Rechtsprechung
   BGH, 20.09.1978 - VIII ZR 2/78   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1978,10573
BGH, 20.09.1978 - VIII ZR 2/78 (https://dejure.org/1978,10573)
BGH, Entscheidung vom 20.09.1978 - VIII ZR 2/78 (https://dejure.org/1978,10573)
BGH, Entscheidung vom 20. September 1978 - VIII ZR 2/78 (https://dejure.org/1978,10573)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1978,10573) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • DB 1979, 90
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (6)

  • BGH, 10.12.1986 - VIII ZR 349/85

    Vereinbarung einer Rücktrittsklausel bei Störungen der öffentlichen Sicherheit

    Soweit demgegenüber im Schrifttum speziell zum Schadensersatz aus Vertrag vorgeschlagen wird, dem ein immaterielles Interesse verfolgenden Gläubiger ausnahmsweise aus Billigkeitsgründen Schadensersatz in Höhe seiner vergeblichen Aufwendungen zuzubilligen (so insbesondere Hans Stoll, Festschrift für Duden, 1977, 641, 658f., JZ 1978, 799; weitere Nachweise mit Kritik bei Ströfer aaO S. 265), widerspricht dies der grundlegenden gesetzlichen Wertung des § 253 BGB (vgl. Jahr AcP Bd. 183, 784), der auch im Vertragsrecht gilt.
  • BGH, 16.07.2003 - VIII ZR 11/03

    Verpflichtung des Zwangsverwalters zur Herausgabe der Mietkaution

    a) Soweit dem Urteil des Senats vom 20. September 1978 - VIII ZR 2/78, WuM 1978, 1326 unter 2 a) aa) zu entnehmen ist, § 152 Abs. 2 ZVG erfasse die mietvertragliche Kautionsabrede nicht, wird daran nicht mehr festgehalten.
  • BGH, 18.10.1985 - V ZR 82/84

    Zurückbehaltungsrecht bei noch nicht fälligen Gegenforderungen

    Bestünde eine Schadensersatzanspruch der Klägerin in Höhe eines bestimmten Betrages, so käme bei den dann gegenseitigen Geldforderungen kein Zurückbehaltungsrecht, sondern Aufrechnung gemäß § 387 BGB in Betracht (BGH, Urt. v. 20. September 1978, VIII ZR 2/78, JZ 1978, 799, 800 = WM 1978, 1326; RGZ 85, 108, 110), die hier indessen vertraglich ausgeschlossen wäre.
  • BayObLG, 09.02.1981 - Allg. Reg. 126/80
    Mag auch der Rechtsgrund für die Leistung einer Mietkaution, einer Sicherheitsleistung (vgl. §§ 232 ff. BGB ) des Mieters für etwaige künftige Ansprüche des Vermieters aus dem Mietverhältnis, nicht gesetzlich geregelt und vertragstypisch umstritten sein, so geht doch das Gesetz (vgl. § 572 BGB ) von der Zulässigkeit einer insoweit zwischen den Mietvertragsparteien getroffenen miettypischen Vereinbarung (Roquette, Das Mietrecht des BGB Rdn. 2, MünchKomm, BGB Rdn. 1, je zu § 572 BGB ) aus, deren Modalitäten nach allgemeiner Meinung grundsätzlich ebenfalls der freien Vereinbarung (§ 305 BGB ) unterliegen (vgl. zu allem z.B. RG Recht 1908 Nr. 3019; RG JW 1931, 1247 m. Anm. Köhler; RG JW 1905, 80 Nr. 18; BGH WuM 1979, 101; NJW 1972, 721; OLG Bamberg, SeuffArch 64 Nr. 48 (S.99); OLG Karlsruhe OLGE 11, 309; OLG Hamm, BB 1963, 1117 Nr. 1734; OLG Koblenz, BB 1974, 199; OLG Frankfurt, WPM 1979, 1318; Emmerich/Sonnenschein, Mietrecht Sonderausgabe aus Staudinger's Komm., 12. Aufl. Vorbem. zu §§ 535, 536 Rdn. 137 f.; MünchKomm, § 559 BGB Rdn. 6, 8; Palandt, BGB 40. Aufl. Einf.

    Der Bundesgerichtshof (WuM 1979, 101/102; NJW 1972, 721/722 f.; vgl. LM § 535 BGB Nr. 50 = MDR 1972, 411 f.) hat die Rechtsnatur der Mietkaution bislang dahingestellt sein lassen.

  • BGH, 18.02.2004 - XII ZR 196/99

    Kostenentscheidung nach Erledigung der Hauptsache infolge Aufhebung der

    Die Aufrechnung - sowie die dieser gleichkommenden Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts (BGH, Urteil vom 20. September 1978 - VIII ZR 2/78 - Rechtspfleger 1979, 53 f.) - ist danach unwirksam, soweit sie sich auf eine spätere Zeit als den zur Zeit der Beschlagnahme laufenden Kalendermonat bezieht (bzw. den Folgemonat, falls die Beschlagnahme erst nach dem 15. des Monats erfolgte).
  • LG Bonn, 07.08.2017 - 17 O 304/16

    Widerrufsfolgen, Verbraucherdarlehensvertrag, Fernabsatz, Nutzungsersatz

    Sind die beiderseitigen Leistungen verrechenbar, ist eine zur Zug um Zug-Verurteilung führende Zurückbehaltung im Allgemeinen allerdings weder sinnvoll noch angebracht und deshalb regelmäßig in eine Aufrechnung umzudeuten (s. RG, Urteil vom 06.12.1928 - VI 229/28 -, RGZ 123, 6 (8); BGH, Urteil vom 20.09.1978 - VIII ZR 2/78 -, juris, Rn. 22; BGH, Urteil vom 13.12.1973 - VII ZR 40/72 -, juris, Rn. 21; BGH, Urteil vom 01.10.1999 - V ZR 162/98 -, NJW 2000, 278 (279); BGH, Urteil vom 12.06.1967 - VIII ZR 61/65 -, Rn. 14ff.; MünchKomm/Krüger, 7. Aufl. 2016, § 273 BGB, Rn. 75; BeckOKBGB/Lorenz, Stand 01.11.2015, § 273 BGB, Rn. 13; Erman/H. P. Westermann, 14. Aufl. 2014, § 273 BGB, Rn. 6; Staudinger/Gursky (2016), § 388 BGB, Rn. 13f.).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht