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   BGH, 19.01.2017 - VII ZR 301/13   

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https://dejure.org/2017,2857
BGH, 19.01.2017 - VII ZR 301/13 (https://dejure.org/2017,2857)
BGH, Entscheidung vom 19.01.2017 - VII ZR 301/13 (https://dejure.org/2017,2857)
BGH, Entscheidung vom 19. Januar 2017 - VII ZR 301/13 (https://dejure.org/2017,2857)
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Volltextveröffentlichungen (19)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 280 Abs 1 BGB, § 281 BGB, § 634 Nr 1 BGB, § 634 Nr 2 BGB, § 634 Nr 3 BGB
    Werkvertrag: Geltendmachung von Mängelrechten ohne Abnahme

  • IWW

    § 280 BGB, § ... 637 Abs. 3 BGB, §§ 280 ff. BGB, § 2040 Abs. 1 BGB, § 398 BGB, § 1680 Abs. 1, § 1626 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 1629 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 1629 Abs. 2 Satz 1, § 1795 Abs. 1 Nr. 1 BGB, § 177 Abs. 1 BGB, § 184 Abs. 1 BGB, § 559 ZPO, § 634 Nr. 2, §§ 633 ff. BGB, § 634 BGB, § 631 Abs. 1 BGB, § 323 Abs. 4 BGB, § 634 Nr. 1, § 635 BGB, § 640 Abs. 1 BGB, § 635 Abs. 3 BGB, § 634 Nr. 1 BGB, § 275 Abs. 2, 3 BGB, § 641 Abs. 1 BGB, § 644 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 640 Abs. 2 BGB, § 887 ZPO, § 280 Abs. 1 BGB, §§ 281, 280 BGB, § 280 Abs. 2, § 286 BGB, § 323 BGB, § 314 BGB, § 281 Abs. 1 BGB, § 634 Nr. 2 und 3 BGB, § 280 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 281 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 640 Abs. 2, § 641 Abs. 3 BGB, § 634 Nr. 2 bis 4 BGB, § 281 Abs. 1, § 281 Abs. 4 BGB, § 637 Abs. 1, § 631 BGB, § 563 Abs. 3 ZPO

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 280 Abs. 1, 281, 634 Nr. 2, 3 u. 4, 637

  • Wolters Kluwer

    Geltendmachung von Mängelrechten durch den Besteller vor und nach Abnahme des Werks; Übergang des Vertragsverhältnisses in ein Abrechnungsverhältnis; Verlangen eines Vorschusses für die Beseitigung eines Mangels im Wege der Selbstvornahme; Entgültige Ablehnung der ...

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    BGB §§ 634, 637, 281, 280 Abs. 1
    Grundsatz: Geltenmachung von Mängelrechten (hier: Vorschuss zur Mängelbeseitigung) erst nach Abnahme des Werks

  • VERIS(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Mängelrechte des Bestellers nach § 634 BGB grundsätzlich erst nach Abnahme des Werks

  • rewis.io

    Werkvertrag: Geltendmachung von Mängelrechten ohne Abnahme

  • Reguvis VergabePortal - Veris(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
  • ra.de
  • degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Geltendmachung von Mängelrechten durch den Besteller ohne Abnahme des Werks; Übergang des Vertragsverhältnisses in ein Abrechnungsverhältnis; Vorschussverlangen für die Beseitigung eines Mangels im Wege der Selbstvornahme

  • rechtsportal.de

    Geltendmachung von Mängelrechten durch den Besteller vor und nach Abnahme des Werks; Übergang des Vertragsverhältnisses in ein Abrechnungsverhältnis; Verlangen eines Vorschusses für die Beseitigung eines Mangels im Wege der Selbstvornahme; Entgültige Ablehnung der ...

  • datenbank.nwb.de

    Werkvertrag: Geltendmachung von Mängelrechten ohne Abnahme

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Bauvertrag nach BGB: Keine Mängelrechte vor Abnahme!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (22)

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Werkvertrag: Mängelrechte erst nach Abnahme des Werks

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Werkvertrag: Übergang von Vertragsverhältnis in Abrechnungsverhältnis

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Werkvertrag: Übergang von Vertragsverhältnis in Abrechnungsverhältnis

  • anwaltskanzlei-online.de (Kurzinformation)

    IT-Recht: Produktive Nutzung von Software ohne oder vor der Abnahmeprüfung

  • anwaltskanzlei-online.de (Kurzinformation)

    IT-Recht: Selbstvornahmerecht des Bestellers bei Mängeln grundsätzlich erst nach Abnahme

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Keine Mängelrechte vor Abnahme des Werkes

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Keine Mängelrechte vor Werkabnahme

  • mek-law.de (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    Bauvertrag nach neuem BGB: Keine Mängelrechte vor Abnahme!

