errichtenden oder im Bau befindlichen Bauwerk (einschließlich Eigentumswohnungen) in aller Regel nach Werkvertragsrecht (BGHZ 60, 362, 364; 61, 369, 371, 373; 63, 96, 97; 65, 359, 361; 68, 372, 373; 72, 229, 231 jeweils mit weiteren Nachweisen).

    Wie der Senat verschiedentlich hervorgehoben hat, knüpft die Rechtsfolge, daß sich die Sachmängelhaftung nach Werkvertragsrecht richtet, an die zum Vertragsinhalt gemachte Verpflichtung des Grundstücksveräußerers zur Erstellung des Bauwerks an (BGHZ 68, 372, 374 m.w.N.; 72, 229, 231).

    Diese Verpflichtung kann ausdrücklich in den Vertrag aufgenommen sein (so war es z.B. in den Fällen BGHZ 68, 372 und 72, 229).

  • BGH, 21.11.1985 - VII ZR 366/83  

    Keine Kündigung des Erwerbers beim Bauträgervertrag ohne wichtigen Grund

    So hat der Senat einerseits in gefestigter Rechtsprechung die Haftung des Bauträgers für die mängelfreie Errichtung des Bauwerks nach Werkvertragsrecht beurteilt und entsprechend entschieden, wo es - auch in Bezug auf das Grundstück - auf die Verjährung des als einheitlich zu würdigenden Vergütungsanspruchs ankam (dazu BGHZ 72, 229, 232 f.; 74, 273, 275 [BGH 10.05.1979 - VII ZR 97/78]; NJW 1979, 2193; 1981, 273, 274; 1981, 1665, 1666).
  • BGH, 18.07.2003 - V ZR 275/02  

    Verjährung des Anspruchs auf Herausgabe wiederkehrender Gebrauchsvorteile

    Die Rechtsprechung hat die kurze Verjährungsfrist des § 197 BGB a.F. darüber hinaus auch auf Ansprüche auf Rückabwicklung von Leistungen auf Grund von gescheiterten oder sonst rückabzuwickelnden Verträgen angewandt (BGHZ 48, 125, 127; 57, 191, 196; 72, 229, 233 f.; 86, 313, 318; Urt. v. 14. Mai 2002, X ZR 144/00, BGH-Report 2003, 84, 87).
  • BGH, 10.03.1983 - VII ZR 302/82  

    Rechtsnatur eines Fertighausvertrages; Wirksamkeit eines in deutscher Sprache

    Ist das der Fall, so sind die Bestimmungen des Werkvertragsrechts anwendbar (BGHZ 68, 372, 373 ff; 72, 229, 231; 74, 204, 206 f; 74, 258, 268; BGH NJW 1981, 273, 274; 1982, 2243; Senatsurteil vom 5. November 1981 - VII ZR 5/81 = BauR 1982, 58, 59/60, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 23.06.1981 - V ZR 148/80  

    Vergütung von Erschließungsleistungen: Verjährung

    Entgegen der Auffassung der Revision setzt § 196 Abs. 1 Nr. 1 BGB keinen Werklohnanspruch voraus, sondern regelt die Verjährung aller Vergütungsansprüche, die ein Kaufmann aus der Ausführung von Arbeiten oder der Besorgung fremder Geschäfte ableitet, ohne daß es auf die Rechtsgrundlage ankommt (BGHZ 72, 229, 231 [BGH 12.10.1978 - VII ZR 288/77]; BGH Urteil vom 13. März 1975, VII ZR 69/74 = NJW 1975, 1160 m.w.N.).

    Zwar hat der Bundesgerichtshof in anderem Zusammenhang auf die der beklagten Partei gegenüber eingegangene Verpflichtung zur Gebäudeherstellung abgehoben (BGHZ 72, 229, 231 [BGH 12.10.1978 - VII ZR 288/77]/232), das bedeutet aber nicht, daß ohne eine solche Verpflichtung zur Leistung die Verjährungsvorschrift des § 196 Abs. 1 Nr. 1 BGB unanwendbar wäre.

    Es gibt keinen sachlichen Grund dafür, daß der in § 6 des Vertrages abgegrenzte und besonders geregelte Anspruch trotz § 196 Abs. 1 Nr. 1 BGB nicht in kürzerer Zeit sollte verjähren können als der möglicherweise "gemischte", aber einheitliche Anspruch nach § 2 des Vertrages, bei dem das Entgelt für das Grundstück eindeutig im Vordergrund steht (vgl. BGHZ 72, 232, 233 [BGH 12.10.1978 - VII ZR 288/77]; BGH Urteil vom 9. Oktober 1980, VII ZR 65/80 = NJW 1981, 273).

    Soweit der Bundesgerichtshof für die aus verschiedenen Leistungselementen bestehenden Mischverträge ausgesprochen hat, die Verjährung sei nach den Leistungen zu beurteilen, die bei weitem überwiegen und dem Vertragsverhältnis seine charakteristische Note geben, bezog sich das immer auf einheitliche Vergütungsansprüche, deren Aufspaltung in einzelne Bereiche sich verbot (vgl. BGHZ 72, 229, 232 [BGH 12.10.1978 - VII ZR 288/77]; 45, 223, 230 [BGH 25.04.1966 - VII ZR 120/65]; 59, 163, 166), [BGH 06.07.1972 - VII ZR 138/71]nicht dagegen auf Fälle, in denen - wie hier - für klar abgegrenzte Zahlungsansprüche eines Vertrages eindeutig feststellbar war, welche Leistungen sie abgelten sollten (vgl. auch Palandt/Heinrichs, BGB 40. Aufl. § 194 Anm. 4 unter Hinweis auf OLG Düsseldorf OLGZ 77, 200).

