Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 08.06.2011 - VII-Verg 2/11   

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OLG Düsseldorf, 08.06.2011 - VII-Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,10090)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 08.06.2011 - VII-Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,10090)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 08. Juni 2011 - VII-Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,10090)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • VERIS(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
  • Reguvis VergabePortal - Veris(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zurückweisung der sofortigen Beschwerde gegen die Erteilung des Zuschlags in einem Vergabeverfahren zum Abschluss von Rabattvereinbarungen für Arzneimittel mit dem Wirkstoff Interferon beta-1b, da die Ausschreibung rechtmäßig und das Angebot der späteren Auftragnehmerin ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Nachprüfungsverfahren: Mit Zuschlagserteilung tritt Erledigung ein!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Wird zitiert von ... (22)

  • VK Südbayern, 13.02.2018 - Z3-3-3194-1-53-11/17

    Aufhebung der Ausschreibung

    Der Feststellungsantrag nach § 114 Abs. 2 Satz 2 GWB setzt nach allgemeiner Auffassung als ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal ein Feststellungsinteresse voraus (z.B. OLG München, B. v. 19.07.2012 - Az.: Verg 8/12; OLG Düsseldorf, B. v. 19.06.2013 - Az.: VII-Verg 55/12; B. v. 08.06.2011 - Az.: VII-Verg 2/11; OLG Frankfurt, B. v. 06.03.2013 - Az.: 11 Verg 7/12; OLG Koblenz, B. v. 04.02.2009 - Az.: 1 Verg 4/08).
  • OLG München, 19.07.2012 - Verg 8/12

    Vergabeverfahren: Abgrenzung eines materiellen Vergabeverfahrens zu einer bloßen

    Nach der Rechtsprechung kann ein Feststellungsinteresse beim Vorliegen eines jeden Interesses rechtlicher, wirtschaftlicher oder ideeller Art bejaht werden, welches geeignet ist, die Rechtsposition des Antragstellers in einem der genannten Bereiche zu verbessern und eine Beeinträchtigung seiner Rechte auszugleichen oder zu mildern (OLG Düsseldorf vom 8.6.2011 - Verg 2/11; OLG Celle vom 4.3.2010 - 13 Verg 1/10; OLG Düsseldorf vom 4.5.2009 - Verg 68/08 m.w.N.).
  • VK Bund, 29.01.2015 - VK 2-117/14

    Nachprüfungsverfahren: Kontrastmittel

    (1) Den Ag steht bei der Definition ihres Beschaffungsbedarfs eine durch die Nachprüfungsinstanzen nur eingeschränkt überprüfbare Bestimmungsfreiheit zu (st. Rspr; vgl. OLG Düsseldorf Beschlüsse vom 17. Februar 2010, VII-Verg 42/09, 24. September 2014, VII-Verg 17/14, 1. August 2012, VII-Verg 10/12; 27. Juni 2012, VII- Verg 7/12; 8. Juni 2011, VII-Verg 2/11; 15. Juni 2010, VII-Verg 10/10; 3. März 2010, VII-Verg 46/09; 22. Oktober 2009, VII-Verg 25/09).
  • VK Südbayern, 20.07.2015 - Z3-3-3194-1-17-03/15

    Auftraggeber muss den Zuschlag nicht erteilen!

    Der Feststellungsantrag nach § 114 Abs. 2 Satz 2 GWB setzt nach allgemeiner Auffassung als ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal ein Feststellungsinteresse voraus (z.B. OLG München, B. v. 19.07.2012 - Az.: Verg 8/12 ; OLG Düsseldorf, B. v. 19.06.2013 - Az.: VII-Verg 55/12 ; B. v. 08.06.2011 - Az.: VII-Verg 2/11 ; OLG Frankfurt, B. v. 06.03.2013 - Az.: 11 Verg 7/12 ; OLG Koblenz, B. v. 04.02.2009 - Az.: 1 Verg 4/08 ).
  • VK Niedersachsen, 08.08.2014 - VgK-22/14

