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   BGH, 04.04.1966 - VIII ZR 20/64   

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https://dejure.org/1966,356
BGH, 04.04.1966 - VIII ZR 20/64 (https://dejure.org/1966,356)
BGH, Entscheidung vom 04.04.1966 - VIII ZR 20/64 (https://dejure.org/1966,356)
BGH, Entscheidung vom 04. April 1966 - VIII ZR 20/64 (https://dejure.org/1966,356)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung von Zulassungsgründen im Revisionsverfahren - Anforderungen an die Auslegung eines Energieversorgungsvertrages

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 45, 322
  • NJW 1966, 1265
  • MDR 1966, 757
  • DÖV 1966, 501
 
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Wird zitiert von ... (21)

  • BGH, 12.05.2016 - IX ZR 241/14

    Anwaltsvertrag: Nichtigkeit bei Verstoß gegen das Verbot der Vertretung

    Die Vorschrift des § 134 BGB setzt voraus, dass das gesetzliche Verbot bereits im Zeitpunkt der Vornahme des Rechtsgeschäfts bestand (vgl. BGH, Urteil vom 4. April 1966 - VIII ZR 20/64, BGHZ 45, 322, 326; vom 23. April 2009 - IX ZR 167/07, WM 2009, 1249 Rn. 32; Bamberger/Roth/Wendtland, BGB, 3. Aufl., § 134 Rn. 21).
  • BGH, 22.01.2016 - V ZR 27/14

    Erbbaurechtsvertrag mit einer niedersächsischen Gemeinde: Unwirksamkeit wegen

    a) Die Genehmigungsbedürftigkeit des 1974 geschlossenen Erbbaurechtsvertrags ist nach den Vorschriften der am 1. November 2011 außer Kraft getretenen Niedersächsischen Gemeindeordnung zu beurteilen, weil die Voraussetzungen für die Wirksamkeit eines Rechtsgeschäfts sich grundsätzlich nach den im Zeitpunkt seines Abschlusses geltenden Vorschriften bestimmen (vgl. BGH, Urteil vom 4. April 1966 - VIII ZR 20/64, BGHZ 45, 322, 326; Urteil vom 18. Februar 2002 - KVR 24/01, BGHZ 154, 21, 26).
  • BGH, 25.06.2014 - VIII ZR 344/13

    Fernwärmelieferungsvertrag: Nichtigkeit einer Preisanpassungsklausel mit Wirkung

    Auch in diesem Fall ist grundsätzlich auf die Verhältnisse, hier also die Kostenstruktur des Wärmeversorgers, im Zeitpunkt des Vertragsschlusses abzustellen (vgl. BGH, Urteile vom 21. Januar 2010 - Xa ZR 175/07, WM 2010, 410 Rn. 18; vom 4. April 1966 - VIII ZR 20/64, BGHZ 45, 322, 326; Beschluss vom 18. Februar 2003 - KVR 24/01, BGHZ 154, 21, 26; ferner Urteile vom 10. Februar 2012 - V ZR 51/11, WM 2012, 2015 Rn. 13; vom 20. September 1993 - II ZR 104/92, BGHZ 123, 281, 284; jeweils zu § 138 BGB).

    Nach dieser Regel bleibt für jeden Fall zu prüfen, ob das Verbotsgesetz seinem Sinn und Zweck nach auch eine erst nach Vertragsschluss im Verlauf der Vertragsdurchführung nachträglich eintretende Unvereinbarkeit einer Vertragsbestimmung mit der Verbotsnorm überhaupt und, wenn ja, durch eine rückwirkende Nichtigkeit dieser Bestimmung von Anfang an oder, dem Regelfall entsprechend, durch eine erst für die Zukunft eintretende Nichtigkeit ex nunc - unter Umständen auch nur für die Dauer des verbotswidrigen Zustands - sanktionieren will (vgl. BGH, Urteile vom 4. April 1966 - VIII ZR 20/64, aaO S. 326 f.; vom 25. März 1991 - II ZR 188/89, BGHZ 114, 127, 133 f., 136; vom 21. Januar 2010 - Xa ZR 175/07, aaO Rn. 19 f.; vom 7. Dezember 2010 - KZR 71/08, GRUR 2011, 641 Rn. 57; Beschluss vom 18. Februar 2003 - KVR 24/01, aaO S. 26 f.).

    Denn in diesem auch hier gegebenen Fall stellt sich regelmäßig nur die Frage, ob und in welchem Umfang die in § 134 BGB vorgesehene Nichtigkeit des Vertrages oder der betroffenen Vertragsbestimmung bei Eintritt des verbotswidrigen Zustands mit Wirkung ex nunc einsetzt (BGH, Urteile vom 7. Dezember 2010 - KZR 71/08, aaO; vom 25. März 1991 - II ZR 188/89, aaO; vom 4. April 1966 - VIII ZR 20/64, aaO; Beschluss vom 18. Februar 2003 - KVR 24/01, aaO).