    In BGHZ 72, 229, 233 [BGH 12.10.1978 - VII ZR 288/77] ist deshalb ausdrücklich offengelassen, was für den Fall getrennter Vergütungsabsprachen für trennbare Leistungen gilt (so auch noch BGHZ 74, 273, 274) [BGH 10.05.1979 - VII ZR 97/78].

  • BGH, 05.11.1987 - VII ZR 364/86  

    Verjährung des Anspruchs eines Bauträgers auf Erstattung von Erschließungskosten

    Zutreffend geht das Berufungsgericht davon aus, daß auf den Vergütungsanspruch eines Bauträgers, der sich zur Veräußerung eines Grundstücks oder Grundstücksanteils und zugleich zur Errichtung eines Hauses oder einer Eigentumswohnung verpflichtet hat, ausschließlich Werkvertragsrecht und damit die kurze Verjährungsfrist des § 196 Abs. 1 Nr. 1 BGB anzuwenden ist, wenn die Vertragspartner für beide Leistungsteile ein einheitliches Entgelt vereinbart hatten (Senatsurteile BGHZ 72, 229, 233; NJW 1979, 2193; 1981, 1665).
  • BGH, 08.11.1984 - VII ZR 256/83  

    Anwendbarkeit des Abzahlungsgesetzes auf Fertighausverträge

  • BGH, 10.05.1979 - VII ZR 97/78  

    Begriff des Gewerbebetriebs im zivilrechtlichen und steuerrechtlichen Sinne;

  • OLG Düsseldorf, 12.03.2002 - 23 U 113/01  

    Zu den Voraussetzungen der Verjährungsfrist des § 196

  • BGH, 10.03.1983 - VII ZR 301/82  

    Formularmäßige Vereinbarung einer Entschädigung bei vorzeitiger Beendigung des

  • BGH, 11.05.1995 - VII ZR 257/93  

    Verjährung von Ansprüchen auf Vergütung von Architekten- und Statikerleistungen

  • OLG Rostock, 19.06.2008 - 3 U 12/08  

    Formunwirksamer Bauvertrag mit der Gemeinde: Anspruch des Unternehmers aus

  • OLG Düsseldorf, 21.08.2003 - 23 U 113/02  

    Vermietung als Gewerbebetrieb im Sinne des § 196 Abs. 1 Nr. 1 BGB

  • BGH, 12.03.1981 - VII ZR 117/80  

    Begriff des Gewerbebetriebes

  • BGH, 12.07.1979 - VII ZR 159/78  

    Verjährung des Anspruchs auf das einheitlich für Grundstücksanteil und

  • BGH, 27.04.1984 - V ZR 137/83  

    Flächenangabe als Eigenschaftszusicherung

  • OLG Koblenz, 22.10.2007 - 12 U 417/05  

    Verjährung des Anspruchs auf Herausgabe der ungerechtfertigten Bereicherung im

  • OLG Brandenburg, 04.03.2004 - 12 U 130/03  

    Zur Frage, ob sich eine Gemeinde auf Unwirksamkeit eines Architektenvertrages

  • BGH, 30.05.1984 - VIII ZR 39/83  

    Konkurrenz kurzer Verjährungsfristen

  • BGH, 09.10.1980 - VII ZR 65/80  

    Verjährung der Ansprüche des Veräußerers eines Kaufeigenheims

  • OLG Schleswig, 04.08.1993 - 9 U 16/93  

    Hemmung und/oder Unterbrechung der Verjährung von Gewährleistungsansprüchen

  • BGH, 28.06.1979 - VII ZR 166/78  

    Erwerber von Wohnungseigentum: Gewährleistungsansprüche

  • OVG Schleswig-Holstein, 04.02.1992 - 4 L 45/91  

    Landeskrankenhaus; Behandlungskosten; Endmündigung; Vormund; Zivilrechtsweg

  • OLG Nürnberg, 18.05.1988 - 4 U 692/88  
  • OLG Naumburg, 16.01.2007 - 9 U 77/06  

    Auftraggeber ist Krankenhausbetrieb: Verjährungsfrist

  • BGH, 27.04.1984 - V ZR 193/83  

    Folgen des Abweichens von der im Kaufvertrag zugesicherten Grundstücksgröße -

  • BGH, 10.05.1979 - VII ZR 156/78  

    Verjährung von Zahlungsansprüchen aus einem Kauf- und Bauvertrag - Annahme eines

  • OLG Hamm, 14.06.2007 - 22 U 179/06  

    Übernahme von Anschlussgebühren: richtige Vertragsauslegung

  • OLG Hamm, 08.07.2005 - 26 U 11/05  

    Geltendmachung von Ansprüchen durch einzelne Erwerber und/oder WEG

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