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   BGH, 06.06.2013 - VII ZR 355/12   

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https://dejure.org/2013,11996
BGH, 06.06.2013 - VII ZR 355/12 (https://dejure.org/2013,11996)
BGH, Entscheidung vom 06.06.2013 - VII ZR 355/12 (https://dejure.org/2013,11996)
BGH, Entscheidung vom 06. Juni 2013 - VII ZR 355/12 (https://dejure.org/2013,11996)
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Volltextveröffentlichungen (15)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 307 Abs 1 S 1 BGB, § 307 Abs 2 Nr 1 BGB, § 323 Abs 2 Nr 3 BGB, § 326 Abs 5 BGB, § 631 Abs 2 BGB
    Winterdienstvertrag: Rechtliche Einordnung; Abnahmebedürftigkeit; Wirksamkeit einer Formularklausel über eine Fristsetzung zur Nacherfüllung

  • Kanzlei Prof. Schweizer

    Werkvertrag über Räumung von Schnee und Eisglätte

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Notwendigkeit einer Fristsetzung zur Nacherfüllung wegen unzureichender Schneebeseitigung oder Glättebeseitigung für die Minderung der Vergütung

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Anwendung des Werkvertragsrechts bei Winterdienstverträgen; unwirksame Formularvereinbarung über Nacherfüllungsfrist

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Bei einem Winterdienstvertrag handelt es sich um einen Werkvertrag; § 631 BGB

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Notwendigkeit einer Fristsetzung zur Nacherfüllung wegen unzureichender Schneebeseitigung oder Glättebeseitigung für die Minderung der Vergütung

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Winterdienstvertrag ist Werkvertrag!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (21)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    "Winterdienstvertrag"

  • raschlosser.com (Kurzinformation)

    Zur Erfrischung: Minderung beim "Winterdienstvertrag"

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die vertragliche Übernahme des Winterdienstes

  • rechtsindex.de (Kurzinformation)

    Ist ein "Winterdienstvertrag" ein Dienstvertrag oder Werkvertrag?

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Mietrecht - Winterdienstvertrag - Dienst- oder Werkvertrag?

  • radziwill.info (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    Schlecht arbeitendem Winterdienst kann Rechnung gekürzt werden

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Winterdienstvereinbarung zwischen Unternehmer und Grundstückseigentümer ist Werkvertrag

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Urteil zum "Winterdienstvertrag"

  • schluender.info (Kurzinformation)

    Winterdienst - Dienstvertrag oder Werkvertrag?

  • hausundgrund-rheinland.de (Kurzinformation)

    Winterdienstvertrag ist ein Werkvertrag

  • etl-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Dienstvertrag oder Werkvertrag beim sog. "Winterdienstvertrag"?

  • sh-recht.de (Kurzinformation)

    "Winterdienstvertrag" ist Werkvertrag

  • sh-recht.de (Kurzinformation)
  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Vertragliche Übernahme des Winterdienstes - Dienst- oder Werkvertrag?

  • tacke-krafft.de (Kurzinformation)

    Der Winter"dienst"vertrag ist ein Werkvertrag und kein Dienstvertrag.

  • przytulla.de (Kurzinformation)

    "Winterdienstvertrag"

  • lachner-vonlaufenberg.de (Kurzinformation)

    Zum Winterdienstvertrag: Dienst- oder Werkvertrag?

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Winterdienst ist Werkvertrag

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Winterdienst ist Werkvertrag

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    "Winterdienstvertrag"

  • anwalt.de (Pressemitteilung)

    "Winterdienstvertrag"

Besprechungen u.ä. (5)

  • radziwill.info (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    Schlecht arbeitendem Winterdienst kann Rechnung gekürzt werden

  • Ruhr-Universität Bochum (Entscheidungsbesprechung)

    Werk- oder Dienstvertrag?

