Rechtsprechung
   BGH, 12.04.1960 - VIII ZR 137/59   

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https://dejure.org/1960,7998
BGH, 12.04.1960 - VIII ZR 137/59 (https://dejure.org/1960,7998)
BGH, Entscheidung vom 12.04.1960 - VIII ZR 137/59 (https://dejure.org/1960,7998)
BGH, Entscheidung vom 12. April 1960 - VIII ZR 137/59 (https://dejure.org/1960,7998)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • MDR 1960, 560
  • MDR 1960, 580
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 13.07.1995 - VII ZR 142/94

    Ergänzende Auslegung eines Bauvertrags

    Ein Ausnahmefall kann nach Treu und Glauben ferner dann gegeben sein, wenn beide Parteien einen bestimmten Berechnungsmaßstab zur Grundlage ihrer Vereinbarung gemacht haben (vgl. Senat, Urteil vom 22. Dezember 1966 - VII ZR 195/64 = BGHZ 46, 268 ff) oder wenn die andere Seite den Irrtum bemerkt und treuwidrig ausgenutzt hat (vgl. BGH, Urteil vom 12. April 1960 - VIII ZR 137/59 = LM BGB § 119 Nr. 8 und Senatsurteil vom 4. Oktober 1979 - VII ZR 11/79 = NJW 1980, 180 = BauR 1980, 63, 65 = ZfBR 1980, 31, 32).
  • OLG Nürnberg, 27.05.2010 - 12 U 1442/09

    Werkvertrag: Außerordentliche fristlose Kündigung eines Vertrags über Planung und

    Von dem Grundsatz, dass Verträge zu wahren sind, kann vielmehr nur dann ausnahmsweise abgewichen werden, wenn wegen jenes Wegfalls einer Vertragspartei nach ihrer Lage die Erfüllung des Vertrages ganz oder teilweise nicht mehr zugemutet werden kann (BGH, Urteil vom 29.01.1957 - VIII ZR 204/56, NJW 1957, 543; Urteil vom 12.04.1960 - VIII ZR 137/59, MDR 1960, 580).
  • BGH, 01.12.1986 - II ZR 306/85

    Unzulässige Auszahlung von Gesellschaftsvermögen durch Austauschvertrag

    Etwas anderes kann nach der von der Revision herangezogenen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes allenfalls dann gelten, wenn die Parteien ihrer Preisvereinbarung einverständlich bestimmte, ihnen gemeinsame Annahmen und Erwartungen dergestalt zugrundegelegt haben, daß sie als Geschäftsgrundlage des Vertrages gelten müssen (vgl. Urt. v. 12. April 1960 - VIII ZR 137/59, LM Nr. 35 § 342 (Bb) BGB , vollständig abgedruckt als Nr. 8 zu § 119 BGB ; v. 11. Juli 1958 - VIII ZR 96/57, LM Nr. 27 zu § 242 (Bb) BGB ; BGHZ 46, 268, 273).
  • BGH, 19.12.1985 - VII ZR 188/84

    Kalkulationsirrtum

    Der Bundesgerichtshof hat diese Frage bisher offen gelassen (vgl. BGH NJW 1983, 1671; Urteile vom 12. April 1960 - VIII ZR 137/59 = LM BGB § 119 Nr. 8 und vom 28. April 1971 - V ZR 201/68 = LM a.a.O. Nr. 21, jeweils m.w.N.; John, aaO).
  • BGH, 20.03.1981 - V ZR 71/80

    Elffache der Jahresmiete - Offener Kalkulationsirrtum, § 119 Abs. 1, Abs. 2, §

    Ob dieser Rechtsprechung gegen die im Schrifttum verbreitete Kritik (vgl. Flume, Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts, II. Band Das Rechtsgeschäft, 3. Aufl. § 23 Ziff. 4, S. 469 ff m.w.N.) zu folgen ist, hat der Bundesgerichtshof bisher offen gelassen (vgl. BGH Urteile vom 12. April 1960, VIII ZR 137/59 = LM BGB § 119 Nr. 8 und vom 28. April 1971, V ZR 201/68 = LM a.a.O. Nr. 21).
  • LAG Berlin, 28.04.2000 - 6 Sa 329/00

