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   BGH, 02.10.1968 - VIII ZR 197/66   

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https://dejure.org/1968,265
BGH, 02.10.1968 - VIII ZR 197/66 (https://dejure.org/1968,265)
BGH, Entscheidung vom 02.10.1968 - VIII ZR 197/66 (https://dejure.org/1968,265)
BGH, Entscheidung vom 02. Januar 1968 - VIII ZR 197/66 (https://dejure.org/1968,265)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • NJW 1968, 2241
  • MDR 1969, 43
  • WM 1968, 1243
 
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Wird zitiert von ... (15)

  • BGH, 23.05.2006 - VI ZR 259/04

    Verjährung von Ansprüchen des Vermieters aus unerlaubter Handlung wegen

    Der Bundesgerichtshof hat zwar entschieden, dass ein Zurückerhalten der Mietsache im Sinne von § 548 Abs. 1 Satz 2 BGB nicht stets deren endgültige Rückgabe nach Beendigung des Mietverhältnisses voraussetzt, sondern unter bestimmten Umständen auch bei fortbestehendem Mietverhältnis dann angenommen werden kann, wenn der Vermieter eine Art von Sachherrschaft erlangt, die ihn in die Lage versetzt, die Mietsache auf etwaige Mängel oder Veränderungen zu untersuchen (BGHZ 98, 59, 62 ff.; BGH, Urteile vom 2. Oktober 1968 - VIII ZR 197/66 - NJW 1968, 2241; vom 15. Juni 1981 - VIII ZR 129/80 - aaO; vom 4. Februar 1987 - VIII ZR 355/85 - NJW 1987, 2072; OLG Düsseldorf, NJW-RR 1990, 21; MDR 1994, 57, 58; ZMR 2001, 267, 268; Grundeigentum 2002, 1196, 1197; OLG Frankfurt, ZfSch 2001, 19; Bub/Treier/Gramlich, aaO Rn. 34).
  • BGH, 10.07.1991 - XII ZR 105/90

    Rückgabe der Mietsache

    Sie ist demgemäß nicht vor Ende Juni 1988 eingetreten (§ 558 BGB; vgl. hierzu BGH, Urteil vom 2. Oktober 1968 - VIII ZR 197/66 = NJW 1968, 2241).

    Der Bundesgerichtshof hat zwar entschieden, daß das Zurückerhalten der Mietsache im Sinne von § 556 Abs. 2 BGB nicht stets deren endgültige Rückgabe nach Beendigung des Mietverhältnisses voraussetzt, sondern unter bestimmten Umständen auch bei fortbestehendem Mietverhältnis dann angenommen werden kann, wenn der Vermieter eine Art von Sachherrschaft erlangt, die ihn in die Lage versetzt, die Mietsache auf etwaige Mängel oder Veränderungen zu untersuchen (BGH, Urteile vom 2. Oktober 1968 - VIII ZR 197/66 = NJW 1968, 2241; vom 14. Mai 1986 - VIII ZR 99/85 = BGHZ 98, 59, 62 ff; vom 4. Februar 1987 - VIII ZR 355/85 = WM 1957, 596, 597).

  • BGH, 19.09.1973 - VIII ZR 175/72

    Verjährung der Ersatzansprüche des Vermieters

    Eine von der Rechtsordnung nicht hinnehmbare Benachteiligung des Vermieters ist bei einer solchen Auslegung des § 558 BGB zumindest dann nicht gegeben, wenn die beschädigten nicht vermieteten Teile des Grundstücks im unmittelbaren Besitz des Vermieters stehen, so dass er (wie nach Rückgabe der Mietsache durch den Mieter) in der Lage ist, Art und Ausmaß der Schäden sofort festzustellen (vgl. das Senatsurteil vom 02. Oktober 1968 - VIII ZR 197/66 -, NJW 1968, 2241).
  • BGH, 14.05.1986 - VIII ZR 99/85

    Verjährungsbeginn für Ansprüche des Vermieters wegen Veränderungen oder

    Die Definition des Begriffs der Rückgabe als Herbeiführung einer Art von Sachherrschaft, die den Vermieter in die Lage versetzt, die Mietsache auf etwaige Mängel zu untersuchen (vgl. Senatsurteil vom 2. Oktober 1968 - VIII ZR 197/66 = WM 1968, 1243) gewährleistet, daß auch bei fortbestehendem Mietverhältnis der Beginn der Verjährungsfrist eindeutig festgelegt werden kann.
  • BGH, 10.03.1994 - IX ZR 236/93