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Ein Winterdienstvertrag ist ein Werkvertrag

  • tacke-krafft.de (Kurzanmerkung)

    Der Winter"dienst"vertrag ist ein Werkvertrag und kein Dienstvertrag.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Winterdienstvertrag ist Werkvertrag! (IBR 2013, 646)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2013, 3022
  • MDR 2013, 960
  • NZM 2013, 696
  • VersR 2014, 472
  • ZfBR 2013, 657
 
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Wird zitiert von ... (23)

  • BGH, 19.01.2017 - VII ZR 301/13

    Werkvertrag: Geltendmachung von Mängelrechten ohne Abnahme

    Der Senat hat diese Frage bislang ausdrücklich offen gelassen (vgl. BGH, Urteile vom 8. Juli 2010 - VII ZR 171/08, BauR 2010, 1778 Rn. 28 = NZBau 2010, 768; vom 24. Februar 2011 - VII ZR 61/10, BauR 2011, 1032 Rn. 17 a.E. = NZBau 2011, 310; vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12, NJW 2013, 3022 Rn. 16; vom 25. Februar 2016 - VII ZR 49/15 Rn. 41, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen).

    Es entspricht aber der Rechtsprechung des Senats, dass im Grundsatz die Abnahme des Werks den maßgebenden Zeitpunkt markiert, ab dem die Mängelrechte des Bestellers aus § 634 BGB eingreifen (BGH, Urteile vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12, aaO; vom 25. Februar 2016- VII ZR 49/15, aaO).

  • BGH, 19.01.2017 - VII ZR 235/15

    Bauvertrag: Geltendmachung von Mängelrechten vor Abnahme der Werkleistung nach

    Der Senat hat diese Frage bislang ausdrücklich offen gelassen (vgl. BGH, Urteile vom 8. Juli 2010 - VII ZR 171/08, BauR 2010, 1778 Rn. 28 = NZBau 2010, 768; vom 24. Februar 2011 - VII ZR 61/10, BauR 2011, 1032 Rn. 17 a.E. = NZBau 2011, 310; vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12, NJW 2013, 3022 Rn. 16; vom 25. Februar 2016 - VII ZR 49/15 Rn. 41, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen).

    Es entspricht aber der Rechtsprechung des Senats, dass im Grundsatz die Abnahme des Werks den maßgebenden Zeitpunkt markiert, ab dem die Mängelrechte des Bestellers aus § 634 BGB eingreifen (BGH, Urteile vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12, aaO; vom 25. Februar 2016 - VII ZR 49/15, aaO).

  • BGH, 19.01.2017 - VII ZR 193/15

    Bauvertrag: Geltendmachung von Mängelrechten vor Abnahme der Werkleistung

    Der Senat hat diese Frage bislang ausdrücklich offen gelassen (vgl. BGH, Urteile vom 8. Juli 2010 - VII ZR 171/08, BauR 2010, 1778 Rn. 28 = NZBau 2010, 768; vom 24. Februar 2011 - VII ZR 61/10, BauR 2011, 1032 Rn. 17 a.E. = NZBau 2011, 310; vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12, NJW 2013, 3022 Rn. 16; vom 25. Februar 2016 - VII ZR 49/15 Rn. 41, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen).

    Es entspricht aber der Rechtsprechung des Senats, dass im Grundsatz die Abnahme des Werks den maßgebenden Zeitpunkt markiert, ab dem die Mängelrechte des Bestellers aus § 634 BGB eingreifen (BGH, Urteile vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12, aaO; vom 25. Februar 2016 - VII ZR 49/15, aaO).

  • BGH, 25.02.2016 - VII ZR 49/15

    Allgemeine Geschäftsbedingungen eines Erwerbsvertrags über Wohnungseigentum:

    Des Weiteren kann dahinstehen, ob Mängelansprüche generell vor Abnahme anwendbar sein können, obgleich die Abnahme im Grundsatz den maßgebenden Zeitpunkt markiert, von dem an die Mängelrechte des Bestellers eingreifen (vgl. BGH, Versäumnisurteil vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12, ZfBR 2013, 657 Rn. 16).
  • KG, 14.11.2013 - 4 U 41/12

    Auftrag über Leistungen des Winterdienstes für mehrere Objekte: Abgrenzung des

    Der abweichenden Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12 - sei nicht zu folgen.

    Entgegen der Auffassung der Vorinstanz steht der Klägerin ein weitergehender vertraglicher Vergütungsanspruch gemäß Buchstabe D. der Verträge vom 6. Oktober 2008 (Anlagen K 1 und K 2) und vom Oktober 2009 (Anlage K 3) i.V.m. den Rechnungen vom 31. Januar 2010 (Anlagen K 4 und K 6) und vom 31. März 2010 (Anlage K 7) nicht zu, weil die Beklagte - unabhängig von der Frage der Wirksamkeit der streitgegenständlichen Vertragsstrafenklausel -, ausgehend von der Rechtsprechung des BGH (Urteil vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12, MDR 2013, 960-961 nach juris), jedenfalls in entsprechender Höhe den werkvertraglichen Anspruch nach §§ 634 Nr. 3, 638 BGB wirksam gemindert hat.

