Rechtsprechung
   BGH, 11.07.1962 - VIII ZB 18/62   

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https://dejure.org/1962,1178
BGH, 11.07.1962 - VIII ZB 18/62 (https://dejure.org/1962,1178)
BGH, Entscheidung vom 11.07.1962 - VIII ZB 18/62 (https://dejure.org/1962,1178)
BGH, Entscheidung vom 11. Juli 1962 - VIII ZB 18/62 (https://dejure.org/1962,1178)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1962, 1865
  • MDR 1962, 983
  • VersR 1962, 838
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BGH, 06.07.1994 - VIII ZB 26/94

    Anforderungen an die Büroorganisation eines Rechtsanwalts im Hinblick auf die

    Hierzu gehört nach feststehender Rechtsprechung die allgemeine Anordnung, daß jedenfalls bei solchen Prozeßhandlungen, deren Vornahme ihrer Art nach mehr als nur einen geringen Aufwand an Zeit und Mühe erfordert, wie dies regelmäßig bei Rechtsmittelbegründungen der Fall ist, außer dem Datum des Fristablaufes auch noch eine sogenannte Vorfrist zu notieren ist (BGH, Beschlüsse vom 30. November 1952 - I ZB 14/51 = LM ZPO § 233 Nr. 12 = NJW 1952, 183; vom 11. Juli 1962 - VIII ZB 18/62 = LM ZPO § 233 (Fc) Nr. 20 = NJW 1962, 1865 f = VersR 1962, 838 f; vom 24. Mai 1973 - III ZB 5/73 = VersR 1973, 840, 841; vom 19. November 1976 - IV ZR 36/76 = VersR 1977, 332 f unter Nr. 2; vom 28. Februar 1985 - III ZB 38 und 39/84 = VersR 1985, 574; vom 21. Oktober 1987 - IVa ZR 170/86 = VersR 1988, 941 und vom 5. März 1991 - XI ZB 1/91 = BGHR ZPO § 233 Fristenkontrolle 17; vgl. auch Zöller/Greger, ZPO, 18. Aufl., § 233 Rdnr. 23 "Fristenbehandlung"; Baumbach/Lauterbach/Hartmann, ZPO, 52. Aufl., § 233 Rdnr. 88; MünchKomm-ZPO/Feiber, § 233 Rdnr. 90; Stein/Jonas/Schumann, ZPO, 20. Aufl., § 233 Rdnr. 262).
  • BGH, 27.05.1997 - VI ZB 10/97

    Pflicht des Rechtsanwalts zur Bearbeitung einer auf Vorfristanordnung vorgelegten

    Die mit der Vorfristanordnung bezweckte Sicherung, dem Anwalt den für die Bearbeitung der Rechtsmittelbegründung erforderlichen Zeitraum zu gewährleisten (vgl. dazu BGH, Beschlüsse vom 11. Juli 1962 - VIII ZB 18/62 - VersR 1962, 838, 839; vom 24. Mai 1973 - III ZB 5/73 - VersR 1973, 840, 841; vom 9. Juni 1994 - I ZB 5/94 - VersR 1995, 72, 73; vom 6. Juli 1994 - VIII ZB 26/94 - a.a.O.), verlangt in einem solchen Fall keine sofortige Bearbeitung der Sache, sondern gestattet es, die Sache für den letzten Tag wieder auf Frist zu legen.
  • BGH, 21.12.1988 - VIII ZR 84/88

    Notierung von Rechtsmittel- und Rechtsmittelbegründungsfristen im Fristenkalender

    Hinsichtlich der Berufungseinlegungsfrist kann eine allgemeine Pflicht zur Notierung einer - im gegebenen Fall möglicherweise in Erwartung der am 19. Dezember 1986 dann noch ausstehenden Antwort der Rechtsschutzversicherung eingetragenen - Vorfrist nicht angenommen werden (BGH Beschlüsse vom 11. Juli 1962 - VIII ZB 18/62 = VersR 1962, 838, 839; vom 24. Mai 1973 - III ZB 5/73 = VersR 1973, 840, 841 und vom 30. Januar 1985 - IVa ZB 18 + 19/84 = VersR 1985, 396; Borgmann/Haug aaO).
  • BGH, 05.03.1991 - XI ZB 1/91

    Pflicht des Rechtsanwalts zur persönlichen Berechnung der

    Die Versäumung der rechtzeitigen Berufungsbegründung, für die keinerlei Fristen notiert worden sind, hat ihren Grund nicht allein in dem Fehlen einer Feststellung über das Fristende, sondern auch darin, daß für die Begründung keine Vorfrist (vgl. dazu BGH, Beschluß vom 11. Juli 1962 - VIII ZB 18/62 - NJW 1962, 1865; Urteil vom 19. November 1976 - VI ME 36/75 [richtig: IV ZR 36/76 - d. Red.] - VersR 1977, 332, 333) notiert worden ist und deshalb für den Fall, daß die Eintragung des mutmaßlichen Endes der Begründungsfrist im Zeitpunkt der Absendung der Rechtsmittelschrift (vgl. dazu BGH, Beschluß vom 27. Februar 1985 - IVb ZB 153/84 - VersR 1985, 502, 503; Beschluß vom 21. Oktober 1987 - IVb ZB 158/87 - NJW 1988, 568) unterbleibt, die endgültige Feststellung der Begründungsfrist (vgl. BGH, Beschluß vom 15. März 1989 - IVb ZB 15/89 - VersR 1989, 645, 646) nicht gesichert war.
  • VG Neustadt, 23.02.2016 - 3 L 48/16

