Weitere Entscheidung unten: BGH, 30.09.1999

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   BGH, 18.01.2001 - VII ZR 457/98   

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https://dejure.org/2001,875
BGH, 18.01.2001 - VII ZR 457/98 (https://dejure.org/2001,875)
BGH, Entscheidung vom 18.01.2001 - VII ZR 457/98 (https://dejure.org/2001,875)
BGH, Entscheidung vom 18. Januar 2001 - VII ZR 457/98 (https://dejure.org/2001,875)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • Judicialis
  • Wolters Kluwer

    Bauherr - Sachkunde des Bauleiters - Zurechnung - Prüfungs des Unternehmers - Hinweispflicht des Unternehmers

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Hinweispflicht, - des Unternehmers trotz Sachkunde des Bauleiters; Bauleiter, Hinweispflicht des Un- ternehmers trotz Sachkunde des -s

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zur Prüfungs- und Hinweispflicht des Bauunternehmers

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 631
    Prüfungspflicht des Unternehmers

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Prüfungs- und Hinweispflicht des Unternehmers

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • hoai.de (Leitsatz)

    § 631 BGB

  • oeffentliche-auftraege.de (Leitsatz)

    Prüfungs- und Hinweispflicht des Unternehmers gegenüber einem Bauherrn mit sachkundigem Bauleiter

Besprechungen u.ä. (2)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    VOB/B § 4 Nr. 3
    Fortbestehende Prüfungs- und Hinweispflicht des Unternehmers gegenüber dem Bauherrn trotz Zurechenbarkeit der Sachkunde des Architekten

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Eigene Fachkunde des Bauherrn befreit nicht von der Pflicht zur Bedenkenanmeldung (IBR 2001, 177)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2001, 1856 (Ls.)
  • NJW-RR 2001, 520
  • MDR 2001, 502
  • NZBau 2001, 200
  • WM 2001, 822
  • BB 2001, 959
  • DB 2001, 1720 (Ls.)
  • BauR 2001, 622
  • ZfBR 2001, 147 (Ls.)
  • ZfBR 2001, 265
 
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Wird zitiert von ... (22)

  • OLG Köln, 27.04.2001 - 11 U 63/00

    Hinweispflichten des Bauunternehmers

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BauR 2001, 622 und BauR 1994, 760, 761 = ZfBR 1995, 15) hat ein Bauleiter nur so weit Vertretungsmacht, wie ihn der Auftraggeber dazu bevollmächtigt hat.

    Es entspricht nämlich ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (zuletzt Urteil vom 18.01.2001 - VII ZR 457/98 = BauR 2001, 622 = NZBau 2001, 200 = NJW-RR 2001, 520 unter Hinweis auf das Urteil vom 30.06.1977 - VII ZR 325/74 = BauR 1977, 420, 421), dass der Unternehmer auf die Folgen des Wegfalls der ursprünglich vereinbarten Bauleistungen hinweisen muss, wenn hierzu ein hinreichender Anlass besteht und z.B. erkennbar ist, dass der Bauleiter des Auftraggebers die aus dem Fehlen der Bauleistung erwachsenden Gefahren nicht erkannt und/oder nicht bedacht hat.

    Die Beklagten hätten sich daher an die Klägerin selbst wenden müssen; einer solchen Prüfungs- und Unterrichtungspflicht der Beklagten gegenüber der Klägerin (BBD) steht nicht entgegen, dass diese sich zur Durchführung des Bauvorhabens der ABE bzw. eines Projektsteuerers bediente (vgl. BGH, BauR 2001, 622, 623).

  • OLG Bremen, 29.10.2008 - 1 U 47/08

    Höhe der Vergütung im Rahmen eines Werkvertrages bei verstecktem Dissens

    Dabei ist auch von Bedeutung, ob der Bauherr von einem Architekten oder einer sonstigen fachkundigen Person vertreten wird, weil sich dann unter Umständen die Pflicht des Auftragnehmers zur Nachprüfung mindern oder sie ganz entfallen kann (siehe BGH BauR 2001, 622; OLG Düsseldorf NJW-RR 95, 82).
  • BGH, 11.09.2003 - VII ZR 116/02

    Preisbildung bei Mengenabweichungen

    (2) Die Mitteilung an den Bauleiter genügt jedenfalls dann nicht den Anforderungen des § 4 Nr. 3 VOB/B, wenn sich dieser den Bedenken des Unternehmers verschließt (BGH, Urteil vom 18. Januar 2001 - VII ZR 457/98, BauR 2001, 622, 623 = ZfBR 2001, 265; Urteil vom 19. Dezember 1996 - VII ZR 309/95, BauR 1997, 301 = ZfBR 1997, 150; Urteil vom 18. Januar 1973 - VII ZR 88/70, NJW 1973, 518).
  • OLG Karlsruhe, 12.04.2016 - 8 U 174/14