    Es kommt darauf an, ob eine Dienstleistung als solche oder als Arbeitsergebnis deren Erfolg geschuldet wird (BGH, Urteil vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12, MDR 2013, 960-961, Rn. 9 m.w.N. nach juris).

    Demnach war ein bestimmtes Arbeitsergebnis zu erbringen (vgl. BGH, Urteil vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12, MDR 2013, 960-961, Rn. 10 zum "Freihalten" einer Fläche von Schnee- und Eisglätte; OLG Brandenburg, Urteil vom 4. Oktober 2012 - 12 U 39/12, Grundeigentum 2012, 1558-1559, Rn. 3 nach juris).

    Wie ausgeführt, kann gemäß § 631 Abs. 2 BGB Gegenstand eines Werkvertrages auch ein durch Arbeit oder Dienstleistung herbeizuführender Erfolg sein (BGH, Urteil vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12, MDR 2013, 960-961, Rn. 9 m.w.N. nach juris).

    Diese wird maßgeblich durch den Werkerfolg geprägt, der darin besteht, dass die Gefahrenquelle beseitigt wird (BGH, Urteil vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12, MDR 2013, 960-961, Rn. 11 m.w.N. nach juris).

    Der Einordnung eines Winterdienstvertrages als Werkvertrag steht nicht entgegen, dass der Auftraggeber ein pauschales, nach Zeitabschnitten bemessenes Entgelt zu entrichten hat (BGH, Urteil vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12, MDR 2013, 960-961, Rn. 12 m.w.N. nach juris).

    Ausgehend von den Erwägungen des Bundesgerichtshofs im Urteil vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12 (MDR 2013, 960-961, Rn. 15 ff. nach juris) ist im hiesigen Fall - unabhängig von einer Abnahme des Werkes - werkvertragliches Sachmängelrecht (§§ 634 ff BGB) und nicht allgemeines Leistungsstörungsrecht (§ 326 Abs. 1 S. 1 Hs. 2, § 441 Abs. 3 BGB) anzuwenden.

    Denn er kann die Leistung nicht mehr mit dem Ziel als nicht vertragsgerecht zurückweisen, dass eine ordnungsgemäße Erfüllung nachgeholt wird (BGH, Urteil vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12 (MDR 2013, 960-961, Rn. 16 nach juris).

    In den Fällen, in denen die Abnahme nach der Natur der Sache ausgeschlossen ist und der Unternehmer die Leistung in Erfüllung seiner gesamten Verbindlichkeit erbracht hat, ist es gerechtfertigt, das Mängelrecht der §§ 634 ff. BGB anzuwenden, wenn die Leistung unvollständig ist (BGH, Urteil vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12 (MDR 2013, 960-961, Rn. 17 m.w.N.).

    Dies entspricht auch der Sicht der Gesetzesmaterialien des Schuldrechtsmodernisierungsgesetzes, wonach es darauf ankommt, dass der Werkunternehmer die Leistung als Erfüllung seiner Pflicht erbringt (BT-Drucks. 14/6040, S. 261 unter Hinweis auf S. 216) [BGH, Urteil vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12 (MDR 2013, 960-961, Rn. 1 nach juris].

    Dem Bundesgerichtshof (Urteil vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12 (MDR 2013, 960-961, Rn. 19 nach juris) ist auch darin zu folgen, dass eine Fristsetzung zur Nacherfüllung (§ 634 Nr. 3 Alt. 2, § 638 Abs. 1 S. 1 BGB) im Falle einer unzureichenden Schnee- oder Glättebeseitigung gemäß § 323 Abs. 2 Nr. 3 BGB unter Abwägung der beiderseitigen Interessen der Vertragsparteien aufgrund besonderer Umstände entbehrlich ist (vgl. Hinweise in der Verfügung vom 5. September 2013 und Erörterung im Termin vom 14. November 2013).