    "Verlegen des Estrichs" und "Schleifarbeiten" müssen nicht losweise vergeben

    Nach der Rechtsprechung kann ein Feststellungsinteresse beim Vorliegen eines jeden Interesses rechtlicher, wirtschaftlicher oder ideeller Art bejaht werden, welches geeignet ist, die Rechtsposition des Antragstellers in einem der genannten Bereich zu verbessern und eine Beeinträchtigung seiner Rechte auszugleichen oder zu mildern (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 08.06.2011 - Verg 2/11; OLG Celle, Beschluss vom 04.03.2010 - 13 Verg 1/10).
  • VK Südbayern, 16.09.2015 - Z3-3-3194-1-27-04/15

    Fehler des Auftraggebers rechtfertigen keine Aufhebung der Ausschreibung!

    3.3 Feststellungsinteresse der Antragstellerin Der Fortsetzungsfeststellungsantrag nach § 114 Abs. 2 Satz 2 GWB setzt nach allgemeiner Auffassung als ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal ein Feststellungsinteresse voraus (z.B. OLG München, B. v. 19.07.2012 - Az.: Verg 8/12; OLG Düsseldorf, B. v. 19.06.- - Az.: VII-Verg 55/12; B. v. 08.06.2011 - Az.: VII-Verg 2/11; OLG Frankfurt, B. v. 06.03.- - Az.: 11 Verg 7/12; OLG Koblenz, B. v. 04.02.2009 - Az.: 1 Verg 4/08).
  • VK Bund, 11.08.2014 - VK 1-54/14

    Nachprüfungsverfahren: Wartung/Instandhaltung des

    Die ASt macht zum einen geltend, dass der Feststellungsantrag der Vorbereitung einer Schadensersatzforderung jedenfalls bzgl. der Kosten der Angebotserstellung diene (vgl. hierzu OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 8. Juni 2011, VII-Verg 2/11; 16. November 2005, VII-Verg 56/05).
  • VK Berlin, 20.06.2018 - VK-B2-10/18

    Auswahlkriterien müssen Bezug zum Auftrag haben!

    Auf der anderen Seite hat die Antragsgegnerin ihre ursprüngliche Rechtsauffassung jedoch bis zum Schluss verteidigt, sodass ihre vorstehende Versicherung nicht das für das Entfallen der Wiederholungsgefahr hinreichende Maß an Verbindlichkeit und Ernsthaftigkeit aufweist (vgl. etwa OLG Düsseldorf, Beschluss vom 8.6.2011 - Verg 2/11, IBRRS 2011, 3862: Vermutung für wiederholte gleichartige Handhabung bei Verteidigung des eigenen Vorgehens).
  • VK Südbayern, 05.06.2015 - Z3-3-3194-1-20-03/15

    Vergabeverfahren, Antragsgegner

    Ein Feststellungsantrag nach § 114 Abs. 2 Satz 2 GWB setzt nach allgemeiner Auffassung als ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal ein Feststellungsinteresse voraus (z. B. OLG München, B. v. 19.07.2012 - Az.: Verg 8/12; OLG Düsseldorf, B. v. 19.06.2013 - Az.: VII-Verg 55/12; B. v. 08.06.2011 - Az.: VII-Verg 2/11; OLG Frankfurt, B. v. 06.03.2013 - Az.: 11 Verg 7/12; OLG Koblenz, B. v. 04.02.2009 - Az.: 1 Verg 4/08).
  • OLG Jena, 23.12.2011 - 9 Verg 3/11

    öffentliche Ausschreibung, Personennahverkehr, eigenwirtschaftlicher Verkehr

    Der Gesetzgeber hat sich insoweit an § 71 Abs. 2 S. 4 GWB und § 113 Abs. 1 S. 4 VwGO orientiert, wobei in der verwaltungsrechtlichen Rechtsprechung anerkannt ist, dass - anders als in einem Zivilprozess - Erledigung unabhängig davon eintreten kann, ob der Antrag ursprünglich zulässig und begründet war (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 08.06.2011, VII-Verg 2/11).
  • VK Südbayern, 29.06.2015 - Z3-3-3194-1-22-03/15

    Auftragswert überschritten: Wann ist die (sanktionslose) Aufhebung möglich?

