Weitere Entscheidung unten: BGH, 20.12.1989

Rechtsprechung
   BGH, 02.05.1990 - VIII ZR 139/89   

Eurocard

Einordnung der Zahlung mit Kreditkarte als Forderungskauf, zur Frage der Abwicklung bei Geschäftsunfähigkeit des Kreditkarteninhabers (§ 104 BGB)

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Jurion

    Forderungskauf - Kreditkartenunternehmen - Vertragsunternehmen - Haftungsverteilung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Haftung des Vertragsunternehmens gegenüber dem Kreditkartenunternehmen für Verität der Forderung gegen einen Karteninhaber bei als Forderungskauf ausgestaltetem Rahmenvertrag ("Eurocard")

  • archive.org
  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1990, 2880
  • ZIP 1990, 778
  • MDR 1991, 42
  • VersR 1990, 979
  • WM 1990, 1059
  • DB 1990, 1457
  • DB 1991, 1457



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Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 19.01.2001 - V ZR 437/99  

    Verwerfliche Gesinnung des Begünstigten beim wucherähnlichen Geschäft; Anwendung

    Aus diesem Grunde lehnt der Bundesgerichtshof die Anwendung der Saldotheorie auf die Rückgewähransprüche der arglistig getäuschten Vertragspartei ab (BGHZ 53, 144, 147; 57, 137, 148; BGH, Urt. v. 2. Mai 1990, VIII ZR 139/89, NJW 1990, 2880, 2882).
  • BGH, 16.04.2002 - XI ZR 375/00  

    Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen Kreditkartenunternehmen und

    a) Das Vertragsverhältnis zwischen Kreditkartenunternehmen und Vertragsunternehmen ist nicht als Forderungskauf, sondern als abstraktes Schuldversprechen anzusehen (Aufgabe von BGH, Urteil vom 2. Mai 1990 - VIII ZR 139/89, WM 1990, 1059).

    a) Der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat zwar in einem vergleichbaren Fall (Urteil vom 2. Mai 1990 - VIII ZR 139/89, WM 1990, 1059) den Rahmenvertrag zwischen Kreditkartenherausgeber und Vertragsunternehmen als Forderungskauf beurteilt.

    In seinem Urteil vom 2. Mai 1990 - VIII ZR 139/89, WM 1990, 1059, 1060 f. hat der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs die Wirksamkeit einer solchen Klausel allerdings für den Fall der Nichtigkeit des Kaufvertrages wegen Geschäftsunfähigkeit des Käufers vorausgesetzt.

  • BGH, 25.09.2001 - XI ZR 375/00  

    Kreditkartengeschäfte als Forderungskauf

    Der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in einem vergleichbaren Fall (Urteil vom 2. Mai 1990 - VIII ZR 139/89, WM 1990, 1059) den Rahmenvertrag zwischen Kreditkartenausgeber und Vertragsunternehmen als Forderungskauf angesehen.

    a) Das Urteil des VIII. Zivilsenats vom 2. Mai 1990 - VIII ZR 139/89, WM 1990, 1059, das einen Forderungskauf bejaht, hat in der Rechtsprechung der Instanzgerichte und der Literatur Zustimmung (OLG Schleswig WM 1991, 453; OLG Köln WM 1995, 1914, 1916; OLG Frankfurt ZIP 2001, 1583, 1586; MünchKomm/Hüffer, BGB 3. Aufl. § 783 Rdn. 80 e; Soergel/Huber, BGB 12. Aufl. vor § 433 Rdn. 304 a; Schmidt, in: Ulmer/Brandner/Hensen, AGBG 9. Aufl. Anhang §§ 9-11 Rdn. 454 a; Schwintowski/Schäfer, Bankrecht § 6 Rdn. 25 ff.; Gernhuber, Die Erfüllung und ihre Surrogate 2. Aufl. S. 221 f.; Ahrens, Wertpapiere in bargeldlosen Zahlungssystemen S. 31 ff.; Eckert EWiR 1990, 1059; Hönn ZBB 1991, 6, 12; Köndgen NJW 1992, 2263, 2271 f.; Häde ZBB 1994, 33, 37; Reinfeld WM 1994, 1505, 1506), aber auch Kritik erfahren (vgl. Staudinger/Martinek, BGB 13. Bearb. § 675 Rdn. B 99 ff.; Staudinger/Köhler aaO Vorbemerkung zu §§ 433 ff. Rdn. 51; Martinek/Oechsler, in: Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechtshandbuch 2. Aufl. § 67 Rdn. 64 ff.; MünchKomm HGB/Hadding ZahlungsV Rdn. G 22; ders. in Hadding/Nobbe, RWS-Forum 17 Bankrecht 2000 S. 51, 58; Pfeiffer, in: v. Westphalen, Vertragsrecht und AGB-Klauselwerke, Kreditkartenvertrag Rdn. 16 f.; Hammann, Die Universalkreditkarte S. 41 ff.; Kienholz, Die Zahlung mit Kreditkarte im Nah- und Fernabsatz S. 153 ff.; Bitter ZBB 1996, 104, 114 ff.; ders., BB 1997, 480, 484 f.; Einsele WM 1999, 1801, 1802; Oechsler WM 2000, 1613, 1614 f.).