    Ausgehend davon, dass der Wert der vereinbarten Leistung dem wirklichen Wert entspricht, bestimmt sich dabei die Minderung nach dem Wert des nicht erbrachten Teils, wobei dieser nach dem Preisgefüge des Vertrages zu bewerten ist (BGH, Urteil vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12, MDR 2013, 960-961, Rn. 21 nach juris).

    Aus den vorstehenden, entsprechend geltenden Gründen zu Buchstabe A. würde dann ein weitergehender Vergütungsanspruch der Klägerin jedenfalls deshalb ausscheiden, weil der Beklagten - unabhängig von der Frage der Wirksamkeit der streitgegenständlichen "Vertragsstrafenklausel (Ziffer 11 des Vertrages vom 15. Oktober 2010 (Anlage K 21) -, ausgehend von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12, MDR 2013, 960-961 nach juris), ein werkvertraglicher Minderungsanspruch nach §§ 634 Nr. 3, 638 BGB in der streitgegenständlichen Höhe zusteht.

    Die für die Entscheidung maßgeblichen Rechtsfragen sind nach den zitierten Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (Urteile vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12, MDR 2013, 960-961 und vom 11. März 2010 - IX ZR 104/08, NJW 2010, 1357-1360 jeweils nach juris) hinreichend geklärt.

    Soweit die Klägerin mit Schriftsatz vom 23. September 2013 die Zulassung der Revision im Hinblick auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12 (MDR 2013, 960-961 nach juris) anregt, sind die Voraussetzungen gemäß § 543 Abs. 2 S. 1 ZPO nicht gegeben.

  • OLG Celle, 11.05.2016 - 7 U 164/15

    Bauvertrag: Anspruch des Auftraggebers auf Kostenvorschuss zur Mängelbeseitigung

    Der Auftraggeber müsste so aus formaljuristischen Erwägungen - weil im Grundsatz erst die Abnahme des Werkes den maßgebenden Zeitpunkt markiert, von dem an Mängelrechte des Bestellers bestehen sollen (vgl. BGH - VII ZR 355/12, Rdnr. 16; VII ZR 49/15, Rdnr. 41) - die Abnahme erklären, um ein Recht zu erlangen, das eine vertragsgerechtes Erfüllung sichern soll (Kostenvorschuss).

    Der BGH hat darauf verwiesen (VII ZR 355/12, Rdnr. 16), dass " im Grundsatz" die Abnahme des Werkes den maßgebenden Zeitpunkt markiert, von dem an die Mängelrechte des Bestellers " eingreifen ".

    Er hat dann aber die Frage, ob dem Besteller bereits vor der Abnahme Mängelrechte gemäß § 634 BGB (in der Fassung des schon am 01.01.2002 in Kraft getretenen Gesetzes zur Modernisierung des Schuldrechts vom 26. November 2001, BGBl. I S. 1887) zustehen (vgl. auch BGH - VII ZR 171/08 vom 08.07.2010, Rdnr. 28; VII ZR 61/10 vom 24.02.2011, Rdnr. 17), ausdrücklich offengelassen (VII ZR 355/12, Rdnr. 16; zum Meinungsstand in der Literatur vgl. Erman/Schwenker, BGB, 14. Aufl., § 633 Rdnr. 21 ff.).

    d) Der BGH hat - wie ausgeführt - eine Entscheidung zu der aufgeworfenen Frage bislang offengelassen, scheint aber "im Grundsatz" (VII ZR 355/12, Rdnr. 16; VII ZR 49/15, Rdnr. 41) der Auffassung zu sein, dass Mängelansprüche vor Abnahme nicht "eingreifen" (aaO).

  • BGH, 10.10.2019 - VII ZR 1/19

    Klage auf Schadensersatz in Form der Erstattung der aus der Beauftragung von

    a) Soweit das Berufungsgericht die zwischen den Parteien geschlossenen Reinigungsverträge als Werkverträge eingestuft hat, sind allerdings keine revisionsrechtlich beachtlichen Rechtsfehler erkennbar (vgl. BGH, Versäumnisurteil vom 6. Juni 2013 - VII ZR 355/12 Rn. 9 ff., ZfBR 2013, 657, zur Einstufung eines Winterdienstvertrags als Werkvertrag; vgl. ferner OLG Schleswig, Urteil vom 10. September 2010 - 14 U 184/06, juris Rn. 20; OLG Hamburg, Urteil vom 22. Juni 1972 - 6 U 40/72, MDR 1972, 866).
  • OLG Saarbrücken, 05.08.2020 - 1 U 111/19