    Gewährleistung beim Bauvertrag: Mitverschulden des Bauherren durch Freigabe

    Verschließt er sich jedoch den Bedenken - wie die Klägerin vorträgt -, muss der Auftraggeber selbst informiert werden (vgl. etwa BGH BauR 2001, 622).
  • OLG Frankfurt, 01.08.2013 - 15 U 163/12

    Hinweispflicht des Fachunternehmers auf mögliche Beschädigung von Fugen durch

    Ein spezialisiertes Fachunternehmen treffen daher grundsätzlich auch gegenüber einem fachkundigen Besteller Aufklärungspflichten (vgl. etwa Senat, Urteil vom 02.05.2013 - 15 U 69/12; BGH, Urteil vom 02.11.1995 - X ZR 81/93, NJW-RR 1996, 789, 791; Urteil vom 18.01.2001 - VII ZR 457/98, NJW-RR 2001, 520).
  • OLG Düsseldorf, 22.11.2013 - 22 U 32/13

    AN leistet trotz fehlender Planung: Kein Mitverschulden des AG!

    Das LG hat vielmehr auf Basis der vom Sachverständigen B. überzeugend dargestellten Anschlusstatsachen unter zutreffender tatsächlicher und rechtlicher Würdigung ausgeführt, dass - ungeachtet der Tatsache, dass die Klägerin Planungs- bzw. Ausschreibungsleistungen durch ihren insoweit fachkundigen Geschäftsführer (Dipl.-Ing. B.) hat ausführen lassen - die Beklagte zu 1. dies dem Grunde nach nicht von ihrer Prüfungs- und Risiko-/Bedenkenhinweispflicht entband (vgl. Seite 12 Mitte des Urteils, vgl. auch BGH, Urteil vom 18.01.2001, VII ZR 457/98, BauR 2001, 622; BGH, Urteil vom 10.05.2012, IX ZR 125/10, NJW 2012, 2435 mwN, vgl. auch Kniffka/Koeble, a.a.O., 6. Teil, Rn 46 mwN in Fn 135/136; Werner/Pastor, a.a.O., Rn 2040).
  • OLG Stuttgart, 16.05.2007 - 4 U 23/07

    Haftung des Bauunternehmers: Mangelhaftigkeit eines Stahl-Glas-Daches mit spontan

    Zu beachten ist aber, dass die Prüfungs- und Hinweispflicht des Austragnehmers nicht schon deshalb entfällt, weil sich der Auftraggeber die Sachkunde seines Bauleiters im Ergebnis zurechnen lassen muss (BGH BauR 2001, 622 - 623 [Juris Rdnr. 10]).
  • OLG Düsseldorf, 05.02.2013 - 23 U 185/11

    Egal was (im LV) vereinbart ist: Abdichtung muss dicht sein!

    Gleichwohl muss der Auftraggeber selbst vom Auftragnehmer informiert werden, wenn sich der Architekt bzw. Bauleiter den vom Werkunternehmer geäußerten Bedenken gegenüber - wie hier von der Beklagten zu 1. behauptet wird - verschließt (vgl. BGHH, Urteil vom 18.01.2001, VII ZR 457/98, BauR 2001, 622; Kniffka/Koeble, a.a.O., 6. Teil, Rn 47 mwN in Fn 147; Kniffka u.a., a.a.O., § 634, Rn 58 mwN).
  • OLG Karlsruhe, 28.10.2004 - 17 U 19/01

    Anspruch auf Kostenersatz für eine durchgeführte Mängelbeseitigung an einer

    Wenn sich der Bauleiter der Klägerin den behaupteten Hinweisen der Beklagten verschlossen haben sollte, musste die Beklagte die Klägerin selbst darauf hinweisen (BGH, NZBau 2001, 200, 201; BauR 1978, 54; OLG Hamm, NJW-RR 1996, 273, 274; Beckscher VOB -Kommentar, Hofmann/Ganten/Kohler, 1. Aufl., § 4 Nr. 3 VOB/B RN. 48).
  • OLG Saarbrücken, 15.11.2017 - 1 U 11/17

    Bauprozess: Anforderungen an einen Bedenkenhinweise zur Unternehmerenthaftung;