    In seinem Urteil vom 2. Mai 1990 - VIII ZR 139/89, WM 1990, 1059, 1060 f. hat der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs die Wirksamkeit einer solchen Klausel allerdings für den Fall der Nichtigkeit des Kaufvertrages wegen Geschäftsunfähigkeit des Käufers vorausgesetzt.

  • BGH, 16.03.2004 - XI ZR 13/03  

    Verpflichtung des Kreditkartenunternehmens nach Erteilung der Zustimmung;

    Die Klage sei auf der Grundlage der bisherigen Rechtsprechung (BGH, Urteil vom 2. Mai 1990 - VIII ZR 139/89, WM 1990, 1059) gemäß §§ 437 Abs. 1, 440 Abs. 1, 325 BGB a.F. i.V. mit § 7 Abs. 2 der AGB begründet, weil das Vertragsverhältnis zwischen der Zedentin und der Beklagten nach § 3 der AGB als Forderungskauf anzusehen sei und die Beklagte das Risiko einer mißbräuchlichen Verwendung der Kreditkarte durch einen unberechtigten Dritten trage.
  • OLG Köln, 14.11.2001 - 13 U 8/01  

    Widerruf von Kreditkartenzahlungen gegenüber der emittierenden Bank

    Das Risiko, dass die Weisung des Kreditkarteninhabers wegen fehlender Geschäftsfähigkeit (§ 105 BGB), Gesetzes- oder Sittenwidrigkeit (§§ 134, 138 BGB) oder Anfechtung wegen Irrtums, arglistiger Täuschung oder widerrechtlicher Drohung (§§ 119, 123, 142 BGB) unwirksam ist und kein Entgeltanspruch für die erbrachte Leistung besteht, hat in gleicher Weise wie beim Bargeschäft das Vertragsunternehmen zu tragen (vgl. BGH, NJW 1990, 2880 - bei unstreitiger Geschäftsunfähigkeit des Karteninhabers).
  • OLG Naumburg, 20.08.2002 - 11 U 140/01  
    Das für Mailorder-Umsätze in den AGB der Fa. E. für den Fall des Missbrauchs vorgesehene Rückgriffsrecht benachteiligt den Beklagten als Vertragsunternehmer nicht unangemessen (§ 9 Abs. 1 AGBG) und ist deshalb wirksam (BGH NJW 1990, 2880 ; OLG Frankfurt NJW 2000, 2114 ; ZIP 2001, 1583 ; Meder NJW 2000, 2076 ; Pichler NJW 1998, 3234 ; Palandt/Sprau, BGB, 61. Aufl., § 676 h Rdn. 6; Schmidt, in: Ulmer/Brand-ner/Hensen, AGBG, 9. Aufl., Anh. §§ 9-11 Rdn. 454a; Wolf/Horn/Lindacher, AGBG, 9. Aufl., § 9 Rdn. K 67; Staudinger/Martinek, BGB, 13. Bearb., § 675 Rdn. B 105; a.A. BGH, Urteil vom 16.04.2002, XI ZR 375/00; OLG Frankfurt WM 2001, 984 ; Taupitz NJW 1996, 217 ).

    Dies ist möglich und für die Rechtsbeziehung bestimmend (BGH NJW 1990, 2880 ; Eckert WM 1987, 161 ; Taupitz NJW 1996, 217; Meder ZIP 2001, 1586 f.; Erman/Hefermehl/Werner, § 9 AGBG Rdn. 241; Wolf/Horn/Lindacher, § 9 Rdn. K 64; a.A. Palandt/Sprau, § 676 h Rdn. 6; Staudinger/Martinek, § 675 Rdn. B 99 ff.).