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Bauvertrag nach BGB: Keine Mängelrechte vor Abnahme!

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Baurecht - keine Mängelrechte vor Abnahme

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Wann können welche (Mängel) Rechte vom Besteller (schon vor Abnahme) geltend gemacht werden?

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Werkvertrag: Welche Ansprüche können vom Besteller wann geltend gemacht werden?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Bauvertrag: Keine Mängelrechte ohne Abnahme der Bauleistung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Mängelrechte erst nach der Abnahme, was nun?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Mängelrechte ohne Abnahme

  • st-sozien.de (Kurzinformation)

    Vorschuss auf Mängelbeseitigungskosten grundsätzlich erst nach der Abnahme

  • bblaw.com (Kurzinformation)

    Keine Gewährleistungsansprüche vor Abnahme

  • heuking.de (Kurzinformation)

    Keine Mängelrechte vor Abnahme

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Gewährleistungsrechte vor Abnahme des Werks

  • kanzleibeier.eu (Leitsatz)

    Mängelrechte des Bestellers im Werkvertragsrecht erst nach Abnahme des Werks

  • fgvw.de (Kurzinformation)

    Ohne Abnahme keine Mängelrechte für den Besteller

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Geltendmachung eines Vorschusses zur Mängelbeseitigung setzt nicht zwingend Abnahme des Werks voraus - Voraussetzung ist endgültige Weigerung des Auftraggebers zur weiteren Zusammenarbeit mit Auftragnehmer

Besprechungen u.ä. (3)

  • mek-law.de (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    Bauvertrag nach neuem BGB: Keine Mängelrechte vor Abnahme!

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Mängelrechte nach § 634 BGB bestehen grundsätzlich erst ab Abnahme des Werks

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Bauvertrag nach BGB: Keine Mängelrechte vor Abnahme! (IBR 2017, 186)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 213, 349
  • NJW 2017, 1604
  • MDR 2017, 328
  • DNotZ 2017, 281
  • NZBau 2017, 216
  • WM 2017, 2123
  • BauR 2017, 875
 
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Wird zitiert von ... (69)

  • OLG Hamm, 30.04.2019 - 24 U 14/18

    Zahlung von Restwerklohn

    Ein Abrechnungsverhältnis entsteht, wenn der Auftraggeber deutlich macht, dass er vom Auftraggeber endgültig keine weiteren Leistungen mehr erwartet und eine vollständige Abrechnung des Vertragsverhältnisses wünscht, was etwa dann der Fall ist, wenn sich nur noch Restwerklohnanspruch und Minderungs- oder Schadensersatzansprüche gegenüberstehen (vgl. BGH, Urteil vom 19. Januar 2017 - VII ZR 301/13 - NZBau 2017, 216; BGH, Urteil vom 19. Januar 2017 - VII ZR 235/15 - NJW 2017, 1607; BGH, Urteil vom 13. September 2001 - VII ZR 113/00 - NJW-RR 2002, 160; OLG Karlsruhe, Urteil vom 29. Mai 2012 - 8 U 173/10 - zitiert nach juris).

    Ein Vorschussbegehren führt aber grundsätzlich nicht zu einem Abrechnungsverhältnis (vgl. BGH, Urteil vom 19. Januar 2017 - VII ZR 301/13 - NZBau 2017, 216; BGH, Urteil vom 19. Januar 2017 - VII ZR 235/15 - NJW 2017, 1607).

    Nur ausnahmsweise kann allein das Verlangen eines Vorschusses für die Beseitigung eines Mangels im Wege der Selbstvornahme dann zur Annahme eines Abrechnungsverhältnisses führen, wenn der Besteller ausdrücklich oder konkludent zum Ausdruck bringt, unter keinen Umständen mehr mit dem Unternehmer, der ihm das Werk als fertiggestellt zur Abnahme angeboten hat, zusammenarbeiten zu wollen, also ernsthaft und endgültig eine (Nach-)Erfüllung durch ihn ablehnt, selbst für den Fall, dass die Selbstvornahme nicht zu einer mangelfreien Herstellung des Werks führt (vgl. BGH, Urteil vom 19. Januar 2017 - VII ZR 301/13 - NZBau 2017, 216; BGH, Urteil vom 19. Januar 2017 - VII ZR 235/15 - NJW 2017, 1607).

