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   BFH, 29.05.2001 - VIII R 10/00   

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https://dejure.org/2001,644
BFH, 29.05.2001 - VIII R 10/00 (https://dejure.org/2001,644)
BFH, Entscheidung vom 29.05.2001 - VIII R 10/00 (https://dejure.org/2001,644)
BFH, Entscheidung vom 29. Mai 2001 - VIII R 10/00 (https://dejure.org/2001,644)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • lexetius.com

    AO 1977 § 360 Abs. 1, 3 und 4, § 365; FGO § 40 Abs. 2, § 48; EStG § 4, § 5 Abs. 1, § 6, § 15 Abs. 1 Nr. 2; HGB § 230, § 236, § 252 Abs. 1 Nr. 2; BewG § 9 Abs. 1 und 2

  • IWW
  • Simons & Moll-Simons

    AO 1977 § 360 Abs. 1, 3 und 4, § 365; FGO § 40 Abs. 2, § 48; EStG § 4, § 5 Abs. 1, § 6, § 15 Abs. 1 Nr. 2; HGB § 230, § 236, § 252 Abs. 1 Nr. 2; BewG § 9 Abs. 1 und 2

  • Judicialis
  • Wolters Kluwer

    Grundsatz der Akzessorietät - Unzulässiger Rechtsbehelf - Überprüfung einer Einspruchsentscheidung - Darlehensgewährung - Atypisch stille Beteiligung - Stiller Gesellschafter - Verlustzuweisung - Bestimmung des Forderungswertes - Liquidation - Fortführung eines ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 195, 486
  • NJW 2002, 240 (Ls.)
  • BB 2001, 1994
  • DB 2001, 2023
  • BStBl II 2001, 747
 
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Wird zitiert von ... (45)

  • FG Münster, 17.08.2016 - 10 K 2301/13

    Körperschaftsteuerliche Berücksichtigung von Gewinnminderungen bei der Ermittlung

    Der Bundesfinanzhof geht weiter davon aus, dass die Insolvenzgefahr eines Darlehensnehmers einen Anscheinsbeweis für eine Wertminderung einer Darlehensforderung darstellt (BFH-Urteil vom 29.05.2001 VIII R 10/00, BStBl II 2001, 747).
  • BFH, 29.04.2009 - X R 16/06

    Klagebefugnis des Hinzugezogenen gegen eine abhelfende Einspruchsentscheidung -

    Weder die Hinzuziehung als solche noch die unterbliebene Hinzuziehung begründen für sich betrachtet die Klagebefugnis des Hinzugezogenen (vgl. BFH-Entscheidungen vom 20. Juli 1988 I R 174/85, BFHE 154, 495, BStBl II 1989, 87; vom 28. Februar 1990 I R 156/86, BFHE 160, 123, BStBl II 1990, 696; vom 29. Mai 2001 VIII R 10/00, BFHE 195, 486, BStBl II 2001, 747; Senatsbeschluss vom 5. Juli 2006 X B 114/05 BFH/NV 2006, 1869; Brandis in Tipke/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, § 360 AO Rz 9 und 11; von Wedel in Beermann/ Gosch, AO § 360 Rz 18; Klein/Brockmeyer, AO, 9. Aufl., § 360 Rz 19; Birkenfeld in Hübschmann/Hepp/Spitaler, § 360 AO Rz 62-64; Dumke in Schwarz, AO, § 360 Rz 27).

    Zwar hat der BFH in BFHE 195, 486, BStBl II 2001, 747 die Akzessorietät der Verfahrensbeteiligung des Hinzugezogenen und die vorrangige verfahrensrechtliche Dispositionsbefugnis des Steuerpflichtigen betont.

  • FG Hessen, 29.06.2006 - 11 K 3809/04

    Verlustzuweisung bei einer GmbH & Still

    Im Verhältnis zur vorliegend umstrittenen Folgefrage der Gewinn- und Verlustverteilung (hier: Verlustanteil der Klägerin zu 2.) bildet die Feststellung des Vorliegens einer Mitunternehmerschaft einen selbstständigen Regelungsgegenstand (vgl. hierzu BFH- Urteil vom 10. Februar 1988 VIII R 352/82, BFHE 152, 414, BStBl II 1988, 544), der, da im Einspruchsverfahren nicht angefochten, in Bestandskraft erwachsen ist und für die Verfahrensbeteiligten Bindungswirkung entfaltet (BFH-Urteil vom 29. Mai 2001 VIII R 10/00 BFHE 195, 486, BStBl II 2001, 747 m.w.N.).

    Zwar ist der gesellschaftsvertragliche Gewinn- und Verlustverteilungsschlüssel grundsätzlich auch für die Zurechnung des steuerrechtlichen Gewinns einer Personengesellschaft maßgebend (ständige Rechtsprechung; vgl. BFH Urteil vom 29. Mai 2001 VIII R 10/00 a.a.O).

    Sie sind demnach auch befugt, wertgeminderte Forderungen mit ihren Nennwert anzusetzen (BFH Urteil vom 29. Mai 2001 VIII R 10/00 a.a.O. m.w.N.).

    Die steuerliche Unbeachtlichkeit des Vermögensverlustes kann nicht dadurch verhindert werden, dass die Einlage des atypisch Stillen - handelsrechtlich zulässig - mit dem Nennbetrag des Darlehensrückzahlungsanspruchs bewertet wird (BFH Urteil vom 29. Mai 2001 VIII R 10/00 a.a.O. m.w.N.) und auf dem Umweg einer Verlustzuweisung doch noch in den einkommensteuerlich relevanten Bereich verlagert wird.

    Bei Bestimmung dieses Wertes ist darauf zu achten, dass eine signifikante Überschuldung und die hiermit verbundene Konkursgefahr den Anscheinsbeweis für eine Wertminderung der Gläubigeransprüche begründen (BFH-Urteil vom 29. Mai 2001 VIII R 10/00 a.a.O. m.w.N.).

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