  • OLG Düsseldorf, 31.01.2018 - Verg 41/16

    Überlanges Nachprüfungsverfahrens: Existenzgefährdung rechtfertigt Aufhebung!

  • VK Schleswig-Holstein, 25.01.2012 - VK-SH 24/11

    Feststellungsantrag: Welche Anforderungen an die Wiederholungsgefahr?

  • VK Südbayern, 29.01.2018 - Z3-3-3194-1-53-11/17
  • VK Berlin, 19.03.2018 - VK-B2-26/17

    Keine "Musterfeststellungsklage" im Vergaberecht!

  • VK Südbayern, 22.05.2015 - Z3-3-3194-1-63-12/14

    Geänderte Planung der Konzernmutter ist kein Grund für eine Aufhebung!

  • VK Bund, 01.06.2012 - VK 1-46/12

    Vertrag über die Durchführung häuslicher Pflege- und Versorgungsleistungen gemäß

  • VK Bund, 17.11.2014 - VK 2-77/14

    Nachprüfungsverfahren: Vergabe eines Bauvorhabens

  • VK Bund, 07.08.2013 - VK 2-68/13

    Nachprüfungsverfahren: Abschluss von Arzneimittel-Rahmenrabattverträgen

  • VK Bund, 17.11.2014 - VK 2-79/14

    Nachprüfungsverfahren: Laboreinrichtung

  • VK Bund, 23.12.2011 - VK 2-163/11

    Arzneimittelrabattvereinbarungen nach § 130a Abs. 8 SGB V

  • VK Mecklenburg-Vorpommern, 20.03.2012 - 1 VK 1/11

    Ersatz des Vertrauensschadens erfordert "echte Zuschlagschance"!

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Rechtsprechung
   OLG München, 17.01.2011 - Verg 2/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,16180
OLG München, 17.01.2011 - Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,16180)
OLG München, Entscheidung vom 17.01.2011 - Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,16180)
OLG München, Entscheidung vom 17. Januar 2011 - Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,16180)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de

    VOL/A § 19 Abs. 3 lit f
    Ausschluss eines Bieters vom Vergabeverfahren wegen der Kenntnis wesentlicher Teile des Angebots eines konkurrierenden Bieters

  • ibr-online

    Kenntnis von Konkurrenzangeboten: Ausschluss!

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Die Vorkenntnis eines Bieters über wesentliche Details eines Angebots berechtigt zum Ausschluss des Bieters vom Vergabeverfahren; Voraussetzungen für den Ausschluss eines Bieters vom Vergabeverfahren wegen der Kenntnis wesentlicher Teile des Angebots eines ...

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Geheimwettbewerb: Verstoß bei "doppeltem" Angebot! (IBR 2011, 231)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZfBR 2011, 382
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • VK Niedersachsen, 28.11.2013 - VgK-38/13

    Inhaltlich unvollständiges Angebot kann nicht verbessert werden

    Die Nachforderungsmöglichkeit gemäß § 19 EG Abs. 2 VOL/A eröffnet dem Anbieter nicht die Möglichkeit, einmal vorgebrachte Angaben zu korrigieren, sondern eröffnet ihm lediglich die Chance, vergessene oder zu spät erhaltene Unterlagen nachreichen zu können (Dittmann in: Kulartz/Marx/Portz/ Prieß, Kommentar zur VOL/A, 2. Auflage, § 19 EG, Rdnr. 37).Die nachträgliche Verbesserung bzw. Veränderung eines bereits inhaltlich vollständig unterbreiteten Angebotes würde zu einer Beeinflussung des Wettbewerbs zum Nachteil weiterer Bieter führen (OLG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 23.02.2012, 2 Verg 15/11; OLG München, Beschluss vom 15.03.2012, Verg 2/11; OLG Koblenz, Beschluss vom 30.03.2012 - 1 Verg 1/12).
  • VK Niedersachsen, 08.11.2013 - VgK-34/13

    Von der Baubeschreibung abweichende Angebote sind auszuschließen!

