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   BGH, 13.03.1961 - VII ZR 35/60   

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https://dejure.org/1961,1142
BGH, 13.03.1961 - VII ZR 35/60 (https://dejure.org/1961,1142)
BGH, Entscheidung vom 13.03.1961 - VII ZR 35/60 (https://dejure.org/1961,1142)
BGH, Entscheidung vom 13. März 1961 - VII ZR 35/60 (https://dejure.org/1961,1142)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • Evers OK-Vertriebsrecht(Abodienst) (Leitsatz)

    - GdF Wüstenrot 2 -, Ausschluss der Aufrechnung, stillschweigender Verzicht, Anspruch des HV auf Erteilung einer Abrechnung, Anforderungen an eine Provisionsabrechnung, Buchauszug, Geltendmachung oft erst gegen Ende des HVV, Einigung über die Abrechnung, Begriff

Papierfundstellen

  • NJW 1961, 1059 (Ls.)
  • MDR 1961, 494
  • VersR 1961, 365
  • BB 1961, 424
  • DB 1961, 533
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 29.11.1995 - VIII ZR 293/94

    Anspruch des Handelsvertreters auf Erteilung eines Buchauszuges

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann der Handelsvertreter zwar den Anspruch auf Erteilung eines Buchauszugs aus § 87 c Abs. 2 HGB als Grundlage für weitere Provisionsansprüche nicht mehr geltend machen, wenn er sich mit dem Unternehmer über die Abrechnung der Provisionen geeinigt hat (BGH, Urteil vom 13. März 1961 - VII ZR 35/60 = LM Nr. 3 zu § 87 c HGB unter III 3 b; Urteil vom 20. Februar 1964 - VII ZR 147/62 = LM Nr. 4 a zu § 87 c HGB unter I 3 b; Urteil vom 11. Juli 1980 - I ZR 192/78 = WM 1980, 1449 unter II; Urteil vom 23. Oktober 1981 - I ZR 171/79 = WM 1982, 152 unter 4).

    Unabhängig davon stehen der Annahme eines sich ständig wiederholenden negativen Schuldanerkenntnisses des Handelsvertreters durch Schweigen auf die Provisionsabrechnungen des Unternehmers die dem Schutz des meist wirtschaftlich schwächeren Handelsvertreters dienenden (vgl. BGH, Urteil vom 13. März 1961 aaO. unter III 3 c aa) §§ 87 a Abs. 5, 87 c Abs. 5 HGB entgegen.

    Deswegen und mit Rücksicht auf die in den §§ 87 a Abs. 5, 87 c Abs. 5 HGB zum Ausdruck kommende gesetzgeberische Wertung verstößt die Forderung des Klägers nach einem Buchauszug und nach Provision für Retouren trotz jahrelanger widerspruchsloser Hinnahme der Provisionsabrechnungen auch nicht gegen Treu und Glauben (vgl. BGH, Urteil vom 13. März 1961 aaO. unter III 3 c bb).

  • OLG Frankfurt, 18.09.2012 - 5 U 101/09
    Eine frühere gegenteilige Ansicht (BGH vom 13.6.1961, VII ZR 35/60 - BB 1961, 424) ist mit der Entscheidung des BGH vom 29.11.1995 (VIII ZR 293/94 - ZIP 1996, 129 - zum Problem Emde, wie oben, § 87c Rz.105) aufgegeben worden.
  • BGH, 23.02.1989 - I ZR 203/87

    Rechtsmittelbeschwer bei Verurteilung des Geschäftsherrn zur Erteilung einer

    Die von dem Handelsvertreter als Auskunft geforderte Provisionsabrechnung soll diesen in die Lage versetzen, unter Vergleich mit seinen eigenen Unterlagen zu prüfen, ob alle Provisionen, auf die er nach den §§ 87, 87 a HGB Anspruch hat und alle andere Vergütungen, die ihm vertragsgemäß zustehen, lückenlos erfaßt und damit zur Grundlage für die ihm zu erbringenden Zahlungen gemacht worden sind (vgl. dazu BGH, Urt. v. 13.3.1961 - VII ZR 35/60, HVR 258 = BB 1961, 424, 425; Küstner, Handbuch des gesamten Außendienstrechts, Bd. I, Rdn. 562).
  • BGH, 23.10.1981 - I ZR 171/79

    Anspruch eines Handelsvertreters auf Erteilung eines Buchauszuges; Einverständnis

    Der Anspruch auf den Buchauszug kann vom Handelsvertreter geltend gemacht werden, solange er und der Unternehmer sich über die Provisionsabrechnung (en) nicht geeinigt haben (BGH v. 13. März 1961 - VII ZR 35/60 = LM Nr. 3 zu § 87 c HGB = VersR 1961, 365; v. 11. Juli 1980 - I ZR 192/78 = WM 1980, 1449 = VersR 1981, 38).
  • BGH, 11.07.1980 - I ZR 192/78

