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   BFH, 24.09.1991 - VIII R 349/83   

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https://dejure.org/1991,542
BFH, 24.09.1991 - VIII R 349/83 (https://dejure.org/1991,542)
BFH, Entscheidung vom 24.09.1991 - VIII R 349/83 (https://dejure.org/1991,542)
BFH, Entscheidung vom 24. September 1991 - VIII R 349/83 (https://dejure.org/1991,542)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    EStG § 15 Abs. 1; AO 1977 § 39 Abs. 2 Nr. 1

  • Wolters Kluwer

    Gewerbebetrieb - Einzelunternehmen - Sachvermächtnis - Miterbe - Vermächtnisnehmer - Erfüllung des Vermächtnissses - Gewerbliche Einkünfte - Mitunternehmer

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    § 15 EStG
    Einkommensteuer; Zurechnung der Einkünfte aus einem zum Nachlaß gehörenden Einzelunternehmen

In Nachschlagewerken

Papierfundstellen

  • BFHE 166, 124
  • BB 1992, 555
  • BB 1992, 975
  • DB 1992, 1324
  • BStBl II 1992, 330
 
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Wird zitiert von ... (29)

  • BFH, 03.05.1993 - GrS 3/92

    Verlustabzug nach § 10a GewStG entfällt, soweit der Verlust auf ausgeschiedene

    Von diesem Gesetzesverständnis ist auch der vorlegende Senat im Urteil vom 24. September 1991 VIII R 349/83 (BFHE 166, 124, BStBl II 1992, 330, 332) ausgegangen, in dem es heißt: "Die Ergebnisse einer gewerblichen Betätigung werden dem Unternehmer oder Mitunternehmer als dem steuerlichen Träger des Unternehmens zugerechnet (BFH-Beschluß vom 2. September 1985 IV B 51/85, BFHE 144, 432, BStBl II 1986, 10)." Entgegen der Auffassung der Klägerin trifft diese Wertung für alle Mitunternehmer des Betriebs zu, auch für Kommanditisten, deren Haftung für Schulden der Gesellschaft durch Leistung der Einlage erloschen ist (§ 171 Abs. 1 HGB).
  • BFH, 07.02.2018 - X R 10/16

    Verlustabzug beim Anlagebetrug mit nicht existierenden Blockheizkraftwerken

    Unternehmerrisiko trägt diejenige Person, auf deren Rechnung und Gefahr das Unternehmen in der Weise geführt wird, dass sich der Erfolg oder Misserfolg der gewerblichen Betätigung in ihrem Vermögen unmittelbar niederschlägt (BFH-Urteil vom 24. September 1991 VIII R 349/83, BFHE 166, 124, BStBl II 1992, 330, unter 1., m.w.N.).

    Die Unternehmerinitiative liegt bei derjenigen Person, nach deren Willen das Unternehmen geführt wird (BFH-Urteil in BFHE 166, 124, BStBl II 1992, 330, unter 1.).

  • BFH, 04.11.2004 - III R 21/02

    Unternehmereigenschaft bei Strohmannverhältnissen

    Die Ergebnisse einer gewerblichen Betätigung werden dem Unternehmer als dem steuerlichen Träger des Unternehmens zugerechnet (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 24. September 1991 VIII R 349/83, BFHE 166, 124, BStBl II 1992, 330, m.w.N.; BFH-Beschluss vom 3. Mai 1993 GrS 3/92, BFHE 171, 246, BStBl II 1993, 616, unter C. III. 6. a aa).

    Für die subjektive Zurechnung der Einkünfte aus Gewerbebetrieb kommt es weder auf die von den Beteiligten ausdrücklich gewählte Bezeichnung ihrer Rechtsbeziehungen (BFH-Beschluss vom 2. September 1985 IV B 51/85, BFHE 144, 432, BStBl II 1986, 10) noch auf den nach außen durch Handelsregistereintragung oder gewerbepolizeiliche Anmeldung gesetzten Rechtsschein an (BFH-Urteile vom 5. Februar 1987 IV R 198/84, BFHE 149, 451, BStBl II 1987, 557, und in BFHE 166, 124, BStBl II 1992, 330).

