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   BGH, 30.06.1983 - VII ZR 293/82   

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https://dejure.org/1983,778
BGH, 30.06.1983 - VII ZR 293/82 (https://dejure.org/1983,778)
BGH, Entscheidung vom 30.06.1983 - VII ZR 293/82 (https://dejure.org/1983,778)
BGH, Entscheidung vom 30. Juni 1983 - VII ZR 293/82 (https://dejure.org/1983,778)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Kündigung eines Werkvertrages durch den Besteller wegen schuldhafter Gefährdung des Vertragszwecks in erheblichem Maße durch den Unternehmer - Verjährung eines Schadensersatzanspruchs des Werkbestellers - Anspruch auf Erstattung unvermeidlicher Mehraufwendungen zur Fertigstellung eines Werkes - Anspruch auf Ersatz von Mangelschäden - Anspruch auf Ersatz von Mangelfolgeschäden - Aufwendungen für die Fertigstellung einer Programmierung - Verjährung eines Schadensersatzanspruchs wegen Nichterfüllung des Werkvertrages - Verjährung eines Schadensersatzanspruchs aus positiver Vertragsverletzung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    30jährige Verjährung des nach Kündigung eines Werkvertrages wegen schuldhafter Gefährdung des Vertragszwecks durch den Unternehmer vom Besteller geltend gemachten Schadensersatzanspruches

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Schadensersatzanspruch bei Vertragskündigung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 633, § 634, § 635
    Verjährung des Schadensersatzanspruchs gegen den Unternehmer wegen eines schuldhaften, zur Kündigung des Vertrages führenden Verhaltens

Papierfundstellen

  • NJW 1983, 2439
  • ZIP 1983, 1082
  • MDR 1984, 136
  • WM 1983, 1043
  • BB 1984, 563
  • BauR 1983, 459
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 07.04.2016 - VII ZR 56/15

    Bauvertrag: Einbeziehung einer insolvenzabhängigen Lösungsklausel; Vereinbarung

    Es ist jedoch richterrechtlich anerkannt (vgl. BGH, Urteil vom 8. März 2012 - VII ZR 118/10, BauR 2012, 949 Rn. 22 = NZBau 2012, 357; BGH, Urteil vom 20. August 2009 - VII ZR 212/07, BauR 2009, 1736 Rn. 26 = NZBau 2010, 47; BGH, Urteil vom 24. Juni 2004 - VII ZR 271/01, BauR 2004, 1613, 1615, juris Rn. 24 = NZBau 2004, 612; Urteil vom 23. Mai 1996 - VII ZR 140/95, BauR 1996, 704, 705, juris Rn. 24; Urteil vom 30. Juni 1983 - VII ZR 293/82, BauR 1983, 459, 461, juris Rn. 11; OLG Brandenburg, Urteil vom 15. Januar 2008 - 11 U 98/07, juris Rn. 27) und folgt aus dem Rechtsgedanken des § 314 BGB (vgl. OLG Hamm, NZBau 2015, 480 Rn. 50; OLG Nürnberg, Urteil vom 29. Dezember 2011 - 13 U 967/11, juris Rn. 67; Kniffka/Schmitz, Bauvertragsrecht, 2. Aufl., § 649 Rn. 9 ff.).

    In einem solchen Fall entfällt der Vergütungsanspruch des Auftragnehmers aus § 649 Satz 2 BGB (vgl. BGH, Urteil vom 5. Juni 2014 - VII ZR 285/12, BauR 2014, 1771 Rn. 13; Urteil vom 12. Februar 2003 - X ZR 62/01, BauR 2003, 880, 881, juris Rn. 16; Urteil vom 30. Juni 1983 - VII ZR 293/82, BauR 1983, 459, 461, juris Rn. 11).

    Ein wichtiger Grund ist unter anderem dann anzunehmen, wenn der Auftragnehmer das für den Bauvertrag als eines auf Kooperation der Vertragspartner angelegten Langzeitvertrags vorauszusetzende Vertrauensverhältnis durch sein schuldhaftes Verhalten derart empfindlich stört, dass die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet und dem Auftraggeber die Vertragsfortsetzung nicht mehr zumutbar ist (vgl. BGH, Urteil vom 24. Juni 2004 - VII ZR 271/01, BauR 2004, 1613, 1615, juris Rn. 24 = NZBau 2004, 612; Urteil vom 23. Mai 1996 - VII ZR 140/95, BauR 1996, 704, 705, juris Rn. 24; Urteil vom 30. Juni 1983 - VII ZR 293/82, BauR 1983, 459, 461, juris Rn. 11; OLG Brandenburg, Urteil vom 15. Januar 2008 - 11 U 98/07, juris Rn. 27).

    Dies umfasst die Verpflichtung der Bauvertragsparteien, das zwischen ihnen erforderliche Vertrauensverhältnis nicht nachhaltig zu stören und die Erreichung des Vertragszwecks nicht zu gefährden (vgl. BGH, Urteil vom 30. Juni 1983 - VII ZR 293/82, BauR 1983, 459, 461, juris Rn. 11).