    Soweit für Werkverträge, die vor Inkrafttreten des Gesetzes zur Modernisierung des Schuldrechts vom 26. November 2001 geschlossen wurden, angenommen wurde, dass für Mängelansprüche, die vor Abnahme entstehen, die Verjährung erst mit Abnahme zu laufen beginnt (vgl. BGH, Urteil vom 14. Januar 2016 - VII ZR 271/14 - NZBau 2016, 304; BGH, Urteil vom 08. Juli 2010 - VII ZR 171/08 - BGH, Urteil vom 08. Juli 2010 - VII ZR 171/08 - NZBau 2010, 768), führt dies zu keiner anderen Bewertung, da hinsichtlich nach Inkrafttreten des Gesetzes zur Modernisierung des Schuldrechts geschlossener Verträge Mängelrechte grundsätzlich erst nach Abnahme des Werkes geltend gemacht werden können (vgl. BGH, Urteil vom 19. Januar 2017 - VII ZR 301/13 - NZBau 2017, 216; BGH, Urteil vom 19. Januar 2017 - VII ZR 235/15 - zitiert nach juris; BGH, Urteil vom 19. Januar 2017 - VII ZR 193/15 - zitiert nach juris; vgl. auch Senat, Urteil vom 19. August 2014 - I-24 U 41/14 - NJW 2015, 960).

    Ein Vorschussbegehren beruht aber auf der Herstellungspflicht des Werkunternehmers; der Auftraggeber will vorläufig selbst im Wege der Ersatzvornahme tätig werden, ohne dass er seinen Fertigstellungsanspruch gegen den Werkunternehmer verliert, so dass er auch nach einem Kostenvorschussverlangen den (Nach-)Erfüllungsanspruch geltend machen kann (vgl. BGH, Urteil vom 19. Januar 2017 - VII ZR 301/13 - NZBau 2017, 216; BGH, Urteil vom 19. Januar 2017 - VII ZR 193/15 - zitiert nach juris; OLG Stuttgart, Urteil vom 03. Juli 2012 - 10 U 33/12 - zitiert nach juris).

    Ein Vorschussverlangen nach den §§ 634 Nr. 2, 637 Abs. 3 BGB setzt zwar eine Abnahme voraus (vgl. BGH, Urteil vom 19. Januar 2017 - VII ZR 301/13 - NZBau 2017, 216; BGH, Urteil vom 19. Januar 2017 - VII ZR 193/15 - zitiert nach juris); allerdings kann ein Kostenvorschussanspruch dem Grunde nach auch als Schadensersatzanspruch, gerichtet auf Vorfinanzierung in Form der vorherigen Zahlung eines zweckgebundenen und abzurechnenden Betrags, nach § 280 Abs. 1 BGB in Betracht kommen (vgl. BGH, Urteil vom 22. Februar 2018 - VII ZR 46/17 - NZBau 2018, 201; BGH, Urteil vom 08. November 2018 - VII ZR 100/16 - NZBau 2019, 100).

    Da vor Abnahme dem Auftraggeber außer seinem Anspruch auf mangelfreie Herstellung aus § 631 Abs. 1 BGB in der Regel nur die Rechte des allgemeinen Leistungsstörungsrechts zustehen, steht ihm auch der Anspruch auf Schadensersatz neben der Leistung nach § 280 Abs. 1 BGB oder statt der Leistung nach §§ 281, 280 BGB zu (vgl. BGH, Urteil vom 19. Januar 2017 - VII ZR 301/13 - NZBau 2017, 216; BGH, Urteil vom 19. Januar 2017 - VII ZR 193/15 - zitiert nach juris).

  • BGH, 08.10.2020 - VII ARZ 1/20

    Fiktive Mängelbeseitigungskosten: VII. Zivilsenat lehnt Wunsch des V. Zivilsenats

    Soweit argumentiert wird, Vorschuss und Kostenerstattung könnten - anders als Schadensersatz - auch ohne Verschulden des Unternehmers verlangt werden, überzeugt dies schon deshalb nicht, weil nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs das Unterbleiben der verschuldensunabhängig geschuldeten Nacherfüllung stets zu einem den Schadensersatzanspruch rechtfertigenden Verschulden führt (vgl. zum Kaufrecht BGH, Urteil vom 29. April 2015 - VIII ZR 104/14 Rn. 12 m.w.N., NJW 2015, 2244; dem folgend BGH, Urteil vom 19. Januar 2017 - VII ZR 301/13 Rn. 41, BGHZ 213, 349).
  • BGH, 19.01.2017 - VII ZR 193/15

    Bauvertrag: Geltendmachung von Mängelrechten vor Abnahme der Werkleistung

    Auch in diesem Fall geht es ihm nicht mehr um den Anspruch auf die Leistung und damit um die Erfüllung des Vertrags (BGH, Urteile vom 19. Januar 2017 - VII ZR 235/15 und VII ZR 301/13, zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt).

    Weil die verbleibenden Rechte des Bestellers damit ausschließlich auf Geld gerichtet sind, entsteht ein Abrechnungs- und Abwicklungsverhältnis, in dessen Rahmen die Rechte aus § 634 Nr. 2 bis 4 BGB ohne Abnahme geltend gemacht werden können (vgl. BGH, Urteile vom 19. Januar 2017 - VII ZR 235/15 und VII ZR 301/13, zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt).

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