    Auflösungsvertrag; Gemeinsamer Irrtum über Kündigungsfrist - Kalkulationsirrtum

    1.2.1 Haben sich bei Vertragsschluss beide Parteien im selben wesentlichen Irrtum darüber befunden, dass die Angabe der einen Partei auf einer richtigen Berechnung beruhe, so stellt es eine mit den Grundsätzen von Treu und Glauben gemäß § 242 BGB unvereinbare unzulässige Rechtsausübung dar, wenn diese Partei die andere am Vertrage festhalten will (vgl. BGH, Urteil vom 12. April 1960 -- VIII ZR 137/59 -- LM BGB § 119 Nr. 8 zu 2 c d.Gr.).
  • BGH, 17.05.1965 - VII ZR 66/63

    Aufstellung eines Leistungsverzeichnisses und Ausschreibung für ein Bauprojekt -

    Das Berufungsgericht hat jedenfalls verkannt, "daß auch die Berufung auf das Fehlen der Geschäftsgrundlage unter den Oberbegriff der unzulässigen Rechtsausübung einzuordnen ist, die im Einzelfalle auch dann angenommen werden kann, wenn das Festhalten am Vertrage wegen der besonderen Umstände des Falles, auch ohne daß ein grobes Mißverhältnis der beiderseitigen leistungen vorzuliegen braucht, mit Treu und Glauben nicht mehr vereinbar ist" (BGH Urteil vom 12. April 1960 - VIII ZR 137/59 - in LM Nr. 8 zu § 119 BGB).
  • LAG Berlin-Brandenburg, 05.07.2013 - 6 Sa 485/13

    Anpassung eines Arbeitsvertrags - fehlerhaft vollzogene Vertragspraxis

    3.2.3.2.1 Dabei konnte dahinstehen, ob es im Falle eines gemeinsamen Kalkulationsirrtums dem dadurch begünstigten Vertragsteil nicht stets unzumutbar ist, das Vertragsverhältnis unverändert fortzusetzen ( so vor Inkrafttreten des § 313 BGB 2002, BGH, Urteil vom 12.04.1960 - VIII ZR 137/59 - LM BGB § 119 Nr. 8 zu 2 c der Gründe; zum neuen Recht OLG Hamm, Urteil vom 14.10.2005 - 20 U 100/05 - NJW-RR 2006, 530 zu II 2 b der Gründe ).
  • BGH, 12.04.1973 - VII ZR 171/71

    Voraussetzungen für das Zustandekommen eines Werkvertrags - Herleitung eines

    Sie stehen auch im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Behandlung des beiderseitigen Irrtums über das Vorhandensein wesentlicher Voraussetzungen für den Geschäftsabschluß (vgl. BGHZ 25, 390, 393; 47, 48, 51; BGH Urteil vom 12. April 1960 - VIII ZR 137/59 - = LM § 119 BGB Nr. 8).
  • BGH, 24.05.1967 - VIII ZR 267/64

    Einrede einer mangelnden Sicherheitsleistung für Prozesskosten - Anwendung

    Anders kann das nur dann sein, wenn seine Kalkulation Gegenstand der entscheidenden Verhandlungen gewesen war, indem der Käufer etwa den Preis dem Verkäufer erkennbar zu einem auf dieser Kalkulation basierenden Bestandteil seiner Bestellung gemacht hat (vgl. RGZ 64, 268; 94, 95; 162, 201; Senatsurteil von 12. April 1960 - VIII ZR 137/59 - LM § 119 Nr. 8 = MDR 1960, 580 [OLG Köln 11.12.1959 - 9 U 129/59]).
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