    1. Ein als Dauerschuldverhältnis ausgestalteter "Reinigungs- und

    Im Schwerpunkt schuldete die Klägerin die Erbringung von Reinigungsleistungen und daneben auch Winterdienstleistungen, hierbei handelt es sich jeweils wegen der Erfolgsbezogenheit um werkvertragliche Leistungen (vgl. BGH, Urteil vom 10.10.2019 - VII ZR 1/19, bei Juris Rn. 26; Urteil vom 6.6.2013 - VII ZR 355/12, bei Juris Rn. 9 ff.).
  • OLG Hamm, 04.10.2016 - 21 U 142/15

    E-Mail wahrt vereinbartes Schriftformerfordernis!

    Eine Abnahme war ausnahmsweise nicht Fälligkeitsvoraussetzung, weil eine Abnahme des vertraglich übernommenen Winterdienstes seiner Natur nach gem. § 646 BGB ausscheidet (BGH NJW 2013, 3022, 3023).

    Da der Vertrag über Winterdienstleistungen als Werkvertrag anzusehen ist, wobei aber eine Abnahme der Natur der zu erbringenden Werkleistung nach ausscheidet, kam eine sofortige Minderung des Werklohns in Betracht, soweit die Klägerin ihrer Räumpflicht nicht oder nur unzureichend nachgekommen war (BGH NJW 2013, 3022, 3023; BeckOK/Voit, BGB, 37. Edition, § 631 Rn. 30a).

  • OLG Düsseldorf, 11.01.2017 - 18 U 164/15

    Rechtliche Einordnung eines Vertrages über den Transport von Beleg- und

    Es kommt darauf an, ob eine Dienstleistung als solche oder als Arbeitsergebnis deren Erfolg geschuldet wird (vgl. BGH, Versäumnisurteil vom 06.06.2013 - VII ZR 355/12, zitiert nach juris, dort Tz. 9).

    Angesichts des auf einen Erfolg bezogenen Vertragszwecks kommt diesen Umständen kein entscheidendes Gewicht zu (vgl. BGH, Versäumnisurteil vom 06.06.2013 - VII ZR 355/12, zitiert nach juris, dort Tz. 12).

  • OLG Brandenburg, 14.01.2015 - 4 U 27/13

    Landschaftsarchitektenvertrag: Minderung des Honoraranspruchs wegen mangelhafter

  • LAG Niedersachsen, 19.01.2015 - 8 Sa 643/14

    Abgrenzung von Werkvertrag und Arbeitnehmerüberlassung

  • LAG Niedersachsen, 19.01.2015 - 8 Sa 668/14

    Abgrenzung von Werkvertrag und Arbeitnehmerüberlassung

  • LG Berlin, 15.02.2016 - 84 S 54/15

    Wie berechnet sich die Höhe der Minderung?

  • LAG Niedersachsen, 19.01.2015 - 8 Sa 640/14

    Abgrenzung von Werkvertrag und Arbeitnehmerüberlassung

  • LAG Niedersachsen, 19.01.2015 - 8 Sa 638/14

    Abgrenzung von Werkvertrag und Arbeitnehmerüberlassung

  • LAG Niedersachsen, 19.01.2015 - 8 Sa 620/14

    Abgrenzung von Werkvertrag und Arbeitnehmerüberlassung

  • LAG Niedersachsen, 19.01.2015 - 8 Sa 669/14

    Abgrenzung von Werkvertrag und Arbeitnehmerüberlassung

  • LAG Niedersachsen, 19.01.2015 - 8 Sa 639/14

    Abgrenzung von Werkvertrag und Arbeitnehmerüberlassung

  • LAG Niedersachsen, 19.01.2015 - 8 Sa 663/14

    Abgrenzung von Werkvertrag und Arbeitnehmerüberlassung

  • LAG Niedersachsen, 19.01.2015 - 8 Sa 1114/14

    Abgrenzung von Werkvertrag und Arbeitnehmerüberlassung

  • LAG Niedersachsen, 19.01.2015 - 8 Sa 637/14

    Abgrenzung von Werkvertrag und Arbeitnehmerüberlassung

  • LAG Niedersachsen, 19.01.2015 - 8 Sa 667/14

    Abgrenzung von Werkvertrag und Arbeitnehmerüberlassung

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