    Der Beklagte muss, wie das Landgericht bereits zutreffend ausgeführt hat, den für den Erwerb der Forderung geleisteten Kaufpreis an die Fa. E. zurück erstatten (§§ 440 Abs. 1, 323 Abs. 1, Abs. 3; 325 Abs. 1 Satz 1 a.F. BGB; BGH NJW 1990, 2880 ; Erman/Grunewald, § 437 Rdn. 4).

  • BGH, 16.11.2007 - V ZR 214/06  

    Umfang des Wertersatzes bei Unmöglichkeit der Herausgabe

    Die von dem Berufungsgericht angenommene Beschränkung des Ausschlusses der Saldotheorie auf die Fälle, in denen ungleichartige Leistungen zurückzugewähren sind, lässt sich dieser Rechtsprechung nicht entnehmen (siehe z.B. BGH, Urt. v. 2. Mai 1990, VIII ZR 139/89, NJW 1990, 2880, 2881 f.).
  • BGH, 09.02.2006 - V ZR 120/05  

    Aufhebung eines Berufungsurteils wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs durch

    In diesem Rahmen hätte der Beklagte die Rückzahlung des Kaufpreises nicht von sich aus anbieten müssen, da die Saldotheorie, die der synallagmatischen Struktur eines gegenseitigen Vertrags bei der bereicherungsrechtlichen Rückabwicklung Rechnung trägt, keine Anwendung findet, wenn ein Vertrag wegen arglistiger Täuschung angefochten worden ist (vgl. BGHZ 57, 137, 150 f.; BGH, Urt. v. 2. Mai 1990, VIII ZR 139/89; WM 1990, 1059, 1061).
  • OLG Karlsruhe, 28.11.1990 - 1 U 189/90  

    Widerruf von Anweisungen eines Kredikarteninhabers ; Als Anweisungskonstruktion

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  • OLG Köln, 01.08.1995 - 22 U 19/95  

    Pflichten der Kreditkartenorganisation bei Limitüberschreitung

    Der Rahmenvertrag zwischen der Klägerin und der Beklagten ist entsprechend dem eindeutigen Wortlaut der EinzelhandelService-Vereinbarung (Ziffer 2) als Vereinbarung eines Forderungskaufs anzusehen (vgl. hierzu BGH NJW 1990, 2880 f.).
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Rechtsprechung
   BGH, 20.12.1989 - VIII ZR 139/89   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Jurion

    Voraussetzungen für die Gewährung von Prozesskostenhilfe

  • ZIP-online.de

    Keine Prozeßkostenhilfe trotz allgemeinen Interesses an der Beantwortung einer Rechtsfrage

  • rechtsportal.de

    ZPO § 116 S. 1 Nr. 2
    Allgemeinen Interessen zuwider laufende Unterlassung der Rechtsverfolgung bei Entscheidung von Rechtsfragen von allgemeinem Interesse

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1990, 474
  • ZIP 1990, 469
  • MDR 1990, 538
  • VersR 1990, 500
  • WM 1990, 572
  • BB 1990, 873
  • DB 1990, 678



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Wird zitiert von ... (19)  

  • EuGH, 22.12.2010 - C-279/09  

    DEB

    Dies wäre nur dann der Fall, wenn die Entscheidung größere Kreise der Bevölkerung oder des Wirtschaftslebens anspreche oder soziale Wirkung nach sich ziehen könne (vgl. Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 20. Dezember 1989, VIII ZR 139/89).
  • BGH, 10.02.2011 - IX ZB 145/09  

    Prozesskostenhilfe: Allgemeines Interesse an der Gebührenklage einer als GbR

    bb) Der Anwendungsbereich der Vorschrift beschränkt sich mithin auf Sachverhalte, die größere Kreise der Bevölkerung oder des Wirtschaftslebens ansprechen und soziale Wirkungen nach sich ziehen können (BGH, Beschl. v. 20. September 1957 - VII ZR 62/57, BGHZ 25, 183, 185; Beschl. v. 5. November 1985 - X ZR 23/85, NJW 1986, 2058, 2059; Beschl. v. 20. Dezember 1989 - VIII ZR 139/89, NJW-RR 1990, 474).

    Ebenso wenig reicht der Umstand aus, dass bei der Entscheidung des Rechtsstreits Rechtsfragen von allgemeiner Bedeutung zu beantworten sind (BGH, Beschl. v. 20. Januar 1965, aaO; Beschl. v. 20. Dezember 1989, aaO).