  • BGH, 19.01.1984 - VII ZR 121/83

    Nichtigkeit eines Werkvertrages bei Verstoß des Unternehmers gegen das Gesetz zur

    Die angefallenen (unvermeidlichen) Mehraufwendungen hat der Beklagte zu 2) aus dem Gesichtspunkt der positiven Vertragsverletzung zu übernehmen (BGH, NJW 1983, 2439, 2440; vgl. auch Senatsurteil vom 12. Juni 1980 - VII ZR 198/79 -, BauR 1980, 465, 466).

    Ebenso hat er dem Kläger die Kosten des über die Mängel eingeholten Gutachtens (vgl. BGHZ 54, 352, 358) sowie die notwendigen Kosten für die Nachbesserung der bereits hergestellten Bauteile zu erstatten (BGH, NJW 1983, 2439, 2440).

  • BGH, 18.06.2002 - XI ZR 359/01

    Umfang einer Vertragserfüllungsbürgschaft im Rahmen eines Bauträgervertrages

    Hat die K-GmbH, wie er behauptet, nachlässig gearbeitet und hat sie schließlich vor Fertigstellung und Mängelbeseitigung die Arbeiten endgültig eingestellt, so stellt das eine positive Vertragsverletzung dar, die ihn berechtigt, nach Kündigung die für die Vollendung des Werkes durch einen anderen Unternehmer unvermeidlichen Mehraufwendungen zu fordern (vgl. BGHZ 45, 372, 375; BGH, Urteile vom 6. Februar 1975 - VII ZR 244/73, WM 1975, 454, 455 und vom 30. Juni 1983 - VII ZR 293/82, WM 1983, 1043, 1044).
  • BGH, 25.06.1987 - VII ZR 251/86

    Beseitigung von Mängeln bei vorzeitiger Beendigung eines Bauvertrages

    Auch bei vorzeitiger Beendigung eines Bauvertrages ist der Unternehmer/Auftragnehmer grundsätzlich verpflichtet und berechtigt, Mängel an dem von ihm erstellten Teilwerk zu beseitigen (im Anschluß an Senatsurteil NJW 1974, 1707 Nr. 3; 1983, 2439; 1985, 1840).

    Nach ständiger Rechtsprechung des Senats werden denn auch die Ansprüche des Bestellers/Auftraggebers aus Mängeln an den bis zur Kündigung/Auftragsentziehung erbrachten Werkleistungsteilen durch die Kündigung/Auftragsentziehung grundsätzlich nicht beeinflußt(Urteile vom 17. Januar 1974 - VII ZR 146/72 = BauR 1974, 208, 209, insoweit in BGHZ 62, 90 und NJW 1974, 646 Nr. 9 nicht abgedruckt; NJW 1974, 1707 Nr. 3; 1983, 2439, 2440; 1985, 1840; ebenso OLG Düsseldorf BauR 1979, 325, 326; vgl. auchSenatsurteil vom 9. Dezember 1971 - VII ZR 211/69 = BauR 1972, 185, 187).

  • BGH, 21.02.1985 - VII ZR 160/83

    Fälligkeit von Abschlagszahlungen nach Erstellung der Schlußrechnung

    Ist der Vertrag durch eine Kündigung des Auftraggebers beendet worden, braucht der Auftragnehmer - von Mängelbeseitigung abgesehen (vgl. BGH NJW 1983, 2439, 2440 [BGH 30.06.1983 - VII ZR 293/82] m.N.) - weitere Leistungen nicht mehr zu erbringen; auch seine Vorleistungspflicht entfällt.
  • OLG Hamm, 27.06.2000 - 21 U 111/99

    Anspruch auf Zahlung von Werklohn in Form einer Abschlagszahlung wegen

    Dann aber besteht kein Grund, den von weiterer Leistungsverpflichtung frei gewordenen Auftragnehmer durch Zubilligung eines Anspruchs auf Abschlagszahlung besonders zu schützen (BGH BauR 1983, 459).
  • OLG Köln, 03.03.2000 - 19 U 105/99

    Kündigung des Architektenvertrages aus wichtigem Grund

    Denn auch nach der Kündigung es Werkvertrages kann der Besteller unter den Voraussetzungen es § 634 BGB Minderung verlangen (BGH NJW 1983, 2439; WM 1972, 540).
  • OLG Köln, 31.03.2000 - 19 U 186/95

    Minderungsanspruch nach Kündigung des Werkvertrags

    Denn auch nach der Kündigung es Werkvertrages kann der Besteller unter den Voraussetzungen es § 634 BGB Minderung verlangen (BGH NJW 1983, 2439 ; WM 1972, 540).
  • KG, 13.04.1987 - 12 U 4242/86

    Abschluss eines Vertrages über die Bereitstellung von Hunden zum Filmdreh ;

    Das Landgericht hat auch nicht übersehen, daß der von der Klägerin geltend gemachte Anspruch auf Ersatz der ihr nach der fristlosen Kündigung des Vertrages entstandenen Mehraufwendungen nur unter der Voraussetzung in Betracht kommt, daß der Beklagte den Vertragszweck schuldhaft im erheblichen Maße gefährdet hatte (BGH, NJW 1983, 2439, 2440 = LM Nr. 49 zu § 638 BGB mit Nachweisen aus der Rechtsprechung des BGH).
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