    Ansprüche aus einem Pachtvertrag im Vergleich des Pächters; Verjährung des

    Im übrigen hat der Bundesgerichtshof ein "Zurückerhalten" unter Umständen auch bei fortbestehenden Miet- oder Pachtverhältnissen dann angenommen, wenn der Vermieter/Verpächter eine Art von Sachherrschaft erlangt, die ihn in die Lage versetzt, die Sache auf etwaige Mängel oder Veränderungen zu untersuchen (BGHZ 98, 59, 62 ff; BGH, Urt. v. 2. Oktober 1968 - VIII ZR 197/66, NJW 1968, 2241; v. 4. Februar 1987 - VIII ZR 355/85, WM 1987, 596, 597).
  • OLG Karlsruhe, 09.07.1992 - 9 U 292/90

    Mietrecht: Verjährungsbeginn bei unmittelbarer Weiterverpachtung

    Begibt sich nämlich der Vermieter freiwillig der Möglichkeit, nach Beendigung des Mietverhältnisses die unmittelbare Sachherrschaft zu erlangen, dann muss er sich so behandeln lassen, wie wenn er die Sache zurückerhalten und damit die Verjährung zu laufen begonnen hätte (BGH, NJW 1968, 2241; BGH, WM 1992, 364 ).

    Es kann dabei keinen Unterschied machen, ob (wie in den Fällen BGH, NJW 1968, 2241 und BGH, WM 1992, 364 ) das Mietverhältnis zwischen Vermieter und bisherigem Mieter beendet wird und Vermieter sowie neuer Mieter einen neuen Mietvertrag abschließen oder ob (wie wohl im vorliegenden Fall) eine Vertragsübernahme erfolgt, bei der die Identität des alten Vertrages gewahrt bleibt (vgl. BGHZ 95, 88, 94).

  • BGH, 15.06.1981 - VIII ZR 129/80

    Kurze Verjährung - Ersatzansprüche des Vermieters - Brand - Vernichtung der

    a) Es ist nicht zu beanstanden, dass das Berufungsgericht als Beginn der Verjährungsfrist den Zeitpunkt angesehen hat, von dem an der Kläger freien Zutritt zur Mietsache hatte und damit in die Lage versetzt war sie auf etwaige Mängel zu untersuchen (Senatsurteil vom 2. Oktober 1968 - VIII ZR 197/66 -, NJW 1968, 2241 = WM 1968, 1243; Senatsurteil vom 28. Mai 1957 - VIII ZR 205/56 -, LM BGB § 558 Nr. 1 = NJW 1957, 1436; RGZ 142, 258, 262).
  • BGH, 06.11.1991 - XII ZR 216/90

    Verjährung von Vermieterersatzansprüchen bei Auswechslung des untervermietenden

    Da sie sich dieser Möglichkeit freiwillig begeben hat, läßt sich der Fall für die Beurteilung nach § 558 Abs. 2 BGB mit dem der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 2. Oktober 1968 (VIII ZR 197/66 = LM BGB § 558 Nr. 13 = NJW 1968, 2241) zugrunde liegenden vergleichen.
  • KG, 21.05.2001 - 12 U 9284/99

    Wohnraummiete: Beginn der kurzen Verjährung für Schadenersatzansprüche trotz

    In Rechtsprechung und Schrifttum ist anerkannt, dass es der Erlangung des unmittelbaren Besitzes durch den Vermieter gleichsteht, wenn er sich selbst der Möglichkeit begibt, die unmittelbare Sachherrschaft auszuüben, etwa indem er ein Angebot des Mieters auf Übergabe der Schlüssel zurückweist (vgl. Bub/Treier/Gramlich, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, 3. Auflage, VI Rdnr. 41), oder indem er den bisherigen Untermieter als Mieter den unmittelbaren Besitz fortsetzen lässt (BGH NJW 1968, 2241; BGH NJW 1992, 687, 688; OLG München, NJWE Mietrecht 1997, 106; Palandt/Weidenhaff, BGB, 60. Auflage, § 558 Rdnr. 11 m.w.N.).
  • OLG München, 13.03.2003 - 19 U 4540/02

    Klage auf Zahlung einer Nutzungsentschädigung und Ersatz der Kosten für

    Die Möglichkeit des freien Zugangs für den Vermieter ist nach der Rechtsprechung für ein Zurückerhalten der Mietsache i.S.d. § 558 Abs. 2 1. HS BGB a.F. ausreichend (vgl. BGH NJW 1968, 2241; BGH NJW 1987, 2072 ).
  • OLG Köln, 06.07.1993 - 22 U 18/93

    Verjährung; Ersatzanspruch; Vermieter; Selbständiges Beweisverfahren;

  • LAG Baden-Württemberg, 10.12.1991 - 8 (2) Sa 60/91

    Entfallen einer Prüfung der Zulässigkeit des Rechtswegs; Parteifähigkeitz und

  • OLG München, 11.11.1994 - 21 U 2262/94

    Ersatzansprüche des Vermieters wegen unterlassener Renovierungsarbeiten

  • KG, 23.04.1990 - 20 U 2370/89
  • OLG Oldenburg, 14.07.1982 - 3 U 20/82
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