  • BGH, 18.02.2003 - KVR 24/01

    Gebietsabsprache in Gaslieferungsvertrag kartellrechtswidrig

    Dies setzt voraus, daß das Verbotsgesetz die für die Zukunft eintretende Nichtigkeit nach seinem Sinn und Zweck erfordert (vgl. BGHZ 45, 322, 326; MünchKomm/Mayer-Maly/Armbrüster, BGB, 4. Aufl., § 134 Rdn. 20).
  • BSG, 28.09.1999 - B 2 U 36/98 R

    Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Erstattungsanspruch - Gesamtvereinbarung

    Daß das gesetzliche Verbot erst nach Abschluß der Gesamtvereinbarung in Kraft getreten ist, hindert den Eintritt der Nichtigkeit der vorliegenden öffentlich-rechtlichen Vereinbarung jedenfalls insoweit nicht, als es die noch fortdauernden - hier allein relevanten - Wirkungen aus der Vereinbarung betrifft (vgl BGHZ 45, 322, 326).
  • BAG, 28.07.1983 - 2 AZR 122/82

    Rechtsfolgen der Verletzung der Anhörungspflicht nach § 22 Abs. 2 SchwbG

    Nur im letzteren Fall ist nach der Auslegungsregel des § 134 BGB das "verbotene" Rechtsgeschäft nichtig (BGHZ 45, 322, 326; 46, 24, 26; BGH LM § 134 BGB Nr. 56 und 70; Enneccerus/Nipperdey, aaO, S. 1154 f., 1158; Flume, Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts, Zweiter Band, 3. Aufl., S. 341 f., 344: MünchKomm-Mayer-Maly, § 134 BGB Rz. 47 f., 58 f.).
  • BGH, 12.11.1969 - VIII ZR 62/68

    Konzessionsabgaben von Versorgungsunternehmen

    Nachdem die genannte Bestimmung durch Gesetz vom 24. Dezember 1956 (BGBl. I 1076) - im folgenden als Änderungsgesetz bezeichnet - aufgehoben war, verlangte die Klägerin unter Bezugnahme auf die Entscheidung des Senats VIII ZR 20/64 vom 4. April 1966 = BGHZ 45, 322 die Zahlung der Konzessionsabgabe - deren Höhe zahlenmäßig noch nicht festgestellt ist - für die Jahre 1962 bis 1964.

    Das Berufungsgericht läßt die vom Senat in BGHZ 45, 322 bejahte Frage, ob nach Aufhebung des Verbots des § 1 Abs. 2 KAE, Konzessionsabgaben an Kleinstgemeinden zu zahlen, die Ansprüche der Kleinstgemeinden aus noch nicht abgelaufenen Verträgen auch ohne neue Vereinbarung wieder zu erfüllen sind (vgl. dazu Eiser/Riederer Energiewirtschaftsrecht III 238, 238 a; 244; Fischerhof DÖV 1967, 24 ff; Hammer NJW 1967, 913; Beck, Elektrizitätswirtschaft 1966, 752; Treibert ebendort, 753) unentschieden.

    Der Fall gibt deshalb dem Senat keine Veranlassung, sich mit der insbesondere von Fischerhof a.a.O. an dem Urteil BGHZ 45, 322 geübten Kritik auseinanderzusetzen.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 07.12.2011 - 11 A 341/09

    Wirksamkeit der Kündigung einer Vereinbarung zwischen zwei Gemeinden über die

    vgl. BGH, Urteil vom 4. April 1966 - VIII ZR 20/64 -, BGHZ 45, 322 (325 f.).
  • OLG Brandenburg, 22.11.2011 - Kart U 4/09

    Eintritt einer teilweisen Unmöglichkeit beim Hostingvertrag

    Nach § 134 BGB nichtig ist ein Rechtsgeschäft regelmäßig nur dann, wenn es bereits im Zeitpunkt der Vornahme verbotswidrig war (vgl. BGHZ 45, 322; BGHZ 154, 21; Staudinger/Sack, BGB, 2003, § 134 Rn. 54; MünchKomm-BGB/Armbrüster, 5. Aufl., § 134 Rn. 19, 20; Palandt/Ellenberger, BGB, 70. Aufl., § 134 Rn. 12a jeweils m.w.N.).
  • BGH, 18.02.2003 - KVR 25/01

    Gebietsabsprache in Gaslieferungsvertrag kartellrechtswidrig

    Dies setzt voraus, daß das Verbotsgesetz die für die Zukunft eintretende Nichtigkeit nach seinem Sinn und Zweck erfordert (vgl. BGHZ 45, 322, 326; MünchKomm/Mayer-Maly/ Armbrüster, BGB, 4. Aufl., § 134 Rdn. 20).
  • BGH, 23.04.1968 - VI ZR 217/65

    Wirksamkeit eines Verkaufs von Futtermittel - Rechtliche Beurteilung von

  • OLG Celle, 04.05.2009 - 13 U 42/09

    Untersagungsverfügung gegen die Offenhaltung einer "virtuellen Annahmestelle" für

  • ArbG Berlin, 21.06.2006 - 86 Ca 26096/05

    Bereitschaftsdienst; Schulhausmeister; Überschreitung der höchstzulässigen

  • OLG Düsseldorf, 30.04.1992 - 10 U 98/91
  • OLG Naumburg, 15.10.2002 - 9 U 126/02
  • ArbG Köln, 28.11.1995 - 1 Ca 3020/94

    Beendigung eines Arbeitsverhätnisses auf Grund einer einzelvertraglichen

  • OLG Zweibrücken, 14.11.2018 - 1 U 42/17
  • LG Magdeburg, 07.01.1997 - 2 S 578/96
  • BGH, 17.12.1973 - VIII ZR 242/72

    Zulässigkeit einer Konzessionsabgaben- Klausel im Kaufvertrag - Wegfall der

  • BGH, 21.06.1968 - IV ZR 602/68

    Rechtsmittel

  • BGH, 26.09.1973 - VIII ZR 50/72

    Übernahme einer vertraglichen Verpflichtung alle Transporte aus dem Betrieb durch

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