    Rechtsanwalt; Sorgfaltspflicht im Zusammenhang mit der Einhaltung von

    Selbst wenn ein solcher Besprechungstermin im Vorfeld der am 19. November 2015 erfolgten Klageerhebung mit der Antragstellerin nicht stattgefunden haben sollte, ergibt sich aber aus den vom Prozessbevollmächtigten der Antragstellerin im Klageverfahren 3 K 1049/15.NW zur Begründung seines Wiedereinsetzungsantrags vorgelegten Kopien des Fristenkalenders (Kalenderblätter "17. November 2015" und "19. November 2015"), dass in der Kanzlei des Prozessbevollmächtigten der Fristenkalender derart geführt wird, dass neben der Eintragung der Fristart, des zuständigen Sachbearbeiters sowie des Fristablaufs daneben auch generell eine Vorfrist vermerkt wird, damit also ganz offensichtlich ordnungsgemäßer Kanzleiorganisation entsprechend in dieser Kanzlei eine allgemeine Anweisung zur Notierung von Vorfristen besteht (üblich ist eine Woche vor Fristablauf; vgl. BGH, Urteil vom 19. November 1976 - IV ZR 36/76 -, juris sowie Beschlüsse vom 11. Juli 1962 - VIII ZB 18/62 -, NJW 1962, 1865 ff., vom 28. Februar 1985 - III ZB 39/84 - und vom 12. April 1988 - VI ZB 5/88 -, alle auch juris).
  • BGH, 30.03.1983 - VIII ZB 11/83

    Antrag der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der

    Es bestand nämlich keine Situation, bei der die Sorgfaltspflicht des Rechtsanwalts es geboten hätte, eine Vorfrist zu verfügen (vgl. dazu Senatsbeschluß vom 11. Juli 1962 - VIII ZB 18/62, LM ZPO § 233 (Fe) Nr. 20 = VersR 1962, 838).
  • BGH, 10.03.1982 - VIII ZB 70/81

    Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der

    Es braucht hier nicht näher darauf eingegangen zu werden, unter welchen Voraussetzungen die volle Ausnutzung der Frist eine erhöhte Sorgfaltspflicht des Rechtsanwalts, insbesondere zur Notierung einer Vorfrist, begründen kann (vgl. dazu Senatsbeschluß vom 11. Juli 1962 - VIII ZB 18/62, LM ZPO § 233 Fc Nr. 20 = VersR 1962, 838; BGH, Beschluß vom 24. Mai 1973 - III ZB 5/73, VersR 1973, 840).
  • BGH, 17.11.1975 - II ZB 8/75

    Wiedereinsetzungsantrag gegen die Versäumung der Berufungsfrist - Verschulden des

    Der Partei steht es frei, die vom Gesetz gegebenen Fristen voll auszunutzen (vgl. BGH, Beschl. v. 11. Juli 1962 - VIII ZB 18/62, LM ZPO § 233 [Fc] Nr. 20 Bl. 2).
  • BGH, 12.10.1989 - VII ZB 15/89

    Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs muß der Anwalt aufgrund der ihm obliegenden Organisationspflicht dafür sorgen, daß für alle Rechtsmittelbegründungen Vorfristen (BGH Beschl. vom 29. November 1984 - III ZB 29/84 = VersR 1985, 148 m.N.; vgl. a. BGH NJW 1962, 1865) und das Ende der Begründungsfrist notiert werden (BGH NJW 1988, 568 Nr. 15 = BGHR, ZPO § 233 "Fristkontrolle 6").
  • BGH, 24.05.1973 - III ZB 5/73

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Berufungsfrist -

    Jedoch hat der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in seinem zu dieser Frage eingehend Stellung nehmenden Beschluß vom 11. Juli 1962 (NJW 1962, 1865 = LM § 233 (Fc) Nr. 20 m.w. Nachw.) bereits darauf verwiesen, daß eine derartige besondere und erhöhte Pflicht, insbesondere zur Notierung einer Vorfrist, nicht allgemein angenommen werden kann; vielmehr in der Regel nur dann, wenn für den Rechtsanwalt ein etwas längerer Zeitraum zur fristgerechten Erledigung der Sache wegen der Art der Prozeßhandlung notwendig ist, wie z.B. für die Anfertigung einer Rechtsmittelbegründung.
  • BGH, 26.04.1973 - VI ZB 3/73

    Fristenwesen - Fristablauf - Fristende - Fristberechnung - Fristenkalender -

  • BGH, 30.01.1985 - IVa ZB 18/84

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach Versäumung der Berufungsfrist -

  • BGH, 12.06.1963 - VIII ZR 288/62
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