    (Mit-)Unternehmer i.S. des § 15 EStG ist vielmehr, wer (Mit-) Unternehmerinitiative entfalten kann und (Mit-)Unternehmerrisiko trägt (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 171, 246, BStBl II 1993, 616, unter C. III. 6. a aa); das ist diejenige Person, nach deren Willen und auf deren Rechnung und Gefahr das Unternehmen in der Weise geführt wird, dass sich der Erfolg oder Misserfolg in ihrem Vermögen unmittelbar niederschlägt (BFH-Beschluss vom 25. Juni 1984 GrS 4/82, BFHE 141, 405, BStBl II 1984, 751, unter C. V. 3. c cc (2), und Urteil in BFHE 166, 124, BStBl II 1992, 330).

  • BFH, 01.03.1994 - VIII R 35/92

    Keine Entnahme eines Grundstücks, das zum Sonderbetriebsvermögen des

    Damit ist die Erbengemeinschaft bis zu ihrer teilweisen Auseinandersetzung auch Mitunternehmerin des Gewerbebetriebs der GdbR geworden (vgl. dazu BFH-Urteile vom 24. September 1991 VIII R 349/83, BFHE 166, 124, BStBl II 1992, 330, und in BFHE 166, 431, BStBl II 1992, 512 unter II. 2. c der Gründe).
  • BFH, 18.03.2004 - III R 25/02

    Gewerblicher Grundstückshandel bei Zwischenschaltung einer GmbH

    Entscheidend kommt es darauf an, auf wessen Rechnung und Gefahr dies geschieht (BFH-Urteil vom 24. September 1991 VIII R 349/83, BFHE 166, 124, BStBl II 1992, 330, 332; Fischer, DB 1996, 644, 645).
  • BFH, 14.02.2007 - XI R 18/06

    Übertragbarkeit von Mietereinbauten - formunwirksames Vermächtnis kann der

    Das BFH-Urteil vom 24. September 1991 VIII R 349/83 (BFHE 166, 124, BStBl II 1992, 330) und der Beschluss vom 28. Januar 1998 VIII B 9/97 (BFH/NV 1998, 959) seien auf den Streitfall anwendbar.

    wird zu prüfen sein, ob der Kläger möglicherweise in der Rechtsnachfolge seines Vaters auf direktem Wege wirtschaftlicher Eigentümer geworden ist (vgl. zu ähnlichen Konstellationen BFH-Urteil in BFHE 166, 124, BStBl II 1992, 330; BFH-Beschluss in BFH/NV 1998, 959).

  • BFH, 16.05.1995 - VIII R 18/93

    Kommanditist bleibt Mitunternehmer, wenn der ihm testamentarisch vermachte

    Die einfache Nachfolgeklausel hat bei allen Personengesellschaften zur Folge, daß grundsätzlich der Gesellschafter-Erbe Mitunternehmer wird (vgl. z. B. - für OHG - Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 29. Oktober 1991 VIII R 51/84, BFHE 166, 431, BStBl II 1992, 512 unter I. 2. a der Gründe, und - für eine GbR - Urteil vom 1. März 1994 VIII R 35/92, BFHE 175, 231, BStBl II 1995, 241; zu einem Ausnahmefall - für Einzelunternehmen - vgl. Urteil vom 24. September 1991 VIII R 349/83, BFHE 166, 124, BStBl II 1992, 330).

    Das Untervermächtnis läßt die persönliche Zurechnung der Einkünfte unberührt (zur persönlichen Zurechnung bei Mitunternehmerschaft vgl. etwa BFH-Beschluß vom 2. September 1985 IV B 51/85, BFHE 144, 432, BStBl II 1986, 10 und bei Herausgabe aufgrund eines Sachvermächtnisses Urteil in BFHE 166, 124, BStBl II 1992, 330; Herrmann/Heuer/Raupach, Einkommensteuer- und Körperschaftsteuergesetz mit Nebengesetzen, Kommentar, 20. Aufl., § 2 EStG Anm. 114 ff., m. w. N.); es führt lediglich zu einer Bindung des Vermächtnisnehmers bei der Weiterverwendung der ihm zuzurechnenden Gewinnanteile.