    In Bezug auf den Adressaten gilt, dass der Hinweis gegenüber dem Auftraggeber erfolgen muss, wobei die Erklärung an den rechtsgeschäftlichen Vertreter und an den Empfangsbevollmächtigten ausreichend und der vom Auftraggeber eingesetzte Bauleiter grundsätzlich als Empfangsbevollmächtigter anzusehen ist (Kniffka in: Kniffka/Koeble, aaO, 6. Teil Rn. 51), der Auftraggeber jedoch selbst informiert werden muss, wenn sich der Bauleiter den Bedenken verschließt (BGH, Urteil vom 18.1.2001 - VII ZR 457/98, BauR 2001, 622 - bei Juris Rn. 10; Kniffka in: Kniffka/Koeble, aaO, 6. Teil Rn. 51).
  • OLG Frankfurt, 14.07.2006 - 24 U 2/06

    Ingenieurhaftung wegen eines Planungsfehlers bei bindenden Vorgaben des

  • OLG Bamberg, 04.05.2016 - 3 U 214/15

    Bauvertrag: Unverhältnismäßigkeit der Mängelbeseitigung bei fehlender Mitwirkung

  • OLG Bamberg, 25.10.2005 - 4 U 182/05
  • KG, 31.07.2013 - 21 U 138/12

    Werkmangel: Delaminationen an Isolierglasfensterscheiben; Mangelhaftigkeit auch

  • OLG Schleswig, 05.12.2018 - 7 U 120/15

    Der Bauherr muss sich die Kenntnis seines fachkundigen, vor Ort tätigen

  • LG Bonn, 11.01.2017 - 1 O 116/15

    Auftraggeber fachkundig: Prüf- und Hinweispflichten begrenzt!?

  • OLG Brandenburg, 14.03.2007 - 13 U 108/06

    Aufhebung eines Urteils und Zurückverweisung an das Landgericht in einer Bausache

  • OLG Koblenz, 27.02.2003 - 5 U 878/02

    Zulässigkeit einer Teilklage bei Schadensersatz wegen mehrerer selbständiger

  • LG Köln, 29.08.2008 - 18 O 509/05

    Fälligkeit eines Werklohnanspruchs ohne eine (förmliche) Abnahme; Vorliegen einer

  • OLG Schleswig, 10.08.2017 - 7 U 120/15

    Erdbauunternehmer muss auf widersprüchliche Höhenangaben hinweisen!

  • OLG Hamburg, 27.04.2016 - 11 U 179/09

    VOB-Vertrag: Mängelhaftung des Auftragnehmers nach Bedenkenanmeldung

  • KG, 23.12.2008 - 27 U 62/08

    VOB-Vertrag: Umfang der Pflicht des Auftragnehmers zur Prüfung und

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Rechtsprechung
   BGH, 30.09.1999 - VII ZR 457/98   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1999,3836
BGH, 30.09.1999 - VII ZR 457/98 (https://dejure.org/1999,3836)
BGH, Entscheidung vom 30.09.1999 - VII ZR 457/98 (https://dejure.org/1999,3836)
BGH, Entscheidung vom 30. September 1999 - VII ZR 457/98 (https://dejure.org/1999,3836)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2000, 285
  • NZBau 2000, 26
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • OLG München, 21.07.2020 - MK 2/19

    Insolvenzforderung

    In Randnummer 8 dieser Entscheidung ist ausdrücklich von der "Verrechnung unselbständiger Rechnungsposten" die Rede, was zeigt, dass auch die Berücksichtigung solcher Rechnungsposten als Verrechnung bezeichnet wird (vgl. auch BGH Urt. v. 3. Mai 2012, VIII ZR 210/11, NJW 2012, 2647 Rn. 10; Beschluss vom 30. September 1999, VII ZR 457/98, NJW-RR 2000, 285 [juris Rn. 7]; Urt. v. 13. Januar 1993, XII ZR 212/90, NJW-RR 1993, 386 [juris Rn. 32]; BAG Urt. v. 20. November 2018, 9 AZR 349/18, NJW 2019, 1477 Rn. 18; Skamel in beck-OGK Stand: 1. April 2020, BGB § 387 Rn. 15; Schlüter in Münchener Kommentar zum BGB, 8. Aufl. 2019, § 387 Rn. 50).
  • BGH, 13.12.2001 - VII ZR 148/01

    Berufungsbeschwer bei Prozeßaufrechnung

    § 322 Abs. 2 ZPO erfaßt nur die Aufrechnung im Sinne der §§ 387 ff BGB, nicht aber ein Abrechnungsverhältnis (vgl. BGH, Beschluß vom 26. September 1991 - VII ZR 125/91, BauR 1992, 113 = ZfBR 1992, 30 und Beschluß vom 30. September 1999 - VII ZR 457/98, NJW-RR 2000, 285 = NZBau 2000, 26).
  • OLG Hamm, 30.11.2005 - 17 W 42/05