    Umfang und Fälligkeit des Anspruchs auf Erteilung eines Buchauszuges

    Der Anspruch kann auch noch später und nicht nur bei der Abrechnung geltend gemacht werden, solange Unternehmer und Handelsvertreter sich über die Abrechnung nicht geeinigt haben (BGH Urteil vom 13.3.61 - VII ZR 35/60 LM Nr. 3 zu § 87 c HGB); eine dem Gesetz entsprechende Abrechnung hat die Beklagte dem Kläger bisher nicht erteilt, auch eine Einigung über die Provisionen liegt nicht vor.
  • OLG Rostock, 25.11.2008 - 1 W 51/08

    Voraussetzungen der Anordnung der Ersatzvornahme für die Verpflichtung zur

    Die Abrechnung soll dem Handelsvertreter einen Vergleich mit seinen eigenen Unterlagen ermöglichen, um so zuverlässig nachprüfen zu können, ob alle ihm zustehenden Provisionen und sonstigen Vergütungen lückenlos erfasst sind (BGH, BB 1961, 424; WM 1989, 1074).
  • OLG Hamm, 15.12.2000 - 35 U 77/99

    Voraussetzungen eines Auskunftsanspruchs zur Vorbereitung des Ausgleichsanspruchs

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (NJW 1961, 1059 = BGHZ 34, 310; NJW 1972, 1664 = BGHZ 59, 125) dient der Anspruch aus § 89 b HGB dem Ausgleich von Provisionsverlusten des Versicherungsvertreters aus Verträgen, die zwar nach Beendigung seines Vertreterverhältnisses abgeschlossen worden sind, jedoch (noch) in engem wirtschaftlichen Zusammenhang mit von dem Vertreter vermittelten Verträgen stehen, insbesondere eine Verlängerung öder Summenerhöhung solcher Verträge zum Inhalt haben.
  • OLG Düsseldorf, 13.05.1965 - 8 U 117/64
    Es gilt der Grundsatz, dass der Anspruch des HV auf den Buchauszug (§ 87 c Abs. 2 HGB) nach § 88 HGB verjährt (im Anschluss an BGH, BB 61, 424 = LM § 87 c HGB Nr. 3; HVR Nr. 258).

    Dem Schutz des U dient in solchen Fällen die Verjährungsvorschrift des § 88 HGB oder der Einwand der Verwirkung (unter Bezugnahme auf BGH, BB 61, 424 = LM § 87 c HGB Nr. 3).

  • LG Dortmund, 18.03.2010 - 16 O 204/07

    Anspruch eines Versicherungsvertreters gegen den Unternehmer auf Auskunft sowie

    Derartige Abreden fallen nicht unter § 87 Abs. 5 HGB ( BGH, Urteil vom 23.10.1981; I ZR 171/79 ; BGH, Urteil vom 13.03.1961- VII ZR 35/60 ; BGH, Urteil vom 29.11.1995 - VIII ZR 293/94 ; BGH, Urteil vom 20.09.2006 - VIII ZR 100/05 ; OLG Düsseldorf, OLGR 1999, 202/203 und 469/470; Löwisch a.a.O., § 87 c, Rdn. 33, 53; von Hoyningen/Huene, a.a.O., § 87 c, Rdn. 49; OLG Hamm, Urteil vom 20.06.1997 - 35 U 71/96; OLG Düsseldorf, Urteil vom 02.11.2001 - 16 U 144/01).

    Sie werden gegenstandslos und können nicht mehr geltend gemacht werden, wenn und soweit Zahlungsansprüche gegen den Unternehmer nicht mehr bestehen (ständige Rechtsprechung: BGH, Urteil vom 13.03.1961 - VII ZR 35/60 , BB 1961, 424 f.; zuletzt BGH, Urteil vom 29.11.1995 - VIII ZR 293/94 , NJW 1996, 588; OLG Köln, Urteil vom 20.06.1997 - 3 U 146/96 , BB 1997, 2130; ferner Löwisch, a.a.O., § 87 c, Rdn. 33; von Hoyningen-Huene, a.a.O., § 87 c, Rdn. 86; MDR, Abrechnung und Buchauszug als Informationsrechte des Handelsvertreters in MDR 2003, 1151, 1154).

  • OLG Hamm, 07.05.2004 - 35 U 3/04

    Anspruch des VV auf Buchauszug, Umfang des Anspruchs auf Buchauszug,

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann der Handelsvertreter zwar den Anspruch auf Erteilung eines Buchauszugs aus § 87c II HGB als Grundlage für weitere Provisionsansprüche nicht mehr geltend machen, wenn er sich mit dem Unternehmer über die Abrechnung der Provisionen geeinigt hat ( BGH, NJW 1961, 1059; BGH, NJW 1981, 457 = WM 1980, 1449; BGH WM 1982, 152 ).
  • OLG Düsseldorf, 19.01.1990 - 16 U 97/89
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