Rechtsprechung
   BGH, 17.01.1985 - VII ZR 375/83   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Reiseveranstalter - Auslandsreise - Einreisebestimmungen - Unterrichtung - Freizeichnung des Reiseveranstalters - Falschinformationen - Versäumnis - AGB - Pflicht des Reiseveranstalters zur Information über die im jeweiligen Durchreise- oder Zielland geltenden Einreisebestimmungen - Ausschluss der Haftung des Reiseveranstalters für Schäden aus dem Unterlassen der Unterrichtung über Einreisebestimmungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen - Falsche Auskunft über die Erforderlichkeit eines Reisepasses für die Einreise in das Urlaubsland - Charakter des Pauschalreisevertrages - Reisehindernisse bei Auslandsreisen - Mitverschulden aus dem Unterlassen einer klärenden Frage

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AGBG § 9 Abs. 2 Nr. 1, § 11 Nr. 7; BGB § 651 a

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1985, 1165
  • MDR 1985, 568
  • WM 1985, 459
  • BB 1985, 616



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Wird zitiert von ... (15)  

  • BGH, 06.12.2016 - X ZR 117/15

    Reiseveranstalter muss nach unverschuldetem Unfall beim Hoteltransfer Reisepreis

    Der Reiseveranstalter trägt unabhängig von der Ursache des Fehlers grundsätzlich die Gefahr des Gelingens der Reise und hat auch ohne Verschulden für den Erfolg und die Fehlerfreiheit der Gesamtheit der Reiseleistungen einzustehen (BGH, Urteil vom 23. September 1982 - VII ZR 301/81, BGHZ 85, 50, 56; Urteil vom 17. Januar 1985 - VII ZR 375/83, NJW 1985, 1165, 1166; Urteil vom 20. März 1986 - VII ZR 187/85, BGHZ 97, 255, 259; Urteil vom 12. Juni 2007 - X ZR 87/06, NJW 2007, 2549 = RRa 2007, 215 Rn. 20; vgl. auch Führich, Reiserecht, 7. Aufl., § 7 Rn. 3; Staudinger/A. Staudinger; BGB, Neubearbeitung 2016, § 651c Rn. 9, 42, jeweils mwN).
  • BGH, 09.07.1992 - VII ZR 7/92

    Internationale Zuständigkeit bei Verbandsklage gegen Bereitsteller ausländischer

    § 11 Nr. 7 AGB-Gesetz ist jedoch unbeschadet der Spezialnorm des § 651 h BGB anwendbar, soweit eine Haftungsbeschränkungs- oder Haftungsausschlußklausel die Ermächtigungsgrenze des § 651 h Abs. 1 BGB überschreitet (vgl. Senat, Urteil vom 12. März 1987 - VII ZR 37/86 = BGHZ 100, 157, 184; Senat, Urteil vom 17. Januar 1985 - VII ZR 375/83 = _ 1985, 459, 460; BGB-RGRK-Recken, 12. Aufl. § 651 h Rdn. 3).

    Diese Vorschrift ist hier - ebenso wie bei Klausel Nr. 1 (oben VI. 2. c)) - unbeschadet der Spezialnorm des § 651 h BGB anwendbar, da auch Klausel Nr. 2 die Ermächtigungsgrenze des § 651 h Abs. 1 BGB überschreitet (vgl. Senat, Urteil vom 12. März 1987 - VII ZR 37/86 - BGHZ 100, 158, 184 [BGH 12.03.1987 - VII ZR 37/86]; Senat, Urteil vom 17. Januar 1985 - VII ZR 375/83 = WM 1985, 459, 460; BGB-RGRK-Recken 12. Aufl. § 651 h Rdn. 3).

  • BGH, 12.03.1987 - VII ZR 37/86

    Formularmäßige Fälligkeitsvereinbarung in einem Reisevertrag; Formularmäßige

    Denn die insofern vornehmlich in Betracht zu ziehende, für das volle Gelingen der Reise erforderliche Aufklärung des Reisenden bei der Buchung gehört bereits zu den wesentlichen Pflichten des Reiseveranstalters (Senat NJW 1985, 1165 [BGH 17.01.1985 - VII ZR 375/83]).
  • BGH, 25.02.1988 - VII ZR 348/86

    Haftung des Reiseveranstalters für Mängel einer Hotelanlage

    Der Reisende darf daher darauf vertrauen, daß der Veranstalter alles zur erfolgreichen Durchführung der Reise Erforderliche unternimmt (Senat NJW 1985, 1165 [BGH 17.01.1985 - VII ZR 375/83]).
  • BGH, 11.11.1992 - VIII ZR 238/91

