Rechtsprechung
   BFH, 24.02.1981 - VIII B 14/78   

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https://dejure.org/1981,906
BFH, 24.02.1981 - VIII B 14/78 (https://dejure.org/1981,906)
BFH, Entscheidung vom 24.02.1981 - VIII B 14/78 (https://dejure.org/1981,906)
BFH, Entscheidung vom 24. Februar 1981 - VIII B 14/78 (https://dejure.org/1981,906)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (2)

Papierfundstellen

  • BFHE 132, 402
  • BStBl II 1981, 416
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • BFH, 14.05.2014 - X R 7/12

    Berücksichtigung von Sanierungsaufwendungen beim Erlass eines Folgebescheides vor

    Macht das FA von dieser Möglichkeit im Rahmen seines Ermessens (so FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 24. September 1980  1 K 166/80, EFG 1981, 2; Schuster in Hübschmann/Hepp/ Spitaler --HHSp--, § 155 AO Rz 44; Pahlke/Koenig/Cöster, Abgabenordnung, 2. Aufl., § 155 Rz 47; Klein/Rüsken, AO, 12. Aufl., § 155 Rz 39; Frotscher in Schwarz, AO, § 155 Rz 46; v. Wedelstädt in: Kühn/v.Wedelstädt, 20. Aufl., AO, § 155 Rz 18; Forchhammer in Leopold/Madle/Rader AO, § 155, Rz 24) Gebrauch und erlässt vor Ergehen des Grundlagenbescheides --wie im Streitfall-- einen Einkommensteuerbescheid, muss es alle betroffenen Besteuerungsgrundlagen (also auch alle Sonderausgaben) berücksichtigen und selbst überprüfen (s. BFH-Beschluss vom 24. Februar 1981 VIII B 14/78, BFHE 132, 402, BStBl II 1981, 416; Klein/Rüsken, AO, 11. Aufl., § 155 Rz 41).

    Dies folgt aus dem Untersuchungsgrundsatz des § 88 Abs. 2 AO, wonach die Finanzbehörde alle für den Einzelfall bedeutsamen, auch die für die Beteiligten günstigen Umstände zu berücksichtigen hat (BFH-Beschluss in BFHE 132, 402, BStBl II 1981, 416, unter 2.b).

  • BFH, 20.07.2010 - X B 70/10

    Schätzungsbefugnis des FA nach § 162 Abs. 5 AO

    Macht das FA von dieser Möglichkeit Gebrauch und erlässt vor Ergehen des Grundlagenbescheids --wie im Streitfall-- einen Einkommensteuerbescheid, muss es alle geltend gemachten Besteuerungsgrundlagen (also auch alle Sonderausgaben) berücksichtigen und selbst überprüfen (BFH-Beschluss vom 24. Februar 1981 VIII B 14/78, BFHE 132, 402, BStBl II 1981, 416; Klein/Rüsken, AO, 10. Aufl., § 155 Rz 41).

    Dies folgt aus dem Untersuchungsgrundsatz des § 88 Abs. 2 AO, wonach die Finanzbehörde alle für den Einzelfall bedeutsamen, auch die für die Beteiligten günstigen Umstände zu berücksichtigen hat (BFH-Beschluss in BFHE 132, 402, BStBl II 1981, 416).

  • BFH, 20.09.1989 - X R 8/86

    Keine Verfahrensaussetzung gem. § 74 FGO, wenn Einspruch zu Recht als unzulässig

    Maßgeblich für die zeitliche Abfolge der mehrstufigen Regelung wäre in diesem Falle der durch Gesetz vom 20. August 1980 (BGBl I 1980, 1545, BStBl I 1980, 589) neu in das Gesetz eingefügte und am 21. August 1980 in Kraft getretene (vgl. Art. 16 des Gesetzes vom 20. August 1980) § 155 Abs. 2 AO 1977 gewesen, wonach ein Steuerbescheid auch erteilt werden kann, wenn ein Grundlagenbescheid noch nicht erlassen wurde (vgl. zur Maßgeblichkeit dieser Vorschrift für laufende Verfahren die Entscheidungen des BFH vom 24. Februar 1981 VIII B 14/78, BFHE 132, 402, BStBl II 1981, 416, und vom 29. April 1987 I R 167/83, BFH/NV 1987, 629).
  • BFH, 21.02.1991 - V R 25/87

    Antrag auf schlichte Änderung - Einspruch - Grobes Verschulden - Steuermindernde

    Dementsprechend sind die geänderten Verfahrensregelungen über den Erlaß des Folgebescheids bereits vor Bekanntgabe des Grundlagenbescheids nach § 155 Abs. 2, § 162 Abs. 3 AO 1977 (seit BFH-Urteil vom 24. Februar 1981 VIII B 14/78, BFHE 132, 402, BStBl II 1981, 416 ständige Rechtsprechung vgl. z.B. BFH-Urteil vom 23. September 1986 III R 215/82, BFH/NV 1987, 240), über die Verpflichtung zur Abgabe einer Feststellungserklärung gemäß § 3 der Verordnung zu § 180 Abs. 2 AO 1977 (vgl. BFH in BFHE 152, 17, BStBl II 1988, 319), zur Verbindung von Feststellungserklärungen gemäß § 15a Abs. 4 Sätze 5 und 6 des Einkommensteuergesetzes - EStG - (vgl. BFH-Urteil vom 1. Juni 1989 IV R 19/88, BFHE 157, 181, BStBl II 1989, 1018) auch dann im gerichtlichen Verfahren zu berücksichtigen, wenn die Verwaltungsentscheidung vor Inkrafttreten dieser Vorschriften ergangen ist.
  • FG Sachsen, 16.03.2010 - 1 V 1924/09

    Verpflichtung des FA zur Schätzung des Steuerabzugsbetrags nach § 10f EStG bei

    Die Finanzbehörde darf also bei Erlass des Folgebescheids nicht einfach den für den Steuerpflichtigen ungünstigsten Fall unterstellen (vgl. Schwarz, AO , § 162 AO , Rn. 66; BFH-Beschluss vom 24. Februar 1981 VIII B 14/78, BStBl II 1981, 416 ).

