Rechtsprechung
   BGH, 09.11.2000 - VII ZR 82/99   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2000,85
BGH, 09.11.2000 - VII ZR 82/99 (https://dejure.org/2000,85)
BGH, Entscheidung vom 09.11.2000 - VII ZR 82/99 (https://dejure.org/2000,85)
BGH, Entscheidung vom 09. November 2000 - VII ZR 82/99 (https://dejure.org/2000,85)
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Volltextveröffentlichungen (14)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 648a
    Berechtigtes Sicherungsverlangen des Unternehmers auch bei Ratenzahlungsvereinbarung

  • baunetz.de (Kurzinformation und -anmerkung)

    Wann und in welcher Höhe kann Sicherheit gemäß § 648 a BGB gefordert werden?

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

Besprechungen u.ä. (8)

  • nomos.de PDF, S. 35 (Volltext und Entscheidungsanmerkung)

    § 648a BGB
    Werklohn/Sicherung des Bauunternehmers/Vertragsaufhebung

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB § 648a
    Berechtigtes Sicherungsverlangen des Unternehmers auch bei Ratenzahlungsvereinbarung

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Vertragsaufhebung des Unternehmers nach Verweigerung der Sicherheits-Gestellung durch den Besteller

  • baunetz.de (Kurzinformation und -anmerkung)

    Wann und in welcher Höhe kann Sicherheit gemäß § 648 a BGB gefordert werden?

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    § 648a BGB: Welche Zahlungssicherheiten kann der Unternehmer verlangen? (IBR 2001, 16)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    § 648a BGB: Bis zu welcher Höhe kann Unternehmer Sicherheit verlangen? (IBR 2001, 15)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    § 648a BGB: Zahlungssicherheit trotz Mängel? (IBR 2001, 17)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    § 648a BGB: Sicherheit auch für erbrachte Leistungen? (IBR 2001, 18)

Papierfundstellen

  • BGHZ 146, 24
  • NJW 2001, 822
  • ZIP 2001, 110
  • MDR 2001, 327
  • NZBau 2001, 129
  • NZI 2001, 204 (Ls.)
  • NJ 2001, 366
  • WM 2001, 263
  • DB 2001, 1486
  • JR 2001, 455
  • BauR 2001, 386
  • ZfBR 2001, 166
  • ZfBR 2001, 75 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (81)

  • BGH, 11.05.2006 - VII ZR 146/04

    Geltendmachung einer vertraglich vereinbarten Bürgschaft zur Sicherung der

    Der erkennende Senat hat demgemäß bereits im Urteil vom 9. November 2000 - VII ZR 82/99, BGHZ 146, 24, 28 ausgeführt, daß der Inhalt einer solchen vertraglichen Sicherungsabrede nicht mit der Regelung des § 648a BGB kollidiert.
  • OLG Hamm, 19.05.2015 - 7 U 26/15

    Anforderungen an die Einbeziehung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen im

    Allerdings stellt die Zuvielforderung in den Mahnschreiben aus Juli 2012 nach den hierzu von der Rechtsprechung (BGH, Urteil vom 09.11.2000, VII ZR 82/99, NJW 2001, S. 822, 825) entwickelten Kriterien eine wirksame Mahnung bezüglich des tatsächlich geschuldeten Betrages dar, den der Beklagte aus der Rechnung vom 20.04.2012 zuverlässig ermitteln konnte.
  • OLG Düsseldorf, 19.07.2013 - 22 U 211/12

    Anforderungen an das Sicherheitsverlangen nach § 648a BGB

    Leistet der Besteller innerhalb der vom Unternehmer gesetzten Frist (bzw. bei einer vom Unternehmer zu kurz bemessenen Frist innerhalb einer angemessenen Frist, die einem ohne schuldhaftes Zögern handelnden Besteller die Beschaffung der Sicherheit (bei einer Bank) ermöglichen muss, vgl. BGH, Urteil vom 09.11.2000, VII ZR 82/99, BGHZ 146, 24; OLG Dresden, Urteil vom 01.03.2006, 12 U 2379/04, BauR 2006, 1318 mwN in Rn 31: 7 Tage; BT-Drs 12/1836, Seite 9: idR 7-10 Tage; vgl. auch OLG Naumburg, Urteil vom 16.08.2011, 2 U 17/01, BauR 2003, 556; vgl. auch LG München, Urteil vom 15.01.2008, 2 O 12581/06, BauR 2008, 1937; Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 3. Auflage 2008, 10.

    Die Vereinbarung vom 13.07.2011 ist - auch unter Berücksichtigung von § 648a Abs. 7 BGB entgegen dem Vorbringen der Klägerin (vgl. 255 GA unten/433 GA) - zulässig, da sie keinen unzulässigen Verzicht des Unternehmers auf seine Rechte aus § 648a BGB enthält, sondern eine zulässige Selbstbeschränkung der Klägerin durch den Versuch einer gütlichen, kooperativen Lösung, die ein erneute Inanspruchnahme der gesetzlichen Möglichkeiten in keiner Weise einschränkte oder gar ausschloss (vgl. BGH, Urteil vom 11.05.2006, VII ZR 146/04, BGHZ 167, 345; BGH, Urteil vom 09.11.2000, VII ZR 82/99, BGHZ 146, 24; Schmitz, BauR 2001, 818; Palandt-Sprau, a.a.O., § 648a, Rn 4 mwN; Kniffka/Koeble, a.a.O., 10. Teil, Rn 76 mwN in Fn 87; 65 ff. mwN; Werner/Pastor, a.a.O., Rn 338 mwN; vgl. auch Kniffka, BauR 2007, 246/251; Joussen, BauR 2010, 1655).

    Den Ausführungen des LG im angefochtenen Urteil, die Beklagte hätte in jedem Fall - auch bei überhöhtem Sicherheitsverlangen der Klägerin - zumindest eine nach ihrer Auffassung angemessene Sicherheit beibringen müssen, zumal hinzu komme, dass es sich bei beiden Parteien um im Werkvertragsrecht versierte Kaufleute handele und nach den Gesamtumständen für beiden Seiten hinreichend klar ersichtlich gewesen sei, dass die Klägerin bei fruchtlosem Fristablauf eine Vertragsbeendigung gewünscht habe, vermischt in unzulässiger Weise die Frage nach den notwendigen förmlichen - wie oben ausgeführt - vom Gesetzgeber bewusst mehrstufig gestalteten Voraussetzungen für die Annahme eines Leistungsverweigerungsrechts (§ 648a Abs. 1 BGB) bzw. einer Vertragsaufhebung (§ 648a Abs. 5, 643, 645 BGB) mit der Frage, ob bei einem als solchen berechtigten und nur hinsichtlich des geforderten Betrages zu hohen Sicherheitsverlangen der Besteller Sicherheit zumindest in objektiv angemessener Höhe zu leisten hat (vgl. BGH, Urteil vom 09.11.2000, VII ZR 82/99, BGHZ 146, 24; OLG Hamm, Urteil vom 25.09.2003, 21 U 8/03, NJW-RR 2004, 377; Palandt-Sprau, a.a.O., § 648a, Rn 6 mwN).

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