    Formularmäßige Freizeichnung von wesentlichen Vertragspflichten und

    Vor allem darf sich der Klauselverwender - auch gegenüber einem Kaufmann - nicht formularmäßig von Pflichten freizeichnen, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht, auf deren Erfüllung der Vertragspartner daher vertraut und auch vertrauen darf (BGHZ 89, 363, 367 [BGH 19.01.1984 - VII ZR 220/82]; Urteil vom 23. Februar 1984 - VII ZR 274/82, WM 1984, 1224 = NJW 1985, 3016 unter VI 2; Urteil vom 20. Juni 1984 - VIII ZR 137/83, WM 1984, 1053 = NJW 1985, 914 unter II 2 b bb; BGHZ 93, 29, 48; Urteil vom 20. Dezember 1984 - VII ZR 340/83, WM 1985, 522 unter II 2 a; Urteil vom 21. Dezember 1987 - II ZR 177/87, WM 1988, 246 unter I 2 b; BGHZ 103, 316, 321, 324 [BGH 03.03.1988 - X ZR 54/86]; Urteil vom 5. Mai 1992 - VI ZR 188/91VI ZR 188/91, NJW 1992, 2016 unter II 1 a; für den nichtkaufmännischen Bereich ferner Urteil vom 17. Januar 1985 - VII ZR 375/83, NJW 1985, 1165 [BGH 17.01.1985 - VII ZR 375/83] unter I 2 c; Urteil vom 9. November 1989 - IX ZR 269/87, NJW 1990, 761 unter III l; Urteil vom 9. Juli 1991 - XI ZR 72/90, WM 1991, 1452 [BGH 09.07.1991 - XI ZR 72/90] unter XI 2 b; zum ganzen eingehend Paulusch DWiR 1992, 182, 185 ff m.w.Nachw.).
  • BGH, 06.12.2016 - X ZR 118/15

    Reiseveranstalter muss nach unverschuldetem Unfall beim Hoteltransfer Reisepreis

    Der Reiseveranstalter trägt unabhängig von der Ursache des Fehlers grundsätzlich die Gefahr des Gelingens der Reise und hat auch ohne Verschulden für den Erfolg und die Fehlerfreiheit der Gesamtheit der Reiseleistungen einzustehen (BGH, Urteil vom 23. September 1982 - VII ZR 301/81, BGHZ 85, 50, 56; Urteil vom 17. Januar 1985 - VII ZR 375/83, NJW 1985, 1165, 1166; Urteil vom 20. März 1986 - VII ZR 187/85, BGHZ 97, 255, 259; Urteil vom 12. Juni 2007 - X ZR 87/06, NJW 2007, 2549 = RRa 2007, 215 Rn. 20; vgl. auch Führich, Reiserecht, 7. Aufl., § 7 Rn. 3; Staudinger/A. Staudinger; BGB, Neubearbeitung 2016, § 651 c Rn. 9, 42, jeweils mwN).
  • BGH, 20.03.1986 - VII ZR 187/85

    Vereitelung der gesamten Reise wegen Ausfalls der ersten Reiseleistung als

    Nach Abschluß des Reisevertrags haftet nämlich der Reiseveranstalter für den Erfolg und trägt grundsätzlich die Gefahr des Nichtgelingens (Senatsentscheidungen BGHZ 85, 50, 58; NJW 1983, 35; 1985, 1165) [BGH 17.01.1985 - VII ZR 375/83].
  • OLG Rostock, 07.08.2008 - 1 U 143/08

    Reisevertragsrecht: Verpflichtung des Reiseveranstalters zur Unterrichtung über

    zu beschaffen (BGH, NJW 1985, 1165; AG Ludwigsburg, RRa 1998, 199; Palandt/Sprau, BGB, 67. Aufl., § 651 a Rn. 6).
  • BGH, 20.03.1986 - VII ZR 191/85

    Benachteiligung des Reisenden bei vorzeitiger Zahlung des Reisepreises;

    Die uneingeschränkte Zahlung des vollen Reisepreises 30 Kalendertage vor Beginn der Reise würde bedeuten, daß der Reisende das volle Vergütungsrisiko ohne Rücksicht darauf übernimmt, ob der Reiseveranstalter zum vereinbarten Reisebeginn noch fähig und bereit ist, seine Reiseleistung überhaupt zu erbringen, und das obwohl der Reiseveranstalter für den Erfolg haftet und grundsätzlich die Gefahr des Nichtgelingens seiner Veranstaltung trägt (Senatsentscheidungen BGHZ 85, 50, 58; NJW 1985, 1165 [BGH 17.01.1985 - VII ZR 375/83]).
  • AG Neuss, 17.02.2015 - 75 C 3139/14

    Minderung des Reisepreises wegen eines Reisemangels; Unfall des Transferbusses

    Der Reiseveranstalter hat wie jeder Werkunternehmer für den Erfolg der Reise einzustehen; er trägt die Gefahr des Nichtgelingens seiner Reiseveranstaltung (BGH a.a.O.; BGH  NJW 1985, 1165, zitiert nach beck-online, Führich, Reiserecht, 5. Aufl. 2005, § 7 Rn. 199).
  • LG Kleve, 10.08.2000 - 6 S 85/00

    Umfang der Informationspflicht des eine Pauschalreise vermittelnden Reisebüros;

  • BGH, 12.03.1987 - VII ZR 180/86

    Vorzeitige Beendigung einer gebuchten Pauschalreise als Mangel der Reise -

  • AG Köln, 01.12.2014 - 142 C 74/13

    Notwendigkeit eines Sprachtestes vor Abschluss eines Vertrages über eine

  • AG Bad Homburg, 18.11.1997 - 2 C 2764/97

    Rückerstattung des Reisepreises durch den Reiseveranstalter bei fehlerhaften

  • AG Karlsruhe, 28.07.1994 - 12 C 180/94

    Anspruch auf Schadensersatz auf Grund einer Pflichtverletzung;

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