    Die nachträgliche Verbesserung bzw. Veränderung eines bereits unterbreiteten Angebotes würde zu einer Beeinflussung des Wettbewerbs zum Nachteil weiterer Bieter führen (OLG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 23.02.2012, 2 Verg 15/11; OLG München, Beschluss vom 15.03.2012, Verg 2/11).
  • OLG Celle, 21.01.2013 - 13 Verg 12/12

    Nicht verlangte Nachweise können nicht nachgefordert werden

    Denn dies würde zu einer nachträglichen Verbesserung bzw. Veränderung eines bereits unterbreiteten Angebots und damit zur Beeinflussung des Wettbewerbs zum Nachteil weiterer Bieter führen (vgl. OLG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 23. Februar 2012 - 2 Verg 15/11; OLG München, Beschluss vom 15. März 2012 - Verg 2/11).
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Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 17.01.2011 - VII-Verg 2/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,14251
OLG Düsseldorf, 17.01.2011 - VII-Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,14251)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 17.01.2011 - VII-Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,14251)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 17. Januar 2011 - VII-Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,14251)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Reguvis VergabePortal - Veris
  • rechtsportal.de

    Zurückweisung eines Antrags auf Verlängerung der aufschiebenden Wirkung der sofortigen Beschwerde im Vergabenachprüfungsverfahren, da die Rüge der Antragstellerin, zwei Arzneimittel seien vergaberechtlich nicht miteinander vergleichbar, ohne Erfolg bleibt

  • ibr-online

    Rabattvereinbarungen für Arzneimittel mit Wirkstoff Interferon beta-1b

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Rabattvereinbarungen für Arzneimittel mit dem Wirkstoff Interferon beta-1b

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Wird zitiert von ... (3)

  • VK Bund, 25.11.2011 - VK 1-135/11

    Abschluss von Rabattvereinbarungen gemäß § 130a Abs. 8 SGB V

    Zunächst ist festzuhalten, dass es allein der öffentliche Auftraggeber ist, hier die Ag, der über seinen Beschaffungsbedarf bestimmt (vgl. nur OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17. Januar 2011, VII-Verg 2/11 m.z.N.), was auch bei der Frage des Loszuschnitts im Einzelnen zu berücksichtigen ist (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 8. September 2011, VII-Verg 48/11 m.w.N.).

    Diesem auf dem Transparenzgebot und dem Grundsatz der Gleichbehandlung der Bieter beruhenden Erfordernis ist jedoch bereits dann Genüge getan, wenn die innerhalb eines Loses ausgeschriebenen Wirkstoffe überhaupt hinreichend miteinander vergleichbar und dementsprechend austauschbar sind und deshalb in einem Wettbewerbsverhältnis miteinander stehen (OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 11. Mai 2011, VII-Verg 3/11, sowie vom 17. Januar und 8. Juni 2011, VII-Verg 2/11; LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 17. Februar 2009, L 11 WB 381/09).

    Bei der Ausschreibung von Arzneimittelwirkstoffen setzt dies nicht zwingend voraus, dass die in einem Los zusammengefassten Wirkstoffe substituierbar i.S.d. § 129 SGB V sind (so auch OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17. Januar 2011, aaO.) - anderenfalls könnten nicht einmal Arzneimittel mit unterschiedlicher Wirkstärke oder Packungsgröße gemeinsam ausgeschrieben werden (vgl. LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 17. Februar 2009, aaO.).

    deckungsgleich sind, ist nicht erforderlich, um zumindest im Übrigen ein Wettbewerbsverhältnis unter den gehandelten Präparaten anzunehmen (so auch OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17. Januar 2011, aaO.).

    Den o.g. Erwägungen steht auch nicht entgegen, dass für die Vergleichbarkeit der Arzneimittel mit dem Wirkstoff ... u.a. auf die Sichtweise der Ärzte abgestellt wird (so auch das OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17. Januar 2011, aaO. m.w.N.).