    Höhe des Streitwerts im Falle der Hilfsaufrechnung mit einer bestrittenen

    Das wird maßgebend davon abhängig gemacht, ob die gegengerechneten Zahlungsansprüche im Wege einer selbständigen Aufrechnung oder als unselbständige Rechnungsposten im Wege der Verrechnung geltend gemacht werden (vgl. BGH NJW-RR 2000, 285 = NZBau 2000, 26; BGH NJW-RR 1997, 1157; BauR 1992, 113 = ZfBR 1992, 30; OLG Koblenz BauR 2002, 1124 = NZBau 2002, 453; OLG Düsseldorf BauR 2005, 1520; OLG Hamm NZBau 2005, 642; Kniffka/Koeble Kompendium des Baurechts 2. Aufl., 5. Teil Rdnr. 213; Werner/Pastor Der Bauprozess, 11. Aufl., Rdnr. 2576).
  • OLG Stuttgart, 25.07.2000 - 10 U 36/00

    Nutzungsentschädigung wegen mängelbedingter Lärmbelästigung

    Zwar hat der BGH in seinem Urteil vom 30. September 1999 - VII ZR 457/98 (NZBau 2000, 26) seine frühere Rechtsprechung (NJW 78, 814) relativiert, wonach stets bei Geltendmachung von Minderwert und Schadenspositionen gegen den Werklohn - bzw. Kaufpreisanspruch von einer Verrechnung und nicht von einer streitwerterhöhenden Aufrechnung auszugehen war.
  • BGH, 25.07.2002 - VII ZR 458/01

    Streitwerterhöhung bei Hilfsaufrechnung

    Würdigt das Berufungsgericht aufgerechnete Gegenforderungen nicht als Rechnungsposten sondern entscheidet es über den Bestand der Gegenforderungen im Sinne des § 322 Abs. 2 ZPO, dann erhöht sich der Wert der Beschwer der beklagten Partei, wenn das Berufungsgericht die Begründetheit der Gegenforderungen verneint (BGH, Beschluß vom 10. April 1997 - VII ZR 266/96, NJW-RR 1997, 1157; BGH, Beschluß vom 30. September 1999 - VII ZR 457/98, NZBau 2000, 26).
  • OLG Köln, 04.05.2005 - 11 U 167/04

    Geltendmachung von Gewährleitungsansprüchen in Gestalt von

    Die Abrechnung erfolgt nach Aufkündigung des Werkvertrags durch Verrechnung der wechselseitigen Vergütungs und Schadensersatzforderungen, bei der die Gegenforderungen lediglich als Rechnungsposten im Rahmen einer Abrechnung zu würdigen sind und die Entscheidung über das Bestehen oder Nichtbestehen von Gegenrechten nicht gemäß § 322 Abs. 2 ZPO in Rechtskraft erwächst (vgl. BGH NJW-RR 2000, 285; 1997, 1157; BGH BauR 1992, 113 = NJW 1992, 317).
  • OLG Köln, 04.05.2005 - 11 U 167/05

    Abrechnung nach Kündigung: Verrechnung von Mängelansprüchen

    Die Abrechnung erfolgt nach Aufkündigung des Werkvertrags durch Verrechnung der wechselseitigen Vergütungs- und Schadensersatzforderungen, bei der die Gegenforderungen lediglich als Rechnungsposten im Rahmen einer Abrechnung zu würdigen sind und die Entscheidung über das Bestehen oder Nichtbestehen von Gegenrechten nicht gemäß § 322 Abs. 2 ZPO in Rechtskraft erwächst (vgl. BGH NJW-RR 2000, 285; 1997, 1157; BGH BauR 1992, 113 = NJW 1992, 317).
  • OLG Frankfurt, 16.03.2005 - 3 W 20/05

    Streitwert: Außergerichtliche Anwaltskosten als streitwertneutrale

    Abgesehen von der Relevanz der Frage bei Vereinbarung eines Aufrechnungsverbots ist deshalb gerade auch für die Streitwertfestsetzung anerkannt, daß die Verrechnung von Rechnungsposten im Rahmen einer solchen vertraglichen Abrechnung keine Aufrechnung ist und es sich folglich nicht streitwerterhöhend auswirkt, wenn einzelne Verrechnungsposten hilfsweise geltend gemacht werden und über diese entschieden werden muß (vgl. BGH, NJW 1992, 317; BGH, NJW-RR 2000, 285; BGH, NJW 2002, 900 = BauR 2002, 664).
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