  • BFH, 24.04.1997 - VIII R 53/95

    Umwidmung eines Darlehens

    Zutreffend hat das FG von einem Abzug der auf diesen Zeitraum entfallenden Werbungskosten jedoch abgesehen, weil die insoweit anzusetzenden Mieteinnahmen offensichtlich höher sind (vgl. Schreiben vom 27. April 1990) und im finanzgerichtlichen Verfahren dem Gericht eine Schlechterstellung der Kläger verwehrt ist (vgl. § 96 Abs. 1 Satz 2 FGO; BFH-Urteile vom 24. September 1991 VIII R 349/83, BFHE 166, 124, BStBl II 1992, 330, 334; vom 21. August 1990 VIII R 25/86, BFHE 163, 524, BStBl II 1991, 564, 566, ständige Rechtsprechung).
  • FG Niedersachsen, 21.06.2002 - 14 K 621/97

    Ertragsteuerliches Strohmannverhältnis - Zurechnung der Unternehmereigenschaft

    Unternehmer kann nur sein, wer das Unternehmerrisiko trägt und Unternehmerinitiative entfalten kann (BFH-Urteil vom 24.09.1991 VIII R 349/83, BStBl II 1992, 330, 332).

    Ihr Vorliegen und ihre Gewichtung ist unter Berücksichtigung aller die rechtliche und wirtschaftliche Stellung einer Person insgesamt bestimmenden Umstände zu würdigen (BFH-Beschluss vom 25.06.1984 GrS 4/82, BStBl II 1984, 751, 769), wobei es weder auf die von den Beteiligten ausdrücklich gewählte Bezeichnung ihrer Rechtsbeziehungen (BFH-Beschluss in BStBl II 1986, 10, 11) noch auf den nach außen durch Handelsregistereintragungen oder gewerbepolizeiliche Anmeldungen gesetzten Rechtsschein ankommt (vgl. BFH-Urteil vom 28.01.1988 IV R 198/84, BFH-NV 1988, 734, 735; BFH-Urteil in BStBl II 1992, 330, 332).

  • BFH, 28.01.1998 - VIII B 9/97

    Qualifizierte Nachfolgeklausel für Gesellschaftsanteil

    Dementsprechend hat die Folgerechtsprechung in Anlehnung an das Zivilrecht entschieden, daß das Entstehen und die Erfüllung von Erbfallschulden (§ 1967 Abs. 2 BGB) -- zu denen neben Vermächtnissen (§ 2147 BGB), Pflichtteils- (§ 2303 ff. BGB) und Erbersatzansprüchen (§ 1934 a BGB), auch Auflagen (§ 1940 BGB) und Verpflichtungen aufgrund von Teilungsanordnungen (§ 2048 BGB) gehören -- zu einem (unentgeltlichen) Erwerb der Begünstigten von der Erbengemeinschaft führen, da sie den/die Erben nur obligatorisch belasten und nur einen Anspruch auf Erfüllung durch die Erbengemeinschaft (vgl. BFH- Urteile vom 7. Dezember 1990 X R 72/89, BFHE 163, 137, BStBl II 1991, 350; vom 24. September 1991 VIII R 349/83, BFHE 166, 124, BStBl II 1992, 330 zum Sachvermächtnis; vom 17. Oktober 1991 IV R 97/89, BFHE 166, 149, BStBl II 1992, 392; vom 29. Oktober 1991 VIII R 51/84, BFHE 166, 431, BStBl II 1992, 512, und vom 27. Juli 1993 VIII R 72/90, BFHE 173, 515 [BFH 27.07.1993 - VIII R 72/90], BStBl II 1994, 625) bzw. den Anspruch auf Durchführung der Erbauseinandersetzung (§ 2042 BGB) gewähren.