  • KG, 15.02.2011 - 9 W 50/08  

    Prozesskostenhilfe: Verfolgung eines gemeinschaftsrechtlichen

    Dies wäre nur dann der Fall, wenn die Entscheidung größere Kreise der Bevölkerung oder des Wirtschaftslebens anspricht oder soziale Wirkung nach sich ziehen kann (BGH, Beschluss vom 20. Dezember 1989, VIII ZR 139/89, NJW-RR 1990, 474).

    Ebenso wenig reicht der Umstand aus, dass bei der Entscheidung des Rechtsstreits Rechtsfragen von allgemeinem Interesse zu beantworten sein mögen (BGH, Beschluss vom 20. Dezember 1989, VIII ZR 139/89, NJW-RR 1990, 474).

    Diesen Anforderungen wird die Regelung des § 116 ZPO sowie die hierzu ergangene höchstrichterliche und verfassungsgerichtliche Rechtsprechung gerecht (BGH, Beschluss vom 20. Dezember 1989, VIII ZR 139/89, NJW-RR 1990, 474; Beschluss vom 24. Oktober 1990, VIII ZR 87/90, NJW 1991, 703, Urteil vom 27. Juli 2004, X ZR 150/03, MittdtPatA 2005, 165; ebenso der BFH vgl. zuletzt die Urteile vom 22. Juni 1999 - Aktenzeichen: VII S 2/99 - sowie vom 24. November 1998 - Aktenzeichen: V B 89/98, www.juris.de; BVerfG Beschluss vom 3. Juli 1973, 1 BvR 153/69, NJW 1974, 229; Beschluss vom 26. Januar 1983 - 1 BvR 1036/82, 1 BvR 26/73 - www.juris.de).

  • BGH, 20.05.2010 - III ZR 56/10  

    Prozesskostenhilfe für die zugelassene Revision einer GmbH & Co. KG

    Die Unterlassung der Durchführung einer Revision läuft allgemeinen Interessen regelmäßig nur dann zuwider, wenn es sich um eine Entscheidung handelt, die größere Kreise der Bevölkerung oder des Wirtschaftslebens anspricht und soziale Wirkungen nach sich ziehen kann (vgl. nur BGHZ 25, 183, 185; BGH, Beschlüsse vom 5. November 1985 - X ZR 23/85 - NJW 1986, 2058, 2059; 20. Dezember 1989 - VIII ZR 139/89 - NJW-RR 1990, 474).

    Demgegenüber reicht das allgemeine Interesse an einer richtigen Entscheidung eines Prozesses grundsätzlich ebenso wenig aus wie der Umstand, dass im Rahmen eines Revisionsverfahrens Rechtsfragen von allgemeinem Interesse zu beantworten wären (BGHZ 25, 183, 185; Beschluss vom 20. Januar 1965 - VIII ZR 304/62 - LM § 114 ZPO Nr. 21; Beschluss vom 20. Dezember 1989, aaO).

  • BGH, 24.06.2010 - III ZR 48/10  

    Prozesskostenhilfe für die Zahlungsklage einer eingestellten GmbH

    Die Unterlassung der Durchführung der Rechtsverfolgung läuft allgemeinen Interessen regelmäßig nur dann zuwider, wenn es sich um eine Entscheidung handelt, die größere Kreise der Bevölkerung oder des Wirtschaftslebens anspricht und soziale Wirkungen nach sich ziehen kann (vgl. nur BGHZ 25, 183, 185; BGH, Beschlüsse vom 5. November 1985 - X ZR 23/85 - NJW 1986, 2058, 2059; 20. Dezember 1989 - VIII ZR 139/89 - NJW-RR 1990, 474).

    Demgegenüber reicht das allgemeine Interesse an einer richtigen Entscheidung eines Prozesses grundsätzlich ebenso wenig aus wie der Umstand, dass im Rahmen eines Revisionsverfahrens Rechtsfragen von allgemeinem Interesse zu beantworten wären (BGHZ 25, 183, 185; Beschluss vom 20. Dezember 1989, aaO; Senatsbeschluss vom 20. Mai 2010 - III ZR 56/10 - BeckRS 2010, 14151 Rn. 2).