    Dies folgt auch aus dem Untersuchungsgrundsatz des § 88 Abs. 2 AO , wonach die Finanzbehörde alle für den Einzelfall bedeutsamen, auch für die Beteiligten günstige Umstände zu berücksichtigen hat (vgl. BFH-Beschluss vom 24. Februar 1981, a.a.O.; Niedersächsisches Finanzgericht vom 5. Mai 2009 9 V 300/08, EFG 2009, 1363 ).

  • BFH, 13.03.1986 - IV R 204/84

    Gewinnzurechnung - KG - Treuhand-Kommanditisten

    Diese Bestimmung ist zwar erst nach Abschluß des Verwaltungsverfahrens durch das Gesetz vom 20. August 1980 (BGBl 1, 1545, BStBl I, 589) eingeführt worden, gleichwohl aber im Klage- und Revisionsverfahren zu beachten (BFH-Entscheidungen vom 24. Februar 1981 VIII B 14/78, BFHE 132, 402, BStBl II 1981, 416; vom 26. Juli 1983 VIII R 28/79, BFHE 139, 335, BStBl II 1984, 290).
  • BFH, 24.01.1990 - I R 55/85

    Gewinnanteile des - beschränkt oder unbeschränkt steuerpflichtigen - stillen

    Änderungen auf dem Gebiet des Verfahrensrechts, die die Verwaltung im Falle einer Aufhebung der Verwaltungsentscheidung und Fortführung des Verfahrens nach neuem Recht zu beachten hätte, sind auch in einem anhängigen Gerichtsverfahren zu berücksichtigen (BFH-Beschluß vom 24. Februar 1981 VIII B 14/78, BFHE 132, 402, BStBl II 1981, 416).
  • BFH, 01.12.1987 - IX R 90/86

    Die VO zu § 180 Abs. 2 AO ist auch für Feststellungszeiträume vor ihrem

    b) Gesetzesänderungen auf dem Gebiet des Verwaltungsverfahrens sind nach der ständigen Rechtsprechung des BFH, der sich der erkennende Senat angeschlossen hat, auch in einem anhängigen Gerichtsverfahren einschließlich des Revisionsverfahrens zu berücksichtigen (Urteil vom 8. Februar 1977 VIII R 50/74, BFHE 121, 379, BStBl II 1977, 516; Beschluß vom 24. Februar 1981 VIII B 14/78, BFHE 132, 402, BStBl II 1981, 416; Urteile vom 26. Juli 1983 VIII R 28/79, BFHE 139, 335, BStBl II 1984, 290; vom 12. November 1985 IX R 85/82, BFHE 145, 308, BStBl II 1986, 239, und vom 26. Februar 1987 IV R 109/86, BFHE 149, 101, BStBl II 1987, 361).
  • BFH, 26.02.1987 - IV R 109/86

    Zum Umfang des Prüfungszeitraums gem. § 4 Abs. 2 BpO(St) bei Anhangbetrieben.

    Die damit eingetretene Änderung auf dem Gebiet des Verwaltungsverfahrensrechts ist jedoch auch in einem anhängigen Revisionsverfahren zu beachten (BFH-Beschluß vom 24. Februar 1981 VIII B 14/78, BFHE 132, 402, BStBl II 1981, 416).
  • FG Niedersachsen, 07.05.2009 - 9 V 300/08

    Keine Ansparrücklage im Sonderbetriebsvermögen bei einem atypisch still

    Dies folgt auch aus dem Untersuchungsgrundsatz des § 88 Abs. 2 AO, wonach die Finanzbehörde alle für den Einzelfall bedeutsamen, auch für die Beteiligten günstige Umstände zu berücksichtigen hat (vgl. BFH-Beschluss vom 24. Februar 1981, VIII B 14/78, BStBl II 1981, 416).
  • BFH, 08.10.1986 - I R 155/84

    Feststellung des Einheitswerts einer inzwischen insolventen GmbH durch

  • FG Schleswig-Holstein, 04.09.2008 - 5 V 10067/08

    EG-Rechtswidrigkeit des Ausschlusses eines negativen Progressionsvorbehalts -

  • BFH, 29.04.1987 - I R 167/83

    Inhalt des Anspruchs auf rechtliches Gehör - Erfordernis der gesonderten

  • BFH, 14.06.1988 - VIII R 155/82

    Geltendmachung von Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung

  • BFH, 13.03.1986 - IV R 208/84

    Besonderheiten beim Zusammenschluss mehrerer Personen mittels eines Treuhänders

  • BFH, 23.09.1986 - III R 215/82

    Einkommensteuerliche Anerkennung einer mit den Kindern getroffenen Vereinbarung

  • BFH, 16.11.1982 - VIII B 63/81
  • BFH, 07.09.1982 - VIII R 143/79
  • BFH, 11.05.1982 - VIII R 196/80
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