    Darüber hinaus hat der Senat in BFHE 166, 124, BStBl II 1992, 330, unter 1. und 2. der Gründe eingehend dargelegt, daß die Zurechnung eines dem Miterben durch ein Sachvermächtnis zugewendeten Wirtschaftsgutes aufgrund wirtschaftlichen Eigentums in Betracht kommt, wenn der Begünstigte den zivilrechtlichen Eigentümer (d. h. hier die Miterbengemeinschaft) im Regelfall für die gewöhnliche Nutzungsdauer wirtschaftlich von der Einwirkung auf das Wirtschaftsgut ausschließen kann (ständige Rechtsprechung, vgl. auch BFH- Urteile vom 5. Mai 1983 IV R 43/80, BFHE 139, 36, BStBl II 1983, 631, und vom 26. Juni 1990 VIII R 81/85, BFHE 161, 472, BStBl II 1994, 645).

    Der Senat hat in der Entscheidung in BFHE 166, 124, BStBl II 1992, 330, unter 2. der Gründe wesentliche Indizien für die Annahme wirtschaftlichen Eigentums u. a. darin gesehen, daß der Begünstigte das aufgrund eines Sachvermächtnisses auf ihn übergegangene Einzelunternehmen seit dem Erbfall in Besitz hatte, es auf eigene Rechnung und Gefahr geführt hat und daß die Folgen seiner Tätigkeit aufgrund der letztwilligen Verfügung des Erblassers ihn persönlich und nicht die Erbengemeinschaft treffen sollten.

  • BFH, 21.10.1993 - IV R 42/93

    Das FA ist bei Erlaß eines Änderungsbescheides nach § 174 Abs. 4 AO 1977 nicht an

  • BFH, 07.08.2002 - I R 64/01

    VGA - Schwestergesellschaften, Verlagerung von Einkünften

  • FG Köln, 29.01.1999 - 10 K 1998/98

    Zuordnung von Vermietungseinkünften in Erbfällen

  • FG Düsseldorf, 06.07.2006 - 11 K 1681/04

    Mitunternehmerschaft; Ehegatten; Gesellschaft bürgerlichen Rechts; Schlüssiges

  • FG Baden-Württemberg, 23.11.2009 - 10 K 206/07

    Zuordnung der Einkünfte aus Containervermietung zu den Sonstigen Einkünften

  • BFH, 27.07.1993 - VIII R 72/90

    Schuldzinsen zur Abfindung der übrigen Miterben bei Nachfolge in eine

  • BFH, 12.04.2000 - XI R 36/99

    Erbauseinandersetzung; Betriebsfortführung durch Miterben; Änderung langjähriger

  • FG Hamburg, 07.04.2005 - VI 146/03

    Zuordnung von Einkünften und Umsätzen bei Ehegatten

  • FG Bremen, 16.11.2006 - 1 K 29/06

    Steuerrechtliche Behandlung von durch die Vermietung von Frachtcontainern

  • BFH, 14.09.2004 - XI B 121/03

    Zurechnung der Einkünfte aus einem Restaurationsbetrieb an den Konzessionsinhaber

  • FG Bremen, 18.12.2003 - 1 K 643/02

    Keine Sonderabschreibung gemäß § 82f EStDV nach Gesellschafterwechsel bei

  • FG Baden-Württemberg, 14.05.1999 - 9 K 27/94

    Wiederkehrende Leistungen als Gegenleistung für den Erwerb eines

  • FG Düsseldorf, 17.11.1995 - 14 K 1782/91

    Veräußerung von Kommanditanteilen innerhalb der Sperrfrist der

  • BFH, 12.10.1998 - III B 66/98

    Unterschlagungen von Geldern - Erhöhung des Gewinns - Gewerbeanmeldung -

  • FG Münster, 23.09.1997 - 1 K 1427/96

    Einfache oder qualifizierte Nachfolgeklausel?

  • FG Münster, 15.01.2003 - 1 K 5296/00

    Einschaltung einer GmbH

  • FG München, 06.11.2003 - 5 K 3973/00

    Mitunternehmerschaft; Mitunternehmerinitiative; Mitunternehmerrisiko; gesonderter

  • FG Düsseldorf, 24.09.1999 - 18 K 405/95

    Einzelunternehmen oder verdeckte Mitunternehmerschaft?

  • FG Brandenburg, 10.07.2002 - 6 K 1892/01

    Zurechnung gewerblicher Einkünfte bei Führung des Unternehmens durch den Ehemann

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