  • BGH, 11.07.2001 - VIII ZR 213/00  

    Bewilligung von Prozeßkostenhilfe zu Gunsten einer inländischen juristischen

    Das ist der Fall, wenn die Entscheidung größere Kreise der Bevölkerung oder des Wirtschaftslebens ansprechen und soziale Wirkungen nach sich ziehen würde (BGHZ 25, 183, 185; BGH, Beschlüsse vom 5. November 1985 - X ZR 23/85 = WM 1986, 405, vom 20. Dezember 1989 - VIII ZR 139/89 = WM 1990, 572, vom 24. Oktober 1990 - VIII ZR 87/90 = WM 1991, 32 und vom 24. Februar 1999 - VIII ZR 245/98, n.v.).
  • BGH, 29.04.1999 - VII ZR 208/98  

    Voraussetzungen der Prozeßkostenhilfe zu Gunsten einer juristischen Person

    Das ist der Fall, wenn die Entscheidung größere Kreise der Bevölkerung oder des Wirtschaftslebens anspricht oder soziale Wirkungen nach sich ziehen kann (BGH, Beschluß vom 20. Dezember 1989 - VIII ZR 139/89 = NJW-RR 1990, 474 = BGHR ZPO § 116 Satz 1 Nr. 2 Interessen, allgemeine 1 m.w.N.; st. Rspr.).

    Das von der Klägerin geltend gemachte Interesse größerer Teile der Bevölkerung oder des Wirtschaftslebens an der Klärung von Rechtsfragen ist kein allgemeines Interesse im Sinne von § 116 Satz 1 Nr. 2 ZPO (vgl. BGH, Beschluß vom 20. Dezember 1989 - VIII ZR 139/89 aaO m.w.N.).

  • BGH, 04.05.2010 - X ZR 135/09  

    Bewilligung von Verfahrenskostenhilfe für eine juristische Person

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs läuft die Unterlassung der Rechtsverfolgung allgemeinen Interessen zuwider, wenn die Entscheidung größere Kreise der Bevölkerung oder des Wirtschaftslebens ansprechen und soziale Wirkungen nach sich ziehen würde (BGHZ 25, 183; BGH, Beschl. v. 20.12.1989 - VIII ZR 139/89, NJW-RR 1990, 474).
  • OLG Köln, 20.06.2006 - 6 W 63/06  

    Prozesskostenhilfe für Wettbewerbsklage

    Die Unterlassung der Rechtsverfolgung kann allgemeinen Interessen zuwider laufen, wenn es etwa darum geht, ob eine gemeinnützige Einrichtung ihren Idealzweck überhaupt noch verfolgen kann, oder wenn es um die Existenz der juristischen Person bzw. parteifähigen Vereinigung geht mit der Folge, dass Arbeitsplätze verloren gehen oder eine Vielzahl von Gläubigern geschädigt wird (vgl. Zöller/Philippi, ZPO, 25. Auflage, § 116, 15 f.; Thomas/Putzo, ZPO, 27. Auflage, § 116 Rn. 6; BVerfGE 35, 348, 353; BGHZ 25, 183, 185; BGH NJW 1986, 2058, 2059; BGH NJW-RR 1990, 474).
  • BGH, 24.02.2005 - VII ZR 193/04  

    Antrag einer GmbH auf Bewilligung von Prozeßkostenhilfe

    Das ist der Fall, wenn die Entscheidung größere Kreise der Bevölkerung oder des Wirtschaftslebens anspricht oder wenn sie soziale Wirkungen nach sich ziehen kann (BGH, Beschluß vom 20. Dezember 1989 - VIII ZR 139/89, NJW-RR 1990, 474; st. Rspr.).
  • OLG Brandenburg, 11.05.2009 - 12 W 10/09  

    Rechtsanwalts-GbR: Zulässigkeit gewillkürter Prozessstandschaft; allgemeines

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 11.08.2009 - L 8 B 8/09  

    Rentenversicherung

  • LG München I, 29.06.2017 - 6 O 18532/15  

    Ablehnung eines Prizesskostenhilfeantrags

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 08.01.2013 - 16 E 128/12  

    Voraussetzung für den Erfolg eines Antrags auf Prozesskostenhilfe einer

  • BGH, 24.02.1999 - VIII ZR 245/98  

    Begriff der allgemeinen Interessen

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 01.09.2010 - L 8 R 369/10  

    Rentenversicherung

  • FG Brandenburg, 18.04.2000 - 2 S 1762/97  

    Antrag einer inländischen GmbH i.L. auf Gewährung von Prozesskostenhilfe;

  • BGH, 06.10.1993 - VIII ZA 1/93  

    Antrag einer GmbH auf Gewährung von Prozesskostenhilfe

  • BGH, 11.05.1995 - VII ZR 238/94  

    Gewährung von Prozesskostenhilfe für eine inländische GmbH

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