  • VK Bund, 26.10.2012 - VK 2-104/12

    Arzneimittel-Rahmenrabattverträge gemäß § 130a Abs. 8 SGB V

    § 8 EG Abs. 1 VOL/A hat unter anderem den Sinn und Zweck sicherzustellen, dass der öffentliche Auftraggeber im Rahmen der allein ihm obliegenden Bestimmung seines Beschaffungsbedarfs (vgl. etwa OLG Düsseldorf, 17.01.2011, VII Verg 2/11) miteinander vergleichbare Angebote erhält, aus denen er im Sinne des § 97 Abs. 5 GWB das wirtschaftlichste auswählen kann und muss.

    bei Arzneimittelausschreibungen durch gesetzliche Krankenkassen aus vergaberechtlicher Sicht im Hinblick auf § 8 EG Abs. 1 VOL/A entscheidend darauf an, ob die fraglichen Produkte aus medizinischer Sicht - also aus Sicht des verordnenden und somit im wirtschaftlichen Sinne nachfragenden Arztes - für austauschbar gehalten werden; ist dies der Fall, so besteht insoweit auch ein Wettbewerbsverhältnis zwischen den fraglichen Produkten, so dass die entsprechenden Angebote auch im Sinne des § 8 EG Abs. 1 VOL/A miteinander vergleichbar sind (vgl. nur OLG Düsseldorf, 30.01.2012, VII Verg 2/11; OLG Düsseldorf, 05.02.2011, VII Verg 3/11; VK Bund, 25.11.2011, VK1-135/11; VK Bund, 10.11.2009, VK1-191/09; VK Bund, 22.08.2008, VK2-73/08).

  • VK Bund, 26.10.2012 - VK 2-107/12

    Arzneimittel-Rahmenrabattverträge gemäß § 130a Abs. 8 SGB V

    § 8 EG Abs. 1 VOL/A hat unter anderem den Sinn und Zweck sicherzustellen, dass der öffentliche Auftraggeber im Rahmen der allein ihm obliegenden Bestimmung seines Beschaffungsbedarfs (vgl. etwa OLG Düsseldorf, 17.01.2011, VII Verg 2/11) miteinander vergleichbare Angebote erhält, aus denen er im Sinne des § 97 Abs. 5 GWB das wirtschaftlichste auswählen kann und muss.

    Gleichwohl kommt es bei Arzneimittelausschreibungen durch gesetzliche Krankenkassen aus vergaberechtlicher Sicht im Hinblick auf § 8 EG Abs. 1 VOL/A entscheidend darauf an, ob die fraglichen Produkte aus medizinischer Sicht - also aus Sicht des verordnenden und somit im wirtschaftlichen Sinne nachfragenden Arztes - für austauschbar gehalten werden; ist dies der Fall, so besteht insoweit auch ein Wettbewerbsverhältnis zwischen den fraglichen Produkten, so dass die entsprechenden Angebote auch im Sinne des § 8 EG Abs. 1 VOL/A miteinander vergleichbar sind (vgl. nur OLG Düsseldorf, 30.01.2012, VII Verg 2/11; OLG Düsseldorf, 05.02.2011, VII Verg 3/11; VK Bund, 25.11.2011, VK1-135/11; VK Bund, 10.11.2009, VK1-191/09; VK Bund, 22.08.2008, VK2-73/08).

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Rechtsprechung
   KG, 20.04.2011 - Verg 2/11   

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https://dejure.org/2011,12696
KG, 20.04.2011 - Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,12696)
KG, Entscheidung vom 20.04.2011 - Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,12696)
KG, Entscheidung vom 20. April 2011 - Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,12696)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin-Brandenburg

    § 107 Abs 3 Nr 1 GWB, § 3 Abschn 2 Abs 3 Buchst a Halbs 1 VOL A 2009, § 3 Abschn 2 Abs 3 Buchst a Halbs 2 VOL A 2009, § 16 Abschn 2 Abs 4 S 1 VOL A 2009, § 19 Abschn 2 Abs 2 VOL A 2009
    Vergabe von Leistungen: Präklusion wegen unterlassener unverzüglicher Rüge; Voraussetzungen für die Durchführung eines Verhandlungsverfahrens; Anforderungen an ein "formgerechtes" Angebot; Bemessung der Verfahrenswerts für das Vergabenachprüfungsverfahrens

  • VERIS

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Präklusion des hinter dem angeblichen Vergaberechtsverstoß stehenden Sachvortrags als Rechtsfolge von § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB; Rechtsfolgen des Unterbleibens der Rüge eines Vergabeverstoßes; Voraussetzungen des Verhandlungsverfahrens nach Scheitern eines offenen Verfahrens

 
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Wird zitiert von ... (2)

  • KG, 12.12.2011 - Verg 1/11

    Vergabenachprüfungsverfahren: Wertfestsetzung bei Aufhebung eines offenen

    Der Beschluss des Senats vom 1. Juni 2011 zum Geschäftszeichen - Verg 1/11 und der Beschluss des Senats vom 20. April 2011 zum Geschäftszeichen - Verg 2/11 werden jeweils in Ziffer 3 ihres Entscheidungstenors geändert und gleichermaßen wie folgt neu gefasst:.

    Die Wertfestsetzung folgt weiterhin aus § 50 Abs. 2 GKG ( Senat , Beschl. v. 20.4.2011 - Verg 2/11).

  • VK Sachsen, 06.12.2013 - 1/SVK/037-13

    Nachweis entspricht nicht den Vorgaben: Kein Nachfordern möglich!

    Der durch die öffentliche Ausschreibung eröffnete Wettbewerb der Bieter kann nur gewährleistet werden, wenn Änderungen an den Vertragsunterlagen ausgeschlossen werden, weil andernfalls die Vergleichbarkeit der Angebote leidet (KG, B. v. 20.04.2011, Verg 2/11).
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Rechtsprechung
   KG, 12.12.2011 - Verg 1/11, Verg 2/11, Verg 1 - 2/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,15804
KG, 12.12.2011 - Verg 1/11, Verg 2/11, Verg 1 - 2/11 (https://dejure.org/2011,15804)
KG, Entscheidung vom 12.12.2011 - Verg 1/11, Verg 2/11, Verg 1 - 2/11 (https://dejure.org/2011,15804)
KG, Entscheidung vom 12. Dezember 2011 - Verg 1/11, Verg 2/11, Verg 1 - 2/11 (https://dejure.org/2011,15804)
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Volltextveröffentlichungen (8)

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Wird zitiert von ...

  • OLG Celle, 10.03.2016 - 13 Verg 5/15

    Vergabe öffentlicher Aufträge: Aufhebung des Vergabeverfahrens wegen

    Maßgeblich ist dabei der Preis des Angebots der Antragstellerin in Höhe von 24.920.002,32 EUR brutto, dass diese in dem aufgehobenen nicht offenen Verfahren abgegeben hatte und nicht der - geringfügig niedrige - Preis des Angebots der Antragstellerin in Höhe von 24.315.207 EUR, das sie in dem später eingeleiteten offenen Verfahren abgegeben hatte, weil Rechtsschutzziel der Antragstellerin - soweit im Verfahren der sofortigen Beschwerde noch streitgegenständlich - die Feststellung der Verletzung ihrer Rechte durch die Aufhebung gerade des nicht offenen Verfahrens war und hiermit spiegelbildlich die Beschwer der Antragsgegnerin korrespondiert (vgl. auch KG, Beschluss vom 12. Dezember 2011 - Verg 1/11, Verg 2/11, juris).
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   OLG Düsseldorf, 13.04.2011 - Verg 2/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,57469
OLG Düsseldorf, 13.04.2011 - Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,57469)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 13.04.2011 - Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,57469)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 13. April 2011 - Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,57469)
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Wird zitiert von ... (2)

  • OLG Düsseldorf, 11.05.2011 - Verg 8/11

    Begriff des erledigenden Ereignisses; Zulässigkeit von Angeboten verbundener

    Er ist nicht auf gesetzeswidriges Verhalten beschränkt, sondern umfasst auch alle sonstigen Absprachen und Verhaltensweise eines Bieters, die mit dem vergaberechtlichen Wettbewerbsgebot unvereinbar sind (vgl. Senat, Beschl. v. 13.04.2011, VII-Verg 2/11; v. 16.09.2003, VII-Verg 52/03; v. 27.07.2006, VII-Verg 23/06; OLG München, Beschl. v. 11.08.2008, Verg 16/08).

    Nur dann, wenn jeder Bieter die ausgeschriebenen Leistungen in Unkenntnis der Angebote und Angebotsgrundlagen sowie der Angebotskalkulation seiner Mitbewerber anbietet, ist ein echter Bieterwettbewerb um den Zuschlag möglich (vgl. Senat, Beschl. v. 13.4.2011, VII-Verg 2/11; v. 16.9.2003, VII-Verg 52/03).

    Darüber hinaus kommt dem Vertraulichkeitsgrundsatz wegen seiner Wettbewerbsbezogenheit aber auch eine dritt- und damit bieterschützende Funktion und Wirkung zu (vgl. Senat, Beschl. v. 13.04.2011, VII-Verg 2/11).

    Eine unwiderlegbare Vermutung des Inhalts, dass Angebote verbundener Unternehmen für denselben Auftrag infolge der typischerweise bestehenden gesellschaftsrechtlichen, personellen und organisatorischen Verflechtungen stets voneinander beeinflusst worden sind, existiert nicht (vgl. Senat, Beschl. v. 13.04.2011, VII-Verg 2/11).

  • OLG Düsseldorf, 11.05.2011 - Verg 1/11

    Begriff des erledigenden Ereignisses; Zulässigkeit von Angeboten verbundener

    Er ist nicht auf gesetzeswidriges Verhalten beschränkt, sondern umfasst auch alle sonstigen Absprachen und Verhaltensweise eines Bieters, die mit dem vergaberechtlichen Wettbewerbsgebot unvereinbar sind (vgl. Senat, Beschlüsse vom 13.04.2011 - VII-Verg 2/11; vom 16.09.2003 - VII-Verg 52/03 und vom 27.07.2006 - VII-Verg 23/06; OLG München, Beschluss vom 11.08.2008, Verg 16/08).

    Nur dann, wenn jeder Bieter die ausgeschriebenen Leistungen in Unkenntnis der Angebote und Angebotsgrundlagen sowie der Angebotskalkulation seiner Mitbewerber anbietet, ist ein echter Bieterwettbewerb um den Zuschlag möglich (vgl. Senat, Beschl. v. 13.4.2011, VII-Verg 2/11; v. 16.9.2003, VII-Verg 52/03).

    Darüber hinaus kommt dem Vertraulichkeitsgrundsatz wegen seiner Wettbewerbsbezogenheit aber auch eine dritt- und damit bieterschützende Funktion und Wirkung zu (vgl. Senat, Beschluss vom 13.04.2011, VII-Verg 2/11).

    Eine unwiderlegbare Vermutung des Inhalts, dass Angebote verbundener Unternehmen für denselben Auftrag infolge der typischerweise bestehenden gesellschaftsrechtlichen, personellen und organisatorischen Verflechtungen stets voneinander beeinflusst worden sind, existiert nicht (vgl. Senat, Beschluss vom 13.04.2011, VII-Verg 2/11).

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Rechtsprechung
   KG, 12.12.2011 - Verg 2/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,17458
KG, 12.12.2011 - Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,17458)
KG, Entscheidung vom 12.12.2011 - Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,17458)
KG, Entscheidung vom 12. Dezember 2011 - Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,17458)
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Volltextveröffentlichung

  • ibr-online

    Nachprüfungsverfahren: Wie bestimmt sich die "Bruttoauftragssumme"?

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Rechtsprechung
   OLG Dresden, 03.05.2011 - Verg 2/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,103257
OLG Dresden, 03.05.2011 - Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,103257)
OLG Dresden, Entscheidung vom 03.05.2011 - Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,103257)
OLG Dresden, Entscheidung vom 03. Mai 2011 - Verg 2/11 (https://